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Ein Gewinn für Patient und Behandler: Premium-Prophylaxe-Marke Lunos®

11.12.2017

50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, durchweg Profis auf dem Gebiet der Prophylaxe, folgten der Einladung von DÜRR DENTAL zum Kundenevent „Premium Prophylaxe für Profis“.
50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, durchweg Profis auf dem Gebiet der Prophylaxe, folgten der Einladung von DÜRR DENTAL zum Kundenevent „Premium Prophylaxe für Profis“.

Die DÜRR DENTAL AG in Bietigheim-Bissingen war am 24. November Ziel von 50 geladenen Gästen, die der Einladung des Unternehmens zu einem besonderen Kundenevent „Premium Prophylaxe für Profis“ folgten. Im Fokus standen das Premium-Prophylaxe-System Lunos®, das seit Herbst 2016 das Produktportfolio des Unternehmens komplettiert, sowie ein Vortrag von Prof. Dr. Johannes Einwag über ein „Erfolgreiches mechanisches Biofilmmanagement“.

  • Dr. Martin Koch, Leiter der technischen Akademie.

  • Dr. Martin Koch, Leiter der technischen Akademie.
Akademieleiter Dr. Martin Koch begrüßte zunächst die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und gab einen kurzen Abriss zur Entwicklungsgeschichte des Unternehmens. Seit 75 Jahren steht der Name DÜRR für technischen Fortschritt, Innovation und Qualität im dentalmedizinischen Bereich. Das Familienunternehmen beschäftigt über 1.000 Mitarbeiter weltweit und beliefert 144 Länder. Am Standort in Bietigheim-Bissingen sind derzeit 450 Mitarbeiter tätig, davon 156 in der Forschung und Entwicklung, die für die Entstehung von Produktinnovationen verantwortlich zeichnen. Zahnärzte verbinden bisher mit dem Namen DÜRR DENTAL Kompressoren, Absauganlagen, Amalgamabscheider, Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionsmittel oder bildgebende Verfahren. Zukünftig werden sie wohl auch an Prophylaxeprodukte denken, da seit Herbst 2016 ein umfassendes Prophylaxe-Programm namens Lunos® das Produktportfolio des Unternehmens komplettiert. Bei der Entwicklung von Lunos® lag, wie auch bei den Hygieneund Desinfektionsmitteln, ein Systemgedanke zugrunde, der von den Produktmanagerinnen Dr. Kristina Hänel und Christa Napholz detailliert vorgestellt wurde.

Vom Handstück bis zum Wellness-Tuch: ein Prophylaxe- Kreislauf mit System

Die Prophylaxe-Produkte und das darauf abgestimmte Pulver-Wasserstrahl-Handstück MyFlow (aktuell verfügbar für die supragingivale Anwendung) decken einen in sich geschlossenen Workflow in 6 Schritten ab: 1. die vorbereitenden Maßnahmen mit der Lunos Mundspülung, 2. die supragingivale Reinigung mit Lunos® MyFlow und Lunos® Prophylaxepulver Gentle Clean, 3. die subgingivale Reinigung mit dem Prophylaxepulver Perio Combi, 4. die Politur mit der Polierpaste Two in One oder Super Soft, 5. die Fissurenversiegelung zum Kariesschutz und 6. die medikamentöse Therapie und begleitende Maßnahmen mittels Fluoridlack und Fluoridgel. Das Lunos® Prophy-Kissen sorgt für eine bequeme Lagerung des Patienten und nach der Sitzung können pflegende Prophy-Wellness-Tüchern gereicht werden – ein Plus an Komfort für den Patienten.

Lunos® MyFlow: das „ausgezeichnete“ Pulverstrahlgerät

Eine Besonderheit stellt das mobile Pulverstrahlhandstück MyFlow dar, das die Auszeichnung „Winner“ beim German Design Award 2018 erhielt. Es ist so konzipiert, dass nur wenige Behandlungsunterbrechungen notwendig sind. Hierfür verantwortlich ist ein Wechselkammerprinzip. Vor der Behandlung können die abnehmbaren Behälter mit Pulver befüllt und bei Bedarf mittels Bajonettverschluss während der Behandlung ganz einfach gewechselt werden. Derzeit ist das Gerät mit einer Düse ausschließlich für die supragingivale Behandlung verfügbar, so Dr. Hänel. Die Spitze ist um 360 Grad drehbar und ermöglicht ein einfaches Arbeiten. Ein großes Plus ist, so führte die Produktmanagerin aus, dass das Handstück und alle Einzelteile thermodesinfizier- und autoklavierbar sind und damit die durch das RKI definierten Hygieneanforderungen in der Zahnheilkunde erfüllen (Bundesgesundheitsblatt 4/2006).

  • Lunos® MyFlow.
  • Dr. Kristina Hänel, Produktmanagerin Dental Care.
  • Lunos® MyFlow.
  • Dr. Kristina Hänel, Produktmanagerin Dental Care.

