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Eine neue Methode zur Versorgung des hochatrophen zahnlosen Oberkiefers bei problematischem Sinuslift

Der laterale Nasenlift mittels Trapdoor-Technik

Vorgestellt wird eine neue Methode eines lateralen Nasenlifts nach Lindorf im Zusammenhang mit einem Sinuslift beim hochatrophen zahnlosen Oberkiefer. Durch eine Trapdoor-Verlagerung der lateralen Nasenwand wird eine Implantatversorgung in Fällen ermöglicht, in denen ein Sinuslift eigentlich kontraindiziert wäre, da die Kieferhöhle in transversaler Richtung zu schmal ist. Dadurch wäre beim normalen Sinuslift keine prothetisch nutzbare Implantatposition erzielbar. Die Trapdoor-Technik wird in drei verschiedenen Varianten für unterschiedliche anatomische Ausgangssituationen beschrieben. Der Eingriff ist für den Patienten nicht belastender als ein normaler Sinuslift und kann vom erfahrenen Kieferchirurgen ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Bei ungünstigen anatomischen Voraussetzungen im Bereich der Nase kann gleichzeitig oder zu einem späteren Zeitpunkt eine Teilresektion der unteren Nasenmuschel erfolgen. Die neue Methode hat dem Entwickler zufolge entscheidende Vorteile gegenüber den alternativen, wesentlich aufwendigeren Versorgungsmöglichkeiten, wie Auflagerung von Beckenkammtransplantaten oder LeFort-I-Osteotomie mit Interposition. Mehr...

Von Prof. Dr. Dr. Dr. Helmut H. Lindorf, Dr. Renate Müller-Herzog, Dr. Jonas Lehner    aktualisiert am 01.02.2012

Strukturanalyse zahnärztlicher Analgetikaverordnungen

Im Vergleich zu den humanmedizinischen Kollegen im Inland wie auch zu Zahnärzten im inner- und außereuropäischen Ausland gehen die deutschen Zahnärzte bei den Analgetikaverordnungen einen „Sonderweg“, der allerdings weder in medizinischer noch in ökonomischer Weise gerechtfertigt ist. Die fixe Analgetikakombination ASS/Paracetamol/Codein/Coffein (Dolomo®), deren Anteil bei über 80 % des Umsatzes der verschreibungspflichtigen zahnärztlichen Analgetika liegt, bietet keine evidenzbasierten Vorteile für die Patienten. Verschiedene Wirkstoffe erschweren beim Auftreten von Nebenwirkungen die Aufklärung ätiologischer Zusammenhänge und bei einer Intoxikation deren Behandlung. So kommt der Autor aufgrund seiner Studienergebnisse zu dem Schluss, dass die Universitäten und die zahnärztlichen Organisationen sowie jeder einzelne Zahnarzt dem Thema zahnärztlicher Arzneimittelverordnungen mehr Beachtung schenken sollten. Mehr...
Von Dr. Dr. Frank Halling    aktualisiert am 31.01.2012

Initialkaries: Fluoridierung, Versiegelung oder Infiltration?

Abb. 1: Kariesrückgang bei Jugendlichen in Deutschland.
Der massive Rückgang des Kariesbefalls bei Kindern und Jugendlichen führt einerseits dazu, dass bei dieser Patientengruppe Füllungen nicht mehr die Regelversorgung darstellen, sondern die Ausnahme sind. Andererseits steigt damit der Wunsch, falls doch eine Läsion auftritt, dass eine noninvasive Therapie zumindest versucht wird, um ggf. eine Restauration sogar zu vermeiden. Die Möglichkeiten der Versorgung in diesem Zusammenhang werden nachfolgend beleuchtet. Mehr...
aktualisiert am 27.01.2012

„CBCT meets-Kongress“ geht in die zweite Runde – Themen: DVT-Anwendung, -Auswertung, -Datentransfer und -Archivierung

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Die bildgebende Diagnostik in der Zahnheilkunde wurde durch die Einführung der dentalen digitalen Volumentomographie (DVT) um eine wesentliche Modalität erweitert. Mithilfe dieser Technologie bietet sich der zahnmedizinischen bildgebenden Diagnostik ein Verfahren zur dreidimensionalen Darstellung der Mund-, Kiefer- und Gesichtsregion. Das „Dentale Diagnostikzentrum (DDZ) Breisgau" lädt zum 2. Kongress ein. Mehr...
aktualisiert am 16.01.2012

Zahnersatz und Lebensqualität – Stand der wissenschaftlichen Forschung

Festsitzende Brückenkonstruktion
Der Begriff „Lebensqualität“ wird oft im Zusammenhang mit zahnärztlicher Therapie verwendet. Doch was genau bezeichnet das und wie kann man Lebensqualität in unserem Bereich messen? Die folgenden Ausführungen erläutern den Begriff der mundgesundheitsbezogenen Lebensqualität und deren Messinstrument, einen spezifischen Fragebogen, ebenso wie den Stand der aktuellen Forschung zu den Zusammenhängen von Lebensqualität und Zahnersatz. Mehr...
Von Prof. Dr. Alexander Hassel    aktualisiert am 04.01.2012

Lachgassedierung bei kleinen Patienten

Quelle: © by-sassi /pixelio.de
Mehr als 80% der Kinder, die erstmals eine Zahnbehandlung unter Lachgassedierung erlebt haben, möchten auch beim nächsten Zahnarztbesuch nicht darauf verzichten. Aus Sicht des Zahnarztes führt die Lachgassedierung bei 9 von 10 Patienten zum gewünschten Effekt. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie des Kölner Instituts für dentale Sedierung (IdS), die auf dem 23. Internationalen Kongress für Kinderzahnheilkunde (IAPD 2011) in Athen vorgestellt wurde[1]. Mehr...
Von Markus Lemke    aktualisiert am 22.12.2011

Wie Prophylaxe zum Erfolg wird

Zahnmedizin ohne Prophylaxe ist heute nicht mehr vorstellbar. Die Frage, was eigentlich eine nach den Vorgaben – lege artis – gestaltete Prophylaxesitzung und Prophylaxeleistungen beinhaltet, scheint jedoch nach wie vor ein ganz schwieriges Thema zu sein, so die Erfahrung der Autorin. Im folgenden Beitrag stellt sie das auf der Methodisch-Strukturierten-Individualprophylaxe basierende Konzept Schritt für Schritt vor. Mehr...
Von Meral Schnatterer    aktualisiert am 21.12.2011

Vorstellung eines E-Learning-Programms zur Erlernung des ICDAS für die Diagnose der Zahnkaries

Die Kariesdiagnostik gehört zu den Kernaufgaben in der zahnärztlichen Praxis und ist entscheidend für die Wahl der geeigneten präventiven oder invasiv-restaurativen Therapie. Der Rückgang der Kariesprävalenz sowie die Verschiebung der Ausprägung von kariösen Läsionen machen ein Diagnosesystem erforderlich, das nicht ausschließlich Karies auf Kavitationsniveau, sondern auch initiale Läsionen zuverlässig erfasst. Dieses Ziel verfolgte die Entwicklung des „International Caries Detection and Assessment System“ (ICDAS), das auf der Evidenz der bisher existierenden Methoden basiert und die Diagnose der Zahnkaries auf individueller Ebene und im öffentlichen Gesundheitswesen ermöglicht. Im nachfolgenden Beitrag wird das E-Learning-Programm vorgestellt, das entwickelt wurde, um die Bekanntheit des ICDAS zu fördern, die Anwendung zu unterstützen und die Kenntnisse zu intensivieren. Mehr...
Von Prof. Dr. Anahita Jablonski-Momeni    aktualisiert am 20.12.2011

Weichgewebs- und Alveolenmanagement

Für ästhetisch-funktionell einwandfreie Implantationen bzw. Restaurationen ist der dreidimensionale Erhalt von Hart- und Weichgewebe nach einer Extraktion entscheidend. Um die Resorptionsvorgänge nach Extraktion minimal zu halten ist in einigen Fällen eine Auffüllung der Extraktionsalveole, die sogenannte Socket Preservation notwendig. Im folgenden Beitrag werden die verschiedenen Techniken der Socket Preservation beschrieben, die die Autoren ebenso vorstellen wie die Grundlagen der Umbauvorgänge in der Extraktionsalveole, um die Bedeutung dieser Maßnahme besser verstehen zu können. Aus der Diskussion der Ergebnisse von Langzeitstudien ergeben sich ihre klaren Therapieempfehlungen und stellen somit eine Entscheidungshilfe auch im Hinblick auf Kosten und Nutzen für die tägliche Praxis dar. Mehr...
Von Dr. Florian Rathe    aktualisiert am 19.12.2011

Die erfolgreiche Behandlung von Kindern

„Ich werde dir jetzt einmal in den Mund schauen, O.K.?“ „Nein!“, sagt der junge Patient. So schnell kann die Behandlung eines Kindes zu Ende sein. Wünschenswert ist dies natürlich nicht: So geht dem Zahnarzt Zeit verloren, das Kind wird nicht behandelt, und es entsteht kein Vertrauensverhältnis für künftige Behandlungen. Und wer es in solchen Situationen mit Zwang versucht, hat wahrscheinlich bei Kindern und Eltern verloren. Also gilt es, solche Reaktionen erst gar nicht heraufzubeschwören. Ein erfahrener Kinderzahnarzt erläutert im Folgenden die wichtigsten Regeln, um das Vertrauen junger Patienten zu gewinnen und sie zur Kooperation zu bewegen – wichtige Voraussetzungen, um eine Behandlung bei Kindern erfolgreich durchführen zu können. Mehr...
Von Dr. Curt Goho    aktualisiert am 19.12.2011

