Gewinnspiele


Wien, Wien, nur Du allein ...

Das Grand Ferdinand – Teil der Frühstücksterrasse mit Pool.
Das Grand Ferdinand – Teil der Frühstücksterrasse mit Pool.

Wien – schon den Namen der Stadt auszusprechen oder nur zu denken, verspricht Kultur- und auch Gaumengenuss jeder Art. Und weckt Sehnsucht.

  • Das Frühstücksrestaurant im Grand Ferdinand.

  • Das Frühstücksrestaurant im Grand Ferdinand.
    © Dr. phil. Renate Scheiper
Wenn ein Tag in Wien dann mit einem lukullischen Frühstück im sonnendurchfluteten, edlen Restaurant des Hotels „Grand Ferdinand“ im 8. Stock hoch über den Dächern der Stadt und entsprechendem Blick beginnt, kann es schöner kaum noch werden. Phänomenal bestückt für Gaumenfreuden jeder Art ist das Buffet – sogar mit den Zutaten für Bloody Mary. Dazu kommt eine reiche Auswahl von der Karte.

Ganz zu schweigen von diversen Kaffee-Zubereitungen, wie es sich für Wien gehört, vom reizend-aufmerksamen Servicepersonal entsprechend erklärt und serviert. Von Frühling bis Herbst kann man das Frühstück sogar auf der Terrasse genießen. Der Clou: An einem Ende, durch Blumenkübel etwas verborgen, lockt sogar ein kleiner Swimmingpool – selbstverständlich mit Aussicht.

Legendär: das Wiener Schnitzel

  • Das echte Wiener Schnitzel mit traditioneller Beilage im Meissl & Schadn serviert.

  • Das echte Wiener Schnitzel mit traditioneller Beilage im Meissl & Schadn serviert.
    © Dr. phil. Renate Scheiper
Im Reigen der Internationalen Hotels in Wien an der berühmten Ringstraße ist das „Grand Ferdinand“ das einzige österreichische Hotel – natürlich mit besonderem Flair. Einmalig ist das Ambiente dieses Hotels mit 3 Restaurants, das sich im Besitz eines passionierten Österreichers befindet. Im Jahr 2015 lässt Florian Weitzer das alte bestehende Gebäude entkernen, um seinen Traum zu realisieren: Nicht nur elitär wohnen, sondern sich wohlfühlen, dies sollen die Gäste aller Zimmerkategorien.

Im selben Haus ließ er auch das berühmte Restaurant „Meissl & Schadn“ vergangener kulinarischer Tradition wieder auferstehen. Es liegt im Herzen von Wien, ist aus der Zeit der Monarchie und wurde 1945 durch Bomben zerstört. Sogar Kaiser Franz Joseph soll einmal dort gespeist und das ihm servierte Wiener Schnitzel als das Beste überhaupt gepriesen haben.

Im Jahr 2017 eröffnete Florian Weitzer diese kulinarische Legende Wiens wieder im Parterre des „Grand Ferdinand“. Vom kostbaren Fußboden über edles Geschirr bis zu den traditionellen Kristalllüstern – einer hängt sogar an der Decke der integrierten Schnitzelküche – soll alles die frühere Zeit repräsentieren.

Und die berühmte Wiener Küche? „Sie ist schamlos entlehnt aus allen benachbarten Ländern von Ungarn bis Böhmen und Norditalien“, gesteht Küchendirektor Jürgen Gschwendtner. „Aber natürlich entsprechend modifiziert!“, ergänzt er schmunzelnd und weist auf die Besonderheit der Rindfleischsorten hin.

Und natürlich auf das phänomenale Wiener Schnitzel. Wie das schon in der Vorbereitung gezaubert wird, kann man von draußen staunend durch eine große Scheibe links des Hoteleingangs beobachten! Wer Lust hat, es selbst zu versuchen, kann sich für einen Schnitzelkurs anmelden.

Rechts neben dem Hoteleingang dagegen vervollständigt das 3. Restaurant des „Grand Ferdinand“, das Bistro „Gulasch & Söhne“, die harmonische architektonische Einheit des großen Gebäudes. Klassiker wie „Würstel“ oder Gulasch werden serviert. Gern lassen spät abends Konzert- oder Theaterbesucher den Abend hier ausklingen.

