Interview


Ein bildgebendes System für eine noch bessere Diagnostik

07.02.2020
aktualisiert am: 10.02.2020

KaVo OP 3D™.
KaVo OP 3D™.

Im Bereich „Bildgebung“ setzt der KaVo OP 3D™ als jüngstes Mitglied der Orthopantomograph™-Serie neue Maßstäbe im Dentalmarkt. Das mit dem German Innovation Award 2018 ausgezeichnete Gerät ist in 4 Konfigurationen Pan, Pan/Ceph, Pan/3D und Pan/Ceph/3D erhältlich. Mit diesem Röntgengerät kann die Entscheidung für ein neues Röntgengerät leichtfallen, so der Hersteller, denn eine vielseitige, komplette Röntgenplattform macht mit einfach zu bedienenden Funktionen den gesamten integrierten Röntgen-Workflow leichter und schneller. Ob dies der Tatsache entspricht, haben wir Zahnarzt Dr. Rüdiger Hofmann gefragt, der im vergangenen Jahr das KaVo OP 3D Pan erworben hat.

  • Dr. Rüdiger Hofmann.

  • Dr. Rüdiger Hofmann.
    © Hofmann
Seit 1996 ist Dr. Rüdiger Hofmann als Allgemeinzahnmediziner in Marbach niedergelassen. Vor knapp einem Jahr musste er sich von seinem bisherigen Röntgengerät – ein Rotograph 1.0 – trennen, da es irreparabel war. Infolgedessen hatte er sich Angebote über bildgebende Systeme verschiedener Hersteller eingeholt, diese geprüft und sich letztlich für das KaVo OP 3D Pan entschieden.

ZMK: Herr Hofmann, was gab den Ausschlag, dass Sie sich für dieses Gerät entschieden haben?

Dr. Hofmann: Da mein altes Röntgengerät leider niemand mehr reparieren konnte, war ich gezwungen, mir ein neues Gerät zuzulegen. Ich habe mir daraufhin von meinem Dentaldepot Angebote von insgesamt 5 Herstellern unterbreiten lassen. Nach gründlicher Durchsicht habe ich mich für das KaVo OP 3D Pan entschieden. Wie der Name schon sagt, ist es die Pano-Version, die zum DVT aufgerüstet werden kann. Überzeugt hat mich sowohl das Leistungsspektrum des Gerätes, das für meine Anwendungsbereiche ausreichend ist, als auch der Preisnachlass, da ich mich als einer der Erst- und Referenzkunden für den Aufbauvorgang des Gerätes zur Verfügung stellte.

Waren Sie mit dem Verlauf des Aufbaus als Referenzkunde dann zufrieden?

Da ja nun die Lieferung, die Montage und der technische Support sowohl für das Dentaldepot als auch für mich eine Prämiere war, ging dies natürlich nicht gänzlich ohne Probleme über die Bühne. Es fehlte z.B. bei der Lieferung der im Paket enthaltene Kleinröntgen-Scanner und vonseiten des Hard- und Softwarelieferanten das dazugehörige I-Pad, sodass sich die Abnahme und Inbetriebnahme zeitlich verzögerten. Mein Altgerät wurde gleichzeitig demontiert und entsorgt. Meine Praxismitarbeiter und ich erhielten nach dem Aufbau eine Unterweisung seitens des Depots. Die Einweisung war jedoch absolut unzureichend, sodass wir eine weitere Schulung – diesmal durch den Gebietsleiter Röntgen, Dipl.-Ing. (FH) Hartmut Fricke – von KaVo erhielten. Diese war dann wirklich sehr ausführlich.

Sie haben das Gerät nun ja schon einige Monate. Wie sind Sie mit dem Handling des Gerätes zufrieden?

Zunächst muss ich vorausschicken, dass das Gerät wirklich sehr gute Bilder macht. Anfängliche Schwierigkeiten hatten wir mit der Patienten-Positionierung mittels der Frankfurter-Horizontale. Das entsprechende Lichtvisier lässt sich nämlich nicht in der Höhe, wie bei meinem alten Gerät verstellen. Unklar ist mir, warum es dieses Feature nicht gibt. Inzwischen kommen meine Praxismitarbeiterinnen mit dem System aber gut zurecht.

Was ich lediglich vermisse, ist, dass in der Software nicht alle Daten der verschiedenen namhaften Implantatsysteme hinterlegt sind. Leider stellen die Implantathersteller nur noch begrenzt 2D-Implantatmodelle zur Verfügung, da sie diese heute vorrangig für 3D-Datenbanken erzeugen. Dies ist schade, weil dies meine Anwendung erschwert.

Welche Features begeistern Sie an diesem Röntgengerät?

In Summe stehen mir als Anwender viele Features zur Verfügung. Hervorheben möchte ich vor allem die Lupenfunktion, die Kontrast- und Helligkeitsänderungen, die mir eine weit bessere Diagnostik erlauben. Man erkennt auch kleinste Defekte, die bei unseren alten analogen Bildern verborgen geblieben sind. Dies generiert natürlich Mehrarbeit und folglich mehr Umsatz. Ferner begeistert mich, dass ich Teilaufnahmen bzw. Teilausschnitte anfertigen kann, die dann auch wirklich gut sind. Die zugehörige Software ist über den zugehörigen Rechner einfach zu bedienen, die Grundprogramme sind unkompliziert und weitgehend selbsterklärend.

Insgesamt beläuft sich das Gerät (Software und Hardware) auf 35.000 Euro, sodass sich die Anschaffung in ca. 5 Jahren amortisiert haben wird. Ich habe eine 2-jährige Garantie auf das Gerät plus weitere 3 Jahre Garantie auf Strahler und Sensor. Im Fazit habe ich mit diesem Röntgensystem eine wirklich gute Wahl getroffen.

Besten Dank für die Beantwortung unserer Fragen.  


Weitere Informationen:

Dr. Rüdiger Hofmann
König-Wilhelm-Platz 1
72672 Marbach am Neckar
dr.r.hofmann(at)t-online.de


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