ZMK-aktuell – der Newsletter
Alle 14 Tage die aktuellsten Meldungen, Tipps und Trends aus der Zahnheilkunde in Ihre Mailbox. >>Jetzt kostenlos abonnierenZahnersatz und Lebensqualität – Stand der wissenschaftlichen Forschung
Der Begriff „Lebensqualität“ wird oft im Zusammenhang mit zahnärztlicher Therapie verwendet. Doch was genau bezeichnet das und wie kann man Lebensqualität in unserem Bereich messen? Die folgenden Ausführungen erläutern den Begriff der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität und deren Messinstrument, einen spezifischen Fragebogen, ebenso wie den Stand der aktuellen Forschung zu den Zusammenhängen von Lebensqualität und Zahnersatz. Mehr...
Von Prof. Dr. Alexander Hassel aktualisiert am 04.01.2012Vergleich einer konfektionierten Schiene mit einer DPS-Schiene im Rahmen einer Pilotstudie
Wirken sich Veränderungen der Unterkieferlage auf sportmotorische Tests aus?
In der Zahnmedizin wird ein Aufbissbehelf bzw. eine Schiene bekanntlich eingesetzt, um das craniomandibuläre System funktionell vor Belastungsschäden zu bewahren oder Beschwerden zu lindern. Im Sport hingegen wird dem Mundschutz eine primär präventive Funktion zugesprochen, um die Zähne vor Traumata zu schützen. Aber wirkt sich der Einsatz einer individuell angefertigten Funktionsschiene auch auf die Leistungen eines Sportlers aus? Dieser Frage sind die Autoren dieses Beitrags im Rahmen einer Pilotstudie nachgegangen. Tatsächlich beeinflusste die DPS-Schiene für den Unterkiefer (nach Dr. S. Tschackert) die sportmotorische Leistungsfähigkeit der Probanden positiv, wie im Folgenden nachzulesen ist. Dies dürfte nicht nur für die Sportler unter Ihren Patienten interessant sein. Mehr...Von Dr. Daniela Ohlendorf, M. Riegel, S. Kopp aktualisiert am 25.10.2011
Reflektionen über eine bedarfsgerechte Behandlung alter und sehr alter Menschen
Praxiskonzept 80+
„Mehr als die Hälfte der heute in Deutschland geborenen Kinder werden ihren 100. Geburtstag feiern – im 22. Jahrhundert“, so James Vaupel, Leiter des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock. Die demografische Entwicklung verändert nicht nur unsere Gesellschaft, sondern zwingt ebenso die Zahnarztpraxen, auf die neuen Herausforderungen mit entsprechenden Konzepten zu reagieren. Während heute jeder Zwanzigste in Deutschland 80 Jahre oder älter ist, wird dies im Jahr 2060 jeder Siebte sein. Bevölkerungsstatistische Zahlen sind sehr verlässlich – so ist es keineswegs zu früh, sich mit den praktischen Aspekten der Alterszahnmedizin vertraut zu machen und zu überlegen, ob die gängigen Praxiskonzepte auch für Patienten über 80 geeignet sind. Mehr...aktualisiert am 24.10.2011
Zur Toxikologie und Allergologie von Zahnkunststoff-Materialien
Mit wachsendem Interesse der Patienten an zahnfarbenen Füllungsmaterialien steigt auch das Interesse an Fragen nach Toxikologie und Biokompatibilität dieser Werkstoffe. Dazu stehen verschiedene Tests zur Verfügung, die nachfolgend vorgestellt und auf ihre klinische Relevanz hin beleuchtet werden. Erläutert werden auch die aktuellen Studien zu Überempfindlichkeitsreaktionen bei Kompositen, bevor das Standardverfahren zur Testung einer allergischen Reaktion gegenüber Zahnmaterialien, der Epikutantest, näher dargestellt wird. Das Fazit der Ausführungen zeigt, dass es heute möglich ist, das für den Patienten verträglichste Füllungsmaterial auszuwählen. Mehr...Von Prof. Dr. Dr. Franz-Xaver Reichl aktualisiert am 25.08.2011
Materialeigenschaften temporärer K&B-Werkstoffe: Was ist wichtig für die tägliche Praxis? – Teil 1
Die Vielfalt der im Markt angebotenen Produkte zur Herstellung temporärer Kronen und Brücken ist groß. Die Unterschiede zwischen den Produkten bezüglich verarbeitungstechnischer und werkstoffkundlicher Parameter sind teilweise erheblich – wenngleich häufig nicht offensichtlich – und somit für den Praktiker nur schwer einschätzbar. Der nachfolgende Beitrag soll daher einen kleinen Überblick über wichtige klinisch relevante Eigenschaften temporärer K&B-Werkstoffe geben. Mehr...Von Prof. Dr. Markus Balkenhol, Prof. Dr. Matthias Hannig, PD Dr. Stefan Rupf aktualisiert am 15.08.2011
Präparationstechnik für die Vollkeramik
Die Materialbeschaffenheit als Grundlage für die Präparationsform – Teil 1
