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Mit dem Schiff „Vasco da Gama“ auf Entdeckerreise

Die Vasco da Gama liegt auf Reede vor der Insel Skiathos.
Die Vasco da Gama liegt auf Reede vor der Insel Skiathos.

„Auf dieser einwöchigen Reise von Athen nach Istanbul teste ich sozusagen die „Vasco da Gama“, ein Schiff von nicko cruises“, sagt eine charmante Dame an der Lido Bar.

„Für ein Testportal?“, fragen wir irritiert. „Oh nein“, lacht sie und erklärt: „Ich habe eine Auszeit genommen von meinem anstrengenden Job in der Industrie und will 2024/25 einen großen Teil der Weltreise mitmachen. Denn ich möchte endlich etwas von der Welt kennen lernen!“, strahlt sie unternehmungslustig.

Wir verabreden uns für den nächsten Abend im Spezialitäten-Restaurant „The Grill“, um über die geplante Weltreise zu plaudern. Die „Testerin“ erfrischt sich im Swimmingpool neben der Lido-Bar, während wir auf demselben Deck 11 gleich hinter der Bar zum Abendessen in das große, helle „Club-Bistro“ gehen. Vor der Schwingtür steht eine große Eistheke, zu der energisch 2 Kinder ihre Eltern ziehen.

Eisern jedoch sagen beide: „Nach dem Essen, ihr Lieben, nicht vorher!“ Wir schmunzeln, hatten wir doch fast dieselbe Idee.

Ein (vergleichsweise) kleines Schiff mit großem Angebot

Im Bistro wird von 2 langen Buffets mit vielseitiger Auswahl das Gewünschte vom freundlichen Personal nett auf einen Teller dekoriert und uns gereicht. Leider ist es zu kalt, um das Essen draußen auf der Terrasse zu genießen. Wir suchen uns einen Platz am Fenster mit Blick auf das beleuchtete Athen, das wir soeben in Richtung Mykonos verlassen.

Danach bleibt Zeit, das Schiff zu erkunden. Nur auf den ersten Blick scheinen die 12 Decks der „Vasco da Gama“ etwas verwirrend zu sein. Denn allein die Decks 4 bis 6 sowie 9 und 10 sind den Kabinen vorbehalten.

Auf Deck 4 sind außerdem noch Arzt und Hospital zu finden. Decks 1 bis 3 sind technischer und Crew-Bereich, also für Passagiere tabu.

Für Deck 7 und 8 dagegen braucht man mehr als einen Abend. Denn hier sind einige der Restaurants und auch lauschige Bars zu finden, verführerische Boutiquen, eine gut ausgestattete Bibliothek mit Lesezimmer, Rezeption und das Ausflugsbüro.

  • Das Restaurant Waterfront.
  • Blick auf das Heck mit dem Außenpool im Hafen
von Kavala.
  • Das Restaurant Waterfront.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper
  • Blick auf das Heck mit dem Außenpool im Hafen von Kavala.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper

Das große, elegante Theater für fantastische Shows und atemberaubende artistische Darbietungen, „Hollywood’s“ genannt, erstreckt sich am Heck, also im hinteren Schiffsbereich, sogar über Deck 7 und 8. Dort wird auch jeweils am Vortag vom Lektor das Ziel des nächsten Tages mit den verschiedenen Ausflügen vorgestellt.

Vor dem Abendessen erfuhren wir dort also, was es auf der Trauminsel „Mykonos“, dem 1. Ziel der 12-tägigen Reise von Athen nach Istanbul, zu sehen gibt. Dabei lernten wir auch, dass der berühmte portugiesische Seefahrer Vasco da Gama, der vor etwa 500 Jahren den Seeweg nach Indien entdeckte und Namenspatron des Schiffes ist, sich „Vaschko da Gama“ ausspricht.

Dessen Entdeckergeist wird unser Schiff, also sein Namensvetter, bei der Weltreise von Oktober 2024 bis März 2025 weit übertreffen, wie wir bei einem der Vorträge erfahren. Die Route einmal um den Globus sieht spannend aus.

Weitere nette Bekanntschaften machen wir am Abend an der Ocean Bar. Ein Gast, der bereits seit 2 Wochen an Bord ist, erzählt begeistert von den diversen „Foltergeräten“, wie wir sie nennen, im Fitnesscenter und lobt die sehr guten Behandlungen im Spa.

  • Eine Aussenkabine mit Balkon.

  • Eine Aussenkabine mit Balkon.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper
Erst spät abends packen wir die Koffer aus, sind erstaunt über den ungewöhnlich vielseitigen Stauraum und auch angenehm überrascht über die Größe der Fensterkabine, in der sogar noch bequeme Couch mit Tischchen und Sessel Platz haben. Wir schlafen wie die Murmeltiere.

