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Dentsply Sirona lädt zu globalem Online-Event über Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung ein

11.11.2022

Das Versorgungszentrum für Menschen mit Behinderung der Fakultät Zahnmedizin an der University of Pennsylvania.
Das Versorgungszentrum für Menschen mit Behinderung der Fakultät Zahnmedizin an der University of Pennsylvania.

Weil wir bei Dentsply Sirona wissen, wie wichtig es ist, dass alle Menschen Zugang zu einer guten Mundgesundheit haben, laden wir am 15. November 2022 von 14:00 bis 16:00 Uhr (MEZ) zu einer Online-Veranstaltung mit dem Titel „Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung: Ungleichheiten beseitigen – Lücken schließen“ ein. Diese Weiterbildungsveranstaltung wird vom Dentsply Sirona-Standort in Bensheim aus gestreamt und geht auf die Bedeutung der Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung ein, die in Zahnarztpraxen und in der universitären Ausbildung häufig ausgeblendet wird. Experten aus der ganzen Welt und mit vier unterschiedlichen Werdegängen – Praxis, Forschung, Gesundheitswesen und Patientenvertretung – gehen auf die aktuellen Herausforderungen ein, stellen neueste Entwicklungen vor und zeigen Lösungen zur Behandlung dieser Menschen auf.

Im Rahmen des Engagements zur Unterstützung von Menschen mit Behinderung beim Zugang zu einer qualitativ hochwertigen zahnmedizinischen Versorgung lädt Dentsply Sirona Zahnärzte, Zahntechniker, Akademiker und Studierende zu einer Online-Präsentation zum Thema Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung ein, die am 15. November von 14:00 bis 16:00 Uhr (MEZ) stattfindet.

Das Event unterstreicht die Bedeutung einer optimalen Versorgung für Menschen mit Behinderung. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leben etwa 15 % der Menschen weltweit mit einer Behinderung – das sind etwas mehr als 1 Milliarde Menschen.1

Bei dieser Präsentation kommen die folgenden Fachexperten zu Wort:

  • Dr. Mark Wolff, PhD, Morton-Amsterdam-Dekan der Fakultät für Zahnmedizin an der University of Pennsylvania
  • Darryl Barrett, LLM, Technische Leitung des Bereichs Behinderungen bei der Weltgesundheitsorganisation
  • Dr. Alison Dougall, Vorgängerin des derzeitigen Präsidenten der „Internationalen Vereinigung zur Verbesserung der Mundgesundheit von Menschen mit Behinderung“ (iADH) sowie Professorin für Zahnmedizin bei Menschen mit Behinderung am Trinity College, Dublin
  • Dr. Jacobo Limeres Posse, PhD, Professor an der Universität Santiago de Compostela und ehemaliger Präsident der spanischen Gesellschaft für Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung 
  • Mélanie Gréaux, MSc, Beraterin für das Behinderten-Programm der Einheit Sensorik, Behinderung und Rehabilitation der WHO 

Mit ihren Erfahrungen aus den Bereichen Praxis, Ausbildung, Gesundheitswesen und Patientenanwaltschaft wird das Panel einen umfassenden Überblick zur zuverlässigen Versorgung von Menschen mit Behinderung vermitteln und aufzeigen, wie die universitäre Ausbildung im Bereich Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung aussehen sollte. Die Vortragenden diskutieren zudem über die jüngsten Durchbrüche und deren Beitrag zur Reduktion von Ungleichheiten bei der Mundgesundheit für Menschen mit Behinderung sowie neue Einblicke in die Best Practices bei der Versorgung dieser Patienten. Die Teilnehmer bekommen außerdem die Gelegenheit ihre eigenen Fragen live zu diesem wichtigen Thema zu stellen.

  • Jörg Vogel, Vice President Sales International Special Clinic Solutions bei Dentsply Sirona.

  • Jörg Vogel, Vice President Sales International Special Clinic Solutions bei Dentsply Sirona.
    © Dentsply Sirona
„Menschen mit Behinderung haben das gleiche Recht auf ein gesundes Lächeln, auf Essen, Spaß, Sprechen und alle anderen Funktionen des Mundes, ohne dabei unter Schmerzen leiden zu müssen, und ihre Familien haben ein Recht darauf, dass sie von Ärzten behandelt werden, die Verständnis für diese Bedürfnisse haben und sich darum kümmern“, sagt Dr. Mark Wolff. „Wir sind in der Lage, die Lebensqualität für so viele Menschen zu verändern und ich glaube, dass es ganz einfach Teil unseres Berufs ist, diese Aufgabe zu übernehmen.“

Eine qualitativ hochwertige zahnmedizinische Behandlung für Menschen mit Behinderung

Oftmals ist es nicht nur so, dass Menschen mit Behinderung einen schlechteren Zugang zu einer guten zahnmedizinischen Versorgung haben, sondern auch häufig erhöhte Risikofaktoren für eine schlechte Mundgesundheit vorliegen.2 Eine kürzlich in Australien durchgeführte Studie bestätigte, dass 41 % der Kinder mit Behinderung nur unzureichend oder gar nicht zahnmedizinisch behandelt werden.3 Im Bereich der Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung müssen verschiedene Bedürfnisse und Barrieren berücksichtigt werden – sowohl auf der körperlichen als auch auf der kognitiven Ebene.

