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Initialkaries: Fluoridierung, Versiegelung oder Infiltration?

Abb. 1: Kariesrückgang bei Jugendlichen in Deutschland.

Der massive Rückgang des Kariesbefalls bei Kindern und Jugendlichen führt einerseits dazu, dass bei dieser Patientengruppe Füllungen nicht mehr die Regelversorgung darstellen, sondern die Ausnahme sind. Andererseits steigt damit der Wunsch, falls doch eine Läsion auftritt, dass eine noninvasive Therapie zumindest versucht wird, um ggf. eine Restauration sogar zu vermeiden. Die Möglichkeiten der Versorgung in diesem Zusammenhang werden nachfolgend beleuchtet. Mehr...

aktualisiert am 27.01.2012

Wie Prophylaxe zum Erfolg wird

Zahnmedizin ohne Prophylaxe ist heute nicht mehr vorstellbar. Die Frage, was eigentlich eine nach den Vorgaben – lege artis – gestaltete Prophylaxesitzung und Prophylaxeleistungen beinhaltet, scheint jedoch nach wie vor ein ganz schwieriges Thema zu sein, so die Erfahrung der Autorin. Im folgenden Beitrag stellt sie das auf der Methodisch-Strukturierten-Individualprophylaxe basierende Konzept Schritt für Schritt vor. Mehr...
Von Meral Schnatterer    aktualisiert am 21.12.2011

Vorstellung eines E-Learning-Programms zur Erlernung des ICDAS für die Diagnose der Zahnkaries

Die Kariesdiagnostik gehört zu den Kernaufgaben in der zahnärztlichen Praxis und ist entscheidend für die Wahl der geeigneten präventiven oder invasiv-restaurativen Therapie. Der Rückgang der Kariesprävalenz sowie die Verschiebung der Ausprägung von kariösen Läsionen machen ein Diagnosesystem erforderlich, das nicht ausschließlich Karies auf Kavitationsniveau, sondern auch initiale Läsionen zuverlässig erfasst. Dieses Ziel verfolgte die Entwicklung des „International Caries Detection and Assessment System“ (ICDAS), das auf der Evidenz der bisher existierenden Methoden basiert und die Diagnose der Zahnkaries auf individueller Ebene und im öffentlichen Gesundheitswesen ermöglicht. Im nachfolgenden Beitrag wird das E-Learning-Programm vorgestellt, das entwickelt wurde, um die Bekanntheit des ICDAS zu fördern, die Anwendung zu unterstützen und die Kenntnisse zu intensivieren. Mehr...
Von Prof. Dr. Anahita Jablonski-Momeni    aktualisiert am 20.12.2011

Recall in der Prophylaxepraxis – ein Update

Abb. 1: Studien zur Compliance im oralprophylaktischen Recall (modifiziert. n. Bartsch 2006).
Um die Erfolge der Praxisprophylaxe, die ohne Zweifel festzustellen sind, langfristig zu sichern, ist u. a. eine am individuellen Risiko orientierte, regelmäßige professionelle Zahnreinigung unumgänglich. Effizient ist sie in der zahnärztlichen Praxis nur umzusetzen, wenn ein organisatorischer Paradigmenwechsel erfolgt, der als zentrales Element ein straffes, funktionierendes Recallsystem beinhaltet. Im folgenden Beitrag erläutert der Autor dazu anschaulich Theorie und Praxis des Recalls und stellt ein erfolgreiches, praxisverwaltetes Recallsystem vor, das nachweislich mit einem klinischen Erfolg eng verbunden ist. Mehr...
aktualisiert am 14.11.2011

Recall in der Prophylaxepraxis – ein Update

Gut lächeln lässt es sich mit gepflegten Zähnen (Stephan Dietl, pixelio.de).
Um die Erfolge der Praxisprophylaxe, die ohne Zweifel festzustellen sind, langfristig zu sichern, ist u. a. eine am individuellen Risiko orientierte, regelmäßige professionelle Zahnreinigung unumgänglich. Effizient ist sie in der zahnärztlichen Praxis nur umzusetzen, wenn ein organisatorischer Paradigmenwechsel erfolgt, der als zentrales Element ein straffes, funktionierendes Recallsystem beinhaltet. Im folgenden Beitrag erläutert der Autor dazu anschaulich Theorie und Praxis des Recalls und stellt ein erfolgreiches, praxisverwaltetes Recallsystem vor, das nachweislich mit einem klinischen Erfolg eng verbunden ist. Mehr...
aktualisiert am 14.11.2011