Wiederaufbau des zerstörten Zeus-Altars von Pergamon

Auf Mykonos lassen uns die griechischen Götter der Mythologie ihre schlechte Laune spüren mit heftigem Wind, so dass die kurze Überfahrt zum antiken Inselchen Delos entfällt. Der kleine Hauptort jedoch ist so wunderschön mit den weißen Häusern, den vielen hübschen Geschäften und natürlich dem „Venezianischen Viertel“ mit den restaurierten Windmühlen. Viel zu schnell vergeht die Zeit für den Landgang.

Am nächsten Morgen sind wir schon im türkischen Hafen Kuşádası. Die meisten Passagiere fahren zur berühmten antiken Stadt Ephesus. Andere haben die Bustour zu den südlich gelegenen antiken Stätten wie Priene, Milet und Didyma gebucht.

Nach jedem der Ausflüge bleibt reichlich Zeit, um einzukaufen, was das Herz begehrt. Denn der Hafenort Kuşádası ist, weil von vielen großen Schiffen angelaufen, ein einziger Bazar mit Angeboten von Sandalen über T-Shirts bis zu Juwelen und Pelzmänteln. Doch in der sehenswerten alten Karawanserei gleich gegenüber dem Hafen sollte man in aller Ruhe einen typischen „tschai“ genießen, den türkischen Tee in kleinen Gläsern.

Erst spät läuft die „Vasco da Gama“ aus, denn bis zum nächsten Hafen Dikili ist es nicht weit. Der Busausflug vom Hafen zur antiken Stadt Pergamon ist im wahrsten Wortsinn der Höhepunkt. Sie liegt hoch auf einem Felsplateau.

Die zerstörten Fragmente des berühmten Zeus-Altars fand 1864 der deutsche Ingenieur Carl Humann verbaut in einer byzantinischen Mauer, verstreut in Schutthügeln und halb verbrannt in Kalköfen. Über viele Jahre von Archäologen mühsam wieder zusammengesetzt, steht er im nach dem Fundort benannten „Pergamon“-Museum in Berlin.

„Kreuzfahrt“ zu den Sehenswürdigkeiten Griechenlands und der Türkei 

Diese Route mit der „Vasco da Gama“ ist im wahrsten Wortsinn eine „Kreuzfahrt“. Zwischen Griechenland und der türkischen Küste wird hin und her gekreuzt – jeweils zu den faszinierendsten Sehenswürdigkeiten.

  • Himmelhoch siedeln die Moenche in den Meteora
Klöstern.

  • Himmelhoch siedeln die Moenche in den Meteora Klöstern.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper
Kamen bisher die von der Antike begeisterten Passagiere voll auf ihre Kosten, lässt vom griechischen Hafen Volos aus kaum jemand den Besuch der berühmten Metéora-Klöster aus. Beim Ort Kalamata haben um 1200 die ersten Mönche sich hoch oben auf steilen Felsen angesiedelt, um Gott näher zu sein. 24 Männer- und Frauenklöster wurden es im Laufe der Jahrhunderte, die teilweise wie Schwalbennester an und auf den Felsen kleben.

Regenwasser wurde in Zisternen gesammelt; Nahrung und Wein an langen Seilen in Körben oder Netzen hinaufgezogen und – wenn nötig – auch ein Mensch. Bequem per Bus auf besten Straßen sind heute für Touristen noch 6 Klöster zu erreichen und höchstens 100 Stufen zu erklimmen. Bei der Rückkehr – welch Überraschung – steht Kapitän Adrian Firsov vergnügt vor der „Vasco da Gama“ an der Gangway und heißt uns Heimkehrer herzlich willkommen in seinem „Zuhause“.

Nach dem vielen Treppensteigen gönnen wir uns eine wohltuende Massage im Spa und freuen uns bei einem Drink auf den angekündigten „Grill-Abend“ auf Deck 11. Rund um den Pool zieht sich ein unendliches Buffet entlang mit Köstlichkeiten jeder Art, verziert mit zauberhaft geschnitzten Dekorationen aus Obst und Gemüse.

Als ich vorbei schlendere, um Fotos zu machen, traue ich meinen Augen nicht. Da stehen doch tatsächlich Kapitän Adrian Firsov, sogar mit Kochmütze, und Hotelmanager Gerald Kugler hinter den leckeren Speisen und legen gekonnt den Gästen Spanferkel oder Fleischspieße auf den Teller.

Nicht etwa, weil das Personal knapp wäre. Oh nein: Die Nähe zu den Gästen und diese immer wieder zu überraschen, macht den beiden charmanten „Chefs“ des Schiffes einfach Spaß.

