Gewinnspiele


Nichts wie ab nach Bremerhaven

Hotel The Liberty an der Kaje von Bremerhaven.
Hotel The Liberty an der Kaje von Bremerhaven.

Von Bremerhaven aus einmal um die Welt reisen? Kein Problem. Es ist weder teuer noch braucht man dafür Monate oder gar Jahre.

Zudem geht es nicht rechts- oder linksherum um den Globus nach Lust und Laune, sondern ab und bis Bahnhof Bremerhaven. Und zwar zu Fuß senkrecht den Globus entlang des 8. Längengrades, an dem nämlich Bremerhaven liegt.

Sie finden das merkwürdig? Nein, ist es überhaupt nicht. Es ist auch kein Scherz.

Doch als wir zunächst mit dem Zug am Bahnhof Bremerhaven ankommen, fahren wir erst einmal mit dem Taxi zum Hotel „The Liberty“. Es ist ein zauberhaftes, erst 2018 gebautes 4-Sterne superior Designhotel in der Stadt an der Nordsee, liegt im Neuen Hafen direkt an der Kaje, wie man in Bremerhafen einen Kai, also ein befestigtes Ufer nennt und begeistert schon von außen. Auf allen 5 Etagen umzieht eine beste Aussicht versprechende Balkongalerie das Gebäude.

  • Hotelzimmer Hafenview mit Terrasse.

  • Hotelzimmer Hafenview mit Terrasse.
    © Scheiper
Beim Einchecken fällt der Blick von der Rezeption in elegantem Design über den benachbarten freundlichen, hellen Frühstücksraum und das daneben liegende elegante Restaurant, das eine erlesene Küche ahnen lässt (was sich später bestätigt). Aus beiden Bereichen schweift der Blick durch deckenhohe Fenster über die Kaje und auch den Yachthafen. Die Steigerung erleben wir in unserem schönen Zimmer mit einer 3-türigen Fensterwand.

Koffer abstellen, Fenstertür öffnen, hinaustreten, tief einatmen und mit einem „Ahhh“ den 180°-Blick genießen: Gleich unter uns das lange Hafenbecken mit den teils antiken Schiffen wie dem alten Dampfeisbrecher „Wal“. Rechts daneben das Segelschulschiff „Deutschland“, das erst Ende August 2021 hierher verlegt wurde von Bremen-Vegesack. Links – etwas irritierend – scheint sich eine kleinere Fata Morgana von Dubai in den Himmel zu erheben als hoher, segelartiger Glasbau direkt am Wasser.

Quer davor schwingt sich ein Gebäude wie eine silberfarbene, lang gezogene, wellige Auster. Geradeaus schweift der Blick weit über die Wesermündung bis zur Nordsee. Einfach spektakulär.

Im Klimahaus einmal um die Welt 

  • Blick von der Zimmerterrasse des Hotels The Liberty – links das Klimahaus, die wellige Auster.

  • Blick von der Zimmerterrasse des Hotels The Liberty – links das Klimahaus, die wellige Auster.
    © Scheiper
Magisch zieht es uns zum nur wenige Schritte vom „The Liberty“ entfernten Klimahaus – es ist die wellige Auster –, um nun unsere Wanderung entlang des 8. Längengrades Ost anzutreten. Groß über dem Eingang steht ein kluges Wort von Alexander von Humboldt: „Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben“. Nun beginnt die Reise tatsächlich auf den Schienen am „Bahnhof Bremerhaven“, die man Richtung Süden entlangläuft.

Bald schon sind wir in der Schweiz, hören Kuhglocken, steigen über Berge, erleben auf der Insel Sardinien bei „normalen“ Temperaturen Land und Leute, um gleich darauf die glühende Hitze am Niger in Afrika zu spüren. Menschen winken uns (von der Leinwand) fröhlich entgegen.

In Kamerun staunen wir über die üppigen Pflanzen, über die Tiere, hören die Geräusche des Regenwaldes, schnuppern die Gerüche. Wieder erzählen Menschen aus ihrem Leben, wie sie sich anpassen müssen durch das sich verändernde Klima. „Einblicke“ durch Gucklöcher zeigen lokales Leben oder Besonderheiten.

Vor Hütten aus Bambus wachen Götter- und Schutzfiguren. In Herbarien kriechen uns Urtiere wie Echsen entgegen. Wild ist der Atlantik, der ins Südpolarmeer übergeht, Wellen überschlagen sich. Und schon laufen wir durch Schnee entlang des Packeises der Antarktis. Ein eisiger Wind weht uns um die Nase.

Aus einem von innen beleuchteten Zelt heraus hört man Polarforscher vor Kälte stöhnen. Ab hier – nun wieder nordwärts über die Weltkugel entlang des 8. Breitengrades – können wir uns nur noch am Sandstrand von Samoa erholen und über die bunten Fische zwischen Korallen staunen.

