Firmennachrichten


Arnold-Biber-Preis 2019

17.09.2019

V.l.n.r.: Tobias Grosse (Director Marketing & Sales bei Dentaurum), Dr. Julian Boldt, Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, Dr. Felix Kunz, Axel Winkelstroeter (Geschäftsleitung bei Dentaurum) und DGKFO Präsident Prof. Dr. Jörg Lisson.
V.l.n.r.: Tobias Grosse (Director Marketing & Sales bei Dentaurum), Dr. Julian Boldt, Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer, Dr. Felix Kunz, Axel Winkelstroeter (Geschäftsleitung bei Dentaurum) und DGKFO Präsident Prof. Dr. Jörg Lisson.

Besucher aus ganz Deutschland strömten Anfang September zur 92. Jahrestagung der DGKFO (Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V.) nach Nürnberg. Bei seiner Eröffnungsrede führte der Tagungspräsident Prof. Dr. Dr. Peter Proff in das diesjährige Motto „Gemeinsam therapieren – nachhaltig retinieren“ ein. Neben wissenschaftlichem Austausch und Fachausstellung wurde u.a. auch der von Dentaurum gestiftete, renommierte Arnold-Biber-Preis vergeben.

Der 1910 zum ersten Mal verliehene Arnold-Biber-Preis blickt auf eine lange Tradition zurück. Die Auszeichnung, die nach dem Firmengründer von Dentaurum benannt ist, wird seit 1968 als Forschungspreis der DGKFO jährlich ausgeschrieben und für eine bisher noch nicht veröffentlichte wissenschaftliche Arbeit aus dem Gebiet der Kieferorthopädie vergeben. Eine unabhängige Fachjury kürt die nach wissenschaftlichen Kriterien beste Arbeit. Aufgrund des hohen Anspruchs an die eingereichten Arbeiten gab es auch Jahre ohne Verleihung. Seit 2011 fand die Vergabe jedes Jahr in Folge statt, was in der Geschichte des Preises einmalig ist.

Bayerischer Forschungsgeist setzte sich durch

Die Arbeit mit dem Titel „Application of Artificial Intelligence in Orthodontics“ überzeugte die Jury restlos. Dr. Felix Kunz, Dr. Julian Boldt und Prof. Dr. Angelika Stellzig-Eisenhauer vom Universitätsklinikum Würzburg – sowie Florian Zeman (Universitätsklinikum Regensburg) nutzten die künstliche Intelligenz (KI) für Aufgaben in der kieferorthopädischen Diagnostik. Die Forschergruppe konnte zeigen, dass eine maschinelle Bestimmung von kephalometrischen Messpunkten an Fernröntgenseitenbildern (FRS) nicht nur möglich ist, sondern diese auch in der Genauigkeit den von Ärzten bestimmten Punkten in nichts nachsteht. Dazu sind entsprechende Algorithmen auf Basis eines spezialisierten künstlichen neuronalen Netzwerkes erforderlich, die auf eine solche Auswertung trainiert wurden. Die Autoren betonen, der Arzt ist nach wie vor gefordert, aber seine Arbeit wird durch die automatisierte Auswertung erleichtert, effizienter und ermöglicht, mehr Zeit dem Patienten zu widmen.

Details zu dieser wegweisenden Arbeit werden in Kürze in der Fachzeitschrift „Journal of Orofacial Orthopedics‟ des Springer-Verlages veröffentlicht.

DGKFO-Präsident Prof. Dr. Jörg Lisson gratulierte den 4 Preisträgern herzlich. Von Axel Winkelstroeter, Geschäftsführer, und Tobias Grosse, Director Marketing & Sales bei Dentaurum, nahmen die Gewinner die Urkunden des mit 5.000€ dotierten Fachpreises entgegen.

Bewerben Sie sich um den Arnold-Biber-Preis 2020 und reichen Sie Ihre wissenschaftliche Arbeit bis zum 30. Juni 2020 ein!


Weitere Informationen:
www.dgkfo.de


Quelle:
DENTAURUM GmbH & Co. KG


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