Start in die digitale Röntgentechnik

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Ein EDV-Systemberater stellt nachfolgend die grundlegenden Aspekte vor, die man beim Einstieg in die Welt des digitalen Röntgens beachten sollte. Mehr...
Von Ralf Zimmermann    aktualisiert am 26.11.2011

Optimierung der Schienentherapie durch elektromyographische Kontrolle

Die Therapie mit Aufbissbehelfen bzw. Okklusionsschienen gehört zum Standardrepertoire in der zahnärztlichen Praxis. Immer mehr rückt dabei die Behandlung von Patienten mit craniomandibulären Dysfunktionen in den Vordergrund. Die Ziele der Schienentherapie sind dabei nicht einheitlich definiert: Geht es nur um die Beseitigung lokaler Symptome oder ganzkörperlicher Auswirkungen? Sollen Einflüsse auf die Kopf- und Körperhaltung Berücksichtigung finden? Dient die gefundene Kieferrelation auch der Planung der anschließenden dauerhaften Versorgung? Im vorliegenden Artikel wird ein Konzept vorgestellt, welche Parameter bei der Planung und Durchführung einer konsequenten Schienentherapie beachtet werden sollten und welche Möglichkeiten der Optimierung dieser Behandlung durch den Einsatz elektromyographischer Verfahren bestehen. Mehr...
Von Dr. Jürgen Reitz    aktualisiert am 23.11.2011

Komplette digitale Prozesskette: Ein Patientenfall

Die digitale Abformung entwächst ihren Kinderschuhen, sodass sich selbst komplexe Arbeiten in einer vollständig digitalen Prozesskette realisieren lassen. Im folgenden Patientenfall soll dargestellt werden, dass auch bei komplettem Stützzonenverlust eine prothetische Lösung auf Basis einer digitalen Abformung herstellbar ist. Mehr...
Von Dr. Helmut Kesler, ZIRKONZEPT GmbH, F. Müller® Dental-Technik GmbH    aktualisiert am 23.11.2011

Die Revision einer Wurzelkanalbehandlung – wann und wie?

Endodontische Revisionsbehandlungen sind anspruchsvolle zahnmedizinische Eingriffe, die regelmäßig eine Herausforderung für den Zahnarzt darstellen. Im folgenden Beitrag wird neben der Darstellung des Entscheidungsprozesses für oder gegen eine endodontische Revisionsbehandlung erläutert, wie es unter Verwendung unterstützender Hilfsmittel praktisch möglich ist, unter Einhaltung eines systematisch aseptischen Behandlungskonzeptes, hohe Erfolgsquoten zu erzielen. Dabei kristallisiert sich heraus, dass neben den technischen Hilfsmitteln und der Erfahrung des Behandlers vor allem eine Revisionsbehandlung ohne Zeitdruck maßgebliche Voraussetzung für einen Behandlungserfolg ist. Mehr...
Von Dr. Thomas Schwarze    aktualisiert am 21.11.2011

Die Zukunft ist digital – neue Materialien und neue Techniken

Mit dem Einsatz digitaler Techniken in Zahnmedizin und Zahntechnik ergeben sich Möglichkeiten, Behandlungsabläufe neu zu strukturieren und zu organisieren. So ist es teilweise möglich, Behandlungsschritte zu verkürzen und die Zahl der Patientensitzungen zu reduzieren bei gleichbleibenden Behandlungsergebnissen. Insbesondere die Vernetzung verschiedener digitaler Technologien ergibt neue, überraschende Ansätze im Sinne einer verbesserten Patientenbehandlung. Die folgenden Ausführungen geben eine aktuelle Übersicht. Mehr...
Von ZTM Josef Schweiger    aktualisiert am 20.11.2011

Recall in der Prophylaxepraxis – ein Update

Abb. 1: Studien zur Compliance im oralprophylaktischen Recall (modifiziert. n. Bartsch 2006).
Um die Erfolge der Praxisprophylaxe, die ohne Zweifel festzustellen sind, langfristig zu sichern, ist u. a. eine am individuellen Risiko orientierte, regelmäßige professionelle Zahnreinigung unumgänglich. Effizient ist sie in der zahnärztlichen Praxis nur umzusetzen, wenn ein organisatorischer Paradigmenwechsel erfolgt, der als zentrales Element ein straffes, funktionierendes Recallsystem beinhaltet. Im folgenden Beitrag erläutert der Autor dazu anschaulich Theorie und Praxis des Recalls und stellt ein erfolgreiches, praxisverwaltetes Recallsystem vor, das nachweislich mit einem klinischen Erfolg eng verbunden ist. Mehr...
aktualisiert am 14.11.2011

Recall in der Prophylaxepraxis – ein Update

Gut lächeln lässt es sich mit gepflegten Zähnen (Stephan Dietl, pixelio.de).
Um die Erfolge der Praxisprophylaxe, die ohne Zweifel festzustellen sind, langfristig zu sichern, ist u. a. eine am individuellen Risiko orientierte, regelmäßige professionelle Zahnreinigung unumgänglich. Effizient ist sie in der zahnärztlichen Praxis nur umzusetzen, wenn ein organisatorischer Paradigmenwechsel erfolgt, der als zentrales Element ein straffes, funktionierendes Recallsystem beinhaltet. Im folgenden Beitrag erläutert der Autor dazu anschaulich Theorie und Praxis des Recalls und stellt ein erfolgreiches, praxisverwaltetes Recallsystem vor, das nachweislich mit einem klinischen Erfolg eng verbunden ist. Mehr...
aktualisiert am 14.11.2011

Uni setzt Akzente: CAD/CAM-Restaurieren im Lehrprogramm

Die restaurative CAD/CAM-Ausbildung gehört zum Ausbildungsprogramm der Universitätszahnklinik Mainz. Oberarzt Dr. Dietrich ist der 3. von links (Bildquelle: ZMKK Mainz).
Studierende der Zahnheilkunde an der Universität Mainz werden schon seit mehreren Jahren ab dem 9. Semester im Rahmen des Prothetikkurses II mit der CAD/CAM-Restauration vertraut gemacht. Nachfolgend wird kurz erläutert, warum und wie diese Möglichkeit der Restauration in das Lehrprogramm aufgenommen wurde. Mehr...
Von Dr. Ralf Romba    aktualisiert am 01.11.2011

Wirtschaftlichkeitsberechnungen für CEREC in der Praxis

Abb. 1: Mit dem CAD/CAM-System konstruieren Zahnärzte vollkeramische Restaurationen und schleifen sie, wie hier dargestellt, in der Praxis selbst aus, sodass der Patient in einer Sitzung versorgt werden kann.
Der Hersteller Sirona verspricht bei entsprechenden Voraussetzungen eine hohe Rendite für die Investition in das CAD/CAM-System CEREC für die Fertigung von vollkeramischen Restaurationen. Warum das so ist, erläutert Marcus Hoffmann, Angestellter des Herstellers, nachfolgend aus seiner Sicht und stellt anhand einer Tabelle dar, wie jeder Zahnarzt ausrechnen kann, ob sich für ihn eine solche Investition lohnt. Mehr...
Von Marcus Hoffmann    aktualisiert am 31.10.2011

Von der Risikoanalyse zum Behandlungserfolg

Periimplantärer Gewebeerhalt – eine Frage des richtigen Zeitpunktes?

Der vorliegende Artikel beschreibt die Bedeutung des zeitlichen Regimes bei der Durchführung einer oralen Rehabilitation mit dentalen Implantaten (Angaben zum verwendeten Produkt fließen ein). Dabei betrifft der richtige Zeitpunkt die Entscheidung für oder gegen eine Sofortimplantation und/oder Sofortversorgung. Unter Einbeziehung aller diagnostischen Möglichkeiten und Risikoeinschätzungen ist so eine Gewebeprävention durch Stützung und Erhalt der knöchernen Alveole und des weichgewebigen anatomischen Durchtrittsprofils möglich. Dabei spielt das „Zeitlassen“ im Rahmen der parodontalen Vorbehandlung und das „Zeitnehmen“ im Rahmen der parodontalen und periimplantären Erhaltungsbetreuung nach erfolgter Implantattherapie eine weitere Rolle. Dies beeinflusst, neben zahlreichen Einflussfaktoren, maßgeblich die langfristige Stabilität und Gesunderhaltung der periimplantären Gewebe: ein Schlüssel zur Prävention periimplantärer Infektionen. Mehr...
Von Dr. Frederic Hermann    aktualisiert am 27.10.2011

Kieferorthopädische Implantologie – wie kleine Schräubchen die moderne Kieferorthopädie verändern

Kieferorthopädische Mini-Implantate eröffnen der modernen Kieferorthopädie neue Möglichkeiten. Sie gewährleisten eine sichere Verankerung, bei der ein Zahnsegment stationär bleibt, und erlauben so die zuverlässige Behandlung auch komplexer Malokklusionen. Dabei können sie minimal-invasiv ohne großen Aufwand und ohne größere Belastung des Patienten inseriert werden. Der folgende Beitrag stellt die Vorzüge dieser neuen Behandlungstechnik dar und beantwortet grundlegende Fragen: welches Mini-Implantat wähle ich, wie und an welchen Positionen inseriere ich diese Implantate und bei welchen Indikationen wirken sie sich günstig aus. Mehr...
Von Prof. Dr. Baumgärtel    aktualisiert am 26.10.2011

Vergleich einer konfektionierten Schiene mit einer DPS-Schiene im Rahmen einer Pilotstudie

Wirken sich Veränderungen der Unterkieferlage auf sportmotorische Tests aus?

