Allgemeine Zahnheilkunde


Prävention von Erosionen: neues Risiko-Assessment-Tool von CP GABA

10.08.2021

Tischaufsteller mit QR-Code zum Risiko-Assessment-Tool.
Tischaufsteller mit QR-Code zum Risiko-Assessment-Tool.

Jeder Dritte ist von Zahnhartsubstanzverlust betroffen [1], der irreversibel ist. Die sogenannte Erosion wird durch das Einwirken starker Säuren hervorgerufen. Allerdings verläuft sie im Frühstadium asymptomatisch.

Patient*innen sind auf Screenings und eine rechtzeitige Diagnose angewiesen. CP GABA hat gemeinsam mit der DGPZM (Deutsche Gesellschaft für Präventivzahnmedizin e. V.) ein Risiko-Assessment-Tool entwickelt, das für Patient*innen das Erosionsrisiko berechnet und ab August zahnärztlichen Praxen zur Verfügung steht. Zudem kann für den Zahnschmelzschutz das elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL System, bestehend aus Zahnpasta und Mundspülung, empfohlen werden.

Risiko-Assessment-Tool zur Prävention

  • QR-Code zum Risiko-Assessment-Tool

  • QR-Code zum Risiko-Assessment-Tool
    © CP Gaba
Mit dem Risiko-Assessment-Tool, das zahnärztliche Praxen ihren Patient*innen anbieten können, wollen CP GABA und die DGPZM die Aufmerksamkeit für die Zahnerkrankung steigern. Das Tool ist bequem über einen QR-Code erreichbar. Es stellt den Patient*innen sechs Fragen zum Lebensstil und ihren Ernährungsgewohnheiten.

Abschließend wird das Erosionsrisiko berechnet. Darüber hinaus erhalten Teilnehmende eine Produktempfehlung inklusive Online-Coupon und können eine E-Mail mit präventiven Tipps zur Reduzierung von Zahnschmelzverlust anfordern.

Tischaufsteller mit dem QR-Code können zahnärztliche Praxen, einmalig und solange der Vorrat reicht, bei CP GABA per E-Mail mit dem Betreff: „Opti-schmelz Tischaufsteller“, dem Namen der Praxis, der Praxis-Adresse sowie der Telefonnummer unter: Opens window for sending emailcpgaba(at)accente.de kostenlos bestellen. (Mit der Bestellung wird die Einwilligung zur Speicherung und Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke der Bestellabwicklung gegeben und danach gelöscht). Die zahnärztlichen Empfehlungen werden mit der Abgabe von Zahnpastaproben von CP GABA unterstützt.

Erosionsrisiko mit Mikroversiegelungs-Technologie reduzieren

  • elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL System

  • elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL System
    © CP GABA
Mit seiner einzigartigen Mikroversiegelungs-Technologie macht das elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL Mundpflege-System den Zahnschmelz widerstandsfähiger [2] gegen Säureangriffe. So beinhaltet die elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL Zahnpasta neben 1.400 ppm Fluorid aus Natriumfluorid und Aminfluorid die Wirkstoffe Zinnchlorid und Chitosan. Die Wirkstoffkombination aus Aminfluorid, Zinnchlorid und Chitosan remineralisiert die Zähne nicht nur, sondern schützt klinisch bestätigt vor Zahnschmelzerosion.

Mit ihrer Hilfe wird eine zinnreiche Schicht auf den Zähnen gebildet, welche die Zahnoberfläche gleichmäßig bedeckt und bei Säureangriffen wie ein Schutzschild wirkt. Ergänzt wird das Mundpflege-System durch die elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL Mundspülung mit 500 ppm Fluorid aus Natriumfluorid und Aminfluorid, die zusätzlich auch Zinnchlorid enthält.

In-vivo-Erosions-Studie zeigt niedrigeren BEWE-Wert

Ein Forschungsteam um Prof. Dr. Cornelia Frese, Poliklinik für Zahnerhaltungskunde der Klinik für Mund-, Zahn- und Kieferkrankheiten am Universitätsklinikum Heidelberg, untersuchte in einer vierjährigen randomisierten kontrollierten in-vivo-Studie (RCT) den präventiven Effekt des elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL Systems (Zahnpasta und Mundspülung) mit Zinnchlorid, Aminfluorid und Natriumfluorid [3]. Die Bewertungsgrundlage der Zahnerosion bildete das BEWE-System (Basic Erosive Wear Examination).

Die Analyse zeigte einen deutlich positiven Effekt der untersuchten Produkte. Die Anwendung des elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL Mundpflege-Systems führte zu allen Zeitpunkten zu einem niedrigeren BEWE-Wert im Vergleich zur Kontrollgruppe. Bereits nach zwei Jahren war dieser im Schnitt um 17,6 % geringer.

Erosion – Ursachen

Die Ursachen des Erosionsprozesses können vielfältig sein. So beginnt dieser mitunter mit einer säurehaltigen Ernährung, aber auch die Einnahme bestimmter Medikamente, reduzierter Speichelfluss und Erkrankungen wie Reflux können den Zahnschmelz angreifen. Jedoch kann dies auch bei gesunder Ernährung passieren.

Die Folgen fallen unterschiedlich aus: Manche Patient*innen sind mit dem Aussehen ihrer Zähne unzufrieden, andere können nur eingeschränkt kauen und essen, wiederum andere leiden unter schmerzempfindlichen Zähnen. Um das Risiko für diese vielfältigen Folgen zu reduzieren, braucht es zielgerichtete Erosionsprävention mit einer über die Remineralisierung hinausgehenden Technologie.


Quelle:
CP GABA GmbH


Weiterführende Literatur

[1] Jaeggi T, Lussi A: Prevalence, incidence and distribution of erosion. In: Lussi A (Ed.): Dental erosion: from diagnosis to therapy. Basel: Karger, (2006), 44-45

[2] elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL Zahnpasta vs. einer herkömmlichen Natriumfluorid-Zahnpasta mit 1450 ppm Fluorid aus Natriumfluorid. elmex® Opti-schmelz PROFESSIONAL Zahnspülung vs. einer Natriumfluorid-Zahnspülung mit 500 ppm Fluorid aus Natriumfluorid

[3] Frese C, et al., Clinical effect of stannous fluoride and amine fluoride containing oral hygiene products: A 4-year randomized controlled pilot study, Sci Rep 2019; 7681(9):1-10.


Erfahren Sie im kostenlosen Live-Webinar „TrioClear – Aligner online & unlimited“ von Permadental am 14.09.2022 von 14:00–15:00 Uhr alles über die neuen und innovativen Möglichkeiten aus der Welt der Aligner.

Jetzt kostenlos anmelden