Gewinnspiele


Von Brig über den Simplonpass zum Matterhorn

Faszinierend ist der 360-Grad-Blick vor der neuen Erlebniswelt „Z000M THE MATTERHORN“.
Faszinierend ist der 360-Grad-Blick vor der neuen Erlebniswelt „Z000M THE MATTERHORN“.

Kein Gast, der in der Schweiz im schönen Walliser Ort Brig beim Einchecken im Hotel „Stockalperhof“ nicht verblüfft vor der Rezeption stehen bleibt. „Oh, so viele Ihrer Gäste haben bei der Abreise diese Koffer hier vergessen?“, fragt eine Dame aus Deutschland.

  • Das Hotel Sockalperhof.

  • Das Hotel Sockalperhof.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper
„Oh nein!“, lacht Geschäftsführer Guiseppe Catona. „Das war unsere Idee, als wir vor gut 2 Jahren das Hotel umbauten. Es soll an die vielen Reisen erinnern, die der Namenspatron, Kaspar von Stockalper, in seinem Leben im 17. Jahrhundert unternahm.

Wenn auch nicht mit so eleganten Reisekoffern dieser Art; dafür geschäftlich und mit großem Erfolg. Die meisten der 32 Zimmer und Suiten haben einen kleinen Balkon mit Blick auf die Berge, einige auch auf die Türme des nahen Schlosses. Apart sind alle Räume gestaltet – ein Künstler hat Schlossmotive und Kaspar Stockalper immer wieder geschickt an einer der schlicht weißen Wände einbezogen – und das in dezenter Weise überall im Haus.

  • Jedes der schonen Zimmer im Stockalper Hof sind mit Reminiszenzen an den Namensgeber Stockalper versehen.
  • Der Park vor dem Stockalper Schloss ist heute ein Tummelplatz für Groß und Klein.
  • Jedes der schonen Zimmer im Stockalper Hof sind mit Reminiszenzen an den Namensgeber Stockalper versehen.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper
  • Der Park vor dem Stockalper Schloss ist heute ein Tummelplatz für Groß und Klein.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper

Was liegt näher, als nach Ankunft gleich dem nahen, imposanten Schloss einen Besuch abzustatten. Es gilt als eines der markantesten weltlichen Barockgebäude der Schweiz. Mit einer Führung kommt man sogar in die hoch herrschaftlichen Innenräume und erfährt viel über diesen mit allen geschäftlichen Wassern gewaschenen „Business“-Mann.

Die gepflegten Parkanlagen vor dem Schloss sind heute Tummel- und Erholungsplatz für Groß und Klein. Danach gönnen wir uns einen Aperol Spritz in dem kleinen Café La Piazetta vor unserem Hotel und sitzen damit eigentlich mitten im autofreien Zentrum des gemütlichen Städtchens.

In der Nähe entlockt ein Musiker zarte Melodien einer besonders schönen Harfe. Tiefblau ist der Himmel. Bei weit geöffnetem Fenster schlafen wir himmlisch in dieser frischen Luft.

Simplonpass: die Geschichte der Verbindung zwischen der Schweiz und Italien

  • Geführte Schneeschuhtour über den Simplonpass.

  • Geführte Schneeschuhtour über den Simplonpass.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper
Eine geführte Schneeschuhtour lockt uns früh aus dem Bett. Mit dem zuverlässigen Postauto, das vor dem Bahnhof in Brig hält, fahren wir 40 kurvenreiche Minuten hinauf zum Simplonpass. Wanderführer Rolf Gruber erwartet uns hier mit den Schneeschuhen.

Durch fast unberührten Schnee stapfen wir über den Simplonpass durch großartige Berglandschaft. Nach gut 2 Stunden erreichen wir Simplon Dorf, das in diesem Jahr erstmals fast völlig schneefrei geblieben ist. Dort stärken wir uns im gemütlichen Restaurant des Hotels Grina, das auch entzückende Zimmer vermietet.