In der Zahnmedizin wird ein Aufbissbehelf bzw. eine Schiene bekanntlich eingesetzt, um das craniomandibuläre System funktionell vor Belastungsschäden zu bewahren oder Beschwerden zu lindern. Im Sport hingegen wird dem Mundschutz eine primär präventive Funktion zugesprochen, um die Zähne vor Traumata zu schützen. Aber wirkt sich der Einsatz einer individuell angefertigten Funktionsschiene auch auf die Leistungen eines Sportlers aus? Dieser Frage sind die Autoren dieses Beitrags im Rahmen einer Pilotstudie nachgegangen. Tatsächlich beeinflusste die DPS-Schiene für den Unterkiefer (nach Dr. S. Tschackert) die sportmotorische Leistungsfähigkeit der Probanden positiv, wie im Folgenden nachzulesen ist. Dies dürfte nicht nur für die Sportler unter Ihren Patienten interessant sein. Mehr...
Von Dr. Daniela Ohlendorf, M. Riegel, S. Kopp    aktualisiert am 25.10.2011

Gerüstsubstanzen, Zellen und Wachstumsfaktoren – Klinische Fallbeispiele

Moderne Knochenregeneration in der Implantologie

Abb. 1: Intraorale Situation.
Der Einsatz von allogenen, xenogenen und synthetischen Knochenersatzmaterialien in der Zahnheilkunde ist hinlänglich bekannt. Darüber hinaus gibt es Materialien, die in diesem Zusammenhang nicht „Füllen“ sondern das Knochenwachstum anregen bzw. beschleunigen sollen. Moderne Knochenregeneration in der Implantologie beinhaltet auch das Anzüchten von Knochen in vivo. Im folgenden Beitrag stellt der Autor anhand von klinischen Fallbeispielen die von ihm in der Praxis verwendeten Materialien vor, mit denen er in den letzten 10 Jahren positive Erfahrungen gemacht hat. Neben dem jeweiligen klinischen Fallbeispiel erläutert der Autor kurz Vor- und Nachteile der verwendeten Materialien. Mehr...
Von Dr. Karl-Heinz Schuckert    aktualisiert am 24.10.2011

Reflektionen über eine bedarfsgerechte Behandlung alter und sehr alter Menschen

Praxiskonzept 80+

„Mehr als die Hälfte der heute in Deutschland geborenen Kinder werden ihren 100. Geburtstag feiern – im 22. Jahrhundert“, so James Vaupel, Leiter des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock. Die demografische Entwicklung verändert nicht nur unsere Gesellschaft, sondern zwingt ebenso die Zahnarztpraxen, auf die neuen Herausforderungen mit entsprechenden Konzepten zu reagieren. Während heute jeder Zwanzigste in Deutschland 80 Jahre oder älter ist, wird dies im Jahr 2060 jeder Siebte sein. Bevölkerungsstatistische Zahlen sind sehr verlässlich – so ist es keineswegs zu früh, sich mit den praktischen Aspekten der Alterszahnmedizin vertraut zu machen und zu überlegen, ob die gängigen Praxiskonzepte auch für Patienten über 80 geeignet sind. Mehr...
aktualisiert am 24.10.2011

Konzept einer systematischen Wurzelkanalbehandlung

Abb. 1: Schwebetisch steril aufgedeckt.
Die erfolgreiche Wurzelkanalbehandlung ist in bestimmten Situationen Voraussetzung für den Zahnerhalt und die gegebenenfalls erforderliche prothetische Rekonstruktion. In diesem Beitrag wird das systematische Vorgehen bei der Durchführung der Wurzelkanalaufbereitung und -füllung durch den behandelnden Zahnarzt beschrieben, wie es an der Abteilung für Orale Medizin der Aeskulap-Klinik in Brunnen, Schweiz, gehandhabt wird. Mehr...
Von Dr. Corinna Nobilis    aktualisiert am 10.10.2011

Immunologische Grundlagen der Titan-induzierten Periimplantitis

Titan zeichnet sich durch ein hervorragendes Korrosionsverhalten aus und hat dadurch eine gute Verträglichkeit. Allerdings wissen sowohl Orthopäden als auch Zahnmediziner, dass bei einigen Patienten die Implantate unerwünschte Entzündungserscheinungen induzieren, die zur fehlenden knöchernen Integration führen können. Mehr...
Von Dr. Volker von Baehr, Dr. Sabine Schütt    aktualisiert am 03.10.2011

Alloplastische Sinusbodenelevation bei vollständiger Atrophie des zahnlosen Alveolarfortsatzes mittels nanokristallinen, phasenreinen Hydroxylapatits

Mit dem vorliegenden klinischen Fallbericht soll gezeigt werden, dass ein nanokristallines, auf der Basis von Hydroxylapatit aufgebautes Knochenersatzmaterial für den Einsatz bei Kieferaugmentationen und Defektrekonstruktionen vorteilhaft sein kann. Der Autor beschreibt einen Patientenfall mit einer schwierigen Ausgangssituation nach Zystektomien im Ober- und Unterkiefer, Verlust der Schneider’schen Membran sowie Zahnverlust im zweiten Quadranten, gefolgt von vollständiger Alveolarfortsatzatrophie. Für die externe Sinusbodenelevation bei fehlender Schneider´scher Membran erwies sich die volumenstabile und pastöse Konsistenz des hier verwendeten Knochenersatzmaterials als entscheidender Vorzug. Der Autor kommt zur Konklusion, dass das verwendete Material in diesem Fall als vollwertige Alternative zu autologem Knochenersatz in der präprothetischen Chirurgie eingesetzt werden konnte. Mehr...
Von Dr. Dr. Stefan Wolf Schermer    aktualisiert am 03.10.2011

Effektives White-Spot-Management in der kieferorthopädischen Therapie

Vorbeugen, Erkennen und Wiederherstellen sind die Schlagworte für eine erfolgreiche Bekämpfung der White-Spot- und Karies-Läsionen. Dafür gibt es bereits einige Methoden und Materialien in der Medizin und Zahnmedizin. Der folgende Beitrag gibt eine Übersicht über die zur Verfügung stehenden Methoden zum aktiven White-Spot-Management, insbesondere während einer kieferorthopädischen Therapie. Herstellerangaben zu den Produkten fließen in die Ausführungen ein. Mehr...
Von Dr. Nezar Watted, Dr. Shadi Gerá    aktualisiert am 28.09.2011

Biodentine – eine Übersicht

Ein bioaktiver Zement, der als Dentinersatzmaterial sowohl an der Zahnkrone als auch im Bereich der Zahnwurzel angewendet werden kann, muss eine Reihe verschiedener Anforderungen erfüllen. Mit Biodentine ist ein neues biokompatibles und bioaktives Universalmaterial zur Behandlung jeder Dentinläsion auf dem Dentalmarkt eingeführt worden. Im folgenden Beitrag wird an Hand der bisher vorliegenden Literatur überprüft, ob Biodentine aufgrund seiner Eigenschaften und Produktangaben die erforderlichen Voraussetzungen an ein universell einsetzbares Dentinersatzmaterial erfüllt. Mehr...
Von Dr. Till Dammaschke    aktualisiert am 28.09.2011

Körperschmuck im Orofazialbereich in historischer und aktueller Sicht

Verschiedene Gesichts- sowie orofaziale Piercings; © Maja Dumont, pixelio.de.
Orale Schmuckstücke sind sehr beliebt – heute, aber auch schon früher, denn Körperschmuck aus religiösen und ästhetischen Gründen hat bei vielen Naturvölkern eine sehr lange Geschichte. Diese wird im folgenden Beitrag ebenso beleuchtet, wie die aktuellen Formen des Körperschmuckes im Orofazialbereich und die berufsrechtlichen Fragen, die sich für den Zahnarzt daraus ergeben. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Dr. Dominik Groß, Dr. Gereon Schäfer    aktualisiert am 28.09.2011

Der Sinus-Krallenhaken – ein Instrument für den Sinuslift

Abb. 1 a-c: Aktueller Prototyp des Sinus-Krallenhakens.
Prof. Helmut H. Lindorf entwickelte ein Instrument für den Sinuslift. Der Sinus-Krallenhaken soll das sichere Abhalten der Wangenweichteile und des Schleimhautlappens mit nur einem Werkzeug ermöglichen. Der Operateur bekommt eine gute Übersicht, das Augmentationsmaterial kann kontaminationsfrei eingebracht werden und für den Einsatz dieses Instruments ist nur eine Assistenz notwendig anstatt zweier Assistenzen wie bei Verwendung konventioneller Wundhaken. Der Entwickler stellt im folgenden Beitrag das Instrument und seine Anwendung vor. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Dr. Helmut H. Lindorf, Dr. Renate Müller-Herzog    aktualisiert am 29.08.2011

Zur Toxikologie und Allergologie von Zahnkunststoff-Materialien

Abb. 1: Inhaltsstoffe von Komposit-Zahnmaterialien.
Mit wachsendem Interesse der Patienten an zahnfarbenen Füllungsmaterialien steigt auch das Interesse an Fragen nach Toxikologie und Biokompatibilität dieser Werkstoffe. Dazu stehen verschiedene Tests zur Verfügung, die nachfolgend vorgestellt und auf ihre klinische Relevanz hin beleuchtet werden. Erläutert werden auch die aktuellen Studien zu Überempfindlichkeitsreaktionen bei Kompositen, bevor das Standardverfahren zur Testung einer allergischen Reaktion gegenüber Zahnmaterialien, der Epikutantest, näher dargestellt wird. Das Fazit der Ausführungen zeigt, dass es heute möglich ist, das für den Patienten verträglichste Füllungsmaterial auszuwählen. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Franz-Xaver Reichl    aktualisiert am 25.08.2011

