Hygiene


Ein starkes Team: parodur – Liquid und Gel

26.08.2013


Parodontitis ist heutzutage die verbreitetste und am meisten unterschätzte Erkrankung der Welt. Die VI. Mundgesundheitsstudie der DMS lieferte alarmierende Zahlen. Bei den Erwachsenen leiden 73,2 %* an einer schweren bis mittelschweren Parodontitis, bei den Senioren sind es sogar 87,8 %*. Noch immer besteht großer Aufklärungsbedarf sowohl über die Auswirkungen einer parodontalen Erkrankung auf den gesamten Menschen als auch über die Auswirkungen einer Allgemeinerkrankung auf den Mundzustand.

Großen Einfluss auf den parodontalen Zustand haben z. B. Diabetes, eine geschwächte Immunabwehr und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie eine begleitende Medikation. Meist verläuft eine Parodontitis schmerzfrei und wird daher oft viel zu spät diagnostiziert. Sinnvoll zur Unterstützung der Parodontitistherapie ist ein umfassendes Mundhygieneprogramm. Die Produkte der Reihe „parodur“ der Firma lege artis helfen bei der häuslichen Mundhygiene – speziell bei Patienten mit Allgemeinerkrankungen und einer verminderten Immunabwehr. parodur reduziert die Keimbelastung und sorgt für ein besseres Mundgefühl.

Das „parodur-Team“ besteht aus einem Liquid (Mundspüllösung) und einem Gel, das in zwei Geschmacksrichtungen – Minze und Limette – zur Verfügung steht. Die enthaltenen Kräuter Kamille, Thymian, Salbei und Beinwell wirken beruhigend auf das Zahnfleisch und die Mundschleimhaut. Die Kombination aus den Kräutern, Chlorhexidindigluconat und Chlorhexidindiacetat erzielt zusammen mit der ausgezeichneten Haftung einen Langzeitschutz. Das Gel ist in einer praktischen 10-ml-Kanülentube erhältlich, die das sparsame Dosieren erleichtert. Die Anwendung erfolgt je nach Bedarf 1 x wöchentlich bis 1 x täglich. Der zweite „parodur-Teampartner“ ist eine gebrauchsfertige alkoholfreie Mundspüllösung. Diese enthält zusätzlich zu den keimreduzierenden Inhaltsstoffen noch 250 ppm Natriumfluorid. Eine Anwendung empfiehlt sich 1–2 x täglich für 30 Sekunden.

Ergebnisse einer Testphase

  • Abb. 1: Zufriedenheitsskala nach Anwendung der parodur-Produkte.

  • Abb. 1: Zufriedenheitsskala nach Anwendung der parodur-Produkte.
In einer 14-tägigenTestphase hatten 19 Patienten die Möglichkeit, das „parodur-Team“ zu testen und den Einsatz sowie die Wirkung anhand eines Fragebogens zu bewerten. Die Patienten im Alter von 34 bis 71 Jahren klagten über leichte bis schwere parodontale Probleme (lokalisiert bis generell). Das parodur-Liquid wurde von den Teilnehmern 2 x täglich angewandt; das parodur-Gel abends mit dem Finger oder einem Wattestäbchen aufgetragen. Die Ergebnisse der Befragung ergaben folgende Bewertungen:

Veränderung der Mundgesundheit:

  • Bei 54 % hat sich das Mundbefinden nach der Anwendung verbessert.
  • Bei 46 % hat sich das Mundbefinden nicht verändert und
  • bei 0 % hat sich das Mundbefinden verschlechtert.

Insgesamt wurden in der Zufriedenheitsskala die Schulnoten 1–4 vergeben (Abb. 1). Die Schulnoten 5 und 6 wurden nicht vergeben.

Fazit der Testphase

Das „parodur-Team“ stellt eine wirkungsvolle Ergänzung zur häuslichen Mundhygiene dar. Es liefert gute Ergebnisse bei der Unterstützung der Parodontaltherapie. Von einigen Testern als störend bewertet wird lediglich die leichte blaugrüne Färbung der Zunge und der Zähne, die jedoch innerhalb weniger Minuten verschwindet. Das Gel haftet stark an Zahnfleisch und Zähnen, was bei Anwendungsbeginn als ungewohnt empfunden wird, jedoch beabsichtigt ist, da nur dann das Gel gezielt und über einen langen Zeitraum einwirken kann.

Bei vielen Testern gehört nun das „parodur-Team“ zum festen Bestandteil ihrer häuslichen Mundhygiene. Als absolut positiv ist das Ergebnis zu werten, dass 76% der Testpersonen das Produkt weiterempfehlen würden.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Chris Jung

Bilder soweit nicht anders deklariert: Chris Jung


Nachhaltige Zahnmedizin – so geht's
csm FINAL Kako 22 Ausschnitt Klein.jpg 4049048a638c59a992c19f66c7254581 3bd8b3414d

Die Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele der UN darf keine Utopie bleiben.
Auch die Zahnmedizin kann und muss ihren Beitrag dazu leisten.
Wie?! – Dies erfahren Sie auf der Karlsruher Konferenz am 18. März 2022 online.

Erfahren Sie im kostenlosen Live-Webinar „Die Versorgung zahnloser Kiefer im digitalen Workflow“ von Permadental am 04.02.2022 von 14:00–15:00 Uhr alles über die digitale Prothetik, Planung und Abrechnung der Leistungen, sowie über den Workflow zwischen Praxis und Labor.

Jetzt kostenlos anmelden