Digitale Praxis

CGM Dentalsysteme

Digitale Tools optimieren die Versorgung der Patient*innen

06.09.2022

Ein Mitarbeiter der Firma CGM präsentierte die neuen digitalen Tools.
Ein Mitarbeiter der Firma CGM präsentierte die neuen digitalen Tools.

Anlässlich einer Pressekonferenz am 4. September 2022 präsentierte die CompuGroup Medical Dentalsysteme GmbH ihr neues PRO UPT/PAR-Modul, das die Patientendokumentation unterstützt aufgrund der neuen PAR-Richtlinie sowie neue Features von Z1Pro, die den Umstieg in die papierlose Praxis forcieren.

Die seit dem 1. Juli 2021 geltende PAR-Richtlinie ermöglicht eine systematische Behandlung von Parodontitis und anderen Parodontal-Erkrankungen. Mit ihr sollen die Ergebnisse einer durchgeführten antiinfektiösen bzw. chirurgischen Therapie gesichert werden, die sich in der Regel über einen Zeitraum von 2 Jahren erstrecken.

  • Sabine Zude, Geschäftsführerin der CGM Dentalsysteme GmbH.

  • Sabine Zude, Geschäftsführerin der CGM Dentalsysteme GmbH.
    © CGM
Für Praxen ohne PAR-Konzept ist deshalb jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, ein schlüssiges Behandlungskonzept in den Praxisalltag zu implementieren, um so die Patient:innen optimal versorgen zu können. Dafür braucht es hilfreiche Tools, die bei der Organisation unterstützen. Hier kommt das neue Z1.PRO UPT/PAR Modul ins Spiel, das Sabine Zude, Geschäftsführerin der CompuGroup Medical Dentalsysteme GmbH den Teilnehmern präsentierte. 

Es erlaubt Praxen eine umfangreiche Dokumentation der Behandlungsfälle und unterstützt somit, ein engmaschiges Behandlungskonzept einzuführen, um Patient:innen optimal versorgen zu können. Vorrausetzung für die Dokumentation ist eine umfassende Anamnese. Der CGM Z1.PRO Anamnesebogen bietet einen komfortablen Einstieg in die parodontale Dokumentation, stellt datenschutzrechtliche Anforderungen sicher und sorgt für Konformität der Datensätze.

Anhand der gespeicherten Risiken im Anamnesebogen und mithilfe erfasster Befunde ermittelt CGM Z1.PRO das Parodontitis-Risiko selbstständig. Entsprechend des ermittelten Risikos wird für die Patient:innen die Anzahl an unterstützenden Parodontitistherapien (UPT) pro Jahr vorgeschlagen.

Das Z1.PRO UPT/PAR Modul hilft dem Fachpersonal darüber hinaus nicht nur beim Auffinden aller Patient:innen mit aktiven PAR-Behandlungen, sondern unterstützt auch bei der korrekten Berechnung der Folgetermine und zeigt an, ob ggf. bereits vereinbarte Termine nicht eingehalten wurden. Mit dem neuen Modul können auch gezielt Patient:innen mit PAR-Potenzial aufgefunden werden. Damit wird den Praxen ermöglicht, auf einfache Art und Weise ein umfassendes, engmaschiges Behandlungskonzept in den Praxisalltag zu integrieren.

Weitere Neuerungen zur Vereinfachung des Workflows

Das elektronische Beantragungs- und Genehmigungsverfahren (kurz EBZ) wurde zum 1. Juli dieses Jahres für alle Zahnarztpraxen eingeführt. CGM vereinfacht den Umstieg mit Z1.PRO zur digitalen und papierlosen Praxis. Alle Planungen im Bereich Zahnersatz (ZE), Kieferbruch/Kiefergelenkserkrankungen (KBR/KGL), Parodontalerkrankungen (PAR) und Kieferorthopädie (KFO) können elektronisch an die Krankenkassen übertragen werden. Dies mit weniger Bürokratie und geringerem Zeitaufwand. 

Der Austausch der Informationen zwischen Zahnarztpraxis und Krankenkassen erfolgt beim EBZ über den Dienst Kommunikation im Medizinwesen, kurz KIM. Dabei sendet die Praxis den Heil- und Kostenplan online an die Krankenkasse des Patienten. Die elektronischen erzeugten Antrags- und Mitteilungsdaten werden mit dem Versenden an die Krankenkasse verschlüsselt und elektronisch mittels Heilberufsausweis signiert.

Der Versand ist sicher, schnell und kann direkt aus der Praxisverwaltungssoftware heraus vorgenommen werden. Die Antwort der Kasse gelangt direkt ins System.

Somit gehen Genehmigungen und der Beginn der Behandlung schneller vonstatten. Auch die digitale Archivierung des Schriftverkehrs spart Arbeit, Platz und Papier. 

Ein Muss das EBZ

Zum 1. Januar 2023 soll der „Echtbetrieb“ des EBZ starten, das heißt, die flächendeckende und ausschließliche Nutzung des elektronischen Beantragungs- und Genehmigungsverfahrens wird für alle Zahnarztpraxen Pflicht und die Nutzung von Papierformularen nur noch in Störfällen möglich. 

Die eDokumentenverwaltung von CGM Z1.PRO bietet eine umfassende Übersicht aller elektronisch versendeten Dokumente an den Fachdienst wie EBZ-Pläne, eAUs und eRezepte. Nützliche Filter machen die Dokumentensuche zusätzlich schnell und einfach. Zudem wird jedes Dokument mit einem Status versehen.

Anstehende Aufgaben wie z.B. noch nicht versendete Pläne können dadurch gezielt gefunden und im Nachgang gleich bearbeitet werden. Dokumente, bei denen noch ein To-do fällig ist oder bei denen noch eine Antwort der Krankenkasse aussteht, werden chronologisch farbig dargestellt.

Ist beispielsweise für einen erstellten Plan nach 3 Werktagen noch keine Antwort eingegangen, wird dieser orange markiert. Nach 5 Werktagen wird der Plan in roter Schrift dargestellt.  

Über die sogenannte Stapelsignatur können mehrere Dokumente gleichzeitig signiert und im Anschluss versendet werden. Somit ist es nur einmalig erforderlich den elektronischen Heilberufsausweis einzustecken, zu verifizieren und die Signatur zu erfassen. Mit CGM Z1.PRO von CGM Dentalsysteme haben Dentalpraxen also eine Software, die nicht nur Prozesse verschlankt und vereinfacht, sondern Praxen zudem auf alles vorbereitet, das kommt.


Quelle:
CGM Dentalsysteme GmbH
Maria Trost 25
56070 Koblenz
www.cgm-dentalsysteme.de
Opens window for sending emailinfo.cgm-dentalsysteme(at)compugroup.com


Aufruf zur Online-Umfrage für ZÄ, ZMP und DH – Studie zu Gingivawucherungen
csm Bild 1 gingivawucherung.jpg 06f39e04d9a5f361cbe0cb540b51d060 43c9730af5

Prof. Dr. Christian Graetz et al., Universitätsklinikum Kiel, freuen sich über die Teilnahme an einer anonymisierten Umfrage. Zeitdauer ca. 10 Minuten. Die Studie untersucht, ob aus zahnmedizinischer Sicht eine adäquate Versorgung des o.g. Krankheitsbildes „gingivale Wucherungen“ vorliegt.