Astratech

Tabakkonsum: Seine Folgen für die Allgemein- und Mundgesundheit – Teil 1

Drucken Von Dr. Matthias Krüll, Dr. Michael Bornstein    aktualisiert am 01.06.2011

Es ist heute unbestritten, dass Tabakkonsum Einfluss auf die Entwicklung der Arteriosklerose bei koronarer Herzerkrankung (Myokardinfarkt), peripherer arterieller Verschlusskrankheit und zerebrovaskulärer Erkrankungen (Schlaganfall) hat. Rauchen gilt auch als die häufigste vermeidbare Ursache für eine vermehrte Inzidenz und Mortalität von COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Lungenkrebs und ist für verschiedene Veränderungen der Mundschleimhaut bis zum Mundhöhlenkarzinom verantwortlich. Zudem wird der Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und vermehrten Komplikationen im Rahmen einer Schwangerschaft sowie im Verlauf der Geburt diskutiert. Der Schwerpunkt der Optimierung der individuellen Gesundheit muss daher neben einer adäquaten Therapie von lokalen und systemischen Erkrankungen auf der Durchführung einer konsequenten Rauchprävention und -entwöhnung liegen.

Bronchialkarzinom im 6. Segment rechts über 3 cm Größe (damit mit T-Stadium).
Bronchialkarzinom im 6. Segment rechts über 3 cm Größe (damit mit T-Stadium).


Rund 50 bis 75 % aller Raucher sterben an den Folgen des Rauchens. Weltweit sind dies rund 5 Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr38. Eine deutlich erhöhte, mit dem Rauchen assoziierte Morbidität und Mortalität ist für eine Vielzahl verschiedener kardiovaskulärer und pulmonaler Erkrankungen dokumentiert68. Ein Zusammenhang zwischen inhalativem Tabakkonsum und dem vermehrten Auftreten maligner136 und nicht maligner, aber chronisch-aggressiver Erkrankungen (gastroesophageal reflux disease [GERD]), peptisches Ulkus, Osteoporose) gilt als ebenso gesichert wie das vermehrte Auftreten von Schwangerschafts- und perinatalen Komplikationen (The Health Consequences of Smoking. A Report of the Surgeon General 2004).

Kardiovaskuläre Erkrankungen

Rauchen ist verantwortlich für mehr als 10 % aller kardiovaskulären Todesfälle
weltweit. Im Jahr 2000 waren dies rund 1,6 Millionen37. Die INTERHEART-
Studie mit Patienten aus 52 Ländern konnte zeigen, dass das Rauchen für 36 % aller Erstereignisse eines akuten Myokardinfarktes (AMI) weltweit verantwortlich ist148. Die Inzidenz für das Auftreten eines AMI ist bei Männern und Frauen, die täglich mindestens 20 Zigaretten rauchen, um das Drei- bzw. Sechsfache erhöht und korreliert eher mit der Menge der täglich gerauchten Zigaretten und weniger mit der Dauer des Rauchens107.
Eine Vielzahl von Studien weist darauf hin, dass nicht nur das aktive Zigarettenrauchen die oben genannten pathophysiologischen Veränderungen
verursacht. Auch beim kontinuierlichen Passivrauchen sind vergleichbare Effekte nachgewiesen worden51,73,78,130.

Arteriosklerose

Die Arteriosklerose (syn. Atherosklerose, Arterienverkalkung) ist als pathohistologisches Korrelat für das Auftreten von koronarer Herzerkrankung und akutem Myokardinfarkt, peripherer arterieller Verschlusskrankheit, zerebrovaskulären Erkrankungen (syn. Apoplex, Schlaganfall) sowie die Aneurysma-Bildung heute in den so genannten zivilisierten Ländern die häufigste Todesursache23.
Die Pathogenese dieser Krankheitsbilder ist jedoch bis heute nicht in allen Einzelheiten geklärt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert die Arteriosklerose als komplexe Veränderungen der Gefäß-Intima mittlerer und großer Arterien, einhergehend mit einer lokalen Anhäufung von Lipiden, Blut und Blutbestandteilen sowie der Bildung eines fibrinösen Gewebes mit Kalkablagerungen. Ging man lange Zeit davon aus, dass vor allem Störungen im Lipidstoffwechsel, wie ein erhöhtes Plasma-Cholesterin (insbesondere low-density-lipoprotein[LDL]-Cholesterin), maßgeblich für die Entwicklung atherosklerotischer Prozesse verantwortlich sind, so ist mittlerweile unbestritten, dass bei der Entstehung der atheromatösen Plaques an den Gefäßwandungen eine Vielzahl weiterer, zum Teil hoch spezifischer zellulärer und molekularer Mechanismen ablaufen, die die Arteriosklerose als eine (chronisch) entzündliche Erkrankung, ausgehend von der Intima und dem Gefäßendothel, definieren (response-toinjury-Theorie)118.
Rauchen ist mittlerweile als unabhängiger Risikofaktor für das vermehrte Auftreten von Arteriosklerose anerkannt68. Bei Rauchern lässt sich ein vermehrtes Auftreten arteriosklerotischer Veränderungen in den arteriellen Gefäßen, einschließlich der Koronararterien, der Aorta und der Karotiden, nachweisen46,65,67. Der direkte Effekt des Rauchens für die Entstehung und Progression arteriosklerotischer Gefäßveränderungen konnte 1998 erstmals in einer prospektiven Studie mit 10.914 Patienten gezeigt werden (The Atherosclerosis Risk in Communities [ARIC] Study66). Das Verhältnis der Dicke von Intima und Media der Karotiden wurde sonografisch über einen Zeitraum von drei Jahren wiederholt gemessen. Aktives Rauchen war assoziiert mit einer 50%igen Zunahme der arteriosklerotischen Veränderungen innerhalb des Studienzeitraums im Vergleich zur nicht rauchenden Kontrollgruppe. Interessanterweise konnte bei passivrauchexponierten Patienten im Vergleich zur nicht passivrauchenden Kontrollgruppe ebenfalls ein 20%iger Zuwachs der Intimadicke beobachtet werden. Obwohl eine Assoziation zwischen dem Rauchen und der Arteriosklerose mittlerweile als gesichert gilt, sind die zugrunde liegenden Mechanismen noch nicht im Detail geklärt. Die Arteriosklerose ist eine multifaktorielle Erkrankung118. Aktives Rauchen – als einer der zentralen Risikofaktoren – beeinflusst hierbei die verschiedenen pro-atherogenen Pathomechanismen in unterschiedlichem Maße4.

Rauchen ist assoziiert mit:
  • einer Hypercholesterinämie sowie einer pathologischen inversen Lipidserologie, d. h. mit einer erhöhten Rate an LDL (low density lipoproteins) und Triglyceriden sowie einer erniedrigten Rate an HDL (high density lipoproteins)29,55,132
  • einer vermehrten Bildung proatherogener oxygenierter Lipide (oxLDL)12 durch die im Zigarettenrauch enthaltenen freien Sauerstoffmetabolite56
  • einer erhöhten Insulinresistenz39,110
  • einer gesteigerten prothrombotischen Aktivität durch eine Inhibition der t-PA-Freisetzung (tissue plasminogen activator, Gewebeplasminogenaktivator) aus Endothelzellen97, erhöhten Serumfibrinogen-Konzentration72, vermehrten Expression von Gewebefaktor (tissuefactor)86, gesteigerten Thrombozytenaktivität42 sowie nachfolgend einen erhöhten Blutviskosität100
  • einer Schädigung der Endothelzellen mit resultierender erniedrigter Prostazyklin- und Stickstoffmonoxid-Sekretion, einem Verlust der Gefäßelastizität sowie nachfolgend vermehrter Thrombozyten-Endothelzell-Interaktion76,100,131
  • einem erhöhten Serumspiegel von C-reaktivem Protein (CRP)13

Daten aus prospektiven randomisierten Studien zeigen, dass das Rauchen mit dem Auftreten eines protrahierten proinflammatorischen Phänotyps assoziiert ist und damit das vermehrte Auftreten arteriosklerotischer Mechanismen begünstigt wird118. Die Effekte sind nur teilweise auf eine schädliche Wirkung des Nikotins zurückzuführen. Nikotin steigert die Blutviskosität, die Thrombozytenaktivierung und induziert über eine verstärkte endotheliale Freisetzung von „plasminogen activator inhibitor“ (PAI-1) und Fibrinogen eine deutliche Hyper-koagulabilität. Es nimmt damit eine zentrale regulatorische Funktion in der Ausbildung stabiler Thromben ein14,72,150. Unklar ist die Bedeutung des oxidativen Stresses durch die freien Radikale des Zigarettenrauchs. Möglicherweise spielen diese Radikale über eine Erniedrigung des Gehalts an Stickstoffmonixid eine entscheidende Rolle bei der Arteriosklerose12.

