ZMK-aktuell – der Newsletter
Alle 14 Tage die aktuellsten Meldungen, Tipps und Trends aus der Zahnheilkunde in Ihre Mailbox. >>Jetzt kostenlos abonnierenWeichgewebs- und Alveolenmanagement
Für ästhetisch-funktionell einwandfreie Implantationen bzw. Restaurationen ist der dreidimensionale Erhalt von Hart- und Weichgewebe nach einer Extraktion entscheidend. Um die Resorptionsvorgänge nach Extraktion minimal zu halten ist in einigen Fällen eine Auffüllung der Extraktionsalveole, die sogenannte Socket Preservation notwendig. Im folgenden Beitrag werden die verschiedenen Techniken der Socket Preservation beschrieben, die die Autoren ebenso vorstellen wie die Grundlagen der Umbauvorgänge in der Extraktionsalveole, um die Bedeutung dieser Maßnahme besser verstehen zu können. Aus der Diskussion der Ergebnisse von Langzeitstudien ergeben sich ihre klaren Therapieempfehlungen und stellen somit eine Entscheidungshilfe auch im Hinblick auf Kosten und Nutzen für die tägliche Praxis dar. Mehr...
Von Dr. Florian Rathe aktualisiert am 19.12.2011Tunnelierende Operationstechniken in der plastisch-ästhetischen Parodontal- und Implantatchirurgie
Zahlreiche technische Weiterentwicklungen und Innovationen führten in der jüngeren Vergangenheit zu einer Renaissance tunnelierender Operationstechniken in der plastisch-ästhetischen Parodontal- und Implantatchirurgie. Für diesen Trend ist neben neu entwickelten mikrochirurgischen Instrumenten und verfeinerten Nahttechniken insbesondere auch ein deutlich erweitertes Indikationsspektrum verantwortlich. Der folgende Beitrag zeichnet die Entwicklung tunnelierender Operationstechniken innerhalb der plastisch-ästhetischen Parodontalchirurgie nach, erläutert anhand eines klinischen Fallbeispiels das technische Vorgehen bei der Deckung multipler gingivaler Rezessionen mit der modifizierten Tunneltechnik step by step und zeigt mögliche weitere Indikationen für tunnelierende Lappenpräparationstechniken auf. Mehr...Von ZA Stephan Rebele, Dr. Otto Zuhr, Prof. Dr. Markus Beat Hürzeler aktualisiert am 08.07.2011
Welcher Parameter hilft wirklich weiter?
Von der konventionellen zu einer zeitgemäßen Parodontitis-Diagnostik
Geläufige Mittel der Parodontitis-Diagnostik sind die Sonde und das Röntgen sowie unterschiedliche Tests, die entweder die bakterielle Zusammensetzung des Biofilms analysieren oder die genetische Disposition des Patienten. Nun kommt eine neue Methode hinzu: Mithilfe des aMMP-8-Tests kann der Sulkusfluid auf die aktive Form der Matrix-Metalloproteinase-8 (aMMP-8) hin untersucht werden, die eine Hauptursache für die parodontale Zerstörung ist. PD Dr. Lutz Netuschil, wissenschaftlicher Leiter der diesen Test herstellenden Firma, argumentiert im folgenden Beitrag, dass nur dieser Test tatsächlich die Früherkennung von Parodontitis und Periimplantitis ermögliche. Mehr...aktualisiert am 06.07.2011
Parodontaltherapie – ein Update – Teil 1
Was ist veraltet, was ist altbewährt und was ist aktuell? Dieser Fragestellung zur Parodontaltherapie geht der folgende Beitrag nach und ergänzt die theoretischen Grundlagen mit Konzepten für die Durchführung der Parodontaltherapie in der Praxis sowie mit klinischen Fallbeispielen. Der Leser erfährt auch, welche Innovationen therapeutischen Nutzen zeigen und welche eher kritisch zu sehen sind. Mehr...Von Dr. Dirk Vasel aktualisiert am 06.07.2011
Von herausnehmbar zu festsitzend – ein implantologischer Fallbericht
