Endodontie

Morita: moderne Behandlungssysteme für die perfekte Therapie

Sichere Endodontie bei jedem Arbeitsschritt

30.05.2017

Endodontisches Arbeiten auf engstem Raum und in kleinsten Strukturen fordert dem Behandler das Höchstmaß an Präzision und Feintaktilität ab. Daneben wird auch der Sicherheitsaspekt großgeschrieben – Sicherheit für den Patienten sowie für den Zahnarzt. Morita wird diesen Ansprüchen mit seinem Lösungsportfolio gerecht: Von der Befundaufnahme über die komplexe Arbeit am Patientenstuhl bis hin zum Follow-up fügen sich einzelne Systeme erfolgreich in den modernen Praxisworkflow ein.

  • Abb. 1: Das Morita Röntgensystem Veraview X800 besticht mit einer Bildauflösung von 2,5 LP/mm MTF bei 10%).

  • Abb. 1: Das Morita Röntgensystem Veraview X800 besticht mit einer Bildauflösung von 2,5 LP/mm MTF bei 10%).
Am Anfang einer erfolgreichen endodontischen Behandlung steht zunächst eine präzise Befundaufnahme. Die Grundlage dafür bilden exakte und hochauflösende 3D-Aufnahmen, die z. B. digitale Volumentomografen (DVT) liefern. Morita bietet hierfür das neue Röntgensystem Veraview X800 für 3D-, Panorama- und Cephalometrieaufnahmen an (Abb. 1), das die bisherigen Geräte ablöst und mit einer revolutionären Bildqualität punktet, die einzigartig für ein 2D-/3D-Kombinationsgerät ist (Auflösung: 2,5 LP/mm MTF bei 10%).

Das vielseitige Diagnosesystem steht nicht nur für schnelle und exakte Aufnahmen, sondern auch für maximierte Anwender- und Patientensicherheit bei minimaler Effektivdosis (ALARA-Prinzip: „As Low As Reasonably Achievable”). Neben dem bewährten dosisreduzierenden R100-Sichtfeld in Dreiecksform stehen hierfür u. a. Vorzüge wie die Bilderstellung sowohl im 180°- als auch im 360°-Modus, schnelle Ceph- Aufnahmen in gerade einmal 3,5 Sekunden oder eine Zoomrekonstruktionsfunktion, die eine Rekonstruktion einer 80-?maus einer 125-?m-Voxel-Aufnahme erlaubt, ohne Fertigung einer neuen Aufnahme.

Funktionalität, Ergonomie und Ästhetik

Die Verbindung zwischen Diagnose und Therapie bildet Moritas Behandlungseinheit Soaric. Der hochwertige und mehrfach für sein Design ausgezeichnete Patientenstuhl unterstützt durch integrierte Funktionen und modulare Erweiterungen den endodontischen Therapieablauf – z. B. Apex Lokator, Monitor oder Mikroskope unterschiedlicher Hersteller. Dabei setzt die Einheit auf großzügige Ablagemöglichkeiten, intuitive Greifwege sowie mithilfe ihres ergonomischen Designs auf die Schonung der Muskulatur des Zahnarztes: Im Arztelement befindet sich beispielsweise eine Schlauchzugentlastung, die beim Instrumentengebrauch die Handmuskulatur schont. Ältere Patienten mit eingeschränkter Mobilität wiederum profitieren von schwenkbaren Armlehnen und einem abklappbaren Fußteil, die den Zugang zum Patientenstuhl erleichtern. So müssen weder Patienten, Behandler noch Praxisteam Kompromisse hinsichtlich Behandlungskomfort und Funktionalität eingehen – optimale Voraussetzungen für harmonische Arbeitsläufe und ein hervorragendes Behandlungsergebnis.

Präzision und Sicherheit im Wurzelkanal

Schreitet der endodontische Behandler zur feintaktilen Arbeit im Mundraum, so steht ihm eine Reihe hochwertiger Instrumente zur Verfügung. Zur komfortablen Präparation der Zugangskavität bietet Morita die leistungsfähigen TwinPower-Turbinen und die Handund Winkelstücke der TorqTech- und Tokyo- Serie an (Abb. 2), die eine hohe Durchzugskraft und extra kleine Instrumentenköpfe vereinen und somit eine gute Sicht auf den Arbeitsbereich und ausreichend Bewegungsraum bei der Behandlung der Molaren ermöglichen.

  • Abb. 2: Das Hand- und Winkelstück TORQTECH erlaubt eine gute Sicht auf den Arbeitsbereich.
  • Abb. 3: Der Endomotor mit Apex Lokator TriAuto ZX2 vereint Messung und Aufbereitung in einem Handstück.
  • Abb. 2: Das Hand- und Winkelstück TORQTECH erlaubt eine gute Sicht auf den Arbeitsbereich.
  • Abb. 3: Der Endomotor mit Apex Lokator TriAuto ZX2 vereint Messung und Aufbereitung in einem Handstück.

