Allgemeine Zahnheilkunde


BeVigilant OraFusion Test überzeugt in der Anwendung zur Prävention von Mundhöhlenkrebs

08.11.2023


Als erster Point-of-Care-Test seiner Art ergänzt der BeVigilant OraFusion Test von Vigilant Biosciences Inc. die Möglichkeiten der Früherkennung von Mundhöhlenkrebs um einen Schnelltest. Seit diesem Jahr sind der OraFusion Test und das KI-Auswertungsgerät über den zahnmedizinischen Spezialanbieter Zantomed GmbH (www.zantomed.de) in Deutschland und in Österreich erhältlich. Zu den ersten Anwenderinnen in Deutschland gehört Dentalhygienikerin Sabine Hiemer aus Dresden. Sie berichtet von hilfreichen Ergebnissen für die Vorsorge und der positiven Resonanz ihrer Patienten.

Als Dentalhygienikerin hat Sabine Hiemer mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Betreuung von Patienten mit Kopf-, Hals-, Rachen- und Mundhöhlenkrebs. „Bis heute bin ich in einer Zahnarztpraxis mit dem Fachbereich der Kieferchirurgie tätig und habe meine Tätigkeit als Dentalhygienikerin auf die Prävention und Früherkennung von Risikofaktoren von Parodontalerkrankungen, deren Vermeidung sowie Therapie fokussiert“, sagt sie. Mit Blick auf die Prävention nimmt sie die Bereitschaft vieler Patienten wahr, neue Innovationen und Strategien zur Prävention und für den Erhalt ihrer Mundgesundheit zu nutzen. „Durch das Zusammenspiel einer Beratung zum Thema Mundhöhlenkrebs und der Nutzung neuer Präventions- und Risiko-Assessment-Konzepte können die Risiken und Anzeichen dieser Erkrankung frühzeitig erkannt und die Folgen von zu später Diagnostik vermieden werden.“ Immerhin sind Kopf- und Halskrebs einschließlich Mundhöhlenkrebs weltweit die sechsthäufigste Krebsart bei Menschen und es gibt mehr als 657.000 diagnostizierte Fälle und fast 330.000 Todesfälle pro Jahr [1]. Dabei können die Früherkennung und eine rechtzeitige Diagnose die Chancen auf Heilung nahezu verdoppeln.

Schnelltest – direkt auf dem Behandlungsstuhl

DH Sabine Hiemer zeigt in einer Befragung, dass eine umfassende Aufklärung der erste wichtige Schritt ist: Von 45 Recall-Patientinnen und Patienten in der Praxis hatten 44 noch nie an eine Erkrankung mit Mundhöhlenkrebs gedacht, lediglich eine der Befragten kannte eine Person, die nach Erkrankung im Alter von 61 Jahren verstarb. Von diesen befragten Personen wurden 17, darunter 13 Frauen und vier Männer, mit dem neuen OraFusion Schnelltest zur Früherkennung getestet. Dieser basiert auf der Erkenntnis, dass Körperflüssigkeiten wie Speichel Veränderungen in der microRNA anzeigen, die mit Plattenepithelkarzinomen assoziiert sind. Die Krebsarten im Kopf- und Halsbereich sind zu 90 Prozent Plattenepithelkarzinome, die in der Schleimhaut von Mundhöhle und Oropharynx entstehen. 

Der neue Schnelltest kann direkt auf dem Behandlungsstuhl durchgeführt werden und misst verschiedene Biomarker, die mit karzinogenen Veränderungen assoziiert werden. Das Auswertungsgerät liest den Test mittels KI aus und liefert sofort Ergebnisse in den Kategorien „Niedriges Risiko“ („Low“), „Mittleres Risiko“ („Moderat“) und „Erhöhtes Risiko“ („Elevated“). Vor allem bei letzterem Ergebnis lohnt sich ein genauerer Blick in die Mundhöhle und im Verdachtsfall eine Biopsie, um potenziell bösartige Veränderungen von Mundschleimhauterkrankungen mit gutartiger Ursache zu unterscheiden.

Überzeugendes Testverfahren für die Gesundheit der Mundhöhle

Das Risiko der Mundhöhlenkrebs-Erkrankung erhöht sich mit zunehmendem Alter und die Ergebnisse der 17 Teilnehmenden belegen diese Tendenz: So hatten fünf Frauen zwischen 48 und 57 Jahren sowie zwei Männer (52 und 55 Jahre) das Ergebnis „Moderat“. Fünf Frauen zwischen 45 und 69 Jahren und ein 65-jähriger Mann hatten das Ergebnis „Elevated“. „Die Patienten hatten zum Teil ein positiveres Ergebnis erwartet oder gar keine Vorstellung“, sagt DH Sabine Hiemer. Mit Blick auf die Ergebnisse ist ein Großteil der Testteilnehmenden bereit, sich regelmäßig einmal im Jahr testen zu lassen und bei einer Verschlechterung den Lebensstil anzupassen. 

Vom Testverfahren sind alle überzeugt: „Die 17 Patienten sind hochmotiviert und begeistert über die Einfachheit und unkomplizierte Anwendung des Speicheltests sowie die Sichtbarkeit der Realität durch die schnellen Ergebnisse und Erkennbarkeit der Bedeutung von Einflussfaktoren und Lifestyle auf die Entstehung von Erkrankungen der Mundhöhle.“ Als größter Risikofaktor für Mundhöhlenkrebs gilt das Rauchen von Tabak. Auch übermäßiger Alkoholkonsum ist ein Risikofaktor und wirkt in Kombination mit Tabakkonsum synergetisch. Darüber hinaus kann eine Vielzahl anderer Faktoren die Erkrankung bedingen, von unterschiedlichen Umweltfaktoren, Passivrauchen und ungesunder Ernährung über mangelnde Mundhygiene bis hin zu Immundefiziten.

Innovative Prävention und zeitgemäße Vorsorge

„Der OraFusion Speicheltest von Vigilant Biosciences Inc. ist ein tolles Instrument der visuellen Darstellung und des Sichtbarmachens von Unsichtbarkeiten in der Mundhöhle und dadurch ein perfektes Motivationsinstrument für die Patienten, die sich im Dentalhygiene-Recall mit einer zeitgemäßen innovativen Prävention identifizieren möchten“, resümiert DH Sabine Hiemer. Zudem erhöhe das Testangebot die Wahrnehmung der Allgemeinmedizinischen Kompetenz der Praxis und lasse sich für Informationsveranstaltungen und im Marketing als zeitgemäßes Vorsorge-Angebot werbewirksam einsetzen. Der Schnelltest wurde als Ergänzung der etablierten Vorsorge-Standards entwickelt, zu denen unter anderem das Abtasten aller relevanten Bereiche im Mund- und Halsbereich mit Fokus auf den klinischen Merkmalen von oralen Läsionen gehört.

Attraktives Angebot für die ersten Anwender in Deutschland

Neben den Speicheltests gibt es auch das OraFusion Mundhöhlenkrebs Früherkennung KI-Auswertungsgerät im Onlineshop von Zantomed derzeit im Angebot für 799 Euro (statt 999 Euro). 

Über folgenden Link geht es direkt zum Angebot:
https://zantomed.de/shop/orafusion-mundhoehlenkrebs-frueherkennung-ki-geraet/

Kontakt: 
Vigilant Biosciences
008 Ranch Road 620, Suite 620
Lakeway, TX 78734 / USA
E-Mail: germany(at)vigilantbiosciences.com
www.vigilantbiosciences.com

Quelle: 
[1] WHO, World Health Organization, 2019, www.who.int


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