Gesellschaften/Verbände

Dentists for Africa setzen sich für HIV-positive Menschen in Kenia ein

Welt Aids Tag - am 1. Dezember

30.11.2017

Dentists for Africa (DfA) ist eine humanitäre Hilfsorganisation aus Deutschland, die die lokale Bevölkerung in Kenia mit sozialen und zahnärztlichen Projekten stärkt und fördert
Dentists for Africa (DfA) ist eine humanitäre Hilfsorganisation aus Deutschland, die die lokale Bevölkerung in Kenia mit sozialen und zahnärztlichen Projekten stärkt und fördert


Der Welt-Aids-Tag findet jedes Jahr am 1. Dezember statt. Es ist eine Gelegenheit für Menschen weltweit, gemeinsam gegen HIV zu kämpfen, Unterstützung für Menschen mit HIV zu zeigen und an diejenigen zu erinnern, die an einer AIDS-bedingten Krankheit gestorben sind. Der 1988 gegründete Welt-Aids-Tag war der erste globale Gesundheitstag überhaupt.

Dentists for Africa (DfA) ist eine humanitäre Hilfsorganisation aus Deutschland, die die lokale Bevölkerung in Kenia mit sozialen und zahnärztlichen Projekten stärkt und fördert. Wir unterstützen eine Witwenkooperative für HIV-positive Witwen in Westkenia und ein Patenprojekt, das einen Schwerpunkt auf die gezielte Förderung HIV-positiver Waisenkinder setzt. Die Arbeit in Kenia soll der Stigmatisierung HIV-positiver Menschen entgegenwirken und ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben.

Die sozialen Projekte der Hilfsorganisation Dentists for Africa (DfA) sind darauf ausgerichtet Probleme zu bekämpfen, die unter anderem durch die hohe HIV/Aids Rate entstehen, die teilweise bei über 30% liegt. Der Anteil von Witwen und Waisen in der Gesellschaft ist in Kenia durch die Epidemie unverhältnismäßig hoch. Viele Kinder wachsen daher ohne ihre Eltern auf. Im Laufe ihres Heranwachsens erleben sie, wie mehrere nähere Verwandte an der Krankheit sterben. Sie wachsen bei Pflegeeltern auf, die oft selbst in bitterer Armut leben und das Geld für Schulgebühren, Schuluniformen und Bücher unmöglich aufbringen können. Die Kinder müssen zu Hause bleiben, wenn ihre Altersgenossen in die Schule gehen und blicken einer ungewissen Zukunft entgegen. 

Patenschaftsprojekte werden vermittelt

Durch das Patenschaftsprojekt vermittelt Dentists for Africa diese Kinder an deutsche Pateneltern, die die Kosten für eine gute Schul- und später Berufsausbildung, oft in Internaten, übernehmen. Die Patenschaften zeichnen sich durch besondere Transparenz aus. Die Pateneltern erhalten regelmäßig Abrechnungen und Originalbelege aus Kenia. Bislang wurden über 850 Patenschaften vermittelt. 150 nun junge Erwachsene konnten durch das Projekt eine Berufsausbildung abschließen. Schätzungen zu Folge sind 3,6 Millionen Kinder in Kenia unter 18 Jahren verwaist oder besonders ungeschützt und verwundbar. Diese Kinder haben oft keinen Zugang zu Bildung und geraten in einen Kreislauf aus Armut und Perspektivlosigkeit, dem zu entrinnen sie kaum eine Chance haben. Für diese Kinder setzt sich DfA ein.

Außerdem unterstützt DfA die Witwenkooperative St. Monica Village, die von der Aids-Epidemie betroffenen Witwen ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben zu führen und sich und ihre Kinder eigenständig zu versorgen. 250 Witwen sind derzeit Mitglieder der Kooperative.  Sie arbeiten in gemeinsamen Projekten, um den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder zu erwirtschaften. Sie besitzen Hühner und Kühe und betreiben einen kleinen Cateringservice, sowie eine Bäckerei und einen Gemüsegarten. Außerdem stellen sie Körbe und andere Handarbeiten her, die sowohl in der Region, als auch nach Deutschland verkauft werden. Um die Gemeinschaft zu stärken und die Not zu lindern, werden auch soziale Projekte verwirklicht. Die Witwen betreiben Aufklärung zum Thema HIV/Aids und Hygiene.

Ihre Kinder können einen Kindergarten in der Kooperative und später die Schule besuchen. Alle Witwen besitzen eine Krankenversicherung, was in der Region sonst kaum üblich ist. Die Witwen der Kooperative St. Monica kämpfen tagtäglich um Gleichberechtigung und gesellschaftliche Anerkennung. In gemeinschaftlichem Engagement und mit großem Stolz bestreiten sie ihren Lebensunterhalt ohne männliche Hilfe und fern von gesellschaftlicher Ächtung. Ihren Kindern leben sie ein modernes Frauenbild vor und brechen durch ihren Lebensstil und ihre Emanzipation mit veralteten Traditionen, wie Witwenvererbung und Witwenreinigung.

Unterstützung HIV-positiver Witwen

Dentists for Africa (DfA) ist eine humanitäre Hilfsorganisation aus Deutschland, die die lokale Bevölkerung in Kenia mit sozialen und zahnärztlichen Projekten stärkt und fördert. Wir unterstützen eine Witwenkooperative für HIV-positive Witwen in Westkenia und ein Patenprojekt, das einen Schwerpunkt auf die gezielte Förderung HIV-positiver Waisenkinder setzt. Bis heute hat Dentists for Africa 13 Zahnstationen in Kenia aufgebaut und über 850 Patenschaften vermittelt. Etwa 150 Patenkinder haben bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen. Im Zentrum steht die Nachhaltigkeit der Projekte. Langfristig sollen diese ganz in kenianische Hände übergeben werden.

Besonders den Kindern ermöglicht DfA eine einmalige Chance ihr Leben frei zu gestalten. Vera Adoro studiert Geschichte und Philosophie an der Kenyatta Universität in Nairobi. wurde als Kind in das Programm aufgenommen. Sie erzählt: „Mein Vater starb 1999 als ich gerade einmal fünf Jahre alt war. Meine Mutter hat mich aufgezogen. Ab der 5. Klasse wurde ich durch meine Pateneltern gefördert. Ich konnte auf eine Internatsschule gehen, dann aufs Gymnasium. Jetzt bin ich auf der führenden Universität Kenias“.

  • Dentist for Africa geben den Kindern eine Lebensperspektive.
  • Dentist for Africa geben den Kindern eine Lebensperspektive.

Unterstützen kann man die Projekte durch Spenden, sowie die Übernahme einer persönlichen Patenschaft, gerne auch gemeinsam mit Freunden oder Familienmitgliedern.

Zurzeit beteiligt sich DfA außerdem an einer großen Spendenkampagne zum Jahresabschluss auf der renommierten Fundraising-Plattform Global Giving.

Alle Informationen hierzu finden Sie hier.

Spendenkonto:

Dentists for Africa e.V.

IBAN: DE86 8205 1000 0140 046798

Sparkasse Mittelthüringen

BIC: HELADEF1WEM

Verwendungszweck: World Aids Day

 

 

 

weiterlesen

Das könnte Sie auch interessieren: