Hygiene


Mit dem SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept Reparaturkosten sparen

24.09.2018

Studienergebnisse belegen, dass der Einsatz von Wasserstoffperoxid (H2O2) als Desinfektionsmittel für Dentaleinheiten ungeeignet ist. Der Grund: Die korrosiven Eigenschaften greifen die Bauteile der Behandlungseinheiten an, was zu hohen Reparaturkosten führen kann. Darüber hinaus ist Wasserstoffperoxid wirkungslos gegen aquatischen Biofilm. Die entstehenden gesundheitsschädlichen Keime stellen wiederum eine Gefahr für Patienten und das Praxisteam dar. BLUE SAFETY bietet mit seinem SAFEWATER Konzept eine wirksame und kostengünstigere Lösung. Dies weiß auch Dr. Tobias Neumann aus Templin aus eigenen Erfahrungen zu berichten.

  • Zahnarzt Dr. Tobias Neumann ist seit fünf Jahren SAFEWATER Anwender und spart seitdem enorme Reparaturkosten an seinen Dentaleinheiten.

  • Zahnarzt Dr. Tobias Neumann ist seit fünf Jahren SAFEWATER Anwender und spart seitdem enorme Reparaturkosten an seinen Dentaleinheiten.
    © Zahnarztpraxis Neumann
Dr. Tobias Neumann beschäftigte sich in seiner Dissertation mit dem Thema Wasserhygiene in zahnärztlichen Einrichtungen. An der Greifswalder Zahnklinik untersuchte er die Qualität des Betriebswassers in dentalen Funktionseinheiten hinsichtlich der chemischen und der physikalischen Aufbereitung. Wissenschaftlich fundiert wies Dr. Neumann nach, dass trotz Intensiventkeimung mit H2O2 die Grenzwerte für Trinkwasser von 100 KBE/ml (koloniebildende Einheiten) bereits nach 24 Stunden um ein Vielfaches überschritten werden [1]. Der Grund ist, dass das Entkeimungsmittel lediglich auf die obere Schutzhülle des Biofilms einwirkt, sodass folglich nicht alle Keime abgetötet werden. Stattdessen ernähren sich die überlebenden Mikroben von den Nährstoffen der abgetöteten Organismen, vermehren sich nun besonders stark und können sogar Resistenzen gegenüber H2O2 entwickeln. Die Keimbelastung verringert sich somit nur kurzzeitig. Der Einsatz von H2O2 ist für die Entkeimung unwirksam [2], greift aber Plastikschläuche, Magnetventile sowie Handund Winkelstücke an. Und der verbleibende, zähflüssige Biofilm verstopft weiterhin die Instrumente und verursacht materialschädigende Biokorrosion.

Hohe Reparaturkosten und Ausfallzeiten

Dr. Neumann stieg nach seiner Promotion in die Praxis seines Vaters in Templin ein, die mit 4 Dentaleinheiten ausgestattet ist. Sein Arbeitseifer wurde jedoch permanent gestört: „Ich hatte im Monatstakt an einer meiner Einheiten kaputte Übertragungsinstrumente. In regelmäßigen Abständen ging u.a. immer dieselbe Turbine kaputt, genauer gesagt der Rotor, und auch die Dichtungen wiesen innerhalb kürzester Zeit Verschleißerscheinungen auf“, beschreibt Dr. Neumann seine Situation von 2013. Die defekten Instrumente wurden immer wieder zur Reparatur eingeschickt. Doch der Erfolg war nur von kurzer Dauer. „Laut Dentaldepot waren die Defekte auf einen Pflegefehler unsererseits zurückzuführen – und das, obwohl wir das Ölen als Teil des Aufbereitungsprozesses automatisiert ablaufen ließen. Wir haben alles probiert, uns sogar extra eine neue Einweisung geben lassen. Nichts änderte sich, die Reparaturen blieben. Das hat mich tausende Euro gekostet“, erzählt Neumann weiter. Erst ein Techniker, der mehrfach mit der Reparatur der Turbinen betraut wurde, äußerte einen zielführenden Verdacht: Es liegt nicht an einem Pflegefehler, sondern vielmehr an dem vom Stuhlhersteller empfohlenen Desinfektionsmittel für die Wasserwege (Wasserstoffperoxid).

Abhilfe mit dem Wasserhygiene-Konzept

  • Gängige Desinfektionsmethoden für Dentaleinheiten sind korrosiv und gegen Biofilm unwirksam. Die Folgen: enorme Reparaturkosten aufgrund von verstopften sowie defekten Hand- und Winkelstücken.