Das Essen ist phänomenal: Köstliches Rahmschnitzel mit Rösti so gut, wie ich es noch nirgendwo hatte. Danach führt uns Josef, der Dorfführer treppauf, treppab durch schmale, mit Steinplatten gepflasterte Gassen. Mit Steinschindeln sind auch die Dächer gedeckt.

Spannend erzählt Sepp, wie er genannt werden möchte, aus der langen Geschichte des Dorfes. Er zeigt uns einen Meilenstein auf der Hauptstraße, auf dem steht mit jeweils einem Pfeil: Brig 31 km – Domo Dossola 31 km. Von Brig sind wir gekommen.

Nach Domo Dossola in Italien geht es über den Simplonpass. Stolz erzählt Sepp, dass einst der berühmte Kaufmann Kaspar von Stockalper diese Straße über den Simplon hat bauen lassen für seine Warentransporte von Genf nach Mailand.

Im kleinen Ecomuseum wird diese Geschichte erweitert durch die harten Lebensumstände der Menschen in diesem Naturraum und die „Durchbohrung“ der Berge für den Tunnelbau. Auch des mutigen „Ikarus“ Geo Chávez wird gedacht, der 1910 mit einem Superleichtflugzeug die Alpen überqueren wollte von Brig nach Domodossola. Es gelang ihm, doch kurz vor der Landung stürzte er ab.

Ein Denkmal in Brig auf dem Marktplatz erinnert an den kühnen Flieger. Am Abend genießen wir im Restaurant unseres Hotels Stockalper die Spezialität der Region: ein vorzügliches Cordon bleu. Es soll in Brig erfunden worden sein.

Mit der Gornergrat Bahn zum schönsten Blick aufs Matterhorn und die umliegende Bergwelt

  • Auf dem Gornergrat vom Zug gleich auf die Piste mit Matterhorn-Blick.

  • Auf dem Gornergrat vom Zug gleich auf die Piste mit Matterhorn-Blick.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper
Am nächsten Tag erwartet uns im wahrsten Sinn des Wortes der Höhepunkt: der Gornergrat auf 3.089 m Höhe. Wieder fahren wir in Brig mit dem Zug neben dem Bahnhof ab, diesmal auf denselben Gleisen wie der Glacier Express bis Zermatt, aber mit der „Matterhorn – Gotthard-Bahn“. Schon lange vor Zermatt reihen sich rechts viele ähnlich aussehende Gipfel aneinander.

Das erinnert mich an die Bahnfahrt von Zürich nach Brig: Kurz vor Brig rief aufgeregt ein kleiner Junge: „Mami Mami, schau mal, ganz viele Matterhörner!“, und zeigte begeistert nach draußen. Tatsächlich reihte sich in der Ferne ein spitzer Gipfel an den anderen.

„Das Matterhorn liegt auf der anderen Seite. Das seht Ihr nicht von hier aus“, lachte ein junger Mann und amüsierte sich über die „vielen Matterhörner“. Genauso geht es uns jetzt.

Und wir fragen uns: Welcher Gipfel ist den nun das „echte“ Matterhorn? „Vor Zermatt lässt sich das Matterhorn nicht sehen!“, verrät uns ein Einheimischer, der unser Rätselraten mitbekommt. Selbst in Zermatt erspähen wir sozusagen nur ein Stück seiner Zipfelmütze hinter dem Dach eines Hauses, als wir auf der anderen Straßenseite in die „Gornergrat Bahn“ umsteigen.

Sie ist die höchste im Freien angelegte Zahnradbahn Europas (überwindet in 33 Minuten 1.484 Höhenmeter). Rechts zeigt sich nun während der Fahrt stolz und in unverwechselbarer Schönheit das Matterhorn ohne verwirrende Nebenbuhler. „Ein klein wenig ähnelt es einer etwas eingedellten, steilen Pyramide“, bemerkt ein Fahrgast.

