Praxisführung

Digitale Tools für Z1.Pro und mehr

CGM auf dem Weg der Digitalisierung

Zufriedenheit seitens der Veranstalter: So sehr Digitalisierung auch Kerngeschäft der CGM Dentalsysteme ist - man freute sich doch, die Fachpresse nicht nur online, sondern in Präsenz vor Ort begrüßen zu können.
Zufriedenheit seitens der Veranstalter: So sehr Digitalisierung auch Kerngeschäft der CGM Dentalsysteme ist - man freute sich doch, die Fachpresse nicht nur online, sondern in Präsenz vor Ort begrüßen zu können.

Auf der Pressekonferenz am 05. April 2022 präsentierte sich die CompuGroup Medical Dentalsysteme GmbH (CGM) als verlässlicher, innovationsstarker Partner von Zahnarztpraxen auf dem Weg in die Digitalisierung.

Die Losung „Pflicht und Kür in Sachen Digitalisierung“ gab Olaf Tegtmeier, Presseagentur Pfadfinder Kommunikation, während der Begrüßung der Pressegäste im Pullmann-Hotel Köln aus. Einerseits sei die Digitalisierung von Pflichten, die der Gesetzgeber den Zahnarztpraxen auferlegt, getrieben, andererseits eröffnen sich für den Komfort der Patienten, für reibungslose Abläufe und eine nachhaltigere Praxisorganisation durch Einsatz digitaler Tools neue Chancen. Aus der obersten Hoteletage mit Blick auf den Kölner Dom, gab Sabine Zude, Geschäftsführerin bei der CGM Dentalsysteme, einen Ausblick auf die Anforderungen der sich im Roll-out befindlichen Telematikinfrastruktur und die darauf abgestimmten Entwicklungen aus dem Hause CGM. 

Pflichten im Zuge des TI-Roll-outs: KIM, eAU und eRezept

Zunächst wären da die neuen Anwendungen: Kommunikation im Medizinwesen (KIM), die elektronische Arbeitsunfähigkeitsmeldung (eAU) und das eRezept. Für diese wurden neue Komponenten für die Praxisverwaltungssoftware Z1.PRO entwickelt. Stets ist die Legitimierung mit dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) notwendig. Auf die Praxisabläufe wurde mit einer „Stapelfunktion“ für mehrere Rezepte bzw. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen in einem „Rutsch“ geantwortet. Eine Historie zeigt in diesen Modulen zudem an, welche Dokumente bereits ausgestellt worden sind.

Die KIM-Funktion wurde analog der Anwenderoberfläche üblichen E-Mail-Programme gestaltet, insofern dürfte der Versand von Arztbriefen auf diesem Weg nicht sehr gewöhnungsbedürftig sein. Eine Neuerung bei der Ausstellung der eAU ist das Einfügen des ICD-10-Codes, der nun notwendig wird. Elegant gelöst: Diagnosen in der Zahnmedizin wurden automatisch im CGM-System mit den Codes gekoppelt.

Eine nur zögerliche Verbreitung attestiert Geschäftsführerin Sabine Zude der elektronischen Patientenakte (ePA). Geringe Rückmeldungen zu diesem komplexen, umfangreichen Modul zeigen, dass die elektronische Gesundheitsakte noch nicht wirklich in Gebrauch sei. Was sich mit dem Bild deckt, dass sich im Besuch von Zahnarzt- und Arztpraxen ergibt. Bei CGM ist derzeit die ePA 2.0 in Arbeit: die zeitlich beschränkte Zugriffsberechtigung wird gerade umgesetzt, ebenso die Übernahme von eRezept und eAU in die Akte. Auch das Zahnarztbonusheft (MIO) wird mit Viewer enthalten sein.

  • Sabine Zude, Geschäftsführerin CGM, sieht Chancen in der Digitalisierung der Zahnarztpraxis.

