Veranstaltungen

Seminarangebot der Stiftung Innovative Zahnmedizin

Neue Ideen fördern und Wissen weitergeben

15.05.2019

Die SIZ fördert mit dem Dental Innovation Award 2019 neue Ideen und Konzepte.
Die SIZ fördert mit dem Dental Innovation Award 2019 neue Ideen und Konzepte.

Gut ausgebildetes und informiertes Fachpersonal kann einen großen Anteil dazu beitragen, die Zahngesundheit innerhalb der Bevölkerung zu verbessern. Mit diesem Ziel wurde die Stiftung Innovative Zahnmedizin gegründet. Deswegen bietet sie nicht nur zahlreiche Hilfestellungen und Seminare für Zahnärzte und das zahnmedizinische Fachpersonal an, sondern fördert mit dem Dental Innovation Award auch neue Ideen und Konzepte.

Die Zahngesundheit der Bevölkerung stabilisieren und verbessern: Mit diesem Ziel wurde die Stiftung Innovative Zahnmedizin ins Leben gerufen. 2014 gründet der gleichnamige Förderverein die Stiftung in Hamburg.

Wissen weitergeben

Seitdem hat die Stiftung ein bemerkenswertes Angebot an unterschiedlichen Fortbildungs- und Seminarangeboten für Zahnärzte und das zahnmedizinische Fachpersonal entwickelt. Denn genau hier setzt die Stiftungsarbeit an: Um die Zahngesundheit innerhalb der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern, muss aktuelles Wissen zielgruppengerecht, komprimiert und verständlich an Behandler vermitteln werden. So kann das Fachpersonal das Neuerlernte schnell und einfach in der Praxis anwenden. 

Um einen optimalen Lernerfolg zu gewährleisten, erarbeitet der 15-köpfige Stiftungsrat die Inhalte der Seminare und übernimmt zudem das Mentoring der Stiftungsreferenten. Der Stiftungsbeirat ist mit 15 international renommierten Kariologen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besetzt. 

Darüber hinaus bündelt die Stiftung das Fachwissen der Prävention und mikrovasiven Therapie von Karies und gibt regelmäßig Zusammenfassungen von Fachpublikationen heraus. Mit dem Buch „Innovatives Kariesmanagement“ von Privatdozent und Stiftungsrat-Mitglied Dr. Michael Wicht entstand zudem ein ideales Nachschlagewerk für die tägliche Praxis. Es bündelt das Wissen über neue Einsichten zu Karies im Allgemeinen, ihrer Diagnostik, ihrer Prävention und einer schadensgerechten Behandlung.

Patienten befähigen

Doch auch aktuelles Wissen und gut ausgebildete Behandler reichen manchmal nicht aus, um zu gewährleisten, dass Hochrisikogruppen für Karies- und Zahnfleischerkrankungen eine optimale Gesundheitsversorgung erhalten. Menschen mit geistiger Behinderung gehören zu dieser Gruppe. Genau hier greift das Programm „Special Smiles“ an, das unter anderem von der Stiftung Innovative Zahnmedizin gefördert wird. Es bietet seiner Zielgruppe nicht nur zahnmedizinische Untersuchungen und Weiterbehandlungsempfehlungen, sondern auch Anleitungen zur behindertengerechten Zahn- und Mundpflege. Menschen mit geistiger Behinderung werden dadurch befähigt, selbstverantwortlich Gesundheitsrisiken zu erkennen und Methoden zu deren Vermeidung zu erlernen. 

Großes Themenspektrum

Von der Kariesdetektion über Adhävistechniken bis hin zu minimalinvasiven Therapien: In den Seminaren der Stiftung Innovative Zahnmedizin präsentieren international renommierte Zahnmediziner und Wissenschaftler ganz aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis. Jeder Referent bietet entsprechend seiner Spezialisierung einen eigenen Schwerpunkt. Somit kann die Stiftung mit ihrem Seminarangebot ein großes Themenspektrum abdecken.