Brüche sind oftmals „das Aus“ für eine Keramikrestauration. Ein Grund für die Bruchanfälligkeit könnte die Präparationsform sein. Die Autoren des folgenden Beitrags untersuchen anhand von Keramikinlays, welche Formen der Präparation diesem Material entgegenkommen. Sie ziehen neue technische Methoden heran, um die Belastung des Materials in unterschiedlichen Präparationsformen zu untersuchen, und stellen u. a. fest, dass für den Werkstoff Keramik beispielsweise einfache, runde Formen besser geeignet sind als komplizierte, eckige Formen. Mehr...Von Prof. Dr. Gerwin Arnetzl, Gerwin Vincent Arnetzl aktualisiert am 14.07.2011
Weichgewebsmanagement bei der Abformung präparierter Zähne – Teil 1
Um eine präzise Abformung – als wichtige Voraussetzung für eine passgenaue Prothetik mit optimalem Randschluss – zu erzielen, sind nicht nur die geeignete Abformtechnik und ein entsprechendes Material zu wählen. Vielmehr besteht eine grundlegende Voraussetzung dafür in einem adäquaten Weichgewebsmanagement, das die jeweilige Präparationsgrenze deutlich zutage bringt. In vielen Fällen muss der Sulkus zu diesem Zweck temporär eröffnet werden, wozu eine ganze Reihe von Hilfsmitteln zur Verfügung steht. Diese werden im folgenden Beitrag detailliert vorgestellt und auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit hin beleuchtet. Mehr...Von ZÄ Anke Wald, Dr. Peter Rehmann, Prof. Dr. Bernd Wöstmann aktualisiert am 13.07.2011
Werkstoffe für die CAD/CAM-Bearbeitung – Teil 1
Mit dem verstärkten Aufkommen der CAD/CAM-Technologie wurde häufig umgangssprachlich diese Technologie mit der Verarbeitung von unterschiedlichen keramischen Materialien, allen voran das Zirkoniumdioxid, gleichgesetzt. Dass dies inhaltlich falsch ist, dürfte inzwischen bekannt sein, schließlich lassen sich mit CAD/-CAM-Systemen hinlänglich alle bekannten und darüber hinaus auch innovativen Materialien bearbeiten. Aber überblicken Sie noch das breite Materialangebot des Marktes? Um Ihnen dies zu vereinfachen, präsentieren Ihnen die Autoren eine grundsätzliche Einteilung der CAD/CAM-Materialien nach Materialgruppen inklusive der entsprechenden Beispiele, deren Eignung insbesondere vom jeweiligen Fertigungssystem abhängt. Mehr...Von ZT Josef Schweiger aktualisiert am 15.06.2011
Materialunverträglichkeiten: Ergebnisse und Erfahrungen interdisziplinärer Diagnostik – Teil 1
Dentalwerkstoffe sind seit langer Zeit in aller Munde. Dies trifft im doppelten Sinne zu. Dentalwerkstoffe sind auch medienträchtig. Beispielsweise sei an die Amalgamdiskussion erinnert. Nur eine sachliche Betrachtung möglichst umfangreicher Daten kann zu einer verbesserten Situation führen. Dazu sollen die folgenden Ausführungen als Mosaikstein beitragen. Mehr...Von Prof. Dr. Bernd Reitemeier aktualisiert am 26.05.2011
Digitale Abformverfahren in der zahnärztlichen Praxis – Teil 1
Aufgrund der zahlreichen Vorteile in Bezug auf Standardisierung, Qualitätssicherung und Patientenkomfort haben digitale Abformsysteme insgesamt ein großes Zukunftspotenzial und werden sehr wahrscheinlich in den nächsten Jahren auch immer zahlreicher im zahnärztlichen Alltag verwendet werden, so die Autoren des folgenden Beitrages. Damit ermöglicht die digitale Abformung eine weitere Verbesserung prothetischer Arbeiten, die nachfolgend anhand von aktuellen Studienergebnissen ebenso erläutert wird wie die Funktionsweise, das Vorgehen, die Einsatzmöglichkeiten, aber auch die Grenzen der digitalen Abformsysteme. Mehr...Von ZA Paul Seelbach, ZA Gero Winkler, Dr. Peter Rehmann, Prof. Dr. Bernd Wöstmann aktualisiert am 04.05.2011
Fortschritte in der Behandlung intraossärer Defekte am Beispiel eines Knochenersatzmaterials
Regenerative Parodontaltherapien verlaufen vorhersehbar, wenn mikrochirurgisch-minimalinvasiv vorgegangen und ein Augmentationsmaterial verwendet wird, das die Neubildung von Alveolarknochen, Desmodont und Wurzelzement fördert. Dies gelingt am besten, wenn das Material vollständig resorbiert werden kann, eine große, bioaktive Oberfläche aufweist und das Einsprießen von Blutgefäßen fördert. Anhand eines Knochenersatzmaterials und seine dargestellten Produktkennzeichen wird in diesem Beitrag ein minimalinvasives klinisches Vorgehen bei der Augmentation aufgezeigt und auf erste Erfolge und positive Studienergebnisse für dieses neue Material hingewiesen. Mehr...Von Prof. Dr. Astrid Brauner aktualisiert am 09.02.2011
In welchem Trainingsintervall sind die besten Auswirkungen auf die Oberkörperhaltung zu beobachten?