Die Insel Skiathos mit dem hübschen Hafenort, das nächste Ziel, ist für viele Passagiere einfach „Urlaub“. Die „Vasco da Gama“ liegt auf Reede. Ein Tender bringt uns an Land.

„Die Hafenpromenade entlang zu bummeln und hinaufzusteigen zum Kirchlein Aghios Nikolaos mit dem Glockenturm, ist wie Ferien!“, lachen zwei junge Frauen. Fantastisch ist der Blick von oben auf das Städtchen und unsere schöne „Vasco da Gama“ draußen vor der Insel.

Istanbul als krönender Abschluss einer Reise voller Highlights

Jeweils abends legen die fleißigen Kabinen-Geister das Programm für den folgenden Tag auf das Bett und falten aus Handtüchern entzückende Tiere. Nächster Hafen ist Kavala. Wir schlendern durch die malerischen Gassen mit Häusern aus der omanischen Zeit hinauf zum Kastell.

Weit schweift der Blick vom Turm über Stadt und Meer bis zur Insel Thasos. Nächstes Highlight ist – wieder in der Türkei – der Ausflug nach Troja mit dem neuen, großartigen Museum. Bei der Weiterfahrt nach Istanbul durch die Dardanellen wird klar, dass Troja einst Schlüsselstellung für Handelsschiffe war, die durch dieses „Nadelöhr“ zum Schwarzen Meer wollten oder von dort kamen.

Der Krieg, den der griechische Schriftsteller Homer zur Liebes- und Kampfgeschichte um die schöne Helena machte, hat tatsächlich um 1200 v. Chr. stattgefunden. Doch es war eindeutig ein Handelskrieg.

  • Hagia Sophias in Istanbul.

  • Hagia Sophias in Istanbul.
    © Dr. phil. Renate V. Scheiper
Was für eine spannende Reise mit der schönen „Vasco da Gama“ und vielen interessanten Zielen. Dass die herrliche Stadt Istanbul mit den Sehenswürdigkeiten wie der berühmten Hagia Sophia allem die Krone aufsetzt, braucht nicht erwähnt zu werden.

Am Abend verabschieden sich der Kapitän und seine Offiziere von den Passagieren, die mit vielen schönen Erinnerungen nach Hause fliegen. Für einige glückliche Passagiere dagegen ist Istanbul nur eine Zwischenstation.

Sie bleiben noch an Bord. Die „Testerin“ vom 1. Tag geht mit uns von Bord. „Und, wie ist der Test ausgefallen?“, fragen wir interessiert.

„Positiv natürlich!“, lacht sie und ergänzt: „Ich werde auf 3 oder 4 der 8 Teilrouten dabei sein – wahrscheinlich von Singapur über Australien und quer durch die Südsee bis Valparaiso – eine Traumroute!“, seufzt sie beglückt und ergänzt: „Danach werde ich Kraft getankt haben für die nächsten Jahre im Job. Besonders schön: Streckenweise werden Freunde dabei sein und auch meine Eltern.“ Sie schwebt bereits auf Wolke 7. „Na dann schon mal gute Reise!“, wünschen wir ihr von Herzen.


Informationen

Der Kreuzfahrtspezialist „nicko cruises“ wurde 1992 als Flussreiseveranstalter gegründet, ist seit 2019 erfolgreich auch auf hoher See unterwegs. Die „Vasco da Gama“ hat Platz für maximal 1000 Passagiere, ca. 550 Mann/Frau-Crew. Bordsprache ist deutsch und englisch.

4 À-la-carte-Restaurants, 1 Buffet-Restaurant, 7 Bars & Lounges, Bibliothek, Spa-Bereich mit Sauna und Dampfbad, 2 Pools, 2 Jacuzzis, Shopping-Galerie, Hospital, Kinderspielbereich, Sportfeld und Jogging-Parcour auf Deck 12.

Die „Vasco da Gama“ ist ab Oktober 2024 von Kreta aus wieder auf Weltreise, unterteilt in 8 Routen, die einzeln gebucht werden können. Darunter so traumhafte Ziele wie die Inselwelt Polynesiens mit den Osterinseln, in Südamerika auch ein Hauch von Antarktis. Die große Weltreise endet im März 2025 auf Teneriffa. Es gibt interessante Frühbucherrabatte. Zwischen März und Oktober 2024 ist die Vasco da Gama wieder zu den schönsten Zielen Europas unterwegs.

Weitere Informationen: nicko cruises Schiffsreisen GmbH, 70499 Stuttgart, Tel: 0711 2489800, Opens window for sending emailinfo(at)nicko-cruises.de, www.nicko-cruises.de

Näheres zum Autor des Fachbeitrages: Dr. Renate V. Scheiper


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