Prophylaxe


Neue S3-Leitlinie bewertet Effekt von Mundspüllösungen

05.04.2019
aktualisiert am: 09.04.2019


Die neue S3-Leitlinie verfolgt das Ziel, „den Anwendern eine Entscheidungshilfe zur Prävention und Therapie gingivaler Erkrankungen mittels Mundspüllösungen zu geben“ [1] . Die Ergebnisse zeigen: Nur für ätherische Öle (wie in Listerine®) und Chlorhexidin (CHX) liegt eine hervorragende Datenlage vor, gleichzeitig weisen beide Wirkstoffe einen großen Effekt auf Plaque und Gingivitis auf. Zudem überzeugen ätherische Öle auch bei langfristigem Gebrauch.

Fakt: Mundspülungen mit ätherischen Ölen wirken antibakteriell und verbessern die Kontrolle des dentalen Biofilms

Fakt ist, tägliche Mundspülungen mit ätherischen Ölen unterstützen die tägliche mechanische Biofilmkontrolle und sind einfach in die häusliche Mundhygiene zu integrieren. Die antibakterielle Wirkung von Listerine basiert auf der speziellen Kombination von Inhaltsstoffen, die die bakterielle Zellmembran durchdringen und Bakterien effektiv bekämpfen [2]. Die in Listerine-Mundspülungen enthaltenen lipophilen ätherischen Öle (Eukalyptol, Thymol, Menthol und Methylsalizylat) durchdringen den Biofilm [3] und reduzieren die Keimzahl deutlich [4]. Wird die Mundspülung zusammen mit Zahnbürste und Zahnseide angewandt, verringert Listerine den Plaqueindex signifikant und trägt dazu bei, die Entfernung von Plaque durch Zahnbürste und Zahnseide zu verbessern [5].

Beste Bewertung für Mundspülungen mit ätherischen Ölen – auch in der Langzeitanwendung

Die beteiligten Experten sind sich einig: vornehmliches Ziel des zusätzlichen Spülens mit einer antibakteriellen Mundspülung ist, „den Erfolg der mechanischen Mundhygiene zu verbessern, indem eine Plaquereduktion und damit eine Prophylaxe der Gingivitis und zum anderen eine Ausheilung einer bestehenden Gingivitis (Gingivitisreduktion) erreicht wird“ [1].
Die dauerhafte Anwendung von Mundspüllösungen als Ergänzung der täglichen mechanischen Mundhygiene-Maßnahmen eignet sich prinzipiell für alle Patienten, „die längerfristig eine Ergänzung ihrer täglichen mechanischen Mundhygiene-Maßnahmen benötigen“ [1]. Laut S3-Leitlinie wird die Anwendung u.a. für Personengruppen mit besonderem Unterstützungsbedarf, die unter spezieller Medikation stehen oder mit mechanisch schwer zugänglichen Bereichen im Mundraum empfohlen.

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Quellen:
[1] DG PARO, DGZMK. S3-Leitlinie (Kurzversion): Häusliches chemisches Biofilmmanagement in der Prävention und Therapie der Gingivitis. Parodontologie 2018.
[2] Ouhayoun JP. Penetrating the plaque biofilm: impact of essential oil mouthwash. J Clin Periodontol 2003; 30: 10-12.
[3] Fine DH et al. Effect of an essential oil-containing antiseptic mouthrinse on plaque and salivary Streptococcus mutans levels. J Clin Periodontol 2000; 27: 157-161.
[4] Fine DH et al. Comparative antimicrobial activities of antiseptic mouthrinses against isogenic planktonic and biofilm forms of Actinobacillus actinomycetemcomitans. J Clin Periodontol 2001; 28: 697-700.
[5] Sharma N et al. Adjunctive benefit of an essential oil-containing mouthrinse in reducing plaque and gingivitis in patients who brush and floss regularly: a six-month study. JADA 2004; 135: 496-504.

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