Kieferorthopädische Prophylaxe und Frühbehandlung – Teil 1

Abb. 1: Der Abwärtstrend bei der Behandlung von Habits ist im Zeitraum von 1999 bis 2007 deutlich erkennbar (Basisdaten der KZBV). (© Prof. Dr. R. Hinz)
Interdisziplinäre Zusammenarbeit spielt auch oder gerade bei jungen Patienten der Kieferorthopädie eine bedeutende Rolle, denn ein frühes und konsequentes Screening mit der entsprechenden therapeutischen Maßnahme beeinflusst den Therapieerfolg. Nachfolgend sind die wichtigsten Eckpunkte der kieferorthopädischen Prophylaxe und Frühbehandlung herausgearbeitet, die auch für die tägliche Praxis der (Kinder-)Zahnärzte interessant sind. Mehr...
Von Dr. Werner Noeke, Kathrin Weyer    aktualisiert am 23.08.2011

Ästhetische Lasermedizin in der Gesichtschirurgie: Zahnärztliche Aufgaben

Abb. 1: Ausgangsituation: Die Patientin kommt mit dem Wunsch einer umfassenden Verjüngung ihres Gesichtes.
Die moderne Lasermedizin ist zur schonenden, schnellen und wirksamen Behandlung kleiner ästhetischer Störungen wie auch zur Ergänzung komplexer Operationen der plastischen Gesichtschirurgie geeignet. Zahnärzte sind schon heute als Berater ihrer Patienten bei ästhetischen Anliegen in ihrer lasermedizinischen Kompetenz gefragt. Sie sollten zudem darauf vorbereitet sein, in Zukunft abgestimmt mit den weiteren Disziplinen im Querschnittgebiet Ästhetische Medizin des Gesichtes noch mehr Koordinierungsaufgaben zu übernehmen, so die Autoren des folgenden Beitrages. Dazu müssen Praxen wissen, was durchgeführt wird, was der Laser kann und wie er wirkt, um ihn sinnvoll einzusetzen, wie anhand klinischer Beispiele eindrucksvoll erläutert wird. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann, Tes, Fred Podmelle, Ulrich Westermann    aktualisiert am 16.08.2011

Materialeigenschaften temporärer K&B-Werkstoffe: Was ist wichtig für die tägliche Praxis? – Teil 1

Abb. 1: Strukturformeln unterschiedlicher Methacrylate, die in dentalen Polymerwerkstoffen eingesetzt werden.
Die Vielfalt der im Markt angebotenen Produkte zur Herstellung temporärer Kronen und Brücken ist groß. Die Unterschiede zwischen den Produkten bezüglich verarbeitungstechnischer und werkstoffkundlicher Parameter sind teilweise erheblich – wenngleich häufig nicht offensichtlich – und somit für den Praktiker nur schwer einschätzbar. Der nachfolgende Beitrag soll daher einen kleinen Überblick über wichtige klinisch relevante Eigenschaften temporärer K&B-Werkstoffe geben. Mehr...
Von Prof. Dr. Markus Balkenhol, Prof. Dr. Matthias Hannig, PD Dr. Stefan Rupf    aktualisiert am 15.08.2011

Effektive Reduktion des Spraynebel-Rückpralls – Möglichkeiten und Grenzen – Teil 1

Abb. 1: Veränderungen des Körperschadens bei Zahnärzten, die an einer Hepatitis infectiosa bzw. an einer Lungentuberkulose erkrankten27.
Durch in Aerosol und Spraynebel enthaltene infektiöse Tröpfchen ist das Praxisteam bei der täglichen Arbeit einer erhöhten Infektionsgefährdung ausgesetzt. Dabei kann der sogenannte Spraynebel-Rückprall, der dies verursacht, durch die entsprechenden Maßnahmen bis zu zwei Dritteln in seiner Ausbreitung reduziert werden. Deshalb steht neben der Definition und Risikodarlegung von Aerosol und Spraynebelrückprall die Erläuterung der Maßnahmen, die zu dieser Reduktion führen, im Vordergrund der folgenden Ausführungen – nämlich der Einsatz eines leistungsstarken Absaugaggregates sowie ergonomisch gestaltete zahnärztliche Arbeitsplätze als Voraussetzung einer korrekten Absaugmethodik. Auch die darüber hinaus ergänzenden Maßnahmen zur Infektionsprophylaxe werden dargestellt. Mehr...
Von Prof. Dr. Bernd Reitemeier et al.    aktualisiert am 10.08.2011

DVT-Diagnostik in der Implantologie: Grundlagen – Fallstricke

Abb. 1: Technischer Aufbau eines Volumendatensatzes aus kubischen Volume Elements, den sogenannten „Voxeln“.
Die „dentale Volumentomographie“ (DVT), wie die aktuelle offizielle Bezeichnung der Technik in der Zahnheilkunde lautet, nimmt an Verbreitung nahezu explosionsartig zu. Die Anwendung dieser dreidimensionalen Röntgentechnik in der präimplantologischen Diagnostik und Planung bildet dabei sicherlich einen Großteil am Gesamtvolumen aller angefertigten DVT-Aufnahmen in der zahnärztlichen Praxis. Der folgende Artikel stellt den aktuellen Stand der DVT-Technik kurz dar und beleuchtet das Anwendungsspektrum in der zahnärztlichen Implantologie aus Sicht der Bildgebung. Mehr...
Von PD Dr. Ralf Schulze    aktualisiert am 08.08.2011

Zahnimplantate aus Zirkonoxid – besser als Titanimplantate?

Abb. 1: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme eines Titanimplantates.
Seit einigen Jahren drängen vermehrt Implantatsysteme aus Zirkonoxid auf den Markt. Von den Herstellern werden vor allem die verbesserte Ästhetik sowie eine bessere Biokompatibilität gegenüber Titan-Implantatsystemen angeführt. Die Literaturrecherche zeigt, dass bisher im Vergleich zu Titan sehr wenig Daten hinsichtlich Zirkonimplantaten publiziert wurden. Vor allem Langzeitdaten, die über einen Zeitraum von 5 Jahren hinausgehen, fehlen nahezu vollständig. Das Verhältnis der Publikationen zu Zirkon im Vergleich zu Titan beträgt ca. 1 : 17. Für den Behandler stellen sich somit sowohl klinisch-praktische als auch juristische Fragen hinsichtlich dieser Implantate. Mehr...
Von Univ.-Prof. Dr. Dr. Siegfried Jank, Dr. Dominik Schröder    aktualisiert am 08.08.2011

Nutzen und Risiko von nicht-steroidalen Analgetika (NSA)

Der sichere Umgang mit Analgetika – Teil 1

Abb. 1: Analgetische Wirkung von PG-E2. Nach seiner Stimulierung durch PG-E2 aktiviert PG-E-Rezeptor über mehrere Zwischenschritte die Proteinkinase A (PKA). Diese Kinase öffnet erregende Natriumkanäle im PNS und hemmt die anti-nozizeptiven Glycinrezeptoren im ZNS. Dadurch entfällt auch die Hemmung der erregenden NMDA-REzeptoren, und wichtige molekulare Änderungen für ein Schmerzgedächtnis werden initiiert.
Hemmstoffe der Cyclooxygenase(Cox)-2 wie z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure sowie Paracetamol und Metamizol stellen die Gruppe der weltweit am häufigsten verordneten bzw. konsumierten Analgetika. Ihre effektive analgetische und (teilweise) antientzündliche Wirksamkeit sind ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualität unzähliger Patienten, die an verschiedenen schmerzhaften Krankheiten leiden. Auch für den akuten und chronischen Zahnschmerz stellt diese Medikamentengruppe die Therapie der ersten Wahl. Problematisch ist dabei der chronische Konsum (Missbrauch), der weder Arzt noch Zahnarzt mitgeteilt wird und der zu schweren Nebenwirkungen führen kann. Dieser Artikel beschreibt möchte das individuelle Nutzen-Risiko-Profil der wichtigsten Cox-1/2-Hemmstoffe und die Vor- und Nachteile, die für die zahnärztliche Praxis von Bedeutung sind. Mehr...
Von Prof. Dr. Thomas Herdegen    aktualisiert am 01.08.2011

Praktische Erfahrungen mit einem Cone-Beam-CT

Abb. 1: Weisheitszahn 38. Die CBCT zeigt das Verhältnis der beiden distalen Wurzeln zum Mandibularnerven.
Die digitale Volumentomographie (DVT)/Cone-Beam-Computertomographie (CBCT) liefert eine exakte dreidimensionale Darstellung der Zähne und des Kiefers für die dreidimensionale Diagnostik. Seit 2003 wird der Cone-Beam-Tomograph 3D Accuitomo bei ambulanten Patienten zur dreidimensionalen Diagnostik eingesetzt. Die dreidimensionalen Aufnahmen werden für ein weites Indikationsspektrum herangezogen, wie z. B. für die dentale Implantologie, Endodontologie oder Traumatologie. Gerade bei unklaren klinischen Befunden liefert der Cone-Beam-CT eine verlässliche diagnostische Abklärung, wie im Folgenden an mehreren Fallbeispielen mit Angaben zu Gerät und Technik verdeutlicht wird. Mehr...
Von Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Christoph M. Ziegler, Dr. med. Dr. med. dent. Roswitha Ritter, Dr. Thomas Richard Klimowicz    aktualisiert am 18.07.2011

