Firmennachrichten

Arzneimittelspezialitäten „nach den Regeln der Kunst“ – seit 1947

75 Jahre Problemlösungskompetenz der Mundgesundheit

14.04.2022

Die Firmenzentrale in Dettenhausen bei Stuttgart mit 287 Solarmodulen, welche dem Umweltschutz zuträglich sind.
Die Firmenzentrale in Dettenhausen bei Stuttgart mit 287 Solarmodulen, welche dem Umweltschutz zuträglich sind.

Erfolgsrezepte sind meist streng gehütet – nicht so bei lege artis Pharma. Bei dem familiengeführten Arzneimittelhersteller aus Dettenhausen geht man offen mit der erfolgreichen Unternehmensgeschichte um. Das Erfolgsrezept lautet seit 1947 wie folgt: „Man muss den Menschen hinter dem Patienten und behandelnden Zahnarzt sehen. Mit diesem Fokus gelingen auch hochwirksame und zugleich unbedenkliche Dentalprodukte.“

Ganz so einfach war es für den Firmengründer Johann Pfandl vermutlich nicht, aus dieser Philosophie das erste arsenfreie Devitalisationsmittel TOXAVIT zu entwickeln. Doch mit viel Fleiß und einer Flasche Rotwein wie im Film „die Feuerzangenbowle“ gelang dem Österreicher aus Pinswang (Tirol) die Weltneuheit, mit der erstmals die Pulpa arsenfrei devitalisiert werden konnte.

Strategie und Know-how

  • V.l.n.r.: Mag. pharm. Kurt Pfandl (2. Generation), Firmengründer Ing. Johann Pfandl und Ehefrau Anna Pfandl (1. Generation)

  • V.l.n.r.: Mag. pharm. Kurt Pfandl (2. Generation), Firmengründer Ing. Johann Pfandl und Ehefrau Anna Pfandl (1. Generation)
    © lege artis
Auch die 2. Generation griff das Mantra „Lösungen für Zahnärzte zu finden“ auf, die diesen und ihren Patienten helfen soll. Der Sohn des Firmengründers Kurt Pfandl entwickelte in den 60er und 70er Jahren zahlreiche weitere Arzneimittelspezialitäten für die Zahn- und Mundgesundheit: FOKALMIN, PULPOVITAL, HISTOLITH NaOCI, CALCINASE EDTA-Lösung und vieles mehr. Nachdem noch unter seinem Vater der Umzug von Innsbruck nach Stuttgart erfolgte, suchte und fand der tüftelnde Nachfolger in Dettenhausen die heutige Firmen- und Produktionsstätte.

Die neue Heimat Dettenhausen besitzt mit der Nähe zur Universitätsstadt Tübingen auch heute noch viele strategische Vorteile. Neue weitsichtige Impulse setzte auch Dr. Brigitte Bartelt, die seit 1997 die Geschäftsführung innehat. Mit dem Knowhow aus Pharmaziestudium und mehrjähriger Tätigkeit in der pharmazeutischen Industrie führte sie erfolgreich Produkte im Bereich Endodontie, Prophylaxe und Prothetik ein.

Zu diesen Innovationen zählen u.a.
  • Die lege artis Prophylaxe-Produkte, auch für Menschen mit geschwächtem Allgemeinzustand.

  • Die lege artis Prophylaxe-Produkte, auch für Menschen mit geschwächtem Allgemeinzustand.
    © lege artis

• … das Implantat-Pflegegel durimplant, welches sich ideal sowohl für erkrankte Patienten wie auch für Patienten mit geschwächtem Allgemeinzustand eignet, wie z.B. Diabetes, Krebstherapie, Nikotinkonsum, Rheuma oder Schwangerschaft,

• und das patentierte ESD-Entnahmesystem, das in jeder Flasche integriert ist: Mittels Luer-/Luer-Lock-Spritzen können Lösungen einfach, sicher und direkt entnommen werden. Flecken, Produktverluste und Hygieneprobleme gehören damit der Vergangenheit an.

  • Das patentierte ESD-Entnahme-System: Eingeführt im Jahr 2013.

  • Das patentierte ESD-Entnahme-System: Eingeführt im Jahr 2013.
    © lege artis
Auch im diesem 75. Firmenjubiläumsjahr befindet sich ein Neuprodukt in der Pipeline. Noch hält sich Geschäftsführerin Dr. Brigitte Bartelt bedeckt – doch so viel hat sie verraten: „Es ist ein weiteres Produkt für unsere Kernkompetenz auf dem Gebiet der Endodontie“.

Die Zukunft im Blickfeld

Neben dem Anspruch stets Qualitätsprodukte höchster Güte und Produkte „state oft the art“ herzustellen, hat lege artis bereits seit längerer Zeit im Bereich Umweltschutz hochgesteckte Ziele: Seit 2012 erzeugen 287 Solarmodule auf dem Flachdach im Jahresdurchschnitt 650.000 kWh Ökostrom. Insgesamt konnten dadurch bis dato über 455 Tonnen Kohlendioxid (CO2)-Emission vermieden werden. Auch der Fuhrpark des Unternehmens wird nach und nach auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Neben diesen Projekten legt das Traditionsunternehmen großen Wert auf die Kunstförderung.

  • V.l.n.r.: Sabrina Rother und Nadine Rother (die 4. Generation) und Geschäftsführerin Dr. Brigitte Bartelt (3. Generation).

  • V.l.n.r.: Sabrina Rother und Nadine Rother (die 4. Generation) und Geschäftsführerin Dr. Brigitte Bartelt (3. Generation).
    © lege artis

Seit 2021 ist lege artis Fördermitglied der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV), zu der über 300 Kunstvereine zählen. „Mit der ADKV-Fördermitgliedschaft möchten wir einen Beitrag leisten, Menschen für Kunst und Kultur zu begeistern“, so Dr. Brigitte Bartelt. Schon vor Jahren hielt die 4. Generation in das Familienunternehmen Einzug. Die beiden Nichten von Frau Dr. Bartelt, Sabrina Rother und Nadine Rother sind seit 2006 bzw. seit 2009 im Unternehmen integriert. Damit ist lege artis gemäß dem Firmenmotto „nach den Regeln der Kunst“ gut für die Zukunft aufgestellt.

Quelle:
lege artis Pharma


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