Wohlschmeckende Prophylaxepulver mit optimaler Reinigungsleistung

Das Prophylaxepulver Lunos® Gentle Clean, das in den Geschmacksrichtungen Neutral, Orange und Spearmint zur Verfügung steht, ist für die supragingivale, schnelle und effektive Reinigung und Entfernung von Verfärbungen geeignet. Bei einer Korngröße ca. 65 μm zeigt es beste Reinigungseigenschaften bei maximaler Schonung der Zahnoberflächen und der Gewebe. Lunos® Perio Combi (Korngröße ca. 30 μm) ist für die supra- und subgingivale Reinigung gedacht, kann also auch in der parodontalen Erhaltungstherapie eingesetzt werden. Beide Pulver beinhalten als innovativen Abrasivkörper Trehalose. Trehalose ist ein nichtkariogenes, wasserlösliches Disaccharid aus der Lebensmittelindustrie. Aufgrund dessen besitzen die Pulver Eigenschaften von Zucker: Sie schmecken angenehm süß und schädigen die Schleimhäute nicht, erklärte Napholz. Die Reinigungsleistung, die bakterizide Wirkung und der Einfluss auf Schmelz und Dentin wurden in Studien an verschiedenen Universitäten und wissenschaftlichen Instituten untersucht und die Eignung der Pulver für die supra- und subgingivale Reinigung bestätigt. Die Lunos® Propylaxepulver zeichnen sich durch eine hohe Patientenakzeptanz und beste Wasserlöslichkeit aus, die sich besonders günstig auf das Verhalten im Saugsystem auswirkt.

  • Christa Napholz, Produktmanagerin Business Development.
  • Das Prophylaxepulver Lunos® Gentle Clean.
  • Christa Napholz, Produktmanagerin Business Development.
  • Das Prophylaxepulver Lunos® Gentle Clean.

Professionelles Biofilmmanagement ist die Basis einer erfolgreichen Prävention

  • Prof. Dr. Johannes Einwag, Direktor des ZFZ Stuttgart.

  • Prof. Dr. Johannes Einwag, Direktor des ZFZ Stuttgart.
Nach der umfangreichen Vorstellung der Marke folgten die Gäste den Ausführungen von Prof. Dr. Johannes Einwag, Direktor des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart. Sein mehr als einstündiger Vortrag stand unter dem Motto: „Eigentlich ist alles ganz einfach: Nutzen stiften und Schaden vermeiden!“ Dass Karies- und Parodontitisprophylaxe funktioniert, hat die DMS V gezeigt. Aufgrund des demografischen Wandels jedoch wird der parodontale Behandlungsbedarf bei älteren Menschen steigen – eine Herausforderung, die es anzunehmen gilt. Mit präventiven Maßnahmen können biofilminduzierte Erkrankungen wie Karies, Gingivitis, Parodontitis, Mukositis, Periimplantitis, die noch immer die mit Abstand häufigsten Erkrankungen der Mundhöhle darstellen, vermieden oder zum Stillstand gebracht werden. Ein effizientes mechanisches und regelmäßiges Biofilmmanagement steht deshalb stets im Mittelpunkt einer erfolgreichen oralen Prophylaxe. Fluoride, Chlorhexidin und sonstige chemische Produkte können zwar eingesetzt werden, stellen jedoch keinen Ersatz hierfür dar. Diese verhindern lediglich den Biofilmaufbau bzw. haben einen oberflächlichen Effekt auf Biofilme. Eine 100%ige Belagsentfernung durch häusliche Mundhygiene ist nicht möglich – ein professionelles Biofilmmanagement ist daher erforderlich.

Besonders spannend sind die Entwicklungen im Bereich der Pulverstrahltechnologie. Neue Pulver ermöglichen ein gleichermaßen wirksames wie auch besonders oberflächenschonendes mechanisches Entfernen nicht mineralisierter Beläge sowohl im Bereich der Zahnkrone als auch der Zahnwurzel bis zu Sondiertiefen von 4 bis 5 mm. Klassische Verfahren der professionellen Belagsentfernung, wie die Handinstrumentation oder der Einsatz von Schall- und Ultraschalltechnologie, werden jedoch nach wie vor für die Entfernung mineralisierter Beläge benötigt oder an tieferen Stellen zum Einsatz kommen, stellte Prof. Einwag fest.

Die Kunst der nonverbalen Kommunikation

  • Mentalist Bodo Lorenzen.

  • Mentalist Bodo Lorenzen.
Mentalist Bodo Lorenzen, charismatischer Experte in der nonverbalen Kommunikation, zog mit seinem Vortrag über die „Empathie – Verstehen ohne Worte“ die Zuhörer in den Bann. Er demonstrierte, wie er unbemerkt Gedanken und Entscheidungen seines Gegenübers beeinflussen kann und wie er sich nonverbal mit diesen Personen vernetzt. Wer selbst nonverbal kommunizieren möchte, muss zunächst eine gute Menschenkenntnis besitzen und auf bestimmte Zeichen der Körperhaltung, die Mimik und Gestik achten, denn nur 6 % der Kommunikation findet eigentlich verbal statt. Dies könnte ein probates Mittel im Umgang mit den Patienten und dem Praxisteam sein. Noch bis in die späten Abendstunden zeigte Lorenzen begleitend zu einem exzellenten Dreigänge-Menü seine professionellen Künste der mentalen Kommunikation. 

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Weitere Informationen bei:

DÜRR DENTAL AG
Höpfigheimer Straße 17
74321 Bietigheim-Bissingen
Tel.: 07142 705-0
www.duerrdental.com


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