Für die weitere Therapie steht für die Praxis das Kombinationssystem DentaPort ZX Set OTR mit Mess-, Aufbereitungsund Polymerisationsmodul bereit, das alle Funktionen aus einer Hand bietet und die Endodontie um die Sicherheitsfunktion Optimum Torque Reverse (OTR) bereichert. Daneben können endodontisch tätige Zahnärzte nun auf den neuen kabellosen Endomotor mit Apex Lokator TriAuto ZX2 zurückgreifen, der als Nachfolger des TriAuto ZX die Messung und Aufbereitung in einem Handstück vereint (Abb. 3). Mit OTR und der neuen Funktion Optimum Glide Path (OGP) hat der Lokator gleich zwei Sicherheitsfeatures an Bord.

OTR verändert die Drehrichtung der Feile, sobald eine Drehmomentüberschreitung auftritt – also der individuell festgelegte Drehmomentwert erreicht ist. Nach einer Rückdrehung von 90° dreht die Feile wieder in Schneidrichtung und bei weiterer Belastung wiederholt sich dieser Vorgang nach 180°. Zudem arbeitet OTR mit einer kleinen Winkeldrehung, wodurch sich das Risiko von Microcracks und Feilenbrüchen minimiert. Des Weiteren wird der ursprüngliche Kanalverlauf gewahrt und die sichere Entfernung von Debris ermöglicht – alles in allem verkürzt dies die Behandlungszeit.

Dank OGP wiederum gelingt die schnelle und maschinelle Erstellung des Gleitpfads, der die eigentliche Kanalausformung einleitet und damit die optimale Vorbereitung des Wurzelkanals für eine sichere Endodontie darstellt. In Kombination mit der OGP-Funktion gelingt es dem Behandler, das Instrument ohne Fraktur, Stufenbildung oder Verblockung auf Arbeitslänge zu bringen – genial einfach und absolut sicher. Zudem gibt das Gerät über ein LCD-Display exakte Messdaten des Handstücks wieder und ermöglicht eine ideale Rückmeldung aus dem Wurzelkanal, so auch den Abstand der Feile zum Apex.

Somit schont der TriAuto ZX2 einerseits die natürliche Zahnsubstanz und macht andererseits die Behandlung noch effizienter, da der Anwender nur wenige Feilen benötigt. Er überzeugt durch seinen kleinen Kopf und sein geringes Gewicht (140 g), wodurch er praktisch und angenehm zu bedienen ist. Das kabellose Konzept macht die Behandlung für den Anwender deutlich flexibler, optimiert den Workflow und sorgt mit einfacher, intuitiver Bedienung und den automatischen Funktionen zu jeder Zeit für zuverlässige, sichere Ergebnisse.

Sichere und bessere Ergebnisse mit moderner Lasertechnologie

Auch die Laserzahnmedizin findet in der endodontischen Praxis immer häufiger Verwendung. Morita weist hier mittlerweile über 20 Jahre Erfahrung auf und produziert effiziente Systeme wie den Er:YAG-Laser AdvErL Evo, der bei zahlreichen Indikationen vergleichsweise gewebeschonende Behandlungen ermöglicht: Unter anderem kommt der Laser im chirurgischen Bereich (z. B. Wurzelspitzenresektion, Entfernung von Zysten und Tumoren) sowie im Rahmen von Wurzelkanalbehandlungen zum Einsatz. Hier spielt der AdvErL Evo insbesondere bei der Kanalreinigung seine Vorteile aus. Studien zeigen, dass die Therapie mit Er:YAG-Lasern im Vergleich zu alternativen Verfahren unter anderem effektiver beim Abtransport der Debris ist [1]. Mit dem Hightech-Instrument kann eine Behandlung ohne starke Vibration und Hitzeentwicklung und für den Patienten minimalinvasiv durchgeführt werden.

Fazit

Für die Endodontie stellt Morita von der Diagnose bis zum Follow-up ein umfassendes und qualitatives Portfolio für den Anwender zur Verfügung, das jederzeit ein effizientes, ergonomisches und sicheres Arbeiten ermöglicht. Zudem werden dem Zahnarzt Komfort und dem Patienten eine angenehme Behandlung geboten. Insbesondere das neue Röntgenkombinationssystem Veraview X800 und der neue Endomotor mit Apex Lokator TriAuto ZX2 stellen den Sicherheitsaspekt heraus und setzen in ihren Bereichen neue Maßstäbe. Mit diesen Lösungen unterstreicht Morita seinen Anspruch, bei jedem Arbeitsschritt auf die Bedürfnisse von Anwender und Patient einzugehen und für das Ziel des Therapieerfolgs in der endodontischen Praxis weiterhin den „Goldstandard“ anzubieten.

Quelle:
[1] Yao K, Ide A, Satake K, Ichikawa M, Watanabe S, Anjo T, Ebihara A, Kobayashi C, Suda H: Er:YAG Laser-activated Irrigation for Lateral Canals. 14th World Congress for Laser Dentistry. 02.–04. Juli 2014, Paris. Abstract Nr. 64558. Online: http://www.wfld-paris2014.com/images/Abstracts%20book%20OIWC%20&%20WFLD.pdf.
 

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J. Morita Europe GmbH
Justus-von-Liebig-Straße 27a
63128 Dietzenbach
E-Mail: info(at)morita.de
www.morita.com/europe