Präparationstechnik für die Vollkeramik

Die Materialbeschaffenheit als Grundlage für die Präparationsform – Teil 1

Abb. 1: Cerec 1 – Mark I Inlays, 15 Jahre nach Insertion1.
Brüche sind oftmals „das Aus“ für eine Keramikrestauration. Ein Grund für die Bruchanfälligkeit könnte die Präparationsform sein. Die Autoren des folgenden Beitrags untersuchen anhand von Keramikinlays, welche Formen der Präparation diesem Material entgegenkommen. Sie ziehen neue technische Methoden heran, um die Belastung des Materials in unterschiedlichen Präparationsformen zu untersuchen, und stellen u. a. fest, dass für den Werkstoff Keramik beispielsweise einfache, runde Formen besser geeignet sind als komplizierte, eckige Formen. Mehr...
Von Prof. Dr. Gerwin Arnetzl, Gerwin Vincent Arnetzl    aktualisiert am 14.07.2011

Prophylaxeshop: 4 Quadratmeter für mehr Umsatz

Abb. 1: Ein Prophylaxeshop steigert den Praxisumsatz und das Image gleichermaßen.
Heute sind Investitionen und Innovationen, also Strategien, mit denen Zahnarztpraxen Patienten binden oder gewinnen können, in aller Munde. Doch müssen Zahnärzte nicht immer komplexe Marketingstrategien ergreifen, um in der eigenen Zahnarztpraxis unternehmerisch tätig zu sein. Auch ein Prophylaxeshop kann hier sinnvoll sein, vorausgesetzt, er ist adäquat geplant und sein Sortiment auf die Behandlungsschwerpunkte der Praxis abgestimmt. Diesem Thema sowie rechtlichen und steuerlichen Aspekten widmet sich der nachfolgende Beitrag. Mehr...
Von Dr. Jens Thomsen    aktualisiert am 13.07.2011

Weichgewebsmanagement bei der Abformung präparierter Zähne – Teil 1

Abb. 1: In den Sulkus eingebrachter Retraktionsfaden.
Um eine präzise Abformung – als wichtige Voraussetzung für eine passgenaue Prothetik mit optimalem Randschluss – zu erzielen, sind nicht nur die geeignete Abformtechnik und ein entsprechendes Material zu wählen. Vielmehr besteht eine grundlegende Voraussetzung dafür in einem adäquaten Weichgewebsmanagement, das die jeweilige Präparationsgrenze deutlich zutage bringt. In vielen Fällen muss der Sulkus zu diesem Zweck temporär eröffnet werden, wozu eine ganze Reihe von Hilfsmitteln zur Verfügung steht. Diese werden im folgenden Beitrag detailliert vorgestellt und auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit hin beleuchtet. Mehr...
Von ZÄ Anke Wald, Dr. Peter Rehmann, Prof. Dr. Bernd Wöstmann    aktualisiert am 13.07.2011

Schmale Implantate – eine Notwendigkeit in der ästhetischen Implantologie

Abb. 1: Der Ausgangsbefund macht ersichtlich, dass nur extrem wenig Platz für eine Implantatinsertion zur Verfügung steht.
Implantate mit einem Durchmesser von gerade einmal drei Milimetern eröffnen neue Möglichkeiten in der Implantologie. Mit solchen Implantaten können schmale Schaltlücken im Frontzahnbereich ästhetisch versorgt werden. Denn diese grazilen Implantate erlauben es, die erforderlichen Mindestabstände zu den abgrenzenden Zähnen tatsächlich einzuhalten. Lesen Sie im Folgenden zwei Fallbeispiele zur Versorgung zweier Patienten mit schmalen Implantaten. Mehr...
Von Dr. Frank Kistler    aktualisiert am 11.07.2011

Tunnelierende Operationstechniken in der plastisch-ästhetischen Parodontal- und Implantatchirurgie

Abb. 1a: Unter tunnelierender Lappen-Präparation wird eine unterminierende Spaltlappenpräparation im Bereich der bukkalen Weichgewebe verstanden.
Zahlreiche technische Weiterentwicklungen und Innovationen führten in der jüngeren Vergangenheit zu einer Renaissance tunnelierender Operationstechniken in der plastisch-ästhetischen Parodontal- und Implantatchirurgie. Für diesen Trend ist neben neu entwickelten mikrochirurgischen Instrumenten und verfeinerten Nahttechniken insbesondere auch ein deutlich erweitertes Indikationsspektrum verantwortlich. Der folgende Beitrag zeichnet die Entwicklung tunnelierender Operationstechniken innerhalb der plastisch-ästhetischen Parodontalchirurgie nach, erläutert anhand eines klinischen Fallbeispiels das technische Vorgehen bei der Deckung multipler gingivaler Rezessionen mit der modifizierten Tunneltechnik step by step und zeigt mögliche weitere Indikationen für tunnelierende Lappenpräparationstechniken auf. Mehr...
Von ZA Stephan Rebele, Dr. Otto Zuhr, Prof. Dr. Markus Beat Hürzeler    aktualisiert am 08.07.2011

Welcher Parameter hilft wirklich weiter?

Von der konventionellen zu einer zeitgemäßen Parodontitis-Diagnostik

Ein Bakterientest.
Geläufige Mittel der Parodontitis-Diagnostik sind die Sonde und das Röntgen sowie unterschiedliche Tests, die entweder die bakterielle Zusammensetzung des Biofilms analysieren oder die genetische Disposition des Patienten. Nun kommt eine neue Methode hinzu: Mithilfe des aMMP-8-Tests kann der Sulkusfluid auf die aktive Form der Matrix-Metalloproteinase-8 (aMMP-8) hin untersucht werden, die eine Hauptursache für die parodontale Zerstörung ist. PD Dr. Lutz Netuschil, wissenschaftlicher Leiter der diesen Test herstellenden Firma, argumentiert im folgenden Beitrag, dass nur dieser Test tatsächlich die Früherkennung von Parodontitis und Periimplantitis ermögliche. Mehr...
aktualisiert am 06.07.2011

Parodontaltherapie – ein Update – Teil 2

Abb. 7: Schall- und Ultraschallsysteme.
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aktualisiert am 06.07.2011

Parodontaltherapie – ein Update – Teil 1

Abb. 1: Ätiologie der Parodontitis (nach Page et al. 1997).
Was ist veraltet, was ist altbewährt und was ist aktuell? Dieser Fragestellung zur Parodontaltherapie geht der folgende Beitrag nach und ergänzt die theoretischen Grundlagen mit Konzepten für die Durchführung der Parodontaltherapie in der Praxis sowie mit klinischen Fallbeispielen. Der Leser erfährt auch, welche Innovationen therapeutischen Nutzen zeigen und welche eher kritisch zu sehen sind. Mehr...
Von Dr. Dirk Vasel    aktualisiert am 06.07.2011

Standortbestimmung und Perspektiven

Funktion und CAD/CAM – Teil 1

Abb. 1: GEDAS-System (Greifswald Digital Analyzing System): Darstellung und Quantifizierung okklusaler Kontakte Zahn für Zahn mittels Digitalisierung von Silikonbissregistraten.
Bei CAD/CAM-Lösungen in der Zahnmedizin und Zahntechnik ist, insbesondere wenn größere, mehrere Zähne umfassende restaurative Arbeiten oder auch Aufstellungen künstlicher Zähne erfolgen sollen, eine Darstellung der dynamischen und statischen Okklusion im Computer unerlässlich. Diese Entwicklungen sind eng verbunden mit der so genannten „digitalen Okklusion“ oder dem „virtuellen Artikulator“. Die in diesem Zusammenhang aktuellen Konzepte, Hintergründe und Umsetzungen werden in den folgenden Ausführungen erläutert. Der Autor erwartet, dass digitale Lösungen zur Optimierung der funktionellen Okklusion mittels CAD/CAM dazu beitragen können, die durchschnittliche okklusale Qualität von Zahnersatz zu verbessern. Mehr...
Von Prof. Dr. Bernd Kordaß    aktualisiert am 04.07.2011

Praxiskonzept Implantologie – Teil 2

Abb. 6: Die defensive Implantologie ermöglicht eine medizinisch sinnvolle, wirtschaftlich  vernünftige und patientengerechte Integration in die Gesamtsanierung und schafft die gewünschten Synergieeffekte.
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aktualisiert am 01.07.2011

Praxiskonzept Implantologie – Teil 1

Abb. 1: Nicht sachgerechte Implantatversorgung bei 56-jähriger Patientin: Perforation regio 13 und Implantatengstand 15–17 mit Entzündungszellinfiltration in die periimplantäre Gingiva des rechten Oberkiefers.
Der Erfolg eines Zahnarztes im „Markt“ erfordert Therapiesicherheit, Kostenbewusstsein und ein strukturiertes Vorgehen am Patienten. Kernaufgabe ist es, dem Patienten eine klare, nachvollziehbare und wirtschaftlich attraktive Lösung anzubieten. Dabei müssen Patientenwunsch, Erkrankungsumfang, Therapie und resultierende Kosten koordiniert werden. Das Paket aus Empathie, medizinischer Sachkenntnis, Behandlungskonzeption und Preis wird im Team realisiert. Der nachfolgende Beitrag führt auf Grundlage dieser Faktoren aus, wie der Bereich der Implantologie sinnvoll in das Praxiskonzept integriert werden kann und welche grundlegenden Anforderungen dabei erfüllt werden müssen. In Abhängigkeit von der Ausgangssituation des Patienten gibt der Autor seine Empfehlungen für Therapieplanung und Behandlungsablauf. Mehr...
Von Prof. Dr. Rainer Buchmann    aktualisiert am 01.07.2011

Interaktive Fortbildung

Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Aspekte der Halitosis – Teil 1

