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Präsentation im Dental Experience Center in Zürich Kloten

Nobel Biocare launcht Keramikimplantat NobelPearl™

11.06.2018

Nobel Biocare präsentierte das neue Keramikimplantat NobelPearl im Dental Experience Center in Zürich Kloten seinen geladenen Gästen.
Nobel Biocare präsentierte das neue Keramikimplantat NobelPearl im Dental Experience Center in Zürich Kloten seinen geladenen Gästen.

Anlässlich eines Presseevents präsentierte Nobel Biocare geladenen Zahnärzten und Zahnärztinnen sowie einigen Pressevertretern im Dental Experience Center in Zürich-Kloten sein neues Keramikimplantatsystem NobelPearl™. Da immer mehr Patienten metallfreie sowie ästhetisch anspruchsvolle Versorgungen wünschen, war es naheliegend, dass auch Nobel Biocare diesem Trend gerecht werden wird. Dies hatte das Unternehmen bereits im vergangenen Jahr kommuniziert.

Nach den einleitenden Worten von Regional Director D-A-CH Erik Küpper ging Dr. Jens Tartsch, Kilchberg/Zürich, in seinem Vortrag auf den Einsatz von Keramikimplantaten ein. Für ihn stellt NobelPearl™ eine einzigartige Alternative zu Titan und eine weichgewebefreundliche Lösung für exzellente Ästhetik dar. Dr. Nobert Cionca, Genf, zeigte anhand zahlreiche Patientenfälle die Auswirkungen von Titan auf das Weichgewebe. Er sieht unter anderem Keramikimplante für Allergiepatienten prädestiniert.

  • Dr. Jensch Tartsch, Kilchberg/Zürich, zeigte ästhetische anspruchsvolle Ergebnisse der Keramikimplantate.
  • Dr. Norbert Cionca, Genf, präsentierte zahlreiche Patientenfälle zur Veranschaulichung Titan vs. Keramik.
  • Dr. Jensch Tartsch, Kilchberg/Zürich, zeigte ästhetische anspruchsvolle Ergebnisse der Keramikimplantate.
  • Dr. Norbert Cionca, Genf, präsentierte zahlreiche Patientenfälle zur Veranschaulichung Titan vs. Keramik.

Das Implantasystem NobelPearl™ ist eine 100%ig metallfreie, zweiteilig-verschraubte Implantatlösung mit einer zementfreien Innenverbindung, weches so konzipiert das natürliche Erscheinungsbild des Weichgewebes unterstützt. Besonders vorteilhaft ist das weiße Zirkonoxid bei Patienten mit einer dünnen Mukosa [1]. Es hat sich gezeigt, dass die Durchblutung der periimplantären Mukosa rund um Zirkonoxid mit der Mikrozirkulation rund um den natürlichen Zahn vergleichbar ist [2], und dass Zirkonoxid außerdem zu geringer Plaqueanlagerung neigt [3,4,5]. NobelPearl kann also dazu beitragen, Patienten zu der exzellenten Ästhetik zu verhelfen, die sie sich wünschen.

Zementfreie Flexibilität

Bisher erschien vielen implantologisch tätigen Zahnärzten, die auf der Suche nach einer keramischen Lösung für ihre Patienten waren, Zement als einzige Möglichkeit für die Eingliederung von Versorgungen. Intraorale Zementierung ist eine mögliche Option; allerdings wird die Existenz von Zementüberschüssen mit Weichgewebeentzündungen und der Entwicklung von periimplantärer Mukositis und Periimplantitis in Verbindung gebracht [6]. Um dieses Risiko durch eine verschraubte Lösung zu umgehen und trotzdem hundertprozentig metallfrei zu bleiben, wird bei NobelPearl die innovative VICARBO® Schraube aus karbonfaserverstärktem Kunststoff verwendet. Außerdem bietet NobelPearl dank der zweiteiligen, reversibel verschraubten und zementfreien Innenverbindung im Vergleich zu einteiligen oder zementierten Keramikimplantaten größere prothetische Flexibilität.

  • Das Keramikimplantat NobelPearl.

