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Verleihung des Arnold-Biber-Preis Feierliche Ehrung im "Alten Bundestag" in Bonn

20.10.2017

V.l.n.r.: Axel Winkelstroeter, Prof. Dr. Jörg Lisson, Dr. Jan Hourfar, Dr. Gero Kinzinger, Matthias Kühner © Dentaurum
V.l.n.r.: Axel Winkelstroeter, Prof. Dr. Jörg Lisson, Dr. Jan Hourfar, Dr. Gero Kinzinger, Matthias Kühner © Dentaurum

Vom 11. bis 18. Oktober fand die 90. Jahrestagung der DGKFO (Deutsche Gesellschaft für Kieferorthopädie e.V.) statt. Im neuen World Conference Center in Bonn drehte sich alles um Erkrankungen des Kiefergelenks, Zahndurchbruchsstörungen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Kieferorthopädie. Am Eröffnungsabend der Tagung wurde zudem der renommierte Arnold-Biber-Preis von Dentaurum verliehen.

Fachpreis mit langer Tradition 

  • Tolle Kulisse: Der ehemalige Plenarsaal des Bundestages © Dentaurum

  • Tolle Kulisse: Der ehemalige Plenarsaal des Bundestages © Dentaurum
1910 wurde der Arnold-Biber-Preis zum ersten Mal vergeben. Seit 1968 wird die nach dem Firmengründer von Dentaurum benannte Auszeichnung jährlich ausgeschrieben. Berücksichtigt werden ausschließlich bisher noch unveröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Kieferorthopädie Ein unabhängiges Kuratorium wählt aus den zugesandten Studien die nach wissenschaftlichen Kriterien beste Arbeit aus. Auszüge daraus werden später in der Fachzeitschrift „Journal of Orofacial Orthopedics? (Springer-Verlag GmbH) veröffentlicht. In der bald 120-jährigen Geschichte des Fachpreises kam es schon vor, dass bei einem bestimmten Niveau in einem Jahr zwei Forschungsarbeiten ausgezeichnet wurden – oder keine.

Gemeinsam zum Sieg

Die diesjährige Gewinnerarbeit mit dem Titel „Morphologie der Fossa mandibularis im Behandlungsverlauf mit einer festsitzenden, funktionskieferorthopädischen Apparatur – eine magnetresonanztomographische Studie“ reichte Prof. Dr. Gero Kinzinger ein. Gemeinsam mit Dr. Jan Hourfar, Prof. Dr. Cornelia Kober und Prof. Dr. Jörg Lisson hat er untersucht, welche Auswirkungen die Behandlung einer Distalbisslage mit einem Functional Mandibular Advancer (FMA) auf die Morphologie der Fossa mandibularis hat.

Die Behandlungsverläufe von 25 Patienten wurden zu drei definierten Zeitpunkten magnetresonanztomographisch kontrolliert, visuell befundet und an parasagittalen MRT-Schichten metrisch ausgewertet. Hierbei ergaben sich keinerlei Hinweise auf morphologische Veränderungen der Fossa mandibularis und dem Tuberculum articulare. Eine spezielle Aufbereitung des MRT-Datenmaterials ermöglicht dreidimensionale Oberflächenrekonstruktionen der Gelenkstrukturen. Dadurch könnten in Zukunft adaptive Mechanismen, die durch metrische Analyseverfahren nicht erfassbar sind, besser dargestellt und noninvasiv am 3D-Objekt bewertet werden.

  • DGKFO-Präsidentin Prof. Dr. Ursula Hirschfelder bei ihrer Ansprache © Dentaurum

  • DGKFO-Präsidentin Prof. Dr. Ursula Hirschfelder bei ihrer Ansprache © Dentaurum
Im besonderen Ambiente des "Alten Bundestages" gratulierte DGKFO-Präsidentin Professor Dr. Ursula Hirschfelder dem vierköpfigen Siegerteam. Dentaurum-Geschäftsführer Axel Winkelstroeter und Regionalverkaufsleiter Matthias Kühner überreichten einen Scheck in Höhe von 5.000 € sowie die zugehörigen Urkunden.
 
Der Arnold-Biber-Preis wird erneut ausgeschrieben. Für die nächste Vergabe werden Einsendungen bis Mitte 2018 berücksichtigt. Teilnahmeberechtigt sind Einzelautoren oder Forschergruppen von in Deutschland approbierten Zahnärzten sowie DGKFO-Mitglieder.

Weitere Informationen zur Ausschreibung des Preises erhalten Sie von der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie, unter: www.dgkfo.de "Wissenschaftliche Preise" oder bei:

DENTAURUM
GmbH & Co. KG
Turnstr. 31
75228 Ispringen
Tel.  +49 7231 / 803-0Fax: +49 7231 / 803-295
E-Mail: info(at)dentaurum.de
Web: www.dentaurum.com

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