Zahnerhaltung

Die Studiengruppe für Restaurative Zahnheilkunde e.V.

Für einen freundschaftlichen, kollegialen, wissenschaftlichen Austausch

21.01.2010

Die Studiengruppe für Restaurative Zahnheilkunde widmet sich in erster Linie der zahnmedizinischen Fortbildung und der Förderung eines intensiven Austauschs unter Kollegen. Die Zeitschrift ZMK kooperiert mit der Studiengruppe und wird Ihnen in weiteren Ausgaben Fachbeiträge der Mitglieder präsentieren sowie Sie über Fortbildungsveranstaltungen und aktuelle Entwicklungen informieren. Doch lesen Sie zunächst ein „Gruppenportrait“.

Die Studiengruppe für Restaurative Zahnheilkunde e.V. – Die Zahnarztgruppe (gegr. 1976) ist ein Zusammenschluss ehemals ausschließlich restaurativ tätiger Zahnärzte und Zahnärztinnen, die sich für einen intensiven interkollegialen Austausch einsetzen. Diesen intensiven wissenschaftlichen Austausch ihrer Mitglieder fördert die Studiengruppe unter anderem durch Praxishospitationen, forensische Diskussionsforen, eine Newsgroup zur Besprechung von Patientenfällen sowie eine wissenschaftlich ausgerichtete Jahres- und eine Frühjahrestagung. Ein Schwerpunkt der Arbeit der Studiengruppe liegt in der Gestaltung eines postgraduierten Fortbildungsprogramms. Es gibt den Mitgliedern die Möglichkeit, die wissenschaftliche Entwicklung ihrer Fachgebiete zu verfolgen und langjährig erprobte sowie neue, wissenschaftlich gesicherte Therapiemethoden zu erlernen und umzusetzen. Ebenso berät und unterstützt die Gruppe junge Kolleginnen und Kollegen bei der Niederlassung.
Die Gruppe hat derzeit ca. 140 aktive Mitglieder im In- und Ausland und zahlreiche ständige Gäste. Sie hat sich ausschließlich gemeinnützigen und wissenschaftlichen Zwecken verschrieben, ist nicht gewinnorientiert und legt Wert auf ihre Unabhängigkeit. Sie wird weder von der Dentalindustrie unterstützt, noch ist sie von standespolitischen Meinungen beeinflusst. Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Norbert Linden, Meerbusch-Büderich; sein Stellvertreter Dr. Ludger Hanfland, Lennestadt.

In der Fortbildung verwurzelt

Die Studiengruppe für Restaurative Zahnheilkunde ging vor 33 Jahren aus einem persönlichen, aber sehr wohl fachlichen Kontakt fortbildungsinteressierter Kollegen hervor. Sie entstand, da die Teilnehmer einer Fortbildungsveranstaltung, nämlich einer gnathologisch-restaurativen Kursreihe von J. Schulz-Bongert, die Bildung eines ständigen Arbeitskreises anregten, um sich weiterhin auszutauschen. Ein erstes Treffen mit allen Interessenten fand als „Frühstückskonferenz“ am 7. März 1976 in Düsseldorf statt. Am 6. November 1976 wurde die Studiengruppe mit 45 Teilnehmern gegründet.
Seither hat sich die Studiengruppe ständig weiterentwickelt und andere Gebiete der Zahnheilkunde, wie die Prävention, die Parodontologie, die Endodontie und die Implantologie in das Fortbildungs- und Arbeitsprogramm einbezogen. Daraus resultiert ein hohes fachliches Niveau. So sind etliche Mitglieder als gefragte Referenten tätig. Zudem konnte die Gruppe wissenschaftliche Veranstaltungen mit ihrer Kompetenz unterstützen. Sie gestaltete den Karl-Häupl-Kongress der Zahnärztekammer Nordrhein im Jahr 1999 sowie den wissenschaftlichen Teil der Jahrestagung 2004 der chinesischen stomatologischen Gesellschaft in Peking. In den vergangenen Jahren wurde auch das Fortbildungsprogramm für qualifizierte Mitarbeiterinnen intensiviert, insbesondere im Bereich des parodontologischen Präventionskonzepts nach Schweizer Vorbild.

Öffentliche und interne Veranstaltungen

Heute führt die Studiengruppe für Restaurative Zahnheilkunde e.V. regelmäßig ausgewählte Fortbildungen auf allen Gebieten der modernen Zahnheilkunde mit national und international renommierten Referenten durch. Die Fortbildungsveranstaltungen einschließlich der jedes Jahr im Oktober stattfindenden Jahrestagung sind öffentlich – Gäste sind herzlich willkommen.
Die jährliche Frühjahrstagung ist eine interne Veranstaltung und daher nur Mitgliedern und Aufnahmekandidaten vorbehalten. Gestaltet wird sie ausschließlich durch wissenschaftliche Beiträge aus der Gruppe. Mehrere Arbeitsgruppen zu verschiedenen Spezialgebieten runden das Bild der wissenschaftlichen Aktivitäten ab. Die Teilnahme an jeder Frühjahrstagung ist in der Jahresgebühr enthalten.
Die letztjährige Frühjahrstagung wurde von einem Vorkurs zur „Patientengerechten Parodontaltherapie“ von PD Dr. Rainer Buchmann eingeleitet. Die zahnmedizinischen Themen erstreckten sich von der bisphosphonat-assoziierten Wundheilungsstörung über den Einsatz unterschiedlicher Hilfsmittel in der Implantologie, die funktionale Kauflächengestaltung, die Tendenzen in der rekonstruktiven Parodontologie bis hin zu kieferorthopädischen Fällen. Neben den Referenten kamen auch ein Gutachter, ein hoher Standespolitiker sowie eine Aufnahmekandidatin und ein Aufnahmekandidat zu Wort.
Aufnahmekandidaten sind bei der Studiengruppe für restaurative Zahnheilkunde e.V. stets gern gesehen. Grundsätzlich kann jeder in der Bundesrepublik Deutschland approbierte Zahnarzt bzw. jede Zahnärztin Mitglied werden. Ausländische Zahnärzte können aufgenommen werden, sofern die Anerkennung in ihrem Land der deutschen Approbation gleichwertig ist. Die Studiengruppe erwartet von künftigen Mitgliedern, dass sie binnen zwei Jahren vor der Aufnahme intensiv an den angebotenen Lehrgängen teilnehmen. Auf einer Frühjahrstagung präsentiert der Kandidat dann einen Vortrag über ein zahnmedizinisches Thema, das sein Praxiskonzept oder sein Interessenfeld verdeutlichen soll. Zwei Bürgen aus dem Kreis der Studiengruppe müssen seine Aufnahme ohne jede Einschränkung befürworten. Auf der folgenden Jahreshauptversammlung wird dann über die Aufnahme abgestimmt.
Die Mitglieder betonen, dass ihnen nicht nur die eigene wissenschaftliche Fortbildung am Herzen liegt, sondern auch der kollegiale und persönliche Umgang in der Gruppe. Daraus hätten sich bereits zahlreiche private Freundschaften gebildet.


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