Der vorliegende Fall aus der Poliklinik der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe zeigt die erfolgreiche Rekonstruktion eines stark atrophierten Unterkiefers. Aufgrund einer Protheseninsuffizienz kam es in der Therapie zu einem Systemwechsel von einer herausnehmbaren zu einer festsitzenden Versorgung. Die Therapieentscheidung und das schrittweise Vorgehen werden im Folgenden erläutert. Mehr...Von Dr. Michael Korsch, M.A., ZÄ Corinna Günther aktualisiert am 30.06.2011
Zur Wirksamkeit von Laserlicht und Desinfizienzien auf orale Biofilme
Parodontopathogene Keime im oralen Biofilm können eine Periimplantitis verursachen. Neben diesen Keimen sind aber auch andere Mikroorganismen im Biofilm vorhanden. Hefen, wie beispielsweise Candida albicans, die mit Bakterien interagieren, können zu einer therapeutischen Resistenz von Keimen führen. Daher sollte die Candida-albicans-Besiedlung in die Behandlung des Biofilms einbezogen werden. Die Autorinnen stellen zwei Studien vor, in denen Laserlicht zweier Wellenlängen und vier verschiedene Antiseptika auf ihre Wirksamkeit gegenüber Candida albicans im Biofilm getestet werden. Interessanterweise konnte dargestellt werden, dass die Wirkung gängiger Antiseptika auf vitale Candida- Biofilme deutlich abgeschwächt ist. Mehr...Von Dr. Sabine Sennhenn-Kirchner, Dr. Margarete Borg-von Zepelin aktualisiert am 31.05.2011
Air-Flow®/ClinProTM: Ersatz oder Adjuvans der Handinstrumentierung? – Ergebnisse einer Praxisstudie
Die nachfolgend vorgestellte Praxisstudie hatte zum Ziel, die Effektivität der alleinigen Air-Flow®-Behandlung mit glyzinbasierten Air-Polishing-Pulvern im Vergleich zur adjuvanten Anwendung zur Handinstrumentierung bei Parodontaltaschen mit einer Sondierungstiefe zwischen 3 und 8 mm zu überprüfen. Das Ergebnis ist für die Praxis interessant, denn es besteht den folgenden Ausführungen zufolge eben kein signifikanter Unterschied in der klinischen Effektivität. Mehr...Von Dr. Klaus-Dieter Bastendorf aktualisiert am 15.03.2011
Evidenzbasierte Indikationen und Techniken in der Initialtherapie
Depuration der Wurzeloberfläche – Teil 1
Gerade bei bereits lange etablierten Behandlungsmethoden lohnt sich oft ein kritischer frischer Blick auf lieb gewonnene Gewohnheiten. Auch die an Praxismitarbeiter delegierten Aufgaben und Arbeitsschritte sollten von Zeit zu Zeit einer Prozess- und Ergebnisevaluation unterzogen werden. In Zeiten der Ressourcenknappheit ist es unabdingbar, im Sinne von Qualitätsmanagement klinische Erfolgsparameter zu definieren, die bei der Evaluation der Behandlungsergebnisse überprüft werden. Um zu wissen, mit welchen Arbeitsmethoden in der parodontologischen Therapie diese Ziele erreicht werden können, ist eine laufende Aktualisierung des evidenzbasierten Wissensstandes erforderlich. Im folgenden Artikel werden die derzeit gängigen und durch fundierte Studien abgesicherten Methoden der Depuration dargestellt und die bei ihrer Anwendung besonders zu beachtenden Parameter beschrieben. Mehr...Von Dr. Corinna Bruckmann, Tes aktualisiert am 08.03.2011
Implantation und simultane Kieferkammrekonstruktion bei großen Defekten nur mit nichtresorbierbaren titanverstärkten Membranen – Teil 1
Der Autor berichtet nachfolgend anhand von drei klinischen Fallbeispielen über seine Erfahrungen der Implantation und simultanen Kieferkammrekonstruktion ohne Verwendung von autogenen Blocktransplantaten und ohne Knochenersatzmaterialien, dafür aber mit nichtresorbierbaren titanverstärkten Membranen. Demnach hat die Membran durch die Titanverstärkung einen raumschaffenden Effekt mit höchstem osteogenem Potenzial, das ein einzeitiges Vorgehen erlaubt. Mehr...Von Dr. Norbert Haßfurther aktualisiert am 25.02.2011