Sonst gibt es tatsächlich weiter nichts als unendlichen Ozean. Bis weit über den Nordpol hinaus. Das muss man sich erst einmal klar machen.

Im Themenhotel „The Liberty“ ist New York allseits präsent 

Wieder angelangt in „Bremerhaven“, reiben wir uns erst einmal die Augen, laufen die wenigen Schritte hinüber zu unserem Hotel-Paradies „The Liberty“, lassen uns oben im Penthouse in der „Bar New York“ von Barchef Ron de Preter einen besonderen Drink „für tagsüber“ ohne Alkohol mixen. Er nennt ihn „Wake Up Call“.

  • Barchef Ron de Preter mixt erlesene Drinks.

  • Barchef Ron de Preter mixt erlesene Drinks.
    © Scheiper
Uns fallen die alten Fotografien an den Wänden auf: Szenen bekannter Viertel in New York – wie eigentlich überall im Haus und auch in jedem der Zimmer und Suiten. Das Hotel „The Liberty“ wurde 2018 bewusst als Themenhotel und Pendant konzipiert zum benachbarten „Deutschen Auswandererhaus“.

Den Drink genießen wir draußen auf der Terrasse der Bar mit Blick auf die bunte Szenerie unter uns an der Kaje und lassen ihn schweifen über die Nordsee in der Ferne, wohin die Auswanderer sich sehnten. Im Neuen Hafen an der Seebäderkaje steht ein anrührendes Denkmal.

Danach besichtigen wir das „Schulschiff Deutschland“, das erst Ende August 2021 von Bremen-Vegesack hierher an die Kaje verlegt wurde, fast vor die Haustür unseres Hotels. Spartanisch sind die Unterkünfte für die Kadetten, elegant der Salon für die Offiziere. Imponierend ist der Blick vom großen Ruder aus hoch hinauf in die Masten, in die die Kadetten bei peitschendem Regen und Sturm aufentern mussten.

Danach laufen wir noch über das Deck des daneben liegenden Dampfeisbrechers „Wal“. Jetzt gönnen wir uns eine wohltuende Massage und ausgiebigen Saunagenuss in der obersten Etage des „The Liberty“. Danach genießen wir ein köstliches Abendessen unten im Restaurant „Mulberry Street“ mit Blick auf das Treiben an der Kaje, fallen nach einem Drink in der „New York Bar“ – diesmal mit Alkohol – in tiefen, erquickenden Schlaf bei weit geöffneter Fenstertür.

Sehnsuchtsort Amerika – vom Bremerhaven aus in eine bessere Zukunft

Ein wahres Gourmet-Frühstück gibt uns die Kraft, nun nebenan das „Deutsche Auswandererhaus“ zu besuchen. Unser Hotel „The Liberty“, benannt nach der Freiheitsstatue im Hafen von New York – Sehnsuchtort der über 7,2 Millionen meist deutscher Emigranten. Genau hier von Bremerhaven aus verließen sie Deutschland auf kleinen und großen Dampfern, auf eine wirtschaftlich bessere Zukunft in Amerika oder Australien hoffend.

Jeder Besucher bekommt als Eintrittskarte den Chip mit der Biografie eines Auswanderers und damit die Möglichkeit, an verschiedenen Stationen dessen Biografie zu verfolgen. 4 Stunden sind schnell vergangen.

Wir sehen die auf den Unterdecks zusammen gepferchten Passagiere, das Luxusleben in der First Class, gestapeltes Gepäck, Waschräume und Toiletten, sehen durch Bullaugen das tobende Meer und kommen schließlich staunend in New York an bei der Immigration-Behörde. In einem neuen Anbau wird logischerweise in spannenden Interaktionen nun Deutschland als Einwanderungsland dargestellt und diskutiert, um die Sorgen und Nöte der Flüchtlinge besser zu verstehen, die meist aus Kriegsgebieten in unserem Land Schutz suchen.

Erlebnis- und Wissenswelten locken zahlreiche Besucher an

Danach ist nun gegenüber am Segelhafen ein Bier und ein großes Matjesbrötchen fällig – dazu noch ein knuspriger „Seemannsknoten“. Gleich nebenan laufen wir ein Stück auf dem Deich entlang, atmen tief die frische Seeluft ein. Und nun? Die Auswahl an Unternehmungen ist groß.

Einer der absoluten Höhepunkte in Bremerhaven ist die Fahrt mit dem RIB – einem stabilen Festrumpfschlauchboot. Vorbei geht die sausende Fahrt am Kreuzfahrtterminal, an dem fast zum Greifen nah eines der großen Kreuzfahrtschiffe liegt, weiter entlang des riesigen Containerterminals auf die offene See bis zum Leuchtturm.