Face-Former-Therapie – Teil 1
Der derzeitige wissenschaftliche Kenntnisstand geht davon aus, dass Dysfunktionen im Mund- und Gesichtsbereich Körperfehlhaltungen zur Folge haben können und diese wiederum in der Lage sind, Dysfunktionen im stomatognathen System auszulösen. Diese Wechselwirkung muss in erfolgreichen Therapiekonzepten adäquat berücksichtigt werden. Dazu kann, wie eine Pilotstudie an der Frankfurter Universität zeigte, die gezielte Therapie mit dem Funktionsgerät Face-Former eine Hilfe sein. Im Übungsprogramm mit dem Face-Former können nämlich entlang absteigender Muskelketten von kranial nach kaudal Veränderungen der Oberkörperhaltung ausgelöst werden. Nachfolgend werden Untersuchung und Ergebnisse vorgestellt. Mehr...Von Dr. Daniela Ohlendorf, Annika Herget aktualisiert am 29.11.2010
Ästhetisch ansprechende Restaurationen mit minimalem Aufwand
Eine Restauration im Frontzahnbereich sollte durchaus auch dann ästhetisch ansprechend sein, wenn der Patient nicht unbedingt eine extrem aufwendige Schichtung aus unterschiedlichen Opazitäten wünscht bzw. erwartet. Hier wird der Behandler dann eher zu einer vereinfachten Vorgehensweise tendieren, in der die Restauration aus einem Material erstellt werden kann. Wie im folgenden Beitrag gezeigt wird, können selbst mit einer derartigen Vorgehensweise durchaus ästhetische Ergebnisse erzielt werden. In zwei Patientenfällen beschreibt unser Autor Schritt für Schritt die Versorgung von zwei Zahnhalskavitäten im Frontzahnbereich, den distalen Aufbau mit einer Zahnverbreiterung an einem seitlichen Schneidezahn und das Vorgehen an einer Klasse IV-Restauration an Zahn 11. Dabei erklärt er u.a. die Anwendung von Frasaco-Streifen als eine einfache, aber sehr effektive Methode zur Formgebung und gleichzeitig zur Kontaminationskontrolle. Mehr...Von Prof. Dr. Claus-Peter Ernst aktualisiert am 10.11.2010
Retention und Widerstandsform bei zementierten Kronen und Brücken – Teil 1
Die herkömmliche Zementierung prothetischer Arbeiten aus hochbelastbaren Materialien bringt verschiedene klinische Vorteile. Dabei spielt die geometrische Form der Präparation eine bedeutende Rolle für eine dauerhafte, erfolgreiche Zementierung. Da das Präparationsdesign allein in der Hand des Zahnarztes liegt, ist es wichtig, sich die Zusammenhänge von geometrischem Halt und Widerstandsform immer einmal wieder in Erinnerung zu rufen. Der folgende Überblick ist ebendazu gedacht und unterstreicht die Bedeutung von bewusst angelegten Retentionsrillen, retentiven Kästen wie auch parallelen Wänden im Rahmen der Präparation. Mehr...Von Dr. Jan Hajtó aktualisiert am 22.10.2010
Bedeutung der relativen Luftfeuchtigkeit für die Hydrophilie nicht abgebundener elastomerer Abformmaterialien
Das Benetzungsverhalten von elastomeren Abformmaterialien während der Abbindephase, vor allem die initiale Hydrophilie, wurde bisher in zahlreichen Studien unter Umgebungsbedingungen charakterisiert. Unberücksichtigt blieb hingegen der Einfluss einer hohen relativen Luftfeuchtigkeit, wie sie in der Mundhöhle während der klinischen Applikation gegeben ist. Diese klinische Situation wurde für die vorliegende Untersuchung mittels einer Klimakammer auf die Benetzungsanalytik übertragen. In die Studie einbezogen wurden vier A-Silikone und ein Polyether. Die Untersuchung zeigte, dass die Hydrophilie eines der untersuchten A-Silkone auf eine veränderte Luftfeuchtigkeit reagiert und bei klinisch relevanter hoher Luftfeuchtigkeit seine höchste initiale Hydrophilie ausbildet. Im Folgenden werden das bei dieser Studie angewandte Verfahren und die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Mehr...Von Dr. Frank Rupp, Ingrid Stephan, Jürgen Geis-Gerstorfer aktualisiert am 23.08.2010