Hämodynamische Effekte

Bei Rauchern lässt sich eine Vielzahl pathophysiologischer Veränderungen des kardiovaskulären Systems nachweisen. So beobachtet man bei ihnen eine deutlich erhöhte Aktivität des sympathischen Nervensystems mit einem Anstieg der Herzfrequenz, einem Anstieg des Blutdruckes und einer ausgeprägten peripheren sowie koronaren Vasokonstriktion30,95,144.
Letztere ist vor allem durch eine gestörte Endothelzell-vermittelte Vasodilatation der Koronararterien, bedingt durch den Wegfall des endothelialen, vasodilatativen Stickstoffmonoxids, zu erklären. Dies führt zu einer deutlichen Reduktion der Koronarreserven12,26 und damit zum Auftreten der klassischen Symptome einer (akuten) Myokardischämie (Angina pectoris, ausstrahlende Schmerzen, Atemnot, Todesangst).
Bezüglich der Auswirkungen auf den Blutdruck gibt es unterschiedliche Daten. Groppelli und Mitarbeiter48 wiesen nach, dass Rauchen den systolischen Blutdruck akut, aber transient um 5 bis 10 mmHg anhebt. Am deutlichsten wurde dies bei Gewohnheitsrauchern; hier kam es im Verlauf des Konsums der ersten Zigarette am Tag zu einem Anstieg bis zu 20 mmHg48. Das chronische Rauchen hat aber offenbar keinen Einfluss auf eine dauerhafte Blutdrucksteigerung; im Gegenteil, verschiedene Gruppen zeigten, dass Gewohnheitsraucher eher einen niedrigeren Blutdruck haben als Nichtraucher47,91. Die Ursachen hierfür sind nicht ganz klar und werden an anderer Stelle diskutiert**, ebenso wie es unklar ist, welche Faktoren des Zigarettenrauchs die unterschiedlichen hämodynamischen Veränderungen hervorrufen. Auch in diesem Zusammenhang sei auf den Ursprungstext** verwiesen.

Pulmonale Erkrankungen

Rauchen ist assoziiert mit einer erhöhten Mortalität an einer Vielzahl pulmonaler Erkrankungen: Ca. 85 % aller Fälle von Lungenkrebs, ca. 70 % aller Karzinome der oberen Atemwege und ca. 80 % aller Fälle von COPD sind mit einem inhalativen Tabakkonsum assoziiert104,133. Das Auftreten bzw. die Progredienz von Erkrankungen, wie bronchiale Hyperreagibilität, Asthma bronchiale, Bronchiektasien und Lungenemphysem, werden durch Tabakrauchen begünstigt.
Infektionskrankheiten, wie akute Bronchitis, Influenza, Pneumonien, insbesondere die Pneumokokken-Pneumonie bei immunkompetenten Jüngeren, und Tuberkulose, treten bei Rauchern im Vergleich zu Nichtrauchern ebenso vermehrt auf wie verschiedene interstitielle Lungenerkrankungen (idiopathische Lungenfibrose [ILF], desquamative interstitielle Pneumonie [DIP], respiratorische Bronchiolitis-assoziierte interstitielle Lungenerkrankung [RB-ILD], Pneumokoniosen und Goodpasture-Syndrom [RPGN = rapid progrediente Glomerulonephritis mit pulmonaler Beteiligung]) auf6,29,32,43, 94,101. Weiter lässt sich eine pulmonale Histiozytosis X (Langerhanszell-Histiozytose) ausschließlich bei Rauchern nachweisen; zur Übersicht siehe auch24,119.
Bezüglich der Pathophysiologie mit dem Rauchen assoziierter pulmonaler Erkrankungen sei auf eine andere Stelle verwiesen*. Nur so viel sei hier gesagt: Rauchen beeinflusst Struktur und Funktion der zentralen und peripheren Atemwege, der Alveolen, wie auch der Kapillaren und des Immunsystems auf vielfältige Art und Weise. Rauchen induziert einen Verlust der Zilien des Epithels der Atemwege, eine Hypertrophie der Schleimdrüsen sowie eine vermehrte Bildung und Hyperplasie der Becherzellen des Bronchialepithels. Die wiederholte Rauchexposition der Schleimhaut induziert im Verlauf außerdem eine perpetuierende, durch eine vermehrte Aktivierung polymorphkerniger neutrophiler Granulozyten (PMN), Makrophagen und CD8+-Lymphozyten geprägte chronische Entzündungsreaktion der bronchialen Mukosa und Submukosa11. Gleichzeitig werden durch verschiedene Substanzen des Zigarettenrauchs eine Vielzahl lokaler antiinflammatorischer, antioxidativer und antiproteolytischer Mechanismen der Lunge inaktiviert (Abb. 1). Im Rahmen dieser gesteigerten Leukozyten-Aktivierung beobachtet man eine vermehrte Freisetzung von reaktiven Sauerstoffmetaboliten82,109.
Abb. 1: Histologische Darstellung der Obstruktion kleiner Atemwege. (A) Normaler Bornchiolus. (B) Bronchiolus, ausgefüllt mit Schleimpfropfen und wenigen Entzündungszellen. (C) Akut entzündeter Bronchiolus mit deutlich verdickter Wand. Das Lumen ist augefüllt mit einem inflammatorischen Exsudat aus Schleim und rechlich Entzündungszellen. (D) Bronchiolus mit deutlicher Lumeneinengung durch verdockte bindegewebig umgebaute/ummauerte Zellwand im Rahmen einer (beginnenden) chronischen Enzündungsreaktion. Modifiziert nach Hogg63.
Abb. 1: Histologische Darstellung der Obstruktion kleiner Atemwege. (A) Normaler Bornchiolus. (B) Bronchiolus, ausgefüllt mit Schleimpfropfen und wenigen Entzündungszellen. (C) Akut entzündeter Bronchiolus mit deutlich verdickter Wand. Das Lumen ist augefüllt mit einem inflammatorischen Exsudat aus Schleim und rechlich Entzündungszellen. (D) Bronchiolus mit deutlicher Lumeneinengung durch verdockte bindegewebig umgebaute/ummauerte Zellwand im Rahmen einer (beginnenden) chronischen Enzündungsreaktion. Modifiziert nach Hogg63.

Zigarettenrauch selbst enthält ebenfalls ungefähr 1.017 Moleküle reaktiver Sauerstoffmetaboliten pro Zug. Der oxidative Stress in den Lungen von Patienten mit COPD ist somit im Vergleich zu gesunden Individuen, aber auch im Vergleich zu Rauchern ohne Atemwegsobstruktion um ein Vielfaches erhöht83.
Eine weitere zentrale Rolle bei der Pathogenese der COPD und des Lungenemphysems spielt eine Reihe von Proteasen (proteolytische Enzyme), die durch Zigarettenrauch-aktivierte Leukozyten freigesetzt werden10,62. Unter physiologischen Bedingungen steht die Aktivität dieser P rot e a s en im Gleichgewicht zu der Aktivität einer Reihe von Antiproteasen:
Durch die vermehrte Freisetzung und Aktivierung der Proteasen im Rahmen des Rauchens kommt es zu einer Störung des Gleichgewichts zwischen proteolytischen und antiproteolytischen Molekülen mit der Folge einer gesteigerten proteolytischen Aktivität. In Folge beobachtet man einen progredienten Parenchymdefekt und – vor allem durch eine Zerstörung des Elastins – einen irreversiblen Verlust der elastischen Kapazität der zentralen und peripheren Atemwege. Dies wiederum resultiert in einem emphysematischen Umbau des Lungenparenchyms mit Verlust an aktiver Gasaustauschfläche, konsekutiver pulmonaler Schrankenstörung und einer
progredienten Atemwegsobstruktion62,120,126.

Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

(chronic obstructive pulmonary disease, COPD)
COPD ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit (Global-Burdenof-
Disease-Studie)70,81,93. Rauchen verursacht rund 80 % aller Fälle von
COPD104,133. Das Risiko, an einer COPD zu erkranken ist dosisabhängig
und korreliert mit dem Einstiegsalter, der kumulativen Menge in pack-years
(ein pack-year entspricht dem Konsum von einer Packung oder 20 Zigaretten
pro Tag über ein Jahr) sowie dem aktuellen Raucherstatus22.
Die COPD ist eine polygenetische Erkrankung und das typische Beispiel für eine Interaktion genetischer (Prä-) Dispositionen und exogener (Umwelt-) Faktoren. Raucher haben im Rahmen der chronischen Entzündungsreaktion eine vermehrte respiratorische Symptomatik mit chronischem Husten, bronchialer Hypersekretion, exspiratorischem Giemen,Brummen und Luftnot. Die progrediente Atemwegsobstruktion resultiert in einer durchschnittlich erniedrigten Sekundenkapazität (Volumen, das bei maximaler Einatmung in einer Sekunde maximal ausgeatmet werden kann, forciertes exspiratorisches Volumen in 1 Sekunde, FEV1) sowie einem verstärkten (doppelt so hohen) jährlichen Rückgang der FEV1 im Vergleich zu Nichtrauchern oder Exrauchern.
Dieser Effekt ist dosisabhängig und bei Männern deutlicher ausgeprägt als bei Frauen5,41,147. Ein fortgesetzter Nikotinkonsum korreliert mit dem vermehrten Auftreten von Exazerbationen. Es handelt sich um akut auftretende Schübe einer deutlich gesteigerten inflammatorischen Aktivität in den zentralen und peripheren Atemwegen bei COPD-Patienten. Dies manifestiert sich klinisch in einer verstärkten pulmonalen Symptomatik mit Verfärbung des Auswurfs sowie Husten und Luftnot. Trigger können verschiedene Pathogene (Viren, Bakterien) oder eben auch vermehrter Zigarettenrauch per se sein35,141.
Während der Exazerbation beobachtet man vor allem aufgrund der ausgeprägten Atemwegsobstruktion eine deutliche Hyperinflation mit klar vermindertem Exspirationsfluss102. Raucher haben im Verlauf weiterhin ein 2- bis 20-fach höheres Risiko als Nichtraucher, an der COPD und ihren Folgen zu versterben34. Zugleich setzen jedoch 30 bis 50 % aller Patienten mit einer COPD ihren Tabakkonsum trotz ihrer Erkrankung und der raucherbedingten Häufung von Exazerbationen fort.

Lungenkarzinome

Lungenkrebs (syn. Bronchialkarzinom) ist weltweit die häufigste Krebserkrankung des Mannes und nach dem Mamma- und dem Kolonkarzinom die dritthäufigste Tumorerkrankung der Frau. Die Inzidenz steigt weltweit jährlich um ca. 0,5 %. Pro Jahr sterben über eine Million Menschen an den direkten oder indirekten Folgen der Lungenkrebserkrankung (The Health Consequences of Smoking. A Report of the Surgeon General 2004). Diese ist damit – mit abnehmender Tendenz beim Mann, aber deutlich steigender Tendenz bei Frauen – die häufigste Krebstodesursache in der westlichen Welt. Die altersspezifische Inzidenz zeigt den für viele Krebslokalisationen typischen Verlauf mit einem stetigen Anstieg ab dem 40. Lebensjahr und einem Maximum der Erkrankungshäufigkeit zwischen dem 75. und 80. Lebensjahr21.
Nur eine Minderheit der Patienten kann kurativ behandelt werden, für die Mehrzahl der Patienten verbleiben lediglich palliative Therapieansätze Sowohl Zigarettenrauchen als auch Passivrauchen sind verantwortlich für 87 % aller Lungenkrebsfälle (90 % Männer, 79 % Frauen)25,142. Etwa 16 % aller Männer und 9 % aller Frauen, die rauchen, erkranken an Lungenkrebs. Lungenkrebs ist somit der am leichtesten zu vermeidende maligne Tumor. Die Hypothese, dass Zigarettenrauchen eine häufige Ursache für das vermehrte Auftreten von Lungenkrebs ist, wurde historisch erstmalig von Adler 1912 beschrieben2.
Basierend auf einer Vielzahl von prospektiven und retrospektiven Studien ist seit 1964 mit dem Surgeon General Report der kausale Zusammenhang zwischen inhalativem Zigarettenrauchen und dem Auftreten von Lungenkrebs endgültig belegt (Smoking and Health: Report of the Advisory Committee to the Surgeon General of the Health Service 1964). Rauchen gilt heute als Hauptursache für Lungenkrebs jeglicher Histologie bei Männern und Frauen. Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, ist proportional zur kumulativen Dosis und steigt mit der Anzahl der Zigaretten und Packungsjahre (pack-years) an87.
Raucher, die 40 Zigaretten pro Tag rauchen, haben ein doppelt so hohes
Risiko wie jene, die nur 20 Zigaretten pro Tag rauchen. Individuen, die bereits
vor dem 15. Lebensjahr anfangen zu rauchen, haben ein vierfach höheres Risiko als solche, die erst nach dem 25. Lebensjahr beginnen. Das relative Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, ist bei Langzeitrauchern etwa 10- bis 30-mal so hoch wie bei Nichtrauchern, Frauen haben bei gleicher Dosis und Zeitdauer des Rauchens ein deutlich höheres relatives Risiko als Männer121. Weitere Studien konnten zeigen, dass die absolute Menge an Teer und Nikotin pro Zigarette hierbei nur eine untergeordnete Rolle spielt. So haben die seit den 90er-Jahren auf dem Markt eingeführten so genannten Light-Zigaretten mit reduzierten Nikotin- und Teerwerten nicht zu einer Reduktion des Erkrankungsrisikos geführt. Raucher von Light-Produkten erreichen den angestrebten Kick durch das Nikotin, indem sie besonders tief inhalieren und somit auch die Karzinogene vermehrt in die Lunge transportieren. Da die Nikotinmenge der Light-Zigaretten vermindert ist, hat sich der nikotinabhängige Raucher daran gewöhnt, mehr von diesen Zigaretten zu inhalieren16. Auch ließen sich keine Unterschiede beim Konsum von Filterzigaretten vs. filterlosen Zigaretten nachweisen. Bei der Malignomentstehung beobachtet man pathophysiologisch zum einen eine Transformation des mehrschichtigen Flimmerepithels der Atemwege über eine Plattenepithelmetaplasie, zum anderen die Carcinoma in situ (Cis) zum invasiven Lungenkrebs31. Weitere Pathomechanismen werden diskutiert, die genauen Abläufe bei der malignen Transformation sind jedoch noch unklar. Von den 50 nachweislich karzinogenen Substanzen im Zigarettenrauch konnte mittlerweile jedoch für einige eine direkte Veränderung des Genoms der Epithelzellen nachgewiesen werden33. Trotz aller Anstrengungen in der Prävention, Diagnostik und Therapie der letzten Jahre ist die Prognose der Lungenkrebserkrankung noch immer beklagenswert. In Abhängigkeit vom histologischen Typ erreichen bestenfalls 10 bis 15 % aller therapierten Patienten die 5-Jahres-Überlebensrate (ÜR)19,77. Die Ursache liegt vor allem darin, dass der Lungenkrebs keine typische Frühsymptomatik bietet, bei Erstdiagnose ist in 60 % der Fälle bereits kein kurativer Therapieansatz mehr möglich. Besteht bei Erstdiagnose das Symptom Hämoptysen oder Recurrensparese, so liegt die 5-Jahres-ÜR bei 0 bis 1 %, wird radiologisch ein Rundherd entdeckt (Zufallsdiagnose bei nur ca. 10 % der Patienten), so liegt sie bei rund 19 %59,60.

