Allgemeine Zahnheilkunde


Uups ... Kuriositäten aus dem Alltag eines Zahnarztes

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Sie sind aus der ZMK viele Fallberichte zu gut funktionierenden, evidenz-basierten Behandlungskonzepten, zum Teil aber auch Beispiele von Behandlungen die weit über das eigentliche Indikationsspektrum hinausreichen – ohne aber als „experimentell“ bezeichnet werden zu müssen – gewohnt. In der Regel bestechen die Fälle durch schöne und funktionelle Ergebnisse.

Wir scheuen uns aber auch nicht, Misserfolge zu präsentieren – schließlich lernt man aus jedem Fall. Und dann gibt es sie, die Einzelfälle, bei denen meist ein (Neu-)Patient anruft und z.B. von einer herausgefallenen Krone berichtet. Man stellt sich schon mal auf ein „Rezem“ ein. Was man dann zu sehen bekommt, entlockt einem dann doch gerne mal ein „Uuups“.

Bestimmt können Sie auch von dem einen oder anderen Fall berichten. Wir würden uns freuen, Ihre „Uuups“-Fälle zu sehen und würden sie gerne auch einer größeren Kollegenschaft unserer Leser präsentieren – zum Schmunzeln, zum Hände über den Kopf zusammenschlagen, zum betroffenen Bemitleiden – oder auch einfach nur zum Staunen und Lernen.

Als „Teaser“ ein paar kuriose Fälle aus dem eigenen Potpourri, die sich über die Jahre angesammelt haben; Hier das erste Bild – passend zum Themenschwertpunkt „Implantologie“. Man könnte es mit „herausnehmbare Implantatprothetik“ betiteln; die anderen beiden passen in die große Rubrik „herausnehmbarer Zahnersatz“.

Fall 1: „Herausnehmbare Implantatprothetik“

Schraubenbruch am mesialen Implantat mit Lösung des Abutments, eine komplette Desintegration des Implantates am distalen Pfeiler: Leider ein implantologischer Totalverlust.

  • Fall 1.
  • Fall 1.
    © Prof. Dr. C.-P. Ernst

Fall 2: „Bedingt herausnehmbarer Zahnersatz“ 

  • Fall 2.

  • Fall 2.
    © Prof. Dr. C.-P. Ernst
Der Patient behalf sich schon über mehrere Monate mit diesem „herausnehmbaren Zahnersatz“. Er kam im Prinzip gut damit zurecht, die Brücke ab und an rauszunehmen und sauber zu machen und war irritiert, dass wir das nicht für eine ganz so gute Idee hielten. Er unterstellte uns dann „reine Geldmacherei“ nach dem ihm ein Vorschlag für eine parodontologisch-prothetische Neuversorgung unterbreitet wurde: „Hebt doch!“.

Fall 3: „Herausnehmbarer Zahnersatz“

  • Fall 3.

  • Fall 3.
    © Prof. Dr. C.-P. Ernst
Auch hier stand vorrangig ein festsitzender Zahnersatz im Fokus der Planung. Manche Dinge ändern sich halt über die Gebrauchsperiode: Auch diese Patientin nahm ihren Zahnersatz regelmäßig raus und setzte ihn wieder rein. Eine definitive Wiederbefestigung kam aber leider aufgrund der Karies an den Pfeilerstümpfen nicht mehr in Frage.

Die Redaktion freut sich über zahlreiche Zusendungen Ihrer Kuriositäten des Praxisalltags via E-Mail: Opens window for sending emailRedaktion(at)spitta.de
Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Prof. Dr. Claus-Peter Ernst



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