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Ich schäme mich, zum Zahnarzt zu gehen

05.04.2022

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Am 7.4. ist Weltgesundheitstag der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Zu diesem Anlass macht die Initiative proDente auf das Thema Scham und Angst vor dem Zahnarztbesuch aufmerksam, denn manche Menschen meiden aus diesen Gründen den Besuch beim Zahnarzt. Diese Vermeidungsstrategie verschlechtert Gesundheit von Zähnen und Mund.

Ein leicht mulmiges Gefühl vor dem nächsten Besuch bei der Zahnärztin oder dem Zahnarzt? Das kennt fast jeder. Bei manchen Menschen ist das Gefühl jedoch so stark ausgeprägt, dass sie aus Scham oder Angst die Zahnarztpraxis gar nicht erst aufsuchen.

„Etwa 10 Prozent der deutschen Bevölkerung vermeiden die Zahnbehandlung so lange, bis der unerträgliche Schmerz die Betroffenen in die Behandlung beim zahnärztlichen Notdienst führt“, erläutert Prof. Dr. Hans-Peter Jöhren, Leiter der Zahnklinik Bochum.

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    © ProDente

Je länger Betroffene warten, desto schlimmer wird es

Die Vermeidungsstrategie führt häufig dazu, dass sich die Gesundheit von Zähnen und Mund über Jahre stark verschlechtert, häufig begleitet von Schmerzen. Weitere Faktoren wie unzureichende Mundhygiene, zahnschädigende Ernährung mit viel Zucker oder Säuren, Rauchen sowie Drogengebrauch können zur schlechten Mundgesundheit beitragen. Viele Betroffene entwickeln ein extremes Schamgefühl.

Sie empfinden ihre von Karies befallenen oder abgebrochenen Zähne als unansehnlich und vermeiden es, sie beim Lachen und Sprechen zu zeigen. Manche Menschen ziehen sich sogar sozial zurück. Das schränkt die Lebensqualität stark ein.


Quelle:
Initiative proDente e.V.


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