Gibt es etwas Neues in der Totalprothetik – Teil 1
Dem traditionellen Konzept einer vollbalancierten Okklusion bei mittelwertig aufgestellten Zähnen steht die „neuere“ Methode der Eckzahnführung gegenüber. Diese zeichnet sich unter anderem durch die Schonung des Prothesenlagers aus. Dabei kann die Herstellung einer Totalprothese mit Eckzahnführung mit unterschiedlichem Aufwand betrieben werden. Mehr...Von Prof. Dr. Dr. Ingrid Grunert aktualisiert am 04.08.2010
Reduktion des Frakturrisikos vollkeramischer Restaurationen durch die Verwendung von Lithiumdisilikat
Zahnheilkunde Keramikfrakturen stellen die häufigste Ursache für Misserfolge adhäsiv befestigter Keramikinlays und -teilkronen dar. Dabei gibt es viele Faktoren, die eine Fraktur begünstigen, beispielsweise die Ignoranz bestimmter funktioneller Gegebenheiten oder das Unterlassen der mehrfachen Nachkontrolle einer eingegliederten Restauration. Vermeidet man diese Faktoren, so ist man, wie der Autor nachfolgend ausführt, schon fast auf der sicheren Seite. Unter den 7 erläuterten Frakturfaktoren wird insbesondere auf die Materialwahl eingegangen. Dabei fließen auch Produktangaben zum vorgestellten Lithiumdisilikat ein. Mehr...Von Dr. Jan Hajtó aktualisiert am 11.11.2009
Vollkeramische Adhäsivbrücken heute – Teil 1
Die in den 1980er Jahren aufkommenden metallkeramischen Adhäsivbrücken wurden weltweit unter dem Begriff Marylandbrücke bekannt und unter dem Titel „Maryland-Brücke“ – die alternative Brücke, bereits in der ersten Ausgabe der ZMK heute besprochen. Wie erfolgte seitdem die Weiterentwicklung dieser Versorgungsart bis hin zur vollkeramischen Adhäsivbrücke? In folgenden Beitrag werden diese weitere Entwicklung und der aktuelle Stand in der Adhäsivprothetik vorgestellt: die einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücke mit einem Gerüst aus Zirkonoxidkeramik im Frontzahnbereich. Mehr...Von Dr. Martin Sasse, Prof. Dr. Matthias Kern aktualisiert am 04.11.2009
Funktion und Ästhetik
Die prothetische Rehabilitation eines CMD-Patienten
Eine craniomandibuläre-Dysfunktion (CMD) kann unterschiedliche Symptome zeigen. In diesem Fallbericht litt der Patient unter Kopf- und Gelenkschmerzen sowie unter einer eingeschränkten Kaufunktion. Voraussetzung für eine erfolgreiche prothetische Versorgung eines CMD-Patienten ist in jedem Fall die initiale Therapie der CMD. Erst danach kann eine systematische Therapie der Zähne nach ästhetischen und funktionellen Aspekten in der neuen Kieferrelation erfolgen. In diesem Beitrag werden die Diagnostik und Therapie der CMD sowie die nachfolgende prothetische Versorgung beschrieben bis hin zum Untersuchungsergebnis nach acht Jahren. Mehr...Von Dr. Margit Weiss, Dr. Michael Weiss aktualisiert am 29.10.2009
Einfluss des visuellen Systems auf die horizontale Kieferrelationsbestimmung
Durch das visuelle System werden bewusste, aber auch unbewusste Reize aus der Außenwelt gesammelt und wahrgenommen. Diese Informationen unterstützen Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers maßgeblich. Es ist anzunehmen, dass die kompensatorischen Wirkungen des visuellen Systems ebenfalls die Bewegungen der Mandibula beeinflussen. Um die Auswirkungen des menschlichen Sehens auf die Okklusion und die Artikulation genauer definieren zu können, stellen die Autoren eine Untersuchung an: Für eine Messreihe führten sie horizontale Kieferrelationsbestimmungen mittels eines intraoralen Stützstiftes durch und verglichen die Resultate der Messungen bei geöffneten und geschlossenen Augen. Lesen Sie die Ergebnisse im folgenden Beitrag nach. Mehr...Von Dr. Daniela Ohlendorf, Damian Desoi, Prof. Dr. Stefan Kopp aktualisiert am 26.10.2009
