Prophylaxe


Smarte Lifehacks für das Praxisteam

02.12.2020

Die Empfehlung sollte auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein.
Die Empfehlung sollte auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein.

Kaum etwas ist im alltäglichen Leben so wichtig wie der Erhalt der eigenen Gesundheit. Ein Baustein ist die Mundgesundheit und hier sind es zu einem großen Teil jene Maßnahmen, die jeder Mensch selbst in der Hand hat. Das Bewusstsein setzt sich zunehmend durch und doch herrscht Verbesserungsbedarf [1].  Hier nimmt das Prophylaxeteam der Zahnarztpraxis eine wichtige Rolle ein. Gemeinsam mit Sabrina Dogan (Vorstand im VDDH Verband Deutsche Dentalhygieniker) haben wir nützliche Lifehacks für Prophylaxeexperten zusammengefasst.

#1 Teamwork: Es geht nur mit dem Patienten

Mundhygiene ist Teamarbeit. Der Patient ist aktiv in präventive Maßnahmen einzubeziehen. Gemeinsam wird der Mundhygiene-Status analysiert. Gemeinsam werden Ziele definiert. Gemeinsam werden individuelle Maßnahmen trainiert. Um dies zu erreichen, sind Patienteninformationen sensibel zu filtern, um danach angemessen zu agieren. Das professionelle „Abholen und Leiten“ eines Patienten bezieht sich auf die mentale, menschliche und emotionale Gemütslage, mit der er die Praxis aufsucht.

#2 An jedem Zahn „hängt“ ein Mensch

Wirksamkeit und Anwendbarkeit der Hilfsmittel sind bei der Beratung ebenso zu berücksichtigen, wie persönliche Neigungen und Fähigkeiten des Patienten. Jeder Mensch bringt seine individuelle Situation, Geschichte, persönlichen Bedürfnisse und motorischen Fertigkeiten mit in die Praxis. Darauf abgestimmt sind Mundhygienemaßnahmen zu empfehlen und zu trainieren. Bei einem Gespräch werden Erwartungen ermittelt und mit einem Blick in die Mundhöhle Putzgewohnheit eruiert. Zudem ermöglicht die Einsicht in die Patientenakte eine spezifische Beratung, abgestimmt auf etwaige Vorerkrankungen.

#3 Zahnpflege leicht machen
  • Die gründliche Reinigung ist bei Patienten mit Zahnspange besonders wichtig.

  • Die gründliche Reinigung ist bei Patienten mit Zahnspange besonders wichtig.
    © Phoenixns/shutterstock

Das 1x1 der Mundhygiene lautet: Zahnpflege leicht gemacht. Je komplizierter und aufwendiger Maßnahmen sind, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Patient sich auf die Herausforderung einlässt. Unter anderem ist das Handling bei der Interdentalraumpflege häufig eine Herausforderung, die individueller Instruktionen bedarf. Interdentalraumreinigung muss nicht kompliziert sein und ist elementarer Bestandteil der Mundhygiene. Diese wichtige Information ist bei Patienten zu verankern und Hilfsmittel sind auf die individuelle Person abzustimmen.

#4 Die Herausforderung der Zahnzwischenräume

  • Waterpik Mundduschen sind sicher und effizient.

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    © CHURCH & DWIGHT
Bei einem Gespräch gilt es zu erfahren, wo genau „die Hürden“ liegen. Aufgrund ihres einfachen Handlings kann in individuellen Fällen auch die Munddusche eine Empfehlung sein. Sie hilft Bereiche zu säubern, die mit anderen Hilfsmitteln nur mühsam erreicht werden. Zudem kann der Einsatz von Mundduschen aufgrund der einfachen Handhabung und der kurzen Anwendungsdauer von nur einer Minute die Motivation der Patienten steigern, schwer erreichbare Stellen zu reinigen. Die Wirksamkeit von Mundduschen wurde in diversen Studien bestätigt [2,3]. Zum Beispiel wurde festgestellt, dass der Gebrauch einer Waterpik-Munddusche in Kombination mit Zähneputzen 75 Prozent der Plaque im gesamten Mund und 92 Prozent im Approximalbereich entfernt [4]. Aufgrund der verschiedenen Ausätze können Waterpik-Mundduschen u. a. für Patienten mit kieferorthopädischen Apparaturen, festsitzendem Implantat-Zahnersatz oder eingeschränkten motorischen Fähigkeiten eine sinnvolle Ergänzung zum Zähneputzen sein [5,6].

Fazit

Alle genannten Lifehacks eint eine Kernbotschaft: der Patient ist aktiver Partner innerhalb des Präventionskonzepts. In der Zahnarztpraxis – Mundgesundheits-Sprechstunde – steht die Patientenmotivation im Fokus. Es werden positive Gefühle im Kopf verankert (z. B. guter Geschmack, einfaches Handling, glatte und saubere Zähne), Verständnis gefördert und Spaß an der Mundhygiene geweckt. Basis für das Praxisteam bilden Fachkompetenz, Authentizität, Vertrauen und ehrliche Kommunikation. Während des (lebenslangen) beruflichen Lernprozedere ist das Feedback der Patienten ein wichtiger Lehrmeister. Zudem gehört der Austausch mit Kollegen im Netzwerk ebenso zum Erfolg wie regelmäßige Fortbildung (Hands-on-Kurse, Webinare, Fachliteratur). Und über allem stehen Passion, Freude und Leidenschaft für das Tätigkeitsfeld „Dentalhygiene“. Denn letztlich basiert die berufliche Motivation auf den messbaren Erfolgen, die ein Patient erzielt, und seinem Stolz, wenn er davon berichtet.

  • Vereinbaren Sie einen Termin für Ihre Praxis.

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    © CHURCH & DWIGHT
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Quellen:
[1] DG PARO, DGZMK. S3-Leitlinie: Häusliches chemisches Biofilmmanagement in der Prävention und Therapie der Gingivitis (083-016). Parodontologie 2018.
[2] Cobb CM, Rodgers RL, Killoy WJ. Ultrastructural examination of human periodontal pockets following the use of an oral irrigation device in vivo. J Periodontol.1988;59:155–163.
[3] Goyal CR, Lyle DM, Qaqish JG, Schuller R. Evaluation of the plaque removal efficacy of a water flosser compared to string floss in adults after a single use. J Clin Dent. 2013;24:37–42.
[4] Sharma NC, Lyle DM, Qaqish JG, Schuller R. Comparison of two power interdental cleaning devices on the reduction of plaque. J Clin Dent. 2012;23:17–21.
[5] Sharma et al. Am J Ortho Dentofacial Ortho 2008, 133:565-571:2–7. Study conducted at Tufts University, School of Dental Medicine, Boston, Massachusetts.
[6] Magnuson B, et al. Comparison of the effect of two interdental cleaning devices around implants on the reduction of bleeding: A 30-day randomized clinical trial. Compend of Contin Ed in Dent 2013; 34(Special Issue 5).


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