Weitere maligne Erkrankungen

In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass es nicht nur einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen dem Zigarettenrauchen und dem vermehrten Auftreten von Lungenkrebs kommt, sondern dass das Rauchen auch mit einer deutlich erhöhten Inzidenz von Karzinomen der Mundhöhle18, des Larynx, des Ösophagus, Magens und Pankreas, sowie der Nieren, der Blase und der Zervix uteri assoziiert ist. Ein konsequenter Verzicht auf das Rauchen geht dementsprechend mit einer Reduktion dieses Risikos im Laufe der Folgejahre einher136. Zwar ist mit dem das Rauchen assoziierte Risiko, an einer der genannten Tumorarten zu erkranken, niedriger als für die Erkrankung an einem Bronchialkarzinom; allerdings beobachtet man bei Rauchern ein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines zweiten Rauch-assoziierten Karzinoms (The Health Benefits of Smoking Cessation. A Report of the Surgeon General 1990). Die Ursachen für diese erhöhte Inzidenz verschiedener Karzinome bei Rauchern sind noch ungeklärt. Eine Hypothese besagt, dass viele der im Tabakrauch enthaltenen Kanzerogene zumindest sehr lipophil sind und sich daher in deutlich erhöhter Konzentration auch im Blut nachweisen lassen. Damit sind eine systemische Streuung und eine Ablagerung bzw. kanzerogene Wirkung in lungenfernen Organen möglich. Die Entwicklung eines ebenfalls Rauch-assoziierten Zweittumors findet dann auf dem Boden eines gegenüber diesen Substanzen – genetisch bedingt – suszeptiblen Gewebes statt145.

Tabakentwöhnung wirkt auf den Atmungstrakt

Eine Vielzahl der oben erwähnten Rauch-assoziierten pathophysiologischen Veränderungen scheint reversibel zu sein. Verschiedene Studien konnten zeigen, dass sich innerhalb von acht Stunden nach der letzten Zigarette die exspiratorische Kohlenmonoxid-Konzentration wieder normalisierte, nach ca. 48 Stunden kam es wieder zu einer Intensivierung der Geruchs- und Geschmackempfindung und bereits nach 72 Stunden zu einer ersten messbaren Verbesserung der respiratorischen Funktion (The Health Benefits of Smoking Cessation. A Report of the Surgeon General 1990). Diese Effekte der Tabakentwöhnung sind altersunabhängig, eine Beendigung des Zigarettenrauchens ist daher in jedem Alter sinnvoll58.
Auch das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, reduziert sich im Verlauf der rauchfreien Zeit121. Die Risikoreduktion ist abhängig von der Dauer der Abstinenz. Exraucher mit einer Abstinenzzeit von mehr als 15 Jahren haben eine Risikoreduktion von 80 bis 90 % im Vergleich zu persistierenden Rauchern. Ein erster signifikanter Effekt wird allerdings frühestens nach fünfjähriger Abstinenz evident98.
Dass die Reduktion des Tabakkonsums einen Effekt auf das Lungenkrebsrisiko hat, konnten Godtfredsen und Mitarbeiter 2005 in einer Studie mit 20.000 Patienten belegen44. Weiter konnte wiederholt bestätigt werden, dass es nach einer Tabakentwöhnung zu einer Remission der Histiozytosis X (einer nur bei Rauchern auftretenden interstitiellen Lungenerkrankung) sowie zu einer Verbesserung (vor allem bei Rauchern auftretenden) der Bronchiolitis kommt75,137.

Lesen Sie weiter:
Tabakkonsum: Seine Folgen für die Allgemein- und Mundgesundheit – Teil 2

Teilen

Fotostrecke
Abb. 1: Histologische Darstellung der Obstruktion kleiner Atemwege. (A) Normaler Bornchiolus. (B) Bronchiolus, ausgefüllt mit Schleimpfropfen und wenigen Entzündungszellen. (C) Akut entzündeter Bronchiolus mit deutlich verdickter Wand. Das Lumen ist augefüllt mit einem inflammatorischen Exsudat aus Schleim und rechlich Entzündungszellen. (D) Bronchiolus mit deutlicher Lumeneinengung durch verdockte bindegewebig umgebaute/ummauerte Zellwand im Rahmen einer (beginnenden) chronischen Enzündungsreaktion. Modifiziert nach Hogg63.   Abb. 2: Rauchermelanose bei einer 31-jährigen Raucherin (15 pack-years): Bräunliche, etwas diffuse Pigmentierung der keratinisierten Gingiva, besonders bei 33/32 und 43/42 bukkal.   Abb. 3: Rauchermelanose bei einem 69-jährigen Raucher (mehr als 50 pack-years): Mehrere bräunlich-schwarz pigmentierte Makulare der keratinisierten Gingiva bei regio 12-21 bukkal.   Abb. 4: Raucherleukokeratose bei einem 69-jährigen Pfeifenraucher: Es imponiert eine grau-weisse, hyperkeratinisierte Gaumenschleimhaut mit zahlreichen rundlich-roten, teils hyperplastischen Läsionen (Sialoadenitiden der Glandulae palatinae).   Abb. 5: Rauchergaumen bei einem knapp 83-jährigen Pfeifenraucher: Es zeigen sich besonders im Bereiche der Raphe palati deutlich hyperplastische, rote, von einer leicht gräulich-weiss erscheinenden Schleimhaut überzogene Substanzzunahmen, die chronischen Sialoadenitiden der Glandulae palatinae entsprechen.   Abb. 6: 58-jähriger Patient, langjähriger Pfeifenraucher (3–4 Stück täglich): Am Planum buccale links imponiert eine pflastersteinartige, teils papulär-retikuläre tabakassoziierte orale Leukoplakie.   Abb. 7: Beim selben Patienten (vgl. Abb.6) zeigt sich zudem eine deutlich ausgeprägte Raucherleukokeratose am harten/weichen Gaumen.   Abb. 8: Tabakassoziierte orale Leukoplakie an der linken Oberlippe mit so genanntem fingerprint pattern bei einem 73-jährigen Patienten. Der Patient raucht seit Jahrzehnten täglich etwa sechs Zigarillos.   Abb. 9: 52-jähriger Patient mit tabakassoziierten leukoplakischen Veränderungen an der rechten und linken Unterlippe und ausgeprägter Rauchermelanose an Ober- und Unterlippe. Der Patient raucht etwa 40 Zigaretten täglich.   Abb. 10: 57-jähriger Patient mit bekanntem langjährigen Tabak- und Äthylabusus: Am vorderen Gaumenbogen und dem Übergang zum weichen Gaumen imponiert ein ulzeratives, teils fibrinbelegtes Plattenepithelkarzinom, das median von homogenen, scharf abgegrenzten Leukoplakien umgeben ist.   Abb. 11: Fortgeschrittenes, invasiv-destruktives T4-Plattenepithelkarzinom des weichen Gaumens und Nasopharynx bei einem 60-jährigen Patienten mit langjährigen Tabak- und Äthylabusus.   Abb. 12: Ausgedehntes Plattenepithelkarzinom im vorderen Mundboden und  Alveolarkammbereich bei einem 55-jährigen Raucher (1–2 Schachteln Zigaretten pro Tag).   Abb. 13: Beim gleichen Patienten von Abb. 12 findet sich am linken Zungenrand und Mundbodenbereich eine ausgedehnte homogene orale Leukoplakie.   Abb. 14:Tabakassoziierte orale Leukoplakie bei einem 19-jährigen Patienten (Eishockeyspieler), der seit fünf Jahren täglich Snus konsumiert. Die Schleimhaut im Vestibulum regio 21–23 erscheint charakteristisch weisslich-gefältelt, wo der Tabak unter die Oberlippe eingelegt wird.  