3.089 m.ü.M. zeigt eine Tafel oben auf der Endstation an. Ein Schwarm von Skifahrern quillt aus dem Zug, eilt auf das Plateau gleich neben den Gleisen, schnallt die Ski an und abwärts geht es mit eleganten Schwüngen. Wir aber stehen und staunen, können uns nicht sattsehen an der vor uns liegenden Bergkette.

  • Das Matterhorn wird gezäunt von Iglus.

  • Das Matterhorn wird gezäunt von Iglus.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper
Zwar ist das sich nun in aller Pracht und Schönheit unverstellt in den blauen Himmel erhebende Matterhorn die Diva. Doch als wir noch ein Stück weiter hinaufgehen zur brandneuen multimedialen Erlebniswelt „Z000M THE MATTERHORN“, bietet sich uns ein wahrhaft überwältigender 360-Grad-Rundumblick. Auf Tafeln sind die Gipfel bezeichnet wie „Breithorn“, „Weisshorn“, „Strahlhorn“ und noch viel mehr „… Hörner“.

Aber auch die 4000er Zwillinge „Castor und Pollux“ sind vertreten, die man normalerweise in Rom vermutet – wenn auch nicht so hoch. Wir können uns nicht sattsehen an diesem Gipfelpanorama. Genau über die Mitte der Gipfel verläuft jeweils die Grenze zu Italien, erfahren wir.

Drinnen in der „Erlebniswelt“ geht das Staunen weiter: In einer virtuellen Umgebung erlebt man als Besucher die 4 Jahreszeiten mit Herbststürmen, Winter und blühenden Frühlingswiesen. Steinböcke kommen uns scheinbar zum Anfassen nah und auch Murmeltiere. Der Höhepunkt für uns aber ist ein virtueller Gleitflug mit 3D-Brille vom schwebenden Sessel aus.

Ich fliege so tief über den Gipfel des Matterhorns, dass ich ihn fast unter den Füßen spüre und eigentlich aussteigen könnte. Letztes Erlebnis an diesem Tag ist der Besuch des Iglu-Dorfes unterhalb des Gornergrat.

Wieder hinunter mit der Gornergrat Bahn steigen wir aus an der Station Rotenboden und laufen etwa 10 Minuten steil bergab. Schon von weitem sehen wir viele Sonnenhungrige in Liegestühlen, denn im weißen Schnee sind die Iglus kaum auszumachen. Mit kunstvollen Eisschnitzereien sind die eisigen Zimmer in den Iglus gestaltet und auch der „Salon“, die Eisbetten mit warmen Fellen belegt.

Die 2 Suiten haben sogar einen Whirlpool und eine Sonnenterrasse mit Matterhornblick. Wir genießen ein zünftiges Käsefondue und verbringen unsere letzte Nacht in Brig lieber in unseren kuschelig warmen Hotelbetten im schönen „Stockalperhof“.

Gewinnspiel

Welchen Blick haben die meisten der 32 Zimmer vom Balkon aus?

Zu gewinnen gibt es 3 Nächte mit HP für 2 Personen.

Einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Matterhorn“ bis zum 15. Januar 2023 an Opens window for sending emailRedaktion(at)spitta.de senden.

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist eine Angabe von personenbezogenen Daten erforderlich. Der Teilnehmer erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die von ihm übermittelten Daten für die Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Informationen:

Hotel „Stockalperhof“: www.stockalperhof.ch; Wallis allgemein: www.wallis.ch; Brig: www.brig-simplon.ch.

Anreise nach Brig/Wallis: SWISS fliegt von verschiedenen Flughäfen Deutschlands aus nach Zürich; ab Flughafen mit der zuverlässigen SBB (Schweizerische Bundesbahnen) nach Brig. Zu empfehlen ist der Swiss Travel Pass für unbegrenztes Reisen innerhalb der Schweiz (Infos www.sbb.ch).

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Renate V. Scheiper


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