Autorenporträt

Professor Dr. Werner H. Mörmann

Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde


Vita

Professor Dr. med. dent. Werner H. Mörmann, Universität Zürich, ist Schrittmacher der ersten Stunde für die CAD/CAM-Technologie im Dentalbereich. Zusammen mit Elektro-Ingenieur Dr. Marco Brandestini () verwirklichte er seine Idee. Gemeinsam konzipierten sie als Alternative zum Legen einer Amalgamfüllung die maschinelle Fertigung von keramischen Restaurationen im Zusammenspiel mit einer 3D-Mundkamera für das optische Abformen. Einen klein dimensionierten Scanner, der in die Mundhöhle passte, gab es damals noch nicht. Es gelang den beiden Pionieren, diese Aufgabe zu lösen; darauf abgestimmt entwickelten sie ein Schleifgerät („Cerec I“) zur computergestützten Produktion der Restauration. Die ersten Materialblöcke – erst Komposit, dann Keramik – stellte Professor Mörmann selbst her. Am 19. September 1985 wurde mit dieser Methode das erste Inlay zum Einsetzen in den Patientenmund gefertigt. Zunächst hatten Professor Mörmann und Dr. Brandestini für ihre Innovation die Firma Brains gegründet. Mit Patenten und einer funktionierenden vollständigen Verarbeitungskette in der Hand sprachen die beiden Forscher mit den Unternehmen Sirona und Vita Zahnfabrik. Sirona, damals Bestandteil des Siemens-Konzerns, erwarb die Patente und brachte in Zusammenarbeit mit den beiden Erfindern das Cerec-System, bestehend aus Scanner und Schleifeinheit, zur Marktreife (1987). Die Kontakte zu Vita bestanden schon seit dem 26. Mai 1984. Hier führte die Zusammenarbeit zu maschinell bearbeitbaren Feldspatkeramik-Blöcken. Auch diese sind mit Patenten unterlegt. Das markiert bei Vita die Geburtsstunde des Geschäftsfelds „Machinable Ceramics“.


Artikel von Professor Dr. Werner H. Mörmann, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde


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