Literaturverzeichnis

  1. Ades P A: Cardiac rehabilitation and secondary prevention of coronary heart disease. N. Engl. J Med. 345: 892 (2001) 

  2. Adler L (1912). Primary malignant growth of the lungs and bronchi. New York: Longmans-Green

  3. ALOMARI Q, BARRIESHI-NUSAIR K, SAID K: Smoking prevalence and its effect on dental health attitudes and behavior among dental students. Med Princ Pract 15: 195–199 (2006)

  4. Ambrose J A, Barua R S: The pathophysiology of cigarette smoking and cardiovascular disease: an update. J Am Coll. Cardiol. 43: 1731 (2004) 

  5. Anthonisen N R, Connett J E, Murray R P: Smoking and lung function of Lung Health Study participants after 11 years. Am J Respir. Crit. Care Med. 166: 675 (2002)

  6. Arcavi L, Benowitz N L: Cigarette smoking and infection. Arch.Intern.Med. 164: 2206 (2004) Barnes P J: Chronic obstructive pulmonary disease. N. Engl. J Med. 343: 269 (2000)

  7. ASMUSSEN E, HANSEN E K: Surface discoloration of restorative resins in relation to surface softening and oral hygiene. Scand J Dent Res 94: 174–177 (1986)

  8. BÁNÓCZY J, GINTNER Z, DOMBI C: Tobacco use and oral leukoplakia. J Dent Educ 65: 322–327 (2001)

  9. BARIC J M, ALMAN J E, FELDMAN R S, CHAUNCEY H H: Infl uence of cigarette, pipe, and cigar smoking, removable parial dentures, and age on oral leukoplakia. Oral Surg Oral Med Oral Pathol 54: 424–429 (1982)

  10. Barnes P J: Mediators of chronic obstructive pulmonary disease. Pharmacol.Rev. 56: 515 (2004)

  11. Barnes P J: New concepts in chronic obstructive pulmonary disease. Annu.Rev.Med. 54: 113 (2003)

  12. Barua R S, Ambrose J A, Eales-Reynolds L J, DeVoe M C, Zervas J G, Saha D C: Dysfunctional endothelial nitric oxide biosynthesis in healthy smokers with impaired endothelium-dependent vasodilatation. Circulation 104: 1905 (2001) 

  13. Bazzano L A, He J, Muntner P, Vupputuri S, Whelton P K: Relationship between cigarette smoking and novel risk factors for cardiovascular disease in the United States. Ann. Intern. Med. 138: 891 (2003)

  14. Benowitz N L: Smoking-induced coronary vasoconstriction: implications for therapeutic use of nicotine. J Am Coll.Cardiol. 22: 648 (1993)

  15. BLOT W J, MCLAUGHLIN J K, WINN D M, AUSTIN D F, GREENBERG R S, PRESTON-MARTIN S, BERNSTEIN L, SCHOENBERG J B, STEMHAGEN A, FRAUMENI J F JR: Smoking and drinking in relation to oral and pharyngeal cancer. Cancer Res 48: 3282–3287 (1988)

  16. Boffetta P, Agudo A, Ahrens W, Benhamou E, Benhamou S, Darby S C, Ferro G, Fortes C, Gonzalez C A, Jockel K H, Krauss M, Kreienbrock L, Kreuzer M, Mendes A, Merletti F, Nyberg F, Pershagen G, Pohlabeln H, Riboli E, Schmid G, Simonato L, Tredaniel J, Whitley E, Wichmann H E, Winck C, Zambon P, Saracci R: Multicenter case-control study of exposure to environmental tobacco smoke and lung cancer in Europe. J Natl Cancer Inst. 90: 1440 (1998)

  17. Bornstein M M, Klingler K, Saxer U P, Walter C, Ramseier C A: Tabakassoziierte Veränderungen der Mundhöhlenschleimhaut. Schweiz Monatsschr Zahnmed 116: 1261–1269 (2006)

  18. BORNSTEIN M M, LÜÖND-VALESKEVICIUTE I, ALTERMATT H J, STAUFFER E, BUSER D: Mundschleimhautveränderungen an einer Stoma-Befunde aus dem Jahre 2003. Schweiz Monatsschr Zahnmed 116: 468–475 (2006)

  19. Breathnach O S, Freidlin B, Conley B, Green M R, Johnson D H, Gandara D R, O’Connell M, Shepherd F A, Johnson B E: Twenty-two years of phase III trials for patients with advanced non-small-cell lung cancer: sobering results. J Clin. Oncol. 19: 1734 (2001)

  20. BUNDGAARD T, BENTZEN S M, SOGAARD H: Histological differentiation of oral squamous cell cancer in relation to tobacco smoking. Eur J Cancer B Oral Oncol 31: 118–121 (1995)

  21. Burns D M, Aisner J, et al. (1996): Cigarette smoking In Comprehensive Textbook of Thoracic Oncology, p. 51. Baltimore: Williams and Wilkins

  22. Burrows B, Knudson R J, Lebowitz M D: The relationship of childhood respiratory illness to adult obstructive airway disease. Am Rev. Respir. Dis. 115: 751 (1977)

  23. Camici P G, Crea F: Coronary microvascular dysfunction. N. Engl. J Med. 356: 830 (2007)

  24. Caminati A, Harari S: Smoking-related interstitial pneumonias and pulmonary Langerhans cell histiocytosis. Proc Am Thorac. Soc. 3: 299 (2006)

  25. Capewell S, Sankaran R, Lamb D, McIntyre M, Sudlow M F: Lung cancer in lifelong nonsmokers. Edinburgh Lung Cancer Group. Thorax. 46: 565 (1991)

  26. Celermajer D S, Sorensen K E, Georgakopoulos D, Bull C, Thomas O, Robinson J, Deanfield J E: Cigarette smoking is associated with dose-related and potentially reversible impairment of endothelium-dependent dilation in healthy young adults. Circulation 88: 2149 (1993)

  27. Chaloupka F, Warner W, Cuyler A, Newhouse J (2000): The Economics of Smoking In Handbook of Health Economics Bd. 1B, p. 1539. Amsterdam: Elsevier Science.

  28. Craig P J, Wells A U, Doffman S, Rassl D, Colby T V, Hansell D M, Du Bois R M, Nicholson A G: Desquamative interstitial pneumonia, respiratory bronchiolitis and their relationship to smoking. Histopathology. 45: 275 (2004)

  29. Craig W Y, Palomaki G E, Haddow J E: Cigarette smoking and serum lipid and lipoprotein concentrations: an analysis of published data. BMJ. 298: 784 (1989)

  30. Cryer P E, Haymond M W, Santiago J V, Shah S D: Norepinephrine and epinephrine release and adrenergic mediation of smoking-associated hemodynamic and metabolic events. N. Engl. J Med. 295: 573 (1976)

  31. De Vita V T (1997): Cancer-Principles & Practice of Oncology (Vol. 5), p. 858: De Vita, V. T., S. Hellman, S. A. Rosenberg

  32. Den Boon S, van Lill S W, Borgdorff M W, Verver S, Bateman E D, Lombard C J, Enarson D A, Beyers N: Association between smoking and tuberculosis infection: a population survey in a high tuberculosis incidence area. Thorax. 60: 555 (2005)

  33. Denissenko M F, Pao A, Tang M, Pfeifer G P: Preferential formation of benzo[a]pyrene adducts at lung cancer mutational hotspots in P53. Science. 274: 430 (1996)

  34. Doll R, Peto R: Mortality in relation to smoking: 20 years’ observations on male British doctors. Br. Med. J 2: 1525 (1976)

  35. Drost E M, Skwarski K M, Sauleda J, Soler N, Roca J, Agusti A, MacNee W: Oxidative stress and airway infl ammation in severe exacerbations of COPD. Thorax. 60: 293 (2005)

  36. ERIKSEN H M, NORDBØ H: Extrinsic discoloration of teeth. J Clin Periodontol 5: 229–236 (1978)

  37. Ezzati M, Henley S J, Thun M J, Lopez A D: Role of smoking in global and regional cardiovascular mortality. Circulation 112: 489 (2005)

  38. Ezzati M, Lopez A D: Estimates of global mortality attributable to smoking in 2000. Lancet. 362: 847 (2003)

  39. Facchini F S, Hollenbeck C B, Jeppesen J, Chen Y D, Reaven G M: Insulin resistance and cigarette smoking. Lancet. 339: 1128 (1992)

  40. FILIPPI A, MÜLLER N: Echte und psychisch bedingte Halitosis – Befunde, Diagnosen und Ergebnisse einer Mundgeruch-Sprechstunde. Schweiz Monatschr Zahnmed 116: 129–135 (2006)