  • Gängige Desinfektionsmethoden für Dentaleinheiten sind korrosiv und gegen Biofilm unwirksam. Die Folgen: enorme Reparaturkosten aufgrund von verstopften sowie defekten Hand- und Winkelstücken.
    © BLUE SAFETY
Dr. Neumann ist zu diesem Zeitpunkt dank seiner Dissertation bei BLUE SAFETY bereits bekannt, denn das auf Wasserhygiene spezialisierte Unternehmen hat die Studie interessiert verfolgt. Diese verdeutlicht die Grundproblematik der fehlenden Wasserhygiene in den Praxen. Über eine Fortbildung im Rahmen eines Zahnärztestammtisches kam dann der persönliche Kontakt zwischen Zahnarzt und Wasserexperten zustande. Das Unternehmen hat eine ganzheitliche und kosteneffiziente Lösung, die SAFEWATER Technologie, für die Probleme bei der Wasserhygiene. Nach einer Vor-Ort-Bestandsaufnahme wird diese an die individuellen Gegebenheiten der Praxis angepasst und von den firmeneigenen Technikern installiert. Mithilfe des Trinkwasserdesinfektionsmittels hypochlorige Säure, das direkt der Trinkwasserzuleitung für die Stühle hinzugegeben wird, wird die Hygiene für die Wassersysteme der gesamten Praxis sichergestellt. Bestehende Biofilme werden abgetragen und dauerhaft rechtssicher unter den Grenzwerten des Robert Koch-Instituts gehalten. Auf das aggressive Wasserstoffperoxid konnte Neumann ab dato sofort verzichten. Inzwischen ist er seit fünf Jahren SAFEWATER Anwender.

Weniger Reparaturen, weniger Kosten

  • Das SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept nimmt Zahnärzten sämtliche Aufgaben rund um die Wasserhygiene von den Schultern.

  • Das SAFEWATER Hygiene-Technologie-Konzept nimmt Zahnärzten sämtliche Aufgaben rund um die Wasserhygiene von den Schultern.
    © BLUE SAFETY
„Seitdem wir auf das Konzept von BLUE SAFETY umgestiegen sind, fallen keine Reparaturen mehr an den Hand- und Winkelstücken an. Die Materialbelastung ist quasi nicht mehr vorhanden. Erst nach fünf Jahren mussten wir wieder eine Turbine austauschen; aber das ist der normale Verschleiß eines Instruments bei intensiver Nutzung“, freut sich Dr. Neumann. „Die Handhabung ist unkompliziert und mein Team muss nicht ständig Chemie nachfüllen. Wir sparen seitdem nicht nur zahlreiche Reparaturkosten, sondern auch Geld für den Kauf der Desinfektionsmittel. Ferner muss ich mir keine Gedanken mehr machen – es funktioniert einfach.“ Das Konzept von BLUE SAFETY umfasst die gesamte Technik und ein umfangreiches Dienstleistungspaket. Die SAFEWATER Technologie wird unternehmensintern entwickelt sowie von hauseigenen Technikern eingebaut und gewartet. In den monatlichen Raten sind die akkreditierten Wasserprobenahmen und -analysen inbegriffen und bei Bedarf kommen die Wasserexperten jederzeit kostenfrei in die Praxis. Der Festpreis von SAFEWATER schützt damit vor unerwarteten Kostenfallen.

Dr. Neumann hat ein gutes Gefühl, weil er sich der Reinheit des Wassers in seiner Praxis sicher ist und er seine Aufmerksamkeit ganz seinen Patienten widmen kann. „Die Patienten haben Hygiene in allen Bereichen verdient. Darüber hinaus kommt das Siegel ‚Praxis mit geprüfter Wasserhygiene‘ einfach gut bei ihnen an. Ich werde regelmäßig darauf angesprochen“, so Dr. Neumann.

Wer sich für das Leistungspaket von BLUE SAFETY interessiert, kann sich individuell und kostenfrei beraten lassen; Anfragen über Tel.-Nr.: 00800 88 55 22 88 oder online unter www.bluesafety.com/Termin

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

Weitere Informationen: 

Farina Heilen
Content & Cannel Managerin

BLUE SAFETY GmbH
Siemensstraße 57, 48153 Münster
hello(at)bluesafety.com, www.bluesafety.com


Quellen:

[1] Neumann T: Der endständige Einweg Membranfilter Germlyser ENT als Alternative zur chemischen Wasseraufbereitung in Dentaleinheiten. Eine vergleichende Untersuchung der Qualität des Betriebswassers zahnärztlicher Funktionseinheiten. Dissertation. Universität Greifswald (2011).
[2] Weihe S: Wasserstoffperoxid als Mittel zur kontinuierlichen Dekontamination dentaler Behandlungseinheiten. Dissertation. Universität Witten/Herdecke (1995).


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