Edles Ambiente von der Gand Suite bis zum Doppelstockbett

Das Motto des Eigentümers „Begnadet für das Schöne“ ist am Eingang des Hotels und auf der Glasbrüstung der Terrasse eingraviert. So liebt er Kontraste wie kostbare Kristalllüster, die scheinbar völlig deplatziert an der Decke zum Beispiel der Schnitzelküche hängen oder wie ebenfalls unmotiviert unter der wie im Rohbau befindlichen Decke mancher Gästezimmer. Doch Florian Weitzer hat es bewusst so konzipiert.

Interessant gestaltet in unterschiedlicher Art sind die Zimmer und Suiten aller Kategorien. Und nicht nur das. Bei der Ankunft fragt sich der auf den Fahrstuhl wartende Gast, was das präparierte Pferd links vor dem Aufzug zu bedeuten hat.

Nun – eben Tradition. Man darf das Wiener Pferd sogar streicheln. Selbstverständlich kann man auch heute noch mit dem Fiaker beim „Grand Ferdinand“ vorfahren.

Und wo sonst gibt es ein Hotel, in dem man in elegantem Ambiente übernachten kann und zwar in 7 Kategorien von der Grand Suite im oberen Stock für 1.000 Euro/pro Nacht bis zu einem Raum mit 4 Doppelstockbetten, ebenfalls elegant gestaltet, für 30 Euro/pro Bett und Nacht. Die Benutzung des Pools ist inbegriffen.

Frühstück allerdings kostet extra. Auch fehlt letzterem Raum natürlich die Champagner-Bar, die sonst zu jedem der Zimmer und Suiten gehört. Zu dem prickelnden Getränk greift man sicher gern, wenn man das Glück hatte, Karten für ein Konzert der Wiener Philharmoniker im berühmten nahen Musikverein zu bekommen.

Auch bequem zu Fuß vom „Grand Ferdinand“ zu erreichen, lohnt ein Besuch des Museums für angewandte Kunst am Stubenring mit interessanten Schausammlungen und wechselnden Sonderausstellungen. Im Kunsthistorischen Museum am Maria-Theresia-Platz, einem der bedeutendsten Museen der Welt, kann man gut und gern einen ganzen Tag verbringen. Allein die Gemäldegalerie mit Werken der berühmtesten Maler von Canaletto und Caravaggio über Dürer und Rubens bis Tizian und Velázquez braucht Stunden. 

Gemütliche Sitzbänke laden zur intensiven Betrachtung der alten Meister ein. Und eine stilvolle Cafeteria zur Stärkung. Auch die Archäologische Abteilung ist einen Streifzug wert.

  • Der berühmte Kuss von Gustav Klimt.

  • Der berühmte Kuss von Gustav Klimt.
    © Dr. phil. Renate Scheiper
Der weltberühmte „Kuss“ des bedeutenden österreichischen Jugendstilmalers Gustav Klimt allerdings zwängt sich nicht in einen dieser Säle. Dieses berührende Gemälde eines Liebespaares ist im zauberhaften Ambiente des Belvedere zu sehen.

Das lohnt – allein schon wegen der schönen Parkanlage zwischen dem „Unteren“ und dem „Oberen Belvedere“. Keinesfalls sollte man versäumen, im Stadtpark dem Denkmal des Walzerkönigs Johann Strauß einen Besuch abzustatten.

  • Das Superior Zimmer im Grand Ferdinand.
  • Das Schloss Belvedere in Wien.
  • Das Superior Zimmer im Grand Ferdinand.
    © Dr. phil. Renate Scheiper
  • Das Schloss Belvedere in Wien.
    © Dr. phil. Renate Scheiper

Kaffeegenuss bei bis zu 40 Zubereitungsarten 

Und sonst? Die berühmte Wiener Kaffeehauskultur begann, als 1683 die Türken beim Rückzug vor Wien einen Sack der kostbaren, damals mit Gold aufgewogenen Bohnen vor den Toren der Stadt vergaßen – so wird mit einem Augenzwinkern erzählt. Heute gibt es in Wien angeblich 25 verschiedene Arten, den Kaffee zuzubereiten – oder auch 40.