Für bestimmte Patienten könnten eine intelligente Architektur, Raumplanung und sensorische Funktionen hilfreich sein, mit denen sich Berührungen und Stimulationen reduzieren lassen, während andere Patienten mit eingeschränkter Mobilität eher auf dem Weg in die Praxis und auf den Behandlungsstuhl unterstützt werden müssten oder Räumlichkeiten bräuchten, die rollstuhlgeeignet sind. Bei der Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung kommt es einerseits darauf an, dass die Praxen Zugang zu angemessener Ausrüstung haben, andererseits müssen Studierende im Rahmen ihrer Ausbildung lernen, wie sie Menschen mit Behinderung behandeln. Bei weltweit über 1300 zahnmedizinischen Fakultäten beschränkt sich das Angebot an Kursen zur Behandlung von Menschen mit Behinderung jedoch auf die Lehrpläne an einigen wenigen Universitäten in Europa und den USA.

Das von Dentsply Sirona unterstützte Versorgungszentrum für Menschen mit Behinderung der Fakultät Zahnmedizin an der University of Pennsylvania ist ein leuchtendes Vorbild in diesem Bereich. Es ist vollständig für die Behandlung von Menschen mit Behinderung ausgestattet und verfügt über barrierefreie Behandlungsbereiche, rollstuhlgerechte Aufzüge, einen Ruheraum, Röntgengeräte in jedem OP-Saal und mehr. Alle Studierenden im Fach Zahnmedizin durchlaufen das Zentrum und erwerben dabei vom Beginn ihrer zahnmedizinischen Ausbildung an die nötigen Kompetenzen und die Zuversicht für den Umgang mit den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung.

  • Dr. Mark Wolff, PhD, Morton-Amsterdam-Dekan der Fakultät Zahnmedizin an der University of Pennsylvania.

  • Dr. Mark Wolff, PhD, Morton-Amsterdam-Dekan der Fakultät Zahnmedizin an der University of Pennsylvania.
    © Dentsply Sirona
„Als größter Hersteller von Zahnprodukten wissen wir, wie wichtig der Zugang zu einer guten mund- und zahnmedizinischen Versorgung für alle Menschen ist“, sagt Jörg Vogel, Vice President Sales International Special Clinic Solutions bei Dentsply Sirona. „Und trotzdem kann der Termin beim Zahnarzt für Menschen mit Behinderung zuweilen immer noch absolut unmöglich erscheinen. Die beste zahnmedizinische Versorgung steht allen Menschen gleichermaßen zu, unabhängig vom jeweiligen Zustand oder einer Behinderung. Das ist eine zwingende Notwendigkeit und kein nettes Extra. Wir alle müssen unseren Teil dazu beitragen, dass unsere Branche auch für diese Menschen zugänglicher wird.“

Melden Sie sich jetzt für das Online-Event von Dentsply Sirona zum Thema Zahnmedizin für Menschen mit Behinderung am 15. November an.


Quelle:
Dentsply Sirona


Literatur

1 https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/disability-and-health
2 Obeidat R, Noureldin A, Bitouni A, Abdellatif H, Lewis-Miranda S, Liu S, Badner V, Timothé P. Oral health needs of U.S. children with developmental disorders: a population-based study. BMC Public Health. 2022 Apr 29;22(1):861.
3 Desai M, Messer LB, Calache H. A study of the dental treatment needs of children with disabilities in Melbourne, Australia. Aust Dent J. 2001 Mar;46(1):41-50.


Aufruf zur Online-Umfrage für ZÄ, ZMP und DH – Studie zu Gingivawucherungen
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Prof. Dr. Christian Graetz et al., Universitätsklinikum Kiel, freuen sich über die Teilnahme an einer anonymisierten Umfrage. Zeitdauer ca. 10 Minuten. Die Studie untersucht, ob aus zahnmedizinischer Sicht eine adäquate Versorgung des o.g. Krankheitsbildes „gingivale Wucherungen“ vorliegt.