  • Das Keramikimplantat NobelPearl.
    © Nobel Biocare

Metallfrei, aber erwiesenermaßen belastbar

Die VICARBO® Schraube, für haltbare Keramik-Keramik-Verbindungen konzipiert, widersteht den Zugkräften, während die Keramik die Druckkräfte absorbiert. Das keramische Material – aluminiumoxidverstärktes Zirkonoxid (ATZ) – zeichnet sich erwiesenermaßen durch hohe Festigkeit aus, um erfolgreiche Ergebnisse zu liefern [7]. Das Gewindedesign und die konische Implantatform wurden zusammen mit dem entsprechenden Bohrprotokoll entwickelt, um hohe Primärstabilität zu erzielen. Die hydrophile, sandgestrahlte und säuregeätzte ZERAFIL™ Oberfläche, kombiniert mit der teilweise maschinierten Schulter, führt zu nachweislich guter Osseointegration [8,9]. Bei der Herstellung werden sowohl Implantat als auch Abutment aus heiß-isostatisch gepressten (HIP) Zirkondioxid ATZ-Blanks gefräst – ohne nachträgliche Sinterung und abschließende Nachbearbeitung. Diese Vorgehensweise ermöglicht ein hohes Niveau an Maßgenauigkeit und Präzision, bei hoher Materialstabilität.

Die Chancen der Evolution keramischer Lösungen ergreifen

Während der kontinuierlichen Weiterentwicklung keramischer Implantate durch den Fertigungspartner von Nobel Biocare zeigte sich mit jeder neuen Produktgeneration eine Zunahme der Implantatüberlebensrate [8]. Jetzt gibt es NobelPearl als neueste Behandlungsoption sowohl mit einer Auswahl gängiger Versorgungsmöglichkeiten, als auch im digitalen Workflow von Nobel Biocare integriert. Behandler, die ihren Patienten größere Auswahlmöglichkeiten bieten wollen, können mit dieser leicht umsetzbaren Lösung zuversichtlich in die keramische Implantologie einsteigen.

 

  • Thomas Bossart (Nobel Biocare), Referent Dr. Jens Tartsch, Eric Küper (Regional Director Nobel Bicoare), Moderator Michael Mulde und Zorica Markovic (Leiterin PR & Marketing Communicaitons DACH Nobel Biocare) (v.l.) freuten sich über die gelungene Veranstaltung.
  • Thomas Bossart (Nobel Biocare), Referent Dr. Jens Tartsch, Eric Küper (Regional Director Nobel Bicoare), Moderator Michael Mulde und Zorica Markovic (Leiterin PR & Marketing Communicaitons DACH Nobel Biocare) (v.l.) freuten sich über die gelungene Veranstaltung.
    © Ude

 

Quelle:
Nobel Biocare Deutschland GmbH
Stolberger Straße 200
50933 Köln
www.nobelbiocare.com

 

Literatur:
[1] Cosgarea R, Gasparik C, Dudea D, et al. Peri-implant soft tissue colour around titanium and zirconia abutments: a prospective randomized controlled clinical study. Clin Oral Implants Res 2015;26(5):537-544

[2] Kajiwara N, Masaki C, Mukaibo T, et al. Soft tissue biological response to zirconia and metal implant abutments compared with natural tooth: microcirculation monitoring as a novel bioindicator. Implant Dent 2015;24(1):37-41

[3] Cionca N, Hashim D, Mombelli A. Zirconia dental implants: where we are now, and where are we heading? Periodontol 2000 2017; 73(1):241-258

[4] Scarano A, Piattelli M, Caputi S, et al. Bacterial adhesion on commercially pure titanium and zirconium oxide disks: an in vivo human study. J Periodontol 2004;75(2):292–296

[5] Rimondini L, Cerroni L, Carrassi A, et al. Bacterial colonization of zirconia ceramic surfaces: an in vitro and in vivo study. Int J Oral Maxillofac Implants 2002;17(6):793–798

[6] Wilson TG Jr. The positive relationship between excess cement and peri-implant disease: a prospective clinical endoscopic study. J Periodontol 2009;80(9):1388-1392

[7] Kohal RJ, Wolkewitz M, Mueller C. Aluminareinforced zirconia implants: survival rate and fracture strength in a masticatory simulation trial. Clin Oral Implants Res 2010;21(12):1345-1352

[8] Jank S, Hochgatterer G. Success rate of two-piece zirconia implants: a retrospective statistical analysis. Implant Dent 2016;25(2):193-198.

[9] Chappuis V, Cavusoglu Y, Gruber R, et al. Osseointegration of zirconia in the presence of multinucleated giant cells. Clin Implant Dent Relat Res 2016;18(4):686–698

 

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