Je nachdem, wen man fragt: von der traditionellen Wiener Melange über den „Einspänner“ bis zum „Kosakenkaffee“. Doch jedes der unzähligen Kaffeehäuser hat noch eigene Erfindungen. Dass die berühmte Melange eher dünn ist, stelle ich enttäuscht fest, als ich mich auf einen kräftigen und aromatischen Kaffee freue.

Die „Melange“ – übersetzt „Mischung“ – bestehe aus halb Kaffee, halb Milch mit einer Krönung aus Milchschaum, wird mir später erklärt. Nun gut. Dagegen begeistert mich der „Maria Theresia mit Kognak“ im „Café Diglas“ und im „Café Landtmann“ der „Überstürzte Neumann“, der regelrecht zelebriert wird. Vermutlich in jedem Kaffeehaus kann man zum wie auch immer gearteten Kaffee eine Auswahl der köstlichsten Tortenstücke bestellen.

Geschichte der Schneekugeln

Gründlich irrt, wer bei den weltberühmten Schneekugeln an Weihnachten denkt. Zwar sind „Winter“ viele der Motive in den Glaskugeln, in denen der Schnee nur so rieselt, wenn man sie umdreht. Erfunden wurde die Glaskugel um 1900 vom Instrumentenmechaniker Erwin Perzy durch Zufall.

Er experimentierte mit einer Schusterkugel, um eine sterile Beleuchtungsquelle für OP-Säle zu kreieren. Zufällig stand bei ihm ein kleines Modell der Wallfahrtkirche Mariazell herum. Er stellte die Miniatur in die Kugel, fügte „Schnee“ hinzu – fertig war die erste Schneekugel.

Der weihnachtliche Verkaufsschlager entstand erst später. Sehenswert ist das kleine Museum. Das Besondere: Jeder kann selbst eine Idee realisieren lassen, z.B. ein kleines Modell der Lieblingskatze, einer Mohrrübe oder was auch immer mitbringen oder schicken.

Und schon hat man seine private Schneekugel. In Wien ist nichts unmöglich.


Wichtige Hinweise

GEWINNSPIELFRAGE:

Wie lautet das Motto des österreichischen Eigentümers des Grand Ferdinand?

Einsendungen mit dem Stichwort Wien sind bis zum 26.09.2022 ausschließlich online an Opens window for sending emailRedaktion(at)spitta.de einzureichen.

Zu gewinnen gibt es 2 Übernachtungen mit Frühstück für 2 Personen sowie ein Schnitzelkurs für 2 Personen.

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist eine Angabe von personenbezogenen Daten erforderlich. Der Gewinner erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die von ihm übermittelten Daten für die Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Informationen:

Wien ist eine Ganz-Jahres-Destination.
Allgemeine Informationen über Wien: www.wien.info; E-Mail: Opens window for sending emailinfo(at)wien.info; Tel. +43 1 24555.
Praktisch ist die Vienna City Card für maximal 7 Tage. Sie gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel und Ermäßigungen bei Museen etc.

Hotel Grand Ferdinand: Schubertring 10-12. A-1010 Wien, Opens window for sending emailwelcome(at)grandferdinand.com. Tel.: +43 1 91880.

Meissl & Schadn: Tel.: +43 1 90212; Gulasch & Söhne, Tel.: +43 1 91880500.
Ein Bett im 8-er-Zimmer im Hotel Grand Ferdinand kann über airbnb gebucht werden. Einmalig ist die Möglichkeit, im „Meissl & Schadn“ beim Küchendirektor Jürgen Gschwendtner einen Schnitzelkurs zu absolvieren; Tel.: +43 1 90212.

Schneekugel-Museum: www.viennasnowglobe.at, Tel.: +43 1 4864341. Sehr große Auswahl von Schneekugeln jeder Art und Größe ab 30 Euro.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Renate V. Scheiper


Aufruf zur Online-Umfrage für ZÄ, ZMP und DH – Studie zu Gingivawucherungen
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Prof. Dr. Christian Graetz et al., Universitätsklinikum Kiel, freuen sich über die Teilnahme an einer anonymisierten Umfrage. Zeitdauer ca. 10 Minuten. Die Studie untersucht, ob aus zahnmedizinischer Sicht eine adäquate Versorgung des o.g. Krankheitsbildes „gingivale Wucherungen“ vorliegt.