Geräte/Materialien


Design trifft Ergonomie

24.04.2019

XO Care-Einheiten.
XO Care-Einheiten.

Wer beim Pressetermin der XO Care Platz nahm, sollte sich zunächst über die Anordnung der Stuhlreihen wundern: die erste Reihe mit nur knapp einem Meter Abstand auf die schwarze Standwand, rechts der Stuhlreihen eine Behandlungseinheit XO Flex und die Leinwand für die nachfolgenden Präsentationen.

Was dahinter steckte: Die Pressevertreter sollten sehen und vor allem nachfühlen können, wie sich der Zahnarzt bei der Behandlung verdreht, um besser sehen zu können. Damit war Ricarda Wichert, Sales Area Manager für die DACH-Region bei XO Care, der Einstieg in ihre Fokusthemen Komfort und Sicherheit gelungen. Nicht nur der Patientenkomfort auf dem Behandlungsstuhl müsse gewährleistet sein, sondern auch der vom Zahnarzt benötigte Komfort, um aufrecht und unverkrampft arbeiten zu können und berufsbedingte Haltungsbeschwerden zu vermeiden. Schließlich würde auch im Alltag kein Mensch, wenn etwa beim Essen der Teller nicht mittig vor ihm platziert wäre, schief davorsitzend essen, sondern entweder den Teller und das Besteck oder den Stuhl entsprechend verrücken.

Mit den XO Care-Einheiten lässt sich bequem in aufrechter Position arbeiten. Dadurch können Instrumente gewechselt werden, ohne den Blick vom Patientenmund abzuwenden. Das erspare mehr als 1.000 Wechsel der Blickrichtung pro Tag und zahlreiche ungesunde Drehbewegungen. Dafür, so Wichert, seien auch die Arbeitsabstände wichtig, weshalb bei XO Care-Einheiten ausschließlich schwingende Elemente für individuell anpassbare Höhen integriert sind. Der Instrumententräger hat ausbalancierte Instrumente und ist über dem Patienten platziert, sodass die Wege kurz sind. Beim Wechsel von Duo- auf Solobehandlung, z.B. im Oberkiefer, kann darüber hinaus die Nackenstütze so weit nach unten eingestellt werden, dass der Patientenkopf nach hinten gestreckt ist. Damit rückt der dänische Hersteller die Solobehandlung auch in Deutschland ein Stück mehr in den Fokus, denn mit der Behandlungseinheit XO Flex arbeiten in Skandinavien Zahnärzte bereits üblicherweise ohne Assistenz – laut Wichert in Zeiten von ZFA-Fachkräftemangel und der Konzentration auf effiziente Arbeit ein nicht zu übersehender Trend.

XO FLEX-Anwender Dr. Karsten Priehn, Münster führte anschließend die Haltung während einer Solobehandlung vor. Hier empfiehlt er das Hinterkopftray, um die Schultern nicht zu strapazieren und den Seitenblick zu vermeiden. Priehn rät hinsichtlich einer Entlastung des Rückens zudem zu einem häufigen Wechsel der Arbeitsposition nach dem Motto „Die beste Position ist die nächste Position“. Mit Wichert demonstrierte er zusätzlich typische Haltungsfehler von Behandler und Assistenz. Den Aspekt der Sicherheit sieht der Hersteller bei seinen Einheiten 2-fach umgesetzt: zum einen durch die Konzentration auf die Behandlung dank der Positionierung des Instrumententrägers über der Brust des Patienten, zum anderen unter hygienischen Gesichtspunkten durch die Instrumentenbedienung ausschließlich mittels Fußanlasser.

Bei XO Care ist man überzeugt, dass Zahnärzte in der Relevanz von ergonomischem Arbeiten geschult werden müssen, und so bot man entsprechende Hilfestellung an. Sowohl Priehn als auch seine Kollegin Dr. Karina Schick gaben Kollegen mehrmals täglich in einem Ergonomie-Crash-Kurs am Stand von XO Care wertvolle Tipps, wie man bei Solo- und auch Duobehandlungen eine optimale ergonomische Haltung einnimmt. Zusätzlich demonstrierten beide im täglich zur vollen Stunde stattfindenden 20-minütigen XO Dental-Dialogue, wie sie mit der XO Flex in jeder Behandlungsposition ihre ideale Arbeitshaltung finden und ließen die Teilnehmer selbst die einzelnen Positionen testen.

Über die Messe hinaus runden neue Serviceleistungen wie der Farbkonfigurator, das XO Inspiration-Book zur Unterstützung bei der Praxisgestaltung oder auch das im letzten Jahr eröffnete XO Care-Studio in Berlin die verstärkte Aktivität des Unternehmens in Deutschland ab. 


Weitere Informationen:

XO Care A/S
info(at)xo-care.com
www.xo-care.com


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