Fortschritte in der Behandlung intraossärer Defekte am Beispiel eines Knochenersatzmaterials
Regenerative Parodontaltherapien verlaufen vorhersehbar, wenn mikrochirurgisch-minimalinvasiv vorgegangen und ein Augmentationsmaterial verwendet wird, das die Neubildung von Alveolarknochen, Desmodont und Wurzelzement fördert. Dies gelingt am besten, wenn das Material vollständig resorbiert werden kann, eine große, bioaktive Oberfläche aufweist und das Einsprießen von Blutgefäßen fördert. Anhand eines Knochenersatzmaterials und seine dargestellten Produktkennzeichen wird in diesem Beitrag ein minimalinvasives klinisches Vorgehen bei der Augmentation aufgezeigt und auf erste Erfolge und positive Studienergebnisse für dieses neue Material hingewiesen. Mehr...Von Prof. Dr. Astrid Brauner aktualisiert am 09.02.2011
Umfassende Parodontitistherapie: das Berner Konzept – Teil 1
Parodontitispatienten benötigen im Vorfeld prothetischer Versorgungen eine ausführliche Therapie. Das Praxisteam steht vor der Aufgabe, die für die Erhaltung der Behandlungsresultate notwendige Langzeitbetreuung reibungslos umzusetzen. Situationen wie diese erfordern spezielles Wissen, auch wenn nur ein kleiner Teil der Patienten umfassender parodontaler Therapien bedarf. Ausführliche Untersuchung, intensive Behandlungsplanung und das Umsetzen langfristiger Therapien machen daher eine effektive Vorgehensweise notwendig. Nachfolgend wird die umfassende Parodontitistherapie Schritt für Schritt vorgestellt, deren Prinzip und Kernschritte in jede Praxis übertragen werden können. Grundlage der Ausführungen ist das Berner Konzept, das in den 80er Jahren von Prof. N. P. Lang an der Universität Bern für die umfassende Behandlung von Patienten mit Parodontitis entwickelt wurde. Mehr...Von Dr. Giedre Matuliene aktualisiert am 09.02.2011
Regenerative Parodontalchirurgie
Der Einsatz von regenerativen Maßnahmen in der Parodontalchirurgie kann – im Unterschied zu konventionellen Therapieansätzen – zu einem echten Wiedergewinn von verloren gegangenen parodontalen Strukturen mit der Neubildung von Wurzelzement, Desmodont und Alveolarknochen führen. Die Prognose und der tatsächliche klinische Gewinn an Attachment und parodontalen Strukturen bei einer spezifischen regenerativen Therapiemaßnahme hängen allerdings maßgeblich vom verwendeten „regenerativen Material“ ab. Bei gingivalen Rezessionen, Furkationsbeteiligungen und intraossären Knochendefekten können verschiedene regenerative Materialien wie Knochenersatzmaterialien, Membranen und Schmelz-Matrix-Proteine verwendet werden, wie die folgenden Ausführungen in einem praxisnahen Überblick nebst klinischen Fallbeispielen erläutern. Mehr...Von PD Dr. Ralf Bürgers, PD Dr. Dr. Martin Gosau, Dr. med. dent. Till Gerlach aktualisiert am 04.02.2011
Interaktive Fortbildung
Parodontologie – State of the Art – Teil 1
Das verbesserte Verständnis der Parodontitis-Genese hat in den vergangenen Jahren Prävention und Therapie der Parodontitis gründlich verändert. Die Prävention richtet sich gegen das Aufkommen mikrobieller Plaque und somit gegen parodontale Entzündungen. Die Therapie der Parodontitis ist in erster Linie kausal, sie muss aber häufig durch eine Korrektionstherapie ergänzt werden. Primäres Ziel der Therapie ist gegenwärtig nicht die Taschenelimination mit damit verbundener Reduktion parodontaler Stützgewebe, sondern die Entzündungsfreiheit parodontaler Gewebe. Die nachfolgenden Ausführungen geben dem Praktiker ein Update dieser Thematik mit einer Beschreibung von Ursache, Prävention, Therapie und Nachsorge. Mehr...Von Prof. emer. Dr. Heinz H. Renggli aktualisiert am 12.01.2011