Abb. 1 a): Akute Tonsillitis.
Der Zahnarzt sieht sich im Praxisalltag häufig Patienten gegenüber, die Mundgeruch haben. Dieses Leiden ist nicht nur für die Betroffenen unangenehm, sondern es kann auch eine ernsthafte Erkrankung anzeigen. Falls der Zahnarzt die Ursache der Halitosis nicht abklären kann, da sie nicht mit der Zahn- bzw. Mundgesundheit verbunden ist, sollte er den Patienten daher an den Hals-Nasen-Ohren-Arzt überweisen. Dieser wird die angrenzenden Regionen auf für das Symptom Halitosis typische Erkrankungen untersuchen. Wie der folgende Überblick zeigt, kommen eine ganze Reihe unterschiedlicher Auslöser mit verschiedenen Lokalisationen infrage. Mehr...
Von Prof. Dr. Oliver Kaschke    aktualisiert am 01.07.2011

23. Internationaler Kongress für Kinderzahnheilkunde (IAPD 2011), Athen, Griechenland

Mehr als 80% würden es wieder tun: Lachgassedierung bei kleinen Patienten sehr erfolgreich

Dr. Frank G. Mathers
Mehr als 80% der Kinder, die erstmals eine Zahnbehandlung unter Lachgassedierung erlebt haben, möchten auch beim nächsten Zahnarztbesuch nicht darauf verzichten. Aus Sicht des Zahnarztes führt die Lachgassedierung bei 9 von 10 Patienten zum gewünschten Effekt. Das zeigen die Ergebnisse einer neuen Studie des Kölner Instituts für dentale Sedierung (IdS), die auf dem 23. Internationalen Kongress für Kinderzahnheilkunde (IAPD 2011) in Athen, Griechenland vorgestellt wurde[1]. Mehr...
Von Dr. Frank G. Mathers, Institut für dental Sedierung    aktualisiert am 30.06.2011

Von herausnehmbar zu festsitzend – ein implantologischer Fallbericht

Abb. 1: Panoramaschichtaufnahme der Ausgangssituation mit Sekundärkaries an den Teleskopzähnen 34, 44 und 45.
Der vorliegende Fall aus der Poliklinik der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe zeigt die erfolgreiche Rekonstruktion eines stark atrophierten Unterkiefers. Aufgrund einer Protheseninsuffizienz kam es in der Therapie zu einem Systemwechsel von einer herausnehmbaren zu einer festsitzenden Versorgung. Die Therapieentscheidung und das schrittweise Vorgehen werden im Folgenden erläutert. Mehr...
Von Dr. Michael Korsch, M.A., ZÄ Corinna Günther    aktualisiert am 30.06.2011

Schwer beeinträchtigende Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte:

21-jähriger jetzt glücklich nach „Behandlungsmarathon“

Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte vor operativem Verschluss: intraoperativ vor Lippenverschluss im Alter von 3 Monaten.
Ein jetzt 21-jähriger Patient kam mit vollständiger Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte rechts und unvollständiger Lippenspalte links zur Welt. Mit 3 Monaten wurde ein beidseitiger Lippenverschluss, mit 12 Monaten der Gaumenverschluss durchgeführt. 10 Jahre später verschlossen die MKG-Chirurgen des Erlangener Universitätsklinikums, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Friedrich W. Neukam und Dr. Dr. Florian Stelzle, die knöcherne Kieferspalte. Nach weiteren 6 Jahren wurde die behinderte Nasenatmung behoben und in mehreren Folgeeingriffen die Nasensymmetrie optimiert, die Oberlippe und der Naseneingang korrigiert sowie das Restloch am harten Gaumen verschlossen. Im letzten Jahr wurde abschließend eine sprachverbessernde Operation (Velopharyngoplastik) durchgeführt. Die Operateure zeigten auf der Pressekonferenz am 16.06.2011 – anlässlich des großen 61. Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG) in Bamberg – den glücklichen Patienten mit jetzt hervorragender Sprachleistung, keinerlei Schluckbeschwerden und guter Ästhetik im Spaltbereich. Mehr...
Von DGMKG    aktualisiert am 27.06.2011

Konzepte zur Implantatversorgung bei Hart- und Weichgewebedefiziten

Abb. 1a: Orthopantomogramm vor ...
Der folgende Beitrag beleuchtet grundlegende Aspekte des Behandlungsablaufes einer Implantatversorgung. Das Autorenteam zeigt dabei aktuell etablierte Verfahren hinsichtlich der Konditionierung periimplantärer Strukturen und erläutert, in welchen Fällen ein Knochenaufbau erforderlich ist bzw. welche Varianten sich dazu anbieten. Thematisiert werden zudem die derzeit wissenschaftlich gültigen Insertionsprotokolle, Techniken der Implantatfreilegung und die Konzepte der prothetischen Belastung. Mehr...
Von Dr. Dr. Wolf Michael Thorwarth, Stefanie Fröbisch, Stefan Schultze-Mosgau    aktualisiert am 24.06.2011

Werkstoffe für die CAD/CAM-Bearbeitung – Teil 1

Abb. 1: CoCr-Rohlinge werden in der Regel in Rondenform angeboten, wie hier am Beispiel einer ZENO NP Disc (Foto: Wieland Dental, Pforzheim).
Mit dem verstärkten Aufkommen der CAD/CAM-Technologie wurde häufig umgangssprachlich diese Technologie mit der Verarbeitung von unterschiedlichen keramischen Materialien, allen voran das Zirkoniumdioxid, gleichgesetzt. Dass dies inhaltlich falsch ist, dürfte inzwischen bekannt sein, schließlich lassen sich mit CAD/-CAM-Systemen hinlänglich alle bekannten und darüber hinaus auch innovativen Materialien bearbeiten. Aber überblicken Sie noch das breite Materialangebot des Marktes? Um Ihnen dies zu vereinfachen, präsentieren Ihnen die Autoren eine grundsätzliche Einteilung der CAD/CAM-Materialien nach Materialgruppen inklusive der entsprechenden Beispiele, deren Eignung insbesondere vom jeweiligen Fertigungssystem abhängt. Mehr...
Von ZT Josef Schweiger    aktualisiert am 15.06.2011

Das Memo-Bite-Verfahren: Nie wieder verlorener Biss

Abb. 1: Versuchsanordnung: Wir lassen den Patienten schließen, messen diese  „Startposition“ im Kondylenbereich, lassen ihn öffnen – schließen und messen wiederum.  Diesen Vorgang wiederholen wir dreimal. Auf diese Weise wurden 600 Patienten mit bzw. ohne CMD-Symptomatik untersucht.
Der „verlorene Biss“ ist ein Problem, das etwa nach invasiven Maßnahmen zur prothetischen Versorgung auftreten kann und dann den Spezialisten für Funktionstherapie beschäftigt. Vermieden werden kann dies, indem im Vorfeld einer solchen Behandlung die Relation zwischen Ober- und Unterkiefer präzise festgehalten wird. ZA Gerd Christiansen hat zur Relationsermittlung eine spezielle Methode, das Memo-Bite-Verfahren, entwickelt, die er in seinem Buch „Nie wieder verlorener Biss“(1) ausführlich darstellt. Im folgenden Beitrag erläutert er die Entwicklung und die Prinzipien seines Verfahrens sowie das praktische Vorgehen. Mehr...
Von Gerd Christiansen    aktualisiert am 06.06.2011

Tabakkonsum: Seine Folgen für die Allgemein- und Mundgesundheit – Teil 1

Bronchialkarzinom im 6. Segment rechts über 3 cm Größe (damit mit T-Stadium).
Es ist heute unbestritten, dass Tabakkonsum Einfluss auf die Entwicklung der Arteriosklerose bei koronarer Herzerkrankung (Myokardinfarkt), peripherer arterieller Verschlusskrankheit und zerebrovaskulärer Erkrankungen (Schlaganfall) hat. Rauchen gilt auch als die häufigste vermeidbare Ursache für eine vermehrte Inzidenz und Mortalität von COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Lungenkrebs und ist für verschiedene Veränderungen der Mundschleimhaut bis zum Mundhöhlenkarzinom verantwortlich. Zudem wird der Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und vermehrten Komplikationen im Rahmen einer Schwangerschaft sowie im Verlauf der Geburt diskutiert. Der Schwerpunkt der Optimierung der individuellen Gesundheit muss daher neben einer adäquaten Therapie von lokalen und systemischen Erkrankungen auf der Durchführung einer konsequenten Rauchprävention und -entwöhnung liegen. Mehr...
Von Dr. Matthias Krüll, Dr. Michael Bornstein    aktualisiert am 01.06.2011

Zur Wirksamkeit von Laserlicht und Desinfizienzien auf orale Biofilme

Abb. 1: REM-Darstellung der Oberfläche eines zu Verlust gekommenen Implantates mit diversen Hefezellen (➞), 2000-fache Vergrößerung. Der Balken repräsentiert 10 μm.
Parodontopathogene Keime im oralen Biofilm können eine Periimplantitis verursachen. Neben diesen Keimen sind aber auch andere Mikroorganismen im Biofilm vorhanden. Hefen, wie beispielsweise Candida albicans, die mit Bakterien interagieren, können zu einer therapeutischen Resistenz von Keimen führen. Daher sollte die Candida-albicans-Besiedlung in die Behandlung des Biofilms einbezogen werden. Die Autorinnen stellen zwei Studien vor, in denen Laserlicht zweier Wellenlängen und vier verschiedene Antiseptika auf ihre Wirksamkeit gegenüber Candida albicans im Biofilm getestet werden. Interessanterweise konnte dargestellt werden, dass die Wirkung gängiger Antiseptika auf vitale Candida- Biofilme deutlich abgeschwächt ist. Mehr...
Von Dr. Sabine Sennhenn-Kirchner, Dr. Margarete Borg-von Zepelin    aktualisiert am 31.05.2011