Systemvergleich
CAD/CAM-Systeme – Teil 1
Die tägliche Arbeit in der Praxis wird zunehmend durch den Einsatz von CAD/CAM-Technologien beeinflusst. Auf der diesjährigen IDS wurde gezeigt, dass die Möglichkeiten hinsichtlich einer Auslagerung der Gerüstherstellung ausgebaut wurden: Neben den Herstellungseinheiten in Laboren bieten sich nun auch zahlreiche Industriepartner mit Fräszentren an. Nicht nur der Zahntechniker sollte sich deshalb mit diesem Thema befassen, auch der Zahnarzt – schließlich arbeitet er Hand in Hand mit dem Zahntechniker. Ferner sollte er über die zahntechnische Seite von CAD/CAM Bescheid wissen, da CAD/CAM nur in Kombination von werkstoffkundlichen Kenntnissen und klinischer Erfahrung, so Prof. Luthardt, verstanden und dargestellt werden kann. Nachfolgend werden die generellen Unterschiede der verschiedenen CAD/CAM-Systeme herausgearbeitet und erläutert, auf welche Punkte man bei der Wahl des Systems achten muss. Mehr...Von Dr. Roland Dieter Strietzel aktualisiert am 13.10.2009
Interaktive Fortbildung
Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) aus radiologischer Sicht – Teil 1
Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine multifaktorielle Erkrankung des stomatognathen Systems, welches sich aus einem Symptomenkomplex zusammensetzt. Die Diagnostik erfolgt klinisch durch den erfahrenen Zahnarzt oder Kieferchirurgen. Für die adäquate Therapie und Behandlung von CMD-Patienten bilden sich zunehmend interdisziplinäre Fachgruppen. In klinisch nicht eindeutigen Fällen kann die radiologische Diagnostik einen wichtigen Beitrag zur Identifizierung und Einordnung insbesondere der arthrogenen Formen der Erkrankung liefern. Mehr...Von Dr. Stefan Neumann aktualisiert am 17.09.2009
Interaktive Fortbildung
Der Einfluss der Muskulatur auf das orofaziale System – Teil 1
In der internationalen Forschung zum orofazialen System sind erst seit vergleichsweise kurzer Zeit die Probleme der Kaumuskulatur und deren nervale Steuerung von Interesse. Meist haben andere Komponenten im Mittelpunkt gestanden, ganz besonders die Kiefergelenke. Deshalb wurde lange Zeit die Rolle der Kaumuskulatur unterbewertet, vor allem im Zusammenhang mit der so genannten Zentrik. Mehr...Von Dr. med. habil. Andreas Vogel aktualisiert am 16.09.2009
Interaktive Fortbildung
Interdependenzen zwischen erzwungener Beinlängendifferenz, Körperhaltung und Unterkieferbewegung – Teil 1
Der Begriff „ganzheitliche Therapie“ rückt bei der Behandlung von Patienten mit craniomandibulären Dysfunktionen immer häufiger in den Fokus der Öffentlichkeit. Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten Kieferorthopädie, Orthopädie, Osteopathie und Physiotherapie gewinnt in diesem Zusammenhang zusehends an Bedeutung. Doch häufig laufen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten nebeneinanderher, ohne dabei die einzelnen Befunde miteinander in Beziehung zu setzen. Um letztendlich fortschrittliche Behandlungserfolge zu erzielen, ist es jedoch notwendig, ein interdisziplinäres Verständnis zu erlangen, wodurch die ursächliche Problematik schneller therapiert werden kann. Daher soll der folgende Beitrag die Wirkungszusammenhänge zwischen einer erzwungenen Beinlängendifferenz von 1 bzw. 3 cm auf die Oberkörperhaltung und auf Bewegungen des Unterkiefers, aber auch der zentrischen sowie dynamischen Okklusion aufzeigen und verdeutlichen. Mehr...Von Dr. Daniela Ohlendorf aktualisiert am 11.09.2009




