Effektives White-Spot-Management in der kieferorthopädischen Therapie

Vorbeugen, Erkennen und Wiederherstellen sind die Schlagworte für eine erfolgreiche Bekämpfung der White-Spot- und Karies-Läsionen. Dafür gibt es bereits einige Methoden und Materialien in der Medizin und Zahnmedizin. Der folgende Beitrag gibt eine Übersicht über die zur Verfügung stehenden Methoden zum aktiven White-Spot-Management, insbesondere während einer kieferorthopädischen Therapie. Herstellerangaben zu den Produkten fließen in die Ausführungen ein. Mehr...
Von Dr. Nezar Watted, Dr. Shadi Gerá    aktualisiert am 28.09.2011

Kieferorthopädische Prophylaxe und Frühbehandlung – Teil 1

Abb. 1: Der Abwärtstrend bei der Behandlung von Habits ist im Zeitraum von 1999 bis 2007 deutlich erkennbar (Basisdaten der KZBV). (© Prof. Dr. R. Hinz)
Interdisziplinäre Zusammenarbeit spielt auch oder gerade bei jungen Patienten der Kieferorthopädie eine bedeutende Rolle, denn ein frühes und konsequentes Screening mit der entsprechenden therapeutischen Maßnahme beeinflusst den Therapieerfolg. Nachfolgend sind die wichtigsten Eckpunkte der kieferorthopädischen Prophylaxe und Frühbehandlung herausgearbeitet, die auch für die tägliche Praxis der (Kinder-)Zahnärzte interessant sind. Mehr...
Von Dr. Werner Noeke, Kathrin Weyer    aktualisiert am 23.08.2011

Prophylaxeshop: 4 Quadratmeter für mehr Umsatz

Abb. 1: Ein Prophylaxeshop steigert den Praxisumsatz und das Image gleichermaßen.
Heute sind Investitionen und Innovationen, also Strategien, mit denen Zahnarztpraxen Patienten binden oder gewinnen können, in aller Munde. Doch müssen Zahnärzte nicht immer komplexe Marketingstrategien ergreifen, um in der eigenen Zahnarztpraxis unternehmerisch tätig zu sein. Auch ein Prophylaxeshop kann hier sinnvoll sein, vorausgesetzt, er ist adäquat geplant und sein Sortiment auf die Behandlungsschwerpunkte der Praxis abgestimmt. Diesem Thema sowie rechtlichen und steuerlichen Aspekten widmet sich der nachfolgende Beitrag. Mehr...
Von Dr. Jens Thomsen    aktualisiert am 13.07.2011

Interaktive Fortbildung

Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Aspekte der Halitosis – Teil 1

Abb. 1 a): Akute Tonsillitis.
Der Zahnarzt sieht sich im Praxisalltag häufig Patienten gegenüber, die Mundgeruch haben. Dieses Leiden ist nicht nur für die Betroffenen unangenehm, sondern es kann auch eine ernsthafte Erkrankung anzeigen. Falls der Zahnarzt die Ursache der Halitosis nicht abklären kann, da sie nicht mit der Zahn- bzw. Mundgesundheit verbunden ist, sollte er den Patienten daher an den Hals-Nasen-Ohren-Arzt überweisen. Dieser wird die angrenzenden Regionen auf für das Symptom Halitosis typische Erkrankungen untersuchen. Wie der folgende Überblick zeigt, kommen eine ganze Reihe unterschiedlicher Auslöser mit verschiedenen Lokalisationen infrage. Mehr...
Von Prof. Dr. Oliver Kaschke    aktualisiert am 01.07.2011

Air-Flow®/ClinProTM: Ersatz oder Adjuvans der Handinstrumentierung? – Ergebnisse einer Praxisstudie

Abb. 1
Die nachfolgend vorgestellte Praxisstudie hatte zum Ziel, die Effektivität der alleinigen Air-Flow®-Behandlung mit glyzinbasierten Air-Polishing-Pulvern im Vergleich zur adjuvanten Anwendung zur Handinstrumentierung bei Parodontaltaschen mit einer Sondierungstiefe zwischen 3 und 8 mm zu überprüfen. Das Ergebnis ist für die Praxis interessant, denn es besteht den folgenden Ausführungen zufolge eben kein signifikanter Unterschied in der klinischen Effektivität. Mehr...
Von Dr. Klaus-Dieter Bastendorf    aktualisiert am 15.03.2011