  41. Fletcher C, Peto R: The natural history of chronic airfl ow obstruction. Br. Med. J 1: 1645 (1977)

  42. Fusegawa Y, Goto S, Handa S, Kawada T, Ando Y: Platelet spontaneous aggregation in plateletrich plasma is increased in habitual smokers. Thromb.Res. 93: 271 (1999)  

  43. Gajalakshmi V, Peto R, Kanaka T S, Jha P: Smoking and mortality from tuberculosis and other diseases in India: retrospective study of 43 000adult male deaths and 35 000 controls. Lancet. 362: 507 (2003)

  44. Godtfredsen N S, Prescott E, Osler M: Effect of smoking reduction on lung cancer risk. JAMA. 294: 1505 (2005) The Health Benefi ts of Smoking Cessation. A Report of the Surgeon General (1990). (Vol. CDC 90–8416). Washington DC The Health Consequences of Smoking. A Report of the Surgeon General (2004). National Center for Chronic Disease Prevention and Health Promotion. Atlanta, GA: Offi ce on Smoking and Health

  45. Goldenberg I, Jonas M, Tenenbaum A, Boyko V, Matetzky S, Shotan A, Behar S, Reicher-Reiss H: Current smoking, smoking cessation, and the risk of sudden cardiac death in patients with coronary artery disease. Arch.Intern.Med. 163: 2301 (2003a)

  46. Golledge J, Muller J, Daugherty A, Norman P: Abdominal aortic aneurysm: pathogenesis and implications for management. Arterioscler Thromb Vasc Biol. 26: 2605 (2006)

  47. Green M S, Jucha E, Luz Y: Blood pressure in smokers and nonsmokers: epidemiologic findings. Am Heart.J 111: 932 (1986) 

  48. Groppelli A, Giorgi D M, Omboni S, Parati G, Mancia G: Persistent blood pressure increase induced by heavy smoking. J Hypertens. 10: 495 (1992)

  49. GUPTA P C, MURTI P R, BHONSLE R B: Epidemiology of cancer by tobacco products and the signifi cance of TSNA. Crit Rev Toxicol 26: 183–198 (1996)

  50. HATUSKAMI D K, LEMMONDS C, TOMAR S L: Smokeless tobacco use: harm reduction or induction approach? Prev Med 38: 309– 317 (2004)

  51. He J, Vupputuri S, Allen K, Prerost M R, Hughes J, Whelton P K: Passive smoking and the risk of coronary heart disease – a meta-analysis of epidemiologic studies. N.Engl.J Med. 340: 920 (1999) 

  52. HEDIN C A, LARSSON Å: The ultrastructure of the gingival epithelium in smokers’ melanosis. J Periodontol Res 19: 177–190 (1984)

  53. HEDIN C A, PINDBORG J J, AXELL T: Disappearance of smokers’ melanosis after reducing smoking. J Oral Pathol Med 22: 228–230 (1993)

  54. HEDIN C A: Smokers’ melanosis. Occurence and localization in the attached gingiva. Arch Dermatol 113: 1533–1538 (1977)

  55. Heitzer T, Just H, Munzel T: Antioxidant vitamin C improves endothelial dysfunction in chronic smokers. Circulation 94: 6 (1996a)

  56. Heitzer T, Yla-Herttuala S, Luoma J, Kurz S, Munzel T, Just H, Olschewski M, Drexler H: Cigarette smoking potentiates endothelial dysfunction of forearm
  57. resistance vessels in patients with hypercholesterolemia. Role of oxidized LDL. Circulation 93: 1346 (1996b)

  58. Hermanson B, Omenn G S, Kronmal R A, Gersh B J: Benefi cial six-year outcome of smoking cessation in older men and women with coronary artery disease. Results from the CASS registry. N. Engl. J Med. 319: 1365 (1988)

  59. Herth F, Becker H D, Ernst A: Conventional vs endobronchial ultrasound-guided transbronchial needle aspiration: a randomized trial. Chest. 125: 322 (2004)

  60. Herth F, Becker H D: New aspects in early detection and local staging of early lung cancer. Lung Cancer 34 Suppl 3: S7 (2001)

  61. Higgins S: Smoking in pregnancy. Curr. Opin. Obstet. Gynecol. 14: 145 (2002) 

  62. Hogg J C, Chu F, Utokaparch S, Woods R, Elliott W M, Buzatu L, Cherniack R M, Rogers R M, Sciurba F C, Coxson H O, Pare P D: The nature of small-airway obstruction in chronic obstructive pulmonary disease. N. Engl. J Med. 350: 2645 (2004)

  63. Hogg J C: Pathophysiology of airfl ow limitation in chronic obstructive pulmonary disease. Lancet. 364: 709 (2004)

  64. HOLMSTRUP P, BESSERMANN M: Clinical, therapeutic, and pathogenic aspects of chronic oral multifocal candidiasis. Oral Surg Oral Med Oral Pathol 56: 388–395 (1983)

  65. Howard G, Burke G L, Szklo M, Tell G S, Eckfeldt J, Evans G, Heiss G: Active and passive smoking are associated with increased carotid wall thickness. The Atherosclerosis Risk in Communities Study. Arch.Intern.Med. 154: 1277 (1994)

  66. Howard G, Wagenknecht L E, Burke G L, Diez-Roux A, Evans G W, McGovern P, Nieto F J, Tell G S: Cigarette smoking and progression of atherosclerosis: The Atherosclerosis Risk in Communities (ARIC) Study. JAMA. 279: 119 (1998) 

  67. Inoue T, Oku K, Kimoto K, Takao M, Nomoto J, Handa K, Kono S, Arakawa K: Relationship of cigarette smoking to the severity of coronary and thoracic aortic atherosclerosis. Cardiology. 86: 374 (1995)

  68. Jee S H, Suh I, Kim I S, Appel L J: Smoking and atherosclerotic cardiovascular disease in men with low levels of serum cholesterol: the Korea Medical Insurance Corporation Study. JAMA. 282: 2149 (1999)

  69. Jee S H, Suh I, Kim I S, Appel L J: Smoking and atherosclerotic cardiovascular disease in men with low levels of serum cholesterol: the Korea Medical Insurance Corporation Study. JAMA. 282: 2149 (1999) 

  70. Jemal A, Ward E, Hao Y, Thun M: Trends in the leading causes of death in the United States, 1970–2002. JAMA. 294: 1255 (2005)

  71. JOHNSON N W, BAIN C A: Tobacco and oral disease. EU-Working Group on Tobacco and Oral Health. Br Dent J 26: 200–206 (2000)

  72. Kannel W B, D’Agostino R B, Belanger A J: Fibrinogen, cigarette smoking, and risk of cardiovascular disease: insights from the Framingham Study. Am Heart.J 113: 1006 (1987) 

  73. Kawachi I, Colditz G A, Speizer F E, Manson J E, Stampfer M J, Willett W C, Hennekens C H: A prospective study of passive smoking and c oronary heart disease. Circulation 95: 2374 (1997) 

  74. Kawachi I, Colditz G A, Stampfer M J, Willett W C, Manson J E, Rosner B, Speizer F E, Hennekens C H: Smoking cessation and decreased risk of stroke in women. JAMA. 269: 232 (1993) 

  75. King T E, the (2003): Bronchiolitis In Interstitial Lung Disease. ed. T. E. j. S. M. I. King, p. 787. Hamilton, ON, Canada: B. C. Decker

  76. Kugiyama K, Yasue H, Ohgushi M, Motoyama T, Kawano H, Inobe Y, Hirashima O, Sugiyama S: Deficiency in nitric oxide bioactivity in epicardial coronary arteries of cigarette smokers. J Am Coll.Cardiol. 28: 1161 (1996) 

  1. Lassen U, Osterlind K, Hansen M, Dombernowsky P, Bergman B, Hansen H H: Long-term survival in small-cell lung cancer: posttreatment characteristics in patients surviving 5 to 18+ years – an analysis of 1,714 consecutive patients. J Clin.Oncol. 13: 1215 (1995)

  2. Law M R, Morris J K, Wald N J: Environmental tobacco smoke exposure and smoke exposure and ischaemic heart disease: an evaluation of the evidence. BMJ. 315: 973 (1997)

