Prophylaxe


Tabuthema Halitosis – mit Know-How begegnen

12.07.2016

Mundgeruch! Wer kennt nicht den peinlichen Moment.
Mundgeruch! Wer kennt nicht den peinlichen Moment.

Ein sympathisches Gegenüber, ein packendes Gesprächsthema ... und dann das: Mundgeruch! Wer kennt nicht den peinlichen Moment, in dem eine Unterhaltung deswegen jäh zum Abbruch kam? Die Ursache von Halitosis ist bei jedem vierten Erwachsenen Xerostomie. Neben Mundgeruch führt sie auch zu einer verminderten Remineralisation der Zahnhartsubstanz. „Häusliche Prophylaxe-Maßnahmen und u.a. der Einsatz bestimmter ätherischer Öle wirken unterstützend, um Begleiterscheinungen von Xerostomie zu verringern“, so Dr. Frank Marahrens, Zahnarzt aus Leinfelden-Echterdingen und ZFA/ZMP-Ausbilder.

Tagtäglich produziert ein gesunder Erwachsener rund 1,5 Liter Speichel, der wie ein Puffer wirkt: Er macht z.B. Bakterien unschädlich und remineralisiert den Zahnschmelz. Damit übernimmt Speichel unter anderem eine wichtige Rolle in der Kariesprophylaxe und der Gesunderhaltung des gesamten Mund- und Rachenraumes. Die Speichelproduktion ist bei Xerostomie-Patienten gehemmt, ihnen bleibt sprichwörtlich die Spucke weg. In Folge können Probleme beim Kauen, Schlucken oder Sprechen auftreten, Heiserkeit oder chronischer Husten, ebenso rissige Lippen, eine klebrige Zunge, Geschmacksstörungen – oder eben Mundgeruch und Karies. Betroffene bekämpfen diese Symptome meist punktuell in Eigenregie, ohne eine diagnostische Einordnung zu haben.

Ursachen: Medikamenteneinnahme, Strahlentherapie, neue Lebensumstände

Xerostomie kann als Nebenwirkung verschiedener Medikamente – Schmerz-/Krampfstiller, Herzrhythmus-Medikamente, Antibiotika, Epileptika oder Antidepressiva – auftreten. Diäthetika und Appetitzügler stehen ebenfalls im Verdacht, negative Auswirkungen auf die Speichelproduktion zu haben. Besonders Krebspatienten, bei denen im Kopf- und Halsbereich eine Strahlenbehandlung durchgeführt werden muss, können von Mundtrockenheit betroffen sein: Die Strahlen können Drüsenzellen in den Speicheldrüsen unter Umständen dauerhaft schädigen. Auch ältere Menschen ab 60 Jahren leiden überproportional häufig unter Xerostomie. Ursache hierfür ist oftmals, dass regelmäßige Mahlzeiten und das regelmäßige Trinken zur Ausnahme werden, da sich durch den Austritt aus dem Berufsleben ein Großteil der Lebensumstände ändert.

Karies und Halitosis sind vermeidbar

Wer nachfolgende Maßnahmen der Zahn- und Mundpflege beachtet und durchführt, kann das Risiko, an Halitosis oder Karies zu erkranken, reduzieren, so Dr. Maraharens. Dazu zählen der Einsatz einer sanften, effektiv reinigenden und antibakteriell wirkenden Zahncreme sowie die Verwendung von ätherischen Ölen wie Eucalyptol, Thymol und Minzöl. Regelmäßig ist eine Zungenreinigung mit antibakterieller Zahncreme durchzuführen sowie eine regelmäßig PZR. Es ist ferner darauf zu achten, dass die tägliche Trinkmenge von 2,5 Liter erreicht und der Kaffee- und Alkoholkonsum reduziert werden.

  • Ajona Zahnpasta.

  • Ajona Zahnpasta.
Zur Anregung der Speichelproduktion und damit Linderung der Mundtrockenheit, rät Dr. Maraharens zu zuckerfreien Kaugummis und eben zur Verwendung von ätherischen Ölen wie Eucalyptol, Thymol und Krauseminzöl. Diese genannten Öle sind in dem medizinischen Zahncreme-Konzentrat Ajona enthalten.

„Hauptauslösend für Mundgeruch sind die Gruppe der Lactobazillen, der Streptokokken und auch Pilze wie C. albicans“, so Dr. Frank Marahrens. Eben gegen diese Bakterienstämme und auch Pilze wirkt Ajona nachweislich antibakteriell, reinigt effektiv, bei einem niedrigen RDA-Wert von 30 schonend und sorgt darüber hinaus für einen langanhaltend frischen Atem [1,2].

Das Zahncreme-Konzentrat Ajona begegnet damit der krankheitsbedingt verminderten Remineralisierung des Zahnschmelzes auf sanfte Weise. Karies und Halitosis in Folge von Xerostomie können also effektiv vermieden werden.

Literatur:
[1] Studie zur Reinigungsleistung verschiedener Zahnpasten, Univ. Prof. Dr. F.G. Sander, Universitätsklinikum Ulm, 2009.
[2] Studien zum antimikrobiellen Effekt von verschiedenen Zahnpasten, Universitätsklinikum Jena, 2010 bis 2012.


Weiter Informationen bei:

Dr. Rudolf Liebe Nachf. GmbH & co. KG
Max-Lang-Straße 64
Postfach 100228
70771 Leinfelden-Echterdingen
E-Mail: service(at)drliebe.de


Bislang deuten die vorliegenden Daten auf ein geringes Infektionsrisiko mit dem Coronavirus in der zahnärztlichen Praxis hin. Um eine realistische Einschätzung zu erhalten, wie stark Zahnärzte und ihre Mitarbeiter betroffen sind, bittet die BZÄK betroffene Praxen um Meldung.

Die anonyme Erfassung läuft über die jeweilige Landeszahnärztekammer. 

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