Indikationsgerechte Parodontologie – Teil 1
Eine sichere Indikationsstellung zusammen mit einem Kosten-Nutzen orientierten Behandlungsaufbau sind die Kernbausteine einer erfolgreichen Parodontalbehandlung. Dem Zahnarzt sollte stets bewusst sein, welche Behandlungsoptionen verfügbar sind, und wie er sie voneinander abgrenzen muss. Der nachfolgende Beitrag stellt eine praxisgerechte Parodontologie mit den resultierenden Kosten vor. Mehr...Von Prof. Dr. Rainer Buchmann aktualisiert am 23.12.2010
Sinnhaftigkeit der mikrobiologischen Diagnostik in der Therapie von Parodontitis und Periimplantitis – Teil 1
Parodontitis und Periimplantitis sind chronisch-bakterielle Infektionen, die durch persistierende Entzündungen mit dem Abbau des parodontalen Bindegewebes und einer Zerstörung des Alveolarknochens charakterisiert sind. Der Einsatz mikrobiologischer Testverfahren zur Bestimmung der infektionsauslösenden parodontopathogenen Bakterien – und die auf das nachgewiesene Bakterienspektrum ausgerichtete spezifische Eliminierung bzw. Reduktion dieser Keime – sind in der modernen Zahnmedizin weitgehend etabliert. Ein von führenden Parodontologen (U. Schlagenhauf, N. Arweiler, T. Flemmig und A. Mombelli) erstelltes wissenschaftliches Konsensuspaper bestätigt aktuell den großen Stellenwert der mikrobiologischen Diagnostik. Aus gegebenem Anlass soll der vorliegende Artikel Bilanz ziehen: Was kann die Analyse des subgingivalen Keimspektrums leisten, wo bestehen ihre Indikationen und wie sieht die praktische Umsetzung im zahnärztlichen Alltag aus? Mehr...Von Dr. Sylke Dombrowa aktualisiert am 23.11.2010
Parodontitis und Periimplantitis – Die Herausforderungen in der Nachsorge – Teil 1
Die jüngsten Daten der IV. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS IV) haben gezeigt, dass in Deutschland mehr als die Hälfte aller Erwachsenen im Alter von 35 bis 44 Jahren an einer mittelschweren Parodontitis erkrankt sind. Darüber hinaus stellen Parodontalerkrankungen die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen dar und haben mittlerweile den Charakter einer Volkskrankheit angenommen. Gleichzeitig hat sich im Laufe der vergangenen Jahre die Implantologie in der modernen Zahnheilkunde als Routineeingriff etabliert. Durch die kontinuierliche Zunahme der Implantatpatienten ist die Prävalenz der periimplantären Erkrankungen gestiegen. Der sichere Umgang mit Implantatpatienten in der Nachsorge wie mit parodontal erkrankten Patienten nimmt also einen immer größeren Stellenwert ein. Mehr...Von Dr. Tim Joda aktualisiert am 29.03.2010
Hinweise und wesentliche Gesichtspunkte
Parodontitistherapie in der täglichen Praxis - Teil 1
Die Zahl der Parodontalerkrankungen nimmt kontinuierlich zu und damit erhöht sich auch die Anzahl der Patienten, die einer systematischen Parodontitistherapie bedürfen. Prof. Dr. Holger Jentsch erläutert im folgenden Beitrag eine Parodontitistherapie, die für den allgemeinen Zahnarzt mit gutem Erfolg durchführbar ist. Bei der Diagnostik muss der Zahnarzt zunächst alle relevanten Werte erfassen und beurteilen. Die Therapie gliedert sich auf in eine systemische Phase, die Initialtherapie und die chirurgische Behandlung, die nur für schwer geschädigte Bereiche notwendig ist, und die Nachsorge. Prof. Jentsch beleuchtet alle Therapieschritte und geht u. a. auf ein adäquates scaling and root planing, den Einsatz von Lasern in der Initialtherapie und das Instrumentarium für die minimal-invasive Chirurgie ein. Mehr...Von Prof. Dr. Holger Jentsch aktualisiert am 01.06.2009






