  1. LISSOWSKA J, PILARSKA A, PILARSKI P, SAMOLCZYK-WANYURA D, PIEKARCZYK J, BARDIN-MIKOLLAJCZAK A, ZATONSKI W, HERRERO R, MUNOZ N, FRANCESCHI S: Smoking, alcohol, diet, dentition and sexual practices in the epidemiology of oral cancer in Poland. Eur J Cancer Prev 12: 25–33 (2003)

  2. LLEWELLYN C D, JOHNSON N W, WARNAKULASURIYA K A: Risk factors for squamous cell carcinoma of the oral cavity in young people – a comprehensive literature review. Oral Oncol 37: 401–418 (2001)

  3. Lopez A D, Shibuya K, Rao C, Mathers C D, Hansell A L, Held L S, Schmid V, Buist S: Chronic obstructive pulmonary disease: current burden and future projections. Eur.Respir.J 27: 397 (2006)

  4. MacNee W: Oxidative stress and lung infl ammation in airways disease. Eur. J Pharmacol. 429: 195 (2001)

  5. MacNee W: Pulmonary and systemic oxidant/ antioxidant imbalance in chronic obstructive pulmonary disease. Proc Am Thorac. Soc. 2: 50 (2005)

  6. MASHBERG A, BOFFETTA P, WINKELMAN R, GARFINKEL L: Tobacco smoking, alcohol drinking, and cancer of the oral cavity and oropharynx among U.S. veterans. Cancer 72: 1369–1375 (1993)

  7. MASHBERG A, SAMIT A: Early diagnosis of asymptomatic oral and oropharyngeal squamous cancers. CA Cancer J Clin 45: 328– 351 (1995)

  8. Matetzky S, Tani S, Kangavari S, Dimayuga P, Yano J, Xu H, Chyu K Y, Fishbein M C, Shah P K, Cercek B: Smoking increases tissue factor expression in atherosclerotic plaques: implications for plaque thrombogenicity. Circulation 102: 602 (2000) 

  9. Mattson M E, Pollack E S, Cullen J W: What are the odds that smoking will kill you? Am J Public. Health 77: 425 (1987)

  10. MCCOY G D, WYNDER E L: Etiological and preventive implications in alcohol carcinogenesis. Cancer Res 39: 2844–2850 (1979)

  11. MEECHAN J G, MACGREGOR I D, ROGERS S N, HOBSON R S, BATE J P, DENNISON M: The effect of smoking on immediate postextraction socket fi lling with blood and on the incidence of painful socket. Br J Oral Maxillofac Surg 26: 402–409 (1988)

  12. MESKIN L H: Oral cancer – the forgotten disease. J Am Dent Assoc 125: 1042–1045 (1994)

  13. Mikkelsen K L, Wiinberg N, Hoegholm A, Christensen H R, Bang L E, Nielsen P E, Svendsen T L, Kampmann J P, Madsen N H, Bentzon M W: Smoking related to 24-h ambulatory blood pressure and heart rate: a study in 352 normotensive Danish subjects. Am J Hypertens. 10: 483 (1997) 

  14. Moller A M, Villebro N, Pedersen T, Tonnesen H: Effect of preoperative smoking intervention on postoperative complications: a randomised clinical trial. Lancet. 359: 114 (2002)

  15. Murray C J, Lopez A D: Global mortality, disability, and the contribution of risk factors: Global Burden of Disease Study. Lancet. 349: 1436 (1997)

  16. Nagai S, Hoshino Y, Hayashi M, Ito I: Smokingrelated interstitial lung diseases. Curr. Opin. Pulm. Med. 6: 415 (2000)

  17. Narkiewicz K, van de Borne P J, Hausberg M, Cooley R L, Winniford M D, Davison D E, Somers V K: Cigarette smoking increases sympathetic outflow in humans. Circulation 98: 528 (1998) 

  18. Nash J E, Persaud T V: Embryopathic risks of cigarette smoking. Exp Pathol. 33: 65 (1988) Nationales Programm zur Tabakprävention 2001– 2005 (2005)

  1. Newby D E, Wright R A, Labinjoh C, Ludlam C A, Fox K A, Boon N A, Webb D J: Endothelial dysfunction, impaired endogenous fibrinolysis, and cigarette smoking: a mechanism for arterial thrombosis and myocardial infarction. Circulation 99: 1411 (1999) 

  2. Newcomb P A, Carbone P P: The health consequences of smoking. Cancer. Med. Clin. North. Am 76: 305 (1992)

  3. NILSSON R: A qualitative and quantitative risk assessment of snuff dipping. Regul Toxicol Pharmacol 28: 1–16 (1998)

  4. Nowak J, Murray J J, Oates J A, FitzGerald G A: Biochemical evidence of a chronic abnormality in platelet and vascular function in healthy individuals who smoke cigarettes. Circulation 76: 6 (1987) 

  5. Nuorti J P, Butler J C, Farley M M, Harrison L H, McGeer A, Kolczak M S, Breiman R F: Cigarette smoking and invasive pneumococcal disease. Active Bacterial Core Surveillance Team. N. Engl. J Med. 342: 681 (2000)

  6. Parker C M, Voduc N, Aaron S D, Webb K A, O’Donnell D E: Physiological changes during symptom recovery from moderate exacerbations of COPD. Eur. Respir. J 26: 420 (2005)

  7. PARKIN D M, PISANI P, FERLAY J: Estimates of the worldwide incidence of 25 major cancers in 1990. Int J Cancer 80: 827–841 (1999)

  8. Parrott S, Godfrey C, Raw M, West R, McNeill A: Guidance for commissioners on the cost effectiveness of smoking cessation interventions. Health Educational Authority. Thorax. 53 Suppl 5 Pt 2: S1 (1998)

  9. PASQUALI B: Menstrual phase, history of smoking, and taste discrimination in young women. Percept Mot Skills 84: 1243–1246 (1997)

  10. PINDBORG J J, ROED-PETERSEN B, RENSTRUP G: Role of smoking in floor of the mouth leukoplakias. J Oral Pathol 1: 22–29 (1972) 

  11. Prescott E, Hippe M, Schnohr P, Hein H O, Vestbo J: Smoking and risk of myocardial infarction in women and men: longitudinal population study. BMJ. 316: 1043 (1998) 

  12. PYTYNIA K B, GRANT JR, ETZEL C J, ROBERTS D B, WEI Q, STURGIS E M: Matched-pair analysis of survival of never smokers and ever smokers with squamous cell carcinoma of the head and neck. J Clin Oncol 22: 3981–3988 (2004)

  13. Rahman I: Oxidative stress in pathogenesis of chronic obstructive pulmonary disease: cellular and molecular mechanisms. Cell Biochem. Biophys. 43: 167 (2005)

  14. Reaven G, Tsao P S: Insulin resistance and compensatory hyperinsulinemia: the key player between cigarette smoking and cardiovascular disease? J Am Coll.Cardiol. 41: 1044 (2003) 

  15. REIBEL J: Tobacco and oral disease. Update on the evidence, with recommendations. Med Princ Prac 12 (suppl 1): 22–32 (2003)  REICHART P A, KOHN H: Prevalence of oral leukoplakia in 1000 Berliners. Oral Dis 2: 291–294 (1996)

  16. REICHART P A, PHILIPSEN H P: Betel chewer’s mucosa – a review. J Oral Pathol Med 27: 239–242 (1998)

  17. REICHART P A: Primärprävention des Mundhöhlenkarzinoms und oraler Präkanzerosen. Mund Kiefer GesichtsChir 4: 357–364 (2000a)

  18. REICHART P A: Tabak und Mundgesundheit. Dtsch Zahnärztl Z 55: 223–229 (2000b) 

  19. RODU B, JANSSON C: Smokeless tobacco and oral cancer: a review of the risks and determinants. Crit Rev Oral Biol Med 15: 252–263 (2004)
     
  20. ROED-PETERSEN B, PINDBORG J J: A study of Danish snuff-induced oral leukoplakias. J Oral Pathol 2: 301–313 (1973)

  21. ROED-PETERSEN B: Effect on oral leukoplakia of reducing or ceasing tobacco smoking. Acta Derm Vernereol 62: 164–167 (1982) 