Laserfluoreszenzbasierte Karies- und Parodontaltherapie – Teil 1

Abb. 1: Laserfluoreszenzmessungen auf der Wurzeloberfläche. Die Fluoreszenzemission steigt bei Vorhandensein von Konkrementen nach Anregung mit Licht der Wellenlänge 655 nm an. Flüssigkeiten wie Blut haben kein Einfluss auf die Messwerte.
Fluoreszenzmessungen werden bereits eingesetzt, um die Kariesdiagnostik zu unterstützen. Denn mithilfe von rotem Licht ist es möglich, kariöse Zahnsubstanz von gesunder zu unterscheiden. Nun liegt es nahe, Fluoreszenzmessungen auch in der Therapie einzusetzen, und zwar als Rückkopplungssystem bei der Entfernung von kariösem Gewebe bzw. von Konkrementen, die gleichermaßen zum Fluoreszieren angeregt werden können. In der fluoreszenzunterstützten Kariestherapie (FACE) werden Fluoreszenzmessungen mit einem rotierenden Instrument gekoppelt. Diese Messungen werden auch mit einem Laser verbunden und in der Karies- und Parondontitistherapie eingesetzt. Lesen Sie im folgenden Beitrag über die Studienergebnisse. Mehr...
Von Dr. Felix Krause    aktualisiert am 31.05.2011

Lithiumdisilikat, die unbemerkte Revolution in der Vollkeramik? Teil 2

Abb. 1: Zustand nach Kronenpräparation.
Der Dentalmarkt stellt für die Vollkeramik ein breites Materialangebot zur Verfügung, das verschiedene Materialgruppen beinhaltet. Die Autoren des folgenden Beitrages haben sich bereits im 1. Teil Ihres Beitrages gefragt, welches Material aus der Fülle des Angebotes ihren Anforderungen und denen ihrer Patienten gerecht wird. Zirkoniumdioxid, Glaskeramik, Lithiumdisilikat, Feldspatkeramik sind die Vollkeramikmaterialien, die sie am häufigsten in ihrer Praxis nutzen. Ihr Einsatz erfolgt situationsbedingt, wie der nachfolgende Materialvergleich anhand dieser vier Keramiken eines Herstellers beispielhaft und unter Einbeziehung der Produktcharakteristika erläutert. Mehr...
Von Dr. Gerhard Werling, Dr. Ute Werling    aktualisiert am 30.05.2011

Materialunverträglichkeiten: Ergebnisse und Erfahrungen interdisziplinärer Diagnostik – Teil 1

Tab. 1: Anteile der überweisenden Fachvertreter für Patienten der Materialunverträglichkeitssprechstunde in Dresden.
Dentalwerkstoffe sind seit langer Zeit in aller Munde. Dies trifft im doppelten Sinne zu. Dentalwerkstoffe sind auch medienträchtig. Beispielsweise sei an die Amalgamdiskussion erinnert. Nur eine sachliche Betrachtung möglichst umfangreicher Daten kann zu einer verbesserten Situation führen. Dazu sollen die folgenden Ausführungen als Mosaikstein beitragen. Mehr...
Von Prof. Dr. Bernd Reitemeier    aktualisiert am 26.05.2011

Die endodontische Revisionstherapie

Abb. 1: Apikale Matrix nach Franklin S. Weine.
Besser muss nicht gut sein. Davon zeugt eine Vielzahl endodontisch wohlmeinend therapierter Wurzelkanalsysteme (WKS), die dringend einer Neubehandlung bedürfen. Denn gerade die Vielfalt dieses Systems zieht es häufig nach sich, dass trotz bester Sorgfalt bei der Ersttherapie akute und chronische Entzündungsvorgänge weiterhin bestehen, die nur durch einen erneuten endodontischen konservativen Eingriff behoben werden können. Das Behandlungsprocedere eines solchen Eingriffs wird ebenso wie die Indikationen und Gründe für eine Revisionstherapie nachfolgend vorgestellt – gemäß einem Spruch von Oscar Wilde: „Das DURCHSCHNITTLICHE gibt der Welt ihren Bestand – das AUSSERGEWÖHNLICHE ihren Wert.“ Mehr...
Von Prof. Dr. Norbert Linden    aktualisiert am 19.05.2011

Eine erfolgreiche Erweiterung des zahnärztlichen Behandlungsspektrums

Raucherentwöhnung mittels Hypnose – Teil 1

Abb. 1: Induktion zur Hypnose.
Bereits vor einigen Wochen wurden die gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums und ein Konzept zur Raucherentwöhnung in der Zahnarztpraxis vorgestellt. Im folgenden Beitrag wird nun eine weitere Methode der Entwöhnung beleuchtet: die Hypnose. Sie hat sich in vielen Zahnarztpraxen bereits bei der Versorgung von Angstpatienten und Kindern bewährt. Nach den Erfahrungen unserer Autorin, die die im Folgenden beschriebene Methode bereits seit über 15 Jahren anwendet, zeitigt Hypnose sehr schnelle Erfolge – in 90 % der Fälle reicht eine Sitzung aus, um den Patienten von seiner Sucht zu heilen. Mehr...
Von Dr. Elisabeth von Mezynski    aktualisiert am 19.05.2011

Lithiumdisilikat, die unbemerkte Revolution in der Vollkeramik? Teil 1

Abb. 1: Situation vor der Behandlung.
Nicht nur in der CAD/CAM-Technologie, sondern auch in der nicht computergestützten Fertigung von Zahnrestaurationen taucht in einem Zug mit dem Begriff Vollkeramik immer wieder das Zirkoniumdioxid auf – eigentlich zu Unrecht, denn der Markt bietet zur Vollkeramik ein breites Materialangebot an, das verschiedene Materialgruppen beinhaltet. Die Autoren des folgenden Beitrages haben sich gefragt, welches Material aus der Fülle des Angebotes ihren Anforderungen und denen ihrer Patienten in der Praxis gerecht wird, und haben sich neben verschiedenen anderen Keramiken u. a. für Lithiumdisilikat entschieden. Sie erläutern unter Einbeziehung der entsprechenden Herstellerangaben die Werkstoffkennzeichen und Indikationen von Lithiumdisilikat und anhand eines klinischen Falls die Integration des Werkstoffs in die tägliche Praxisroutine. Mehr...
Von Dr. Gerhard Werling, Dr. Ute Werling    aktualisiert am 18.05.2011

Implantologische Rehabilitation nach Entfernung eines autotransplantierten oberen Eckzahns – Ein Fallbericht – Teil 1

Abb. 1: Ausgangssituation 13; geringes Angebot an ‚attached gingiva‘, ca. 2 mm.
Zur Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik bedarf es häufig komplexer präimplantologischer Maßnahmen, um Defekte an Hart- und Weichgewebe zu rekonstruieren. Neben der Verwendung von subepithelialen Bindegewebstransplantaten zur Konturierung und Verdickung des Weichgewebes stehen verschiedene Methoden zur knöchernen Augmentation zur Verfügung. Dabei kann der Operateur zwischen Transplantaten mit kortikospongiösen Knochenblöcken, partikulierten Knochenspänen, Knochenersatzmaterialen, Kombinationen daraus oder der GBR-Technik (Guided-Bone-Regeneration) wählen. Nachfolgend wird anhand eines klinischen Falles die ästhetische Rekonstruktion des dentoalveolären Komplexes bei fortgeschrittener Defektsituation mittels GBR-Technik erläutert. Mehr...
Von Dr. Stefan Ullrich    aktualisiert am 10.05.2011

Lachgas zur Sedierung von Kindern – Teil 1

Abb. 1: Spektrum der Schmerzkontrolle (modifiziert nach Bennett, C.R. Conscious sedation in dental practice, Fig. 2-1, The spectrum of pain control. Mosby-Year Book, 2nd edition [1978]).
Zahnärzten stehen heute vielfältige Methoden zur Verfügung, die den Patienten eine möglichst schmerzfreie Behandlung garantieren. Dennoch gibt es die negative Erwartungshaltung und daraus resultierende Anspannung der Patienten, in deren Umfeld der zahnärztlichen Lachgassedierung eine besondere Bedeutung zukommt. Richtig angewendet fördert Lachgas die Entspannung, reduziert die Ängstlichkeit und dämpft das Schmerzempfinden der Patienten. Gerade bei Kindern kann der anxiolytische Effekt dazu beitragen, aufkommende oder bereits vorhandene Behandlungsängste abzubauen. Allerdings muss der Arzt entsprechend erfahren sein und gute Geräte verwenden, damit es nicht zu unvorhersehbaren Zwischenfällen kommt. Mehr...
Von Dr. Frank G. Mathers    aktualisiert am 10.05.2011

Burnout bei Zahnärzten – Teil 1

Bild: (C) Krümel / PIXELIO
Ein Wort, das in den letzten Jahren immer häufiger für Schlagzeilen sorgt ist Burnout. Das Burnout-Syndrom kann alle sozialen Gruppen treffen. Scheinbar trifft es den Zahnarzt als Angehörigen der sogenannten helfenden und heilenden Berufe besonders, auch wenn es (noch) keine signifikanten Daten dazu gibt. Bei den Betroffenen selbst ist das Thema ein Tabu. Umso wichtiger ist es, über die Gefahr Burnout informiert zu sein und dessen Ursachen, die Prophylaxe, die Symptome sowie die Behandlung zu kennen. Mehr...
Von Dipl.-Stomat. Andreas Heinze    aktualisiert am 09.05.2011

Anwenderstudie: Ein Vergleich xenogener und alloplastischer Knochenersatz- bzw. Aufbaumaterialien