Die Gischt spritzt uns, wasserfest eingepackt, um die Ohren. Was für ein Erlebnis. Wem das zu feucht oder zu schnell ist, erlebt bei einer „trockenen“ Fahrt mit dem doppelstöckigen Hafenbus vorbei an den vielen spannenden Gebäuden und dem kleinen Zoo ebenfalls ein imponierendes Bremerhaven mit sehr guten Erklärungen durch die begleitende Gästeführerin.

  • Blick vom Bus in die Arbeiten der verbotenen Stadt im Hafen.
  • Blick in ein Trockendock bei der Rundfahrt mit dem Hafenbus.
  • Blick vom Bus in die Arbeiten der verbotenen Stadt im Hafen.
    © bremenports GmbH & Co. KG
  • Blick in ein Trockendock bei der Rundfahrt mit dem Hafenbus.
    © Scheiper

Das absolute Highlight ist hier die Fahrt durch die „Verbotene Stadt“, wo die „dicken Pötte“, also Containerschiffe aus aller Welt liegen. Hier darf nicht fotografiert werden. Man staunt über die gewaltigen Dimensionen z.B. eines Autocontainers und wie bis zu 10.000 Wagen in seinem riesigen Rachen verschwinden.

Die Betreibergesellschaft „Erlebnis Bremerhaven GmbH“ scheut keine Anstrengungen, mit immer wieder neuen Ideen Gäste aus nah und fern zu begeistern. Denn auch in dem weltweit modernsten Kreuzfahrtterminal, dem Columbus Cruise Center, starten und enden immer mehr Schiffe in die große weite Welt – oder auch nur „um die Ecke und zurück“. Kreuzfahrer nehmen gern die Chance wahr, vor oder nach der Reise einige Tage die außergewöhnliche Erlebniswelt Bremerhaven zu genießen.

An unser geplantes verlängertes Wochenende hängen wir noch 2 Tage an. Schließlich kann auch noch ein echtes U-Boot besichtigt werden, wir müssen noch den kleinen Zoo besuchen und einen Abstecher machen zum „Schaufenster Fischereihafen“. Wo früher die Fische verpackt wurden, reihen sich kleine Restaurants aneinander, Buden mit frischem Matjes, urige Kneipen.

Nicht zuletzt haben 1959 genau hier die ersten Fischstäbchen ihre Reise in die Mägen ihrer Fans angetreten. Heute sind es pro Jahr 2.7 Milliarden gepresste Fische. Es lohnt die weiteste Anreise nach Bremerhaven, in die Erlebnisstadt sondergleichen an der Nordsee – in der man „Moin“ statt „Guten Tag“ zu sagen pflegt.


GEWINNSPIELFRAGE

Zu welcher Hotelgruppe gehört das „The Liberty“?

Einsendungen mit dem Stichwort Liberty sind bis zum 21.06.2022 ausschließlich online an Opens window for sending emailRedaktion(at)spitta.de einzureichen.

Zu gewinnen gibt es 3 Übernachtungen mit Frühstück für 2 Personen im 4-Sterne Superior Hotel „The Liberty“. Die Betreibergesellschaft Bremerhaven schenkt großzügig noch eine RIB-Bootfahrt für 2 Personen im Wert von 165 Euro/Person und eine Fahrt mit dem Hafenbus für 2 Personen im Wert von 13 Euro/Person.

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist eine Angabe von personenbezogenen Daten erforderlich. Der Gewinner erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass die von ihm übermittelten Daten für die Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels erhoben und verarbeitet werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Informationen

Das 4-Sterne superior Hotel „The Liberty“ gehört zur kleinen, gediegenen Hotelgruppe der Raphael Hotels; Columbusstr. 67, 27568 Bremerhaven, Tel. 0471 902240. E-Mail: Opens window for sending emailinfo(at)liberty-bremerhaven.com, www.raphaelhotels.de oder www.liberty-bremerhaven.com.

93 Zimmer, davon 60 „Water-view“-Zimmer sowie 5 Suiten und Juniorsuiten mit Terrasse. DZ ab 158, EZ ab 128 Euro mit opulentem Frühstück. Tagungen bis zu 30 Personen sind im Konferenzraum mit Terrasse möglich. Im benachbarten Auswandererhaus stehen Räume bis 60 bzw. 130 Personen zur Verfügung.

Weitere Informationen unter www.bremerhaven-tourismus.de, Tel. 0471 414141;
www.bremerhaven.de/ribsafari; www.klimahaus-bremerhaven.de;
Auswandererhaus: www.dah-bremerhaven.de.

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Renate V. Scheiper


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