  22. Ross R: Atherosclerosis – an inflammatory disease. N. Engl. J Med. 340: 115 (1999)

  23. Ryu J H, Colby T V, Hartman T E, Vassallo R: Smoking-related interstitial lung diseases: a concise review. Eur.Respir.J 17: 122 (2001)

  24. Saetta M, Turato G, Maestrelli P, Mapp C E, Fabbri L M: Cellular and structural bases of chronic obstructive pulmonary disease. Am J Respir. Crit. Care Med. 163: 1304 (2001)

  25. Samet J M: Health benefi ts of smoking cessation. Clin. Chest. Med. 12: 669 (1991)

  26. SCHEPMAN K P, VAN DER MEIJ E H, SMEELE L E, VAN DER WAAL I: Concomitant leukoplakia in patients with oral squamous cell carcinoma. Oral Dis 5: 206–209 (1999)

  27. SCHEPMAN K P, VAN DER MEIJ E H, SMEELE L E, VAN DER WAAL I: Malignant transformation of oral leukoplakia: a follow-up study of a hospital-based population of 166 patients with oral leukoplakia from the Netherlands. Oral Oncol 34: 270–275 (1998)

  28. SCHLEIFLE C, REICHERT P A, DIETRICH T: Low prevalence of oral leukoplakia in a representative sample of the US population. Oral Oncol 39: 619–625 (2003)

  29. SEIFERT G: Prämaligne orale Veränderungen (Präkanzerosen). In: Seifert G (Hrsg.): Oralpathologie. Mundhöhle, angrenzendes Weichteil- und Knochengewebe. Springer, Berlin, pp 257–289 (2000)

  30. Shapiro S D, Ingenito E P: The pathogenesis of chronic obstructive pulmonary disease: advances in the past 100 years. Am J Respir. Cell Mol Biol 32: 367 (2005)

  31. Shiverick K T, Salafia C: Cigarette smoking and pregnancy I: ovarian, uterine and placental effects. Placenta. 20: 265 (1999) Schweiz Monatsschr Zahnmed Vol. 118 6/5008 

  32. SILVERMAN S JR, GORSKY M, LOZADA F: Oral leukoplakia and malignant transformation. A follow-up study of 257 patients. Cancer 53: 563–568 (1984)

  33. SQUIER C A, KREMER M J, WERTZ P W: Effect of ethanol on lipid metabolism and epithelial permeability barrier of skin and oral mucosa in the rat. J Oral Pathol Med 32: 595–599 (2003)

  34. Steenland K, Thun M, Lally C, Heath C Jr.: Environmental tobacco smoke and coronary heart disease in the American Cancer Society CPS-II cohort. Circulation 94: 622 (1996)

  35. Stefanadis C, Tsiamis E, Vlachopoulos C, Stratos C, Toutouzas K, Pitsavos C, Marakas S, Boudoulas H, Toutouzas P: Unfavorable effect of smoking on the elastic properties of the human aorta. Circulation 95: 31 (1997)

  36. Sumida H, Watanabe H, Kugiyama K, Ohgushi M, Matsumura T, Yasue H: Does passive smoking impair endothelium-dependent coronary artery dilation in women? J Am Coll. Cardiol. 31: 811 (1998)

  37. Tager I B, Speizer F E: Risk estimates for chronic bronchitis in smokers: a study of male-female differences. Am Rev. Respir. Dis. 113: 619 (1976)

  38. ÜNSAL E, PAKSOY C, SOYKAN E, ELHAN A H, SAHIN M: Oral melanin pigmentation related to smoking in a Turkish population. Community Dent Oral Epidemiol 29: 272–277 (2001)

  39. Vineis P, Airoldi L, Veglia F, Olgiati L, Pastorelli R, Autrup H, Dunning A, Garte S, Gormally E, Hainaut P, Malaveille C, Matullo G, Peluso M, Overvad K, Tjonneland A, Clavel-Chapelon F, Boeing H, Krogh V, Palli D, Panico S, Tumino R, Bueno-De-Mesquita B, Peeters P, Berglund G, Hallmans G, Saracci R, Riboli E: Environmental tobacco smoke and risk of respiratory cancer and chronic obstructive pulmonary disease in former smokers and never smokers in the EPIC prospective study. BMJ. 330: 277 (2005)

  40. Vineis P, Alavanja M, Buffl er P, Fontham E, Franceschi S, Gao Y T, Gupta P C, Hackshaw A, Matos E, Samet J, Sitas F, Smith J, Stayner L, Straif K, Thun M J, Wichmann H E, Wu A H, Zaridze D, Peto R, Doll R: Tobacco and cancer: recent epidemiological evidence. J Natl Cancer Inst. 96: 99 (2004)

  41. Von Essen S, West W, Sitorius M, Rennard S I: Complete resolution of roentgenographic changes in a patient with pulmonary histiocytosis X. Chest. 98: 765 (1990)

  42. WARNAKULASURIYA S, SUTHERLAND G, SCULLY C: Tobacco, oral cancer, and treatment of dependence. Oral Oncol 41: 244–260 (2005)

  43. WARNAKULASURIYA S: Effectiveness of tobacco counseling in the dental offi ce. J Dent Educ 92: 1079–1087 (2002)

  44. WARNAKULASURIYA S: Smokeless tobacco and oral cancer. Editorial. Oral Diseases 10: 1–4 (2004)

  45. Wedzicha J A: Exacerbations: etiology and pathophysiologic mechanisms. Chest. 121: 136S (2002)

  46. Wingo P A, Ries L A, Giovino G A, Miller D S, Rosenberg H M, Shopland D R, Thun M J, Edwards B K: Annual report to the nation on the status of cancer, 1973-1996, with a special section on lung cancer and tobacco smoking. J Natl Cancer Inst. 91: 675 (1999)

  47. WINN D M: Epidemiology of cancer and other systemic effects associated with the use of smokeless tobacco. Adv Dent Res 11: 313–321 (1997)

  48. Winniford M D, Wheelan K R, Kremers M S, Ugolini V, van den Berg E, Jr., Niggemann E H, Jansen D E, Hillis L D: Smoking-induced coronary vasoconstriction in patients with atherosclerotic coronary artery disease: evidence for adrenergically mediated alterations in coronary artery tone. Circulation 73: 662 (1986)

  49. Wistuba I I: Genetics of preneoplasia: lessons from lung cancer. Curr.Mol Med. 7: 3 (2007)

  50. WRAY A, MCGUIRT W F: Smokeless tobacco usage associated with oral carcinoma. Incidence, treatment, outcome. Arch Otolaryngol Head Neck Surg 119: 929–933 (1993)

  51. Xu X, Dockery D W, Ware J H, Speizer F E, Ferris B G Jr: Effects of cigarette smoking on rate of loss of pulmonary function in adults: a longitudinal assessment. Am Rev. Respir. Dis. 146: 1345 (1992)

  52. Yusuf S, Hawken S, Ounpuu S, Dans T, Avezum A, Lanas F, McQueen M, Budaj A, Pais P, Varigos J, Lisheng L: Effect of potentially modifiable risk factors associated with myocardial infarction in 52 countries (the INTERHEART study): case-control study. Lancet. 364: 937 (2004)

  53. ZATTERSTROM UK, SVENSSON M, SAND L, NORDGREN H, HIRSCH J M: Oral cancer after using Swedish snus (smokeless tobacco) for 70 years – a case report. Oral Diseases 10: 50–53 (2004)

  54. Zidovetzki R, Chen P, Fisher M, Hofman F M, Faraci F M: Nicotine increases plasminogen activator inhibitor-1 production by human brain endothelial cells via protein kinase C-associated pathway. Stroke. 30: 651 (1999)

Dr. Matthias Krüll

Institut für Allergie- und Asthmaforschung Berlin

Tempelhofer Damm 176

12099 Berlin

E-Mail: kruell@pneumologie-berlin.de

Dr. Michael Bornstein

Klinik für Oralchirurgie und Stomatologie

Zahnmedizinische Kliniken der Universität Bern

Freiburgstraße 7

CH-3010 Bern

Tel.: +41 31632 2546-66

fax: +41 31632 0914

E-Mail: michael.bornstein@zmk.unibe.ch

Leser-Kommentare

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar zu verfassen.