Abb. 1: Ausgangssituation: Beidseitig nach kaudal tympanisierte Kieferhöhlen. Im UK reg. 34 bis 44 in der Breite sehr stark atrophierter Alveolarkamm.
Im Rahmen dieser Anwenderstudie wurden bei 105 Patienten Implantationen mit Augmentation durchgeführt. Für die Augmentation wurden verschiedene Knochenersatzmaterialien herangezogen: das xenogene Knochenersatzmaterial Bio-Oss, die alloplastischen Knochenersatzmaterialien Cerasorb und Cerasorb M und das relativ neue, alloplastische Knochenersatzmaterial BONITmatrix. Nach sechs bzw. neun Monaten hat der Autor der Studie die Ergebnisse ausgewertet und berichtet nun, wie die Knochenersatzmaterialien im Vergleich abgeschnitten haben. Mehr...
Von Dr. Peter Kalitzki    aktualisiert am 09.05.2011

Osteokonduktive und -induktive Knochenersatzmaterialien – Teil 1

Abb. 1: maxgraft® Granulat und Blöcke (oben) und Rasterelektronenmikroskopie maxgraft® (unten).
Autologer Knochen ist aufgrund seiner speziellen Eigenschaften als Transplantationsmaterial unbestritten. Dennoch hat sich im Kopf-Hals-Bereich die Alternative „Knochenersatzmaterial“ mit ihren bestimmten Vorzügen in so großem Maße etabliert, dass der Überblick angesichts der Fülle der auf dem Markt erhältlichen Knochenersatzmaterialien beinahe verloren geht. Mit der Erläuterung der Einteilung wichtiger Materialien nach den 3 Hauptgruppen schafft PD Dr. Dr. Ralf Smeets nachfolgend eine Übersicht, erläutert Vor- und Nachteile der einzelnen Gruppen und stellt gängige Produkte vor. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die modernen Knochenersatzmaterialien beschrieben, ohne deren Wissen der Einsatz als Füllstoff bzw. Gerüstmaterial für die Knochenheilung nicht gelingen kann. Mehr...
Von Dr. Dr. Ralf Smeets, Dr. Dr. Andreas Kolk    aktualisiert am 06.05.2011

Digitale Abformverfahren in der zahnärztlichen Praxis – Teil 1

Abb. 1: Scannen mit dem LAVA C.O.S.
Aufgrund der zahlreichen Vorteile in Bezug auf Standardisierung, Qualitätssicherung und Patientenkomfort haben digitale Abformsysteme insgesamt ein großes Zukunftspotenzial und werden sehr wahrscheinlich in den nächsten Jahren auch immer zahlreicher im zahnärztlichen Alltag verwendet werden, so die Autoren des folgenden Beitrages. Damit ermöglicht die digitale Abformung eine weitere Verbesserung prothetischer Arbeiten, die nachfolgend anhand von aktuellen Studienergebnissen ebenso erläutert wird wie die Funktionsweise, das Vorgehen, die Einsatzmöglichkeiten, aber auch die Grenzen der digitalen Abformsysteme. Mehr...
Von ZA Paul Seelbach, ZA Gero Winkler, Dr. Peter Rehmann, Prof. Dr. Bernd Wöstmann    aktualisiert am 04.05.2011

Wie viel Funktionsanalyse und -therapie brauche ich in der täglichen Praxis?

Abb. 1: Ausgangsbefund: Lückenfreies und kariesfreies Gebiss, das nicht ganz in Klasse 1 eingestellt ist.
Wie viel Wissen ist notwendig, damit der Zahnarzt überhaupt entscheiden kann, ob ein Patient eine Funktionsstörung hat oder nicht? Diese Frage stellte sich der Autor des folgenden Beitrages. Er kommt zum Schluss, dass der Stellenwert der zahnärztlichen Funktionslehre im Studium der Zahnmedizin eine postuniversitäre Weiterbildung ebenso unumgänglich macht, wie jeder interessierte Zahnarzt ganz schnell feststellt, dass es weder in der Diagnostik noch in der Therapie der zahnärztlichen Funktionsstörungen einheitliche Untersuchungsmethoden und klare Therapieanweisungen gibt. Mit der Diagnose „craniomandibuläre Dysfunktion (CMD)“ oder „Myoarthropathie“ wird grundsätzlich die Art der Erkrankung beschrieben. Für einen therapeutischen Ansatz bedarf es aber einer weiteren Differenzierung, so seine praxisnahen Erläuterungen an einem klinischen Fallbeispiel. Mehr...
Von Dr. Uwe Harth    aktualisiert am 02.05.2011

Was der Hauszahnarzt über Malignome der Mundhöhle und des Rachenraumes wissen sollte - Teil 1

Abb. 1: Lichen Planus der rechten  Wangenschleimhaut mit typischen Wickhamschen Streifen.
Die Therapie von Malignompatienten findet im Allgemeinen in speziellen Zentren fernab der zahnärztlichen Praxis statt. Sie wird in den meisten Fällen als komplexe, multidisziplinäre Behandlung durchgeführt und der Hauszahnarzt ist nur einer von vielen Beteiligten. Und doch erfüllt die hauszahnärztliche Betreuung wichtige Funktionen im Zusammenspiel der beteiligten Fachdisziplinen. In diesem Artikel sind die für ein optimales Zusammenwirken notwendigen Informationen zusammengestellt. Mehr...
Von Dr. Heike Rudolph et al., PD Dr. Christoph Runte    aktualisiert am 20.04.2011

Hauterkrankungen mit Manifestation im Bereich der Zunge - Teil 1

Abb. 1: Möller-Hunter-Glossitis.
Erkrankungen der Haut sind häufig mit Veränderungen im Bereich der Zunge assoziiert. Meist entzieht sich die Zunge dem ersten Blick des Dermatologen, aber befindet sich ständig im Fokus anderer Fachbereiche wie der Zahnmedizin und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Hier ist die Beurteilung der Zunge häufig ein Nebenbefund, der meist aus fehlender Erfahrung, keine eventuell notwendige Konsequenz nach sich zieht. Dieser Übersichtsartikel soll einen kleinen Einblick verschaffen und für die häufigsten Erkrankungen im Bereich der Zunge im Alltag der zahnärztlichen Praxis sensibilisieren, um eine zeitnahe Zuweisung des Patienten in eine fachspezifische Klinik oder Praxis zu veranlassen. Mehr...
Von Daniela Krüger-Corcoran, E. Stockfleth    aktualisiert am 04.04.2011

Traumatische Zahnschäden nach jugendlichem Alkoholkonsum

Abb. 1: Die Röntgenaufnahme zeigt ein nahezu kariesfreies Gebiss mit extraalveolären Kororalfrakturen der Zähne 34, 33 und 32. Nebenbefund ist ein zusätzlicher retinierter und verlagerter 34a.
Mit den folgenden Ausführungen möchte der Kollege auf das Problem des erhöhten Alkoholkonsums bis zum „Komasaufen“ unter Jugendlichen hinweisen. Dabei legt er den Schwerpunkt nicht auf allgemeinmedizinische Aspekte, sondern auf die zahnärztliche und volkswirtschaftliche Sicht. Mediziner, Gesellschaft und der Gesetzgeber sind gefordert. Mehr...
Von Dr. Hans-Werner Bertelsen    aktualisiert am 24.03.2011

Risiken und Alternativen der Leitungsanästhesie

Abb. 1: Dosierrad-Spritze SoftJect.
Die aktuelle Rechtsprechung (Urteile BGH, LG Berlin, OLG Frankfurt, OLG Koblenz) zeigt, dass die Ergebnisse der klinischen Studien der letzten 30 Jahre im Bereich der dentalen Lokalanästhesie auch von Richtern und Rechtsanwälten (Medizinrecht – MedR 2006, 6) beachtet wurden (18). Die von den beklagten Zahnärzten zu verantwortenden Leitungsanästhesien, die zu dauerhaften Nervschädigungen führten, wurden als Körperverletzung eingestuft – vor allem, weil keine Aufklärung über die Alternativen der Leitungsanästhesie erfolgt war, zu denen, wie die Autoren nachfolgend ausführen, auch die intraligamentäre Anästhesie gehört. Mehr...
Von Lothar Taubenheim, Prof. Dr. Eike Glockmann, Ariane Bluttner    aktualisiert am 23.03.2011

3D-Rekonstruktion des Oberkiefers mit humanen allogenen Knochenblöcken für eine festsitzende implantatprothetische Zirkonversorgung

Abb. 1: Abb. 1–4: Klinischer Ausgangsbefund ca. 3 ½ Monate nach der Extraktion.
Die Insertion von Dentalimplantaten zur Aufnahme einer festsitzenden Versorgung stellt im Oberkiefer, insbesondere bei dreidimensionaler Alveolarfortsatzatrophie, eine chirurgisch-prothetische Herausforderung dar. Bei einer kompletten dreidimensionalen Alveolarfortsatzatrophie im Oberkiefer müssen präimplantologisch neben der beidseitigen Sinusbodenaugmentation in der Regel intersinusär entweder autologe Knochentransplantate oder humane Knochenblocktransplantate inseriert werden, um ein geeignetes Knochenlager für die nachfolgende Insertion enossaler Implantate zu schaffen. Der nachfolgende Fallbericht demonstriert, wie mit der Transplantation allogener humaner Knochenblöcke, ohne intra- oder extraoraler Knochenentnahme, der knöcherne Alveolarfortsatz im Oberkiefer so augmentiert werden kann, dass eine festsitzende implantatprothetische Versorgung ermöglicht wird. Mehr...
Von Dr. Mathias