Regenerative Parodontalchirurgie

Abb. 1a: Gesunde parodontale Strukturen: Schmelz (S), Dentin (D), Wurzelzement (Z), parodontales Ligament (P), Saumepithel (SE), Gingiva (G) und Alveolarknochen (A).
Der Einsatz von regenerativen Maßnahmen in der Parodontalchirurgie kann – im Unterschied zu konventionellen Therapieansätzen – zu einem echten Wiedergewinn von verloren gegangenen parodontalen Strukturen mit der Neubildung von Wurzelzement, Desmodont und Alveolarknochen führen. Die Prognose und der tatsächliche klinische Gewinn an Attachment und parodontalen Strukturen bei einer spezifischen regenerativen Therapiemaßnahme hängen allerdings maßgeblich vom verwendeten „regenerativen Material“ ab. Bei gingivalen Rezessionen, Furkationsbeteiligungen und intraossären Knochendefekten können verschiedene regenerative Materialien wie Knochenersatzmaterialien, Membranen und Schmelz-Matrix-Proteine verwendet werden, wie die folgenden Ausführungen in einem praxisnahen Überblick nebst klinischen Fallbeispielen erläutern. Mehr...
Von PD Dr. Ralf Bürgers, PD Dr. Dr. Martin Gosau, Dr. med. dent. Till Gerlach    aktualisiert am 04.02.2011

SUS²: Die kooperationsunabhängige Kieferorthopädie

Abb. 1: Die SUS² „Sabbagh Universal Spring“.
Die SUS² ist eine intermaxilläre festsitzende Teleskopapparatur mit integrierter Feder. Sie ermöglicht eine kooperationsunabhängige Therapie ohne Extraktion oder dysgnathische Chirurgie. Ihr Erfinder, Dr. Aladin Sabbagh, stellt nachfolgend die Apparatur nebst Entwicklung, Wirkkonzept, Indikationen und Kontraindikationen sowie ihre Besonderheiten in Abgrenzung zu anderen Apparaturen vor. Mehr...
Von Dr. Aladin Sabbagh    aktualisiert am 24.01.2011

Behandlung von Kindern:

Prophylaxekonzept nach Prof. Axelsson

Die Motivation zur bedarfsgerechten Selbstzahnpflege ab dem frühen Kindesalter, das ist eine wichtige, aber immer noch vernachlässigte Säule in der Kariesprävention von Kindern, so der Autor des folgenden Beitrages. Er beschreibt, basierend auf den Studienergebnissen eines Plaquekontrollprogramms von Prof. Per Axelsson über 30 Jahre, wie individuelle Risikoprofile die Eigenzahnpflege von Kindern steigern. Kindgerechte Produkte zur Prophylaxe werden ebenso erläutert wie die Bedeutung der entsprechenden Anwendungshinweise und das dazugehörige Angebot im Prophylaxeshop der Praxis. Mehr...
Von Dr. Jens Thomsen    aktualisiert am 12.01.2011

Interaktive Fortbildung

Professionelle Diagnostik von Halitosis in der Zahnarztpraxis – Teil 1

Abb. 1: Organoleptische Skala zur Messung der Geruchsstärke unter Zuhilfenahme des Abstandes zur Geruchsquelle.
Die Zahnmedizin sollte im Problemfeld Halitosis eine Vorreiterrolle einnehmen; schließlich ist bei rund 90 % aller Patienten mit Mundgeruch die Ursache auf orale Quellen zurückzuführen. Die Realität in der Ausbildungssituation von deutschen Zahnärzten sieht jedoch kaum oder gar keine Unterrichtung in dieser Richtung vor. Deshalb sind (zusätzliche) Informationen nötig, wie sie in den folgenden Ausführungen gegeben werden. Mehr...
Von Dr. Rainer Seemann, Dr. Karin Kislig    aktualisiert am 28.04.2010

Ergänzende Verfahren zur Erkennung des Kariesrisikos – eine Übersicht und kritische Betrachtung

Bei dieser schweren Form der frühkindlichen Karies (EEC Typ II) sind alle Milchzähne des Oberkiefers durch Karies zerstört.
Obwohl die Kariesprävalenz seit Jahrzehnten rückläufig ist, hat sich die Polarisation der Karies verschärft. Eine individuelle Kariesrisikobestimmung ist daher für bestimmte Patientengruppen sinnvoll. Sie ermöglicht es, Risikopatienten anhand von Risikofaktoren bereits vor der Entstehung kariöser Läsionen zu identifizieren und sie einer individuellen intensivprophylaktischen Betreuung zuzuführen. Im folgenden Beitrag werden die derzeit verfügbaren Methoden zur Erkennung des Kariesrisikos dargestellt und einer kritischen Wertung in Bezug auf ihre Validität und ihre Eignung für den Einsatz in der zahnärztlichen Praxis unterzogen. Mehr...
Von Dr. Dr. Christiane Gleissner    aktualisiert am 09.12.2009