Allgemeine Zahnheilkunde


Planmeca ActiveAqua™ – das erste in die Behandlungseinheit integrierte Wasseraufbereitungssystem

13.11.2019

Hygienisch und ansprechend in Ergonomie, Komfort und Ästhetik: die Behandlungseinheit Compact i5 von Planmeca mit integriertem Wasseraufbereitungssystem Planmeca ActiveAqua.
Hygienisch und ansprechend in Ergonomie, Komfort und Ästhetik: die Behandlungseinheit Compact i5 von Planmeca mit integriertem Wasseraufbereitungssystem Planmeca ActiveAqua.

Hohe Ergonomie und ein elegantes Design sind Kennzeichen moderner Behandlungseinheiten. Jetzt kommt ein weiteres mögliches Merkmal hinzu – die integrierte elektrochemische Wasserdesinfektion, die erstmals auf der diesjährigen IDS dem Fachpublikum von Planmeca präsentiert wurde.

„panta rhei“ – alles fließt: Der philosophische Ausspruch vom fortwährenden Wandel trifft auch auf Behandlungseinheiten zu, deren Weiterentwicklungen sich vor allem in ergonomischen und ästhetischen Lösungen niederschlagen.

Den besten Beweis für die Innovationsfähigkeit auf diesem Gebiet lieferte das Unternehmen Planmeca mit der auf der IDS 2019 in Köln erstmals vorgestellten Compact i5. Diese Einheit repräsentiert bezüglich Funktionalität und Design den aktuellen Entwicklungsstand: Der frei schwebende Patientenstuhl mit schmaler Rückenlehne und kleiner Wassereinheit für einen bequemen Zugang sowie die ausbalancierten Instrumente unterstützen das ergonomische Arbeiten ebenso wie der intuitiv zu bedienende Touchscreen. Dank einklappbarer Beinablage gelangt der Patient leicht auf eine Sitzfläche mit maßgefertigter Polsterung, die in trendigen Farben zur Verfügung steht. Funktional auf dem neuesten Stand sind auch die automatisierten Reinigungsmaßnahmen, wobei eine LED-Statusanzeige anzeigt, wann die Dentaleinheit bereit für die nächste Behandlung ist.

Niedrige Keimbelastung ist Praxispflicht

Keimbelastetes Wasser stellt eine potenziell gesundheitliche Gefahr für die Patienten und für das Praxisteam dar. Mit der Nutzung des Wassers über die Behandlungseinheit fällt die Sicherstellung der Wasserqualität in den Verantwortungsbereich des Praxisinhabers. Der Hygieneplan der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ) sieht für nichtchirurgische Behandlungen eine maximale Keimbelastung von 500 KBE/ml vor [1].

Um diesem Grenzwert gerecht zu werden, gibt es unterschiedliche Desinfektionsverfahren. Bekannt ist die Zugabe von Chemikalien, die die Keime reduzieren. Doch ist dieses Mittel nicht ganz ohne Risiko, denn was auf die Mikroorganismen im Wasser einwirkt, wirkt auch auf den Menschen selbst. Insbesondere bei Transport und Lagerung der unverdünnten Chemie ist Vorsicht geboten. Der Anwender hat dabei das Minimierungsgebot zu beachten: so viel Chemikalienzugabe wie nötig, so wenig wie möglich. Doch was, wenn man sie auf Null reduzieren könnte, weil die desinfizierenden Komponenten sich direkt aus dem Wasser selbst gewinnen ließen?

Hohe Sicherheit bei geringem Aufwand

  • Weniger für mehr: Das Wasseraufbereitungssystem Planmeca ActiveAqua schaltet durch elektrochemische Aktivierung ganz ohne Chemie 99,99% der Mikroorganismen aus.

  • Weniger für mehr: Das Wasseraufbereitungssystem Planmeca ActiveAqua schaltet durch elektrochemische Aktivierung ganz ohne Chemie 99,99% der Mikroorganismen aus.
    © Planmeca
Eine Antwort gibt die sogenannte elektrochemische Aktivierung (ECA-Technologie), die im Gesundheitsbereich zunehmend an Bedeutung gewinnt. Jetzt ist diese auch erstmals Basis eines integrierten Wasseraufbereitungssystems bei der beschriebenen zahnärztlichen Behandlungseinheit. Der Hintergrund: Bei dieser Form der Desinfektion werden die Salze im Wasser in einer patentierten Elektrolysekammer in hypochlorige Säure und Hypochlorit umgewandelt. Dadurch werden 99,99% aller Mikroorganismen ausgeschaltet [2].

Neben der zuverlässigen Keimreduktion bietet ein solches System auch wesentliche praktische Vorteile, wie Anbieter Planmeca erläutert. „Für die Wasseraufbereitung ist keine zusätzliche Ausrüstung erforderlich, da der gesamte Prozess innerhalb der Behandlungseinheit stattfindet“, erklärt Jukka Kanerva, Vizepräsident der Division für Behandlungseinheiten und CAD/CAM. „Das macht die Bedienung, Installation und Wartung extrem einfach. Alles, was Sie täglich tun müssen, sind die gewöhnlichen Spülvorgänge nach nationalen Richtlinien.“

Was zunächst nur nach einem Detail anmutet, kann einen Quantensprung darstellen. Die fortwährende Entwicklung im Bereich der Behandlungseinheiten hat mit dem Planmeca Active- Aqua-Wasseraufbereitungssystem als integralem Bestandteil der Compact i5 eine neue Lösung aus der Taufe gehoben, die die Sicherheit und die täglichen Abläufe in der Praxis weiter fördert. Gerade angesichts des allgemein wachsenden Wunsches nach der Reduzierung von „Chemie“ am Arbeitsplatz und im Umgang mit Patienten einerseits sowie des hohen Bedarfs an einer Vereinfachung der Abläufe in der Praxis andererseits stellt die Entwicklung also ein weiteres Beispiel für die fortwährende Innovationsfähigkeit des Herstellers dar.  

Literatur:
[1] Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Deutscher Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ). Hygieneplan/Arbeitsanweisungen für die Zahnmedizin. https://www.bzaek.de/berufsausuebung/hygiene/hygieneplan-und-leitfaden.html.2016.
[2] https://ec.europa.eu/environment/ecoap/etv/bacterminatorr-dental_en


Weitere Informationen:

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Nordsternstraße 65
45329 Essen
Tel.: 040 2285 9430
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