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zahneins und Deutsche Bahn entwickeln mobile Zahnarztpraxis

28.01.2019

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In einer gemeinsamen Absichtserklärung haben sich zahneins, die deutschlandweit zahnmedizinische Versorgungszentren in Städten und auf dem Land betreiben, und die Deutsche Bahn darauf verständigt, einen Zahn-Medibus zu entwickeln.

Nach dem erfolgreichen Start des DB Medibus in der hausärztlichen Versorgung will die Deutsche Bahn ihr Angebot ausweiten. In einer gemeinsamen Absichtserklärung haben sich zahneins und die DB darauf verständigt, einen Zahn-Medibus für eine bessere zahnärztliche Versorgung in ländlichen Regionen zu entwickeln. Dieser soll zunächst in Ostfriesland und Südbayern getestet werden.

Zahnarzt kommt zum Patienten

Der Medibus wird wie eine zahnärztliche Praxis mit Behandlungsstühlen und der nötigen Technik ausgestattet. An Bord der mobilen Arztpraxis sollen ein Zahnarzt und zwei medizinische Fachangestellte von zahneins für eine zahnärztliche Grundversorgung auf höchstem medizinischen Niveau verantwortlich sein. Der Betrieb des Busses wird von DB Regio sichergestellt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die wohnortnahe, zahnmedizinische Versorgung in ländlichen und strukturschwachen Regionen zu verbessern. 

„Mit dem DB Medibus kommt der Zahnarzt zum Patienten. So wollen wir absehbare Probleme bei der ärztlichen Versorgung angehen und den Zugang zur medizinischen Infrastruktur verbessern. Insbesondere älteren Menschen fällt in schwächer versorgten, ländlichen Gebieten der Weg zum Zahnarzt immer schwerer“, sagt Klaus Müller, Vorstand DB Regio Bus.

Zahnmedizinische Herausforderungen auf dem Land

Die zahnmedizinische Versorgung in bestimmten Regionen Deutschlands entwickelt sich zu einer immer größeren Herausforderung. In den Jahren 2006 bis 2016 hat in Deutschland durchschnittlich jeden Tag eine Zahnarztpraxis geschlossen. Vor allem Zahnarztpraxen auf dem Land sind betroffen, wenn in den kommenden 2 bis 3 Jahren voraussichtlich 10.000 niedergelassene Zahnärzte in Deutschland einen Nachfolger suchen – mit großen Schwierigkeiten, weil die junge Zahnarztgeneration immer weniger Interesse an der Übernahme einer Praxis in Dörfern und Gemeinden zeigt. 

Dr. Daniel Wichels, Geschäftsführer von zahneins: „Deutschland steht vor großen Herausforderungen, wenn es um die Zahnversorgung der Bürgerinnen und Bürger in ländlichen Regionen geht. Bereits heute engagieren wir uns als Zahnarztgruppe stark auf dem Land. Deshalb passt die Kooperation mit dem Medibus der Deutschen Bahn hervorragend zu zahneins. Gemeinsam engagieren wir uns frühzeitig für neue Lösungswege, um den Zahnpatienten außerhalb der großen Städte auch in Zukunft die bestmögliche Behandlungsqualität anbieten zu können.“

Mobilität für die gesamte Gesundheitsbranche

Die Deutsche Bahn und zahneins heißen Zahnärzte, zahnärztliche Körperschaften und Kommunen als weitere mögliche Partner willkommen, um gemeinschaftlich die seit 2006 anwachsenden Versorgungsdefizite vor allem auf dem Land auszugleichen. Dabei können Zahn-Medibusse auch von ärztlichen Netzwerken, zahnmedizinischen Versorgungszentren, Kommunen und Krankenhäusern genutzt werden. Darüber hinaus eignen sich mobile Zahnarztpraxen auch für Gesundheitstage im betrieblichen Gesundheitsmanagement, Aktionen im öffentlichen Gesundheitsdienst sowie für die zahnärztliche Betreuung von Pflegeheimen.

Unter der Marke DB Medibus bündelt DB Regio Bus diverse Leistungen der Gesundheitsmobilität, um den Zugang zur medizinischen Infrastruktur zu verbessern – in ländlichen Gebieten und auch in Städten. Der DB Medibus ist ein Angebot an die gesamte Gesundheitsbranche von Politik und Verwaltung über Krankenkassen bis zu den Ärzten. Erste Pilotprojekte konnten zusammen mit Kooperationspartnern bereits initiiert werden.


Quelle:
zahneins GmbH


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