Prof. Dr. Annette Wiegand widmet sich in ihrer Fortbildung dem Thema „Moderne Behandlungskonzepte in der Zahnerhaltung“. Denn: Die Konzepte zur Behandlung von Karies und anderen Zahnhartsubstanzdefekten haben in den vergangenen Jahren einen Wandel erfahren. So wird beispielsweise zunehmend hinterfragt, wann und wie viel kariöses Dentin tatsächlich entfernt werden muss und welche Hilfsmittel dafür eingesetzt werden können. Diese und weitere Fragen diskutiert die Referentin mit ihren Seminarteilnehmern und stellt moderne Therapiemöglichkeiten vor.

Restaurationskonzepte bei Milchzähnen

Trotz aller Präventionserfolge führt die Milchzahnkaries nach wie vor zu einem erheblichen Behandlungsaufwand bei Kindern. Im Schnitt hat jedes 6- bis 7-jährige Kind in Österreich 2 kariöse Milchzähne. Und auch der „Sanierungsgrad der Milchzähne ist nicht zufriedenstellend“, so Prof. Katrin Bekes von der Universitätszahnklinik Wien. Daher spricht sie in ihrem Seminar zu „Update Kinderzahnheilkunde: Kariesmanagement und aktuelle Restaurationskonzepte“ über Kariesmanagement und Restaurationskonzepten bei Milchzähnen.

Initiale Läsionen und kleine unscheinbare Defekte treten heute deutlich häufiger auf und erschweren die Kariesdetektion. Daher erklärt Prof. Dr. Rainer Haak von der Universität Leipzig in seinem Seminar zum Thema „Zahnerhaltung: Neues aus Kariesmanagement und Adhäsivtechnik“, wie kariöse Läsion am besten zu finden sind, was „das richtige Maß der Kariesentfernung“ ist, und präsentiert Neuheiten aus der Adhäsivtechnik.

Praktische Empfehlungen

Ganz praktisch wird es im Seminar „Moderne Ansätze in der Kariestherapie“. Hier erläutert Referent Prof. Dr. Sebastian Paris aktuelle Erkenntnisse und Verfahren im Bereich der Kariologie und gibt Empfehlungen für die Umsetzung eines modernen Kariesmanagements in der Praxis.

„Die richtige Diagnose bildet die Basis einer Therapieentscheidung, die Zahnärzte und Patienten idealerweise gemeinsam treffen“, sagt Privatdozent Michael Wicht von der Universität zu Köln. In seinem Seminar „Kariologie im Wandel: Neue Sichtweisen und Optionen“ zeigt er, wie das gehen kann und worauf personalisierte Therapiekonzepte sich künftig fokussieren.

Ideengeber fördern

Um besonders kluge Köpfe zu unterstützen, vergibt die Stiftung Innovative Zahnmedizin in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung (DGZ) jährlich den Dental Innovation Award (DIA). Mit dem Preis würdigt die Stiftung herausragende Fallberichte sowie innovative Praxiskonzepte und Ideen, die den zahnärztlichen Alltag erleichtern. Der Award wird in 3 Kategorien vergeben: In der ersten Kategorie werden besondere Fallberichte zum komplexen non- und mikroinvasiven Kariesmanagement ausgezeichnet. In der zweiten Kategorie werden innovative Ideen oder Erfindungen prämiert, die den zahnärztlichen Alltag erleichtern und revolutionieren wollen. Um innovative Behandlungskonzepte, die sich an minimal-intervenierenden und wissenschaftlich-fundierten Grundsätzen orientieren, geht es in der dritten Kategorie des Dental Innovation Awards. Der Preis ist mit jährlich insgesamt 10.000€ dotiert.

Die Verleihung des Dental Innovation Award 2019 findet auf der DGZ-Jahrestagung vom 13. bis 15. Juni 2019 in Berlin statt.


Weitere Informationen und Anmeldung:
www.stiftung-izm.org


Quelle:
Stiftung Innovative Zahnmedizin

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