Digitale Praxis


Szenarien der Digitalisierung

03.09.2019

ATLAS DENTAL
ATLAS DENTAL

Der Einsatz digitaler Technologien schreitet weiter voran und der Grad der Vernetzung digitaler Geräte steigt. In der zahnmedizinischen Versorgung ermöglicht die Digitalisierung komplett neue Verfahren und Methoden. Dies hat Veränderungen im Zusammenspiel von Patienten und allen an der zahnmedizinischen Versorgung Beteiligten zur Folge. Mögliche Szenarien der Digitalisierung von morgen wurden in einer Dentalmarktstudie zusammengestellt.

PATIENT

Für den Patienten werden die Zahnpflege und der Besuch der Zahnarztpraxis zum „Event“. Ein digitaler Sprachassistent und eine smarte Zahnbürste unterstützen ihn durch künstliche Intelligenz zuhause. Falls ein Zahnarztbesuch erforderlich wird, vereinbart die Softwaretechnik einen Termin. Die elektronische Patientenakte wird zu einem wichtigen Kommunikationsmedium, das eine zunehmende Patientenautonomie mit sich zieht. Das Wohlfühlen des Patienten wird weiter in den Mittelpunkt rücken: Durch eine Software, die sein Stresslevel erkennt und mit entspannter Musik reagiert, und durch Virtual-Reality-Brillen gegen Angst und Langeweile wird er rundum versorgt.

ZAHNARZTPRAXIS

In der Zahnarztpraxis kann man eine effizientere und serviceorientiertere Praxisorganisation erwarten, die einen smarten und digital vernetzten Weg einschlägt. Der Zahnarzt nutzt ggf. Audio- und Video-Support, wobei die Behandlung noch öfter minimalinvasiv durchgeführt wird. Die digitale Abformung mittels Intraoralscanner wird sich dabei durchsetzen. Der Austausch via Videosprechstunde sowohl mit Kollegen als auch mit Patienten wird Teil des Arbeitsalltags werden.

DENTALLABOR

Im Dentallabor werden größere Strukturen durch Laborzusammenschlüsse oder Laborketten entstehen. Durch den verstärkten Fokus auf den Vertrieb und den Service durch gezieltes Marketing wird der Patient eine noch wichtigere Rolle als Kunde einnehmen. Auch hier nehmen die digitalen Technologien und die Vernetzung zu, während die Material- und Technologievielfalt wächst. Jedoch wird der Fachkräftemangel ein Problem darstellen.

HERSTELLER/HANDEL

Internetbasierte Geschäftsmodelle und interne Geschäftsprozesse werden von einer durchgängigen Digitalisierung bzw. Vernetzung (Industrie 4.0) profitieren. CAD/CAM-Gerätehersteller werden eigene Fertigungszentren für Zahnersatz betreiben. Dabei werden Teile von Wertschöpfungsketten zu anderen Anbietern wandern. Social Selling und personalisierte Werbung mittels KI-basierten Big-Data-Analysen werden zu gängigen Verkaufsstrategien. Schließlich werden auch regulatorische Anforderungen zunehmen und die Kapazitäten binden.

Einen umfassenden Überblick über den Umbruch des europäischen Dentalmarktes gibt der ATLAS DENTAL, der im Auftrag der Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH (GFDI) und dem Verband der Deutschen Dentalindustrie (VDDI) vom Marktanalysten REBMANN RESEARCH erstellt wurde.

Die rund 80 Seiten umfassende Studie bietet Herstellern, Händlern, Zahnmedizinern und -technikern einen Überblick über die europäischen Entwicklungen der Branche und deren Herausforderungen für die verschiedenen Marktteilnehmer. An spezifischen Szenarien wird gezeigt, wie sich die Dentalwelt in Zukunft gestalten wird und wie sich die einzelnen Akteure darauf einstellen können.

K.U.


Weitere Informationen erhalten Sie auf www.atlas-dental.eu

Eine PDF-Version der Broschüre zur Dentalmarktstudie „ATLAS DENTAL“ und ein Bestellformular für eine kostenfrei gedruckte Version finden Sie unter folgendem Link: https://www.gfdi.de/index.php?id=broschuere-dentalmarkt0


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