  • Sabine Zude, Geschäftsführerin CGM, sieht Chancen in der Digitalisierung der Zahnarztpraxis.
    © CGM

Begeisterung für EBZ

Zum elektronischen Beantragungs- und Genehmigungsverfahren (kurz EBZ) äußerte sich Sabine Zude geradezu enthusiastisch. Diese Anwendung sei sinnvoll und zeitsparend – sie werde den Zahnarztpraxen „Freude machen“. Mittels EBZ sollen fortan alle der aktuell noch auf Papier zu erbringenden Planungen im Bereich Zahnersatz (ZE), Kieferbruch/Kiefergelenkserkrankungen (KB/KGL), Parodontalerkrankungen (PAR) und Kieferorthopädie (KFO) elektronisch an die Krankenkassen übertragen und auf diesem Wege Bürokratie abgebaut und viel Zeit eingespart werden. Heil- und Kostenpläne werden wie bisher im PVS erstellt und dann über einen EBZ-Button an die Kasse geschickt.

Der Heil- und Kostenplan muss nur noch für den Patienten ausgedruckt werden, während ordnerfüllende Ausdrucke für die Praxis entfallen. In CGM Z1.PRO werden Heil-und Kostenpläne mit dem jeweiligen Status (genehmigt/noch offen) gespeichert. Die Genehmigung wird im digitalen Verfahren voraussichtlich schneller erteilt, da die elektronischen Heil- und Kostenpläne teils automatisiert abgearbeitet werden. Noch befindet sich diese Anwendung im Probelauf. Die Praxen haben bis Anfang Juli Zeit, die entsprechende Software zu erwerben; die Höhe des Zuschusses wird derzeit verhandelt.

Die Kür: UPT-integriertes PAR-Modul und komfortables Online-Terminmanagement 

Damit kein Paro-Patient für die Nachsorge verloren geht, wurde d.iese in das neue Z1.PRO UPT/PAR Modul integriert. Nach neuer Richtlinie, seit Juli 2021 in Kraft, ist die UPT nach der aktiven Parodontitis-Therapie in der Regel über einen Zeitraum von zwei Jahren erstattungsfähig. Das neue Tool hilft dem Fachpersonal nicht nur beim Auffinden aller Patienten mit aktiven PAR-Behandlungen, sondern auch bei der korrekten Berechnung der Folgetermine und zeigt an, ob ggf. bereits vereinbarte Termine nicht eingehalten wurden. Das neue Modul ist derzeit noch in der Entwicklung.

Stimmige Konzepte, wie sie beispielsweise durch das Z1.PRO UPT/PAR Modul ermöglicht werden, funktionieren in der Praxis umso besser, wenn auch das Termin-Management zeitgemäß und digital gestützt läuft. Mit dem CLICKDOC Kalender von CGM Dentalsysteme wird die Integration eines digitalen Terminbuchungssystems auf der Website der Praxis und in der Praxissoftware CGM Z1.PRO einfach möglich.

Mit CLICKDOC können Terminerinnerungen und -bestätigungen automatisiert versendet und so zum einen Terminausfälle reduziert werden, zum anderen fühlen sich Patienten durch diesen Service gut betreut und bleiben der Praxis treu. CLICKDOC bietet überdies die Voraussetzungen für Videosprechstunden, die für die Bereiche der zahnärztlichen Betreuung in Pflegeheimen und die Patientenberatung interessant werden dürften.

Manuela Bicker, Leiterin Vertriebsmarketing bei der CGM Dentalsysteme, gab einen Einblick in die Entwicklung des Kundenmagazins „UptoDate“, aus dem nun der Bereich für ZfA für eine eigene Broschüre ausgekoppelt wurde. Abschließend stellte sie das Projekt DIE GRÜNE PRAXIS vor, in dessen Rahmen CGM gemeinsam mit weiteren Partner Nachhaltigkeit in Zahnarztpraxen unterstützen möchte.

Quelle:
CMG Dentalsysteme

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dagmar Kromer-Busch


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