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Fachdental-Messen Leipzig und Stuttgart

Soziale Medien: Ziele, Strategien und Chancen

05.06.2019

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Durch soziale Medien tritt die Dentalbranche in den digitalen Dialog mit Patienten, Partnern und Kunden. Doch wer braucht einen solchen Auftritt tatsächlich und was gilt es zu beachten? Ein Vortrag zum Thema „Social Media in Praxis und Labor“ auf den Fachdental-Messen in Stuttgart und Leipzig verspricht Antworten und praktische Tipps.

„Ich möchte eine Handreichung geben, wie man von jetzt auf gleich anfangen kann“, sagt Referent Dirk Kropp, Geschäftsführer PR der Kölner Initiative proDente e.V., der dabei Zahnarztpraxen und Dentallabore gleichermaßen im Blick hat. Soziale Medien seien für die Branche zunehmend attraktiv, „da sie in ihrer Reichweite mittlerweile einer Tageszeitung überlegen sind“. Dentallabore nutzten die Onlinedienste vermehrt zu Neukundengewinnung und Bestandskundenpflege. „Insgesamt bieten Internetauftritte eine Möglichkeit, sein Handwerkszeug darzustellen – das ist auch für die Patienten interessant.“

Website kombiniert mit Social Media

Eine gewöhnliche Website bilde lediglich „den Anfang, den Kern“ einer Eigenpräsentation im Internet, welche in Verbindung mit einem Social-Media-Auftritt „noch wirkungsvoller“ werde, erklärt Kropp. Freilich bringe es  einen höheren Zeitaufwand mit, beide Wege zu gehen. Viele Praxisbetreiber stünden daher vor der Frage, „ob sie diese Aufgaben selbst übernehmen, einen Mitarbeiter mit Digitalkompetenz oder aber eine Agentur beauftragen wollen“.

Internetauftritt „als Instrument nutzen“

Generell seien Internetauftritte aber keine „statischen Produkte“, mahnt der Experte, sondern müssten „betrieben und genutzt werden als Instrumente, mit denen man arbeitet“. Sinn und Zweck dieser Instrumente sei primär, in den Weiten des Internets auffindbar zu sein. Pro Monat gäben rund 74.000 Menschen in Deutschland den Begriff „Zahnarzt“ in eine Suchmaschine ein, daher sei eine optimierte Struktur der eigenen Website zunächst wichtiger als „Farben, Fotos, Filme und kommunikationsspezifische Gesetzmäßigkeiten“. Die Wahl der geeigneten Social-Media-Plattform wiederum solle sich danach richten, „wo man glaubt, seine Zielgruppe zu erreichen. Im Augenblick ist das noch Facebook, doch das ist keinesfalls in Stein gemeißelt, wie frühere Entwicklungen zeigen.“

Spiegel der Gesellschaft

Manche Praxen und Labore zeigten sich leider noch „völlig unbedarft“, beklagt Kropp, der an der Ruhr-Universität Bochum Publizistik und Kommunikationswissenschaft studiert hat. „In den heterogenen Reaktionen spiegelt sich das Medienverhalten der Gesellschaft wider, durch die bei einem Lebensalter von etwa 40 Jahren eine digitale Grenze verläuft.“ Freilich gebe es einen Wandel, doch eines sei sicher: „Wenn man am Ball bleibt, hat man einen großen Informationsvorsprung. Es ist schwer, der digitalen Entwicklung in ihrem Tempo zu folgen, aber wer sich nicht damit befasst, bleibt irgendwann weit zurück.“

Die Vorträge von Dirk Kropp auf den Fachdental-Messen werden in den dental arenen stattfinden. Die genauen Termine werden noch bekannt gegeben.


Weitere Informationen:
www.fachdental-leipzig.de
 
www.fachdental-suedwest.de


Termine:

  • Fachdental Leipzig/id infotage dental: 13. bis 14.09.2019, Leipziger Messe, Halle 4
  • Fachdental Südwest/id infotage dental Stuttgart: 11. bis 12.10.2019, Messe Stuttgart, Paul Horn Halle (Halle 10)

#fachdentalleipzig
#fachdentalsüdwest


Quelle:
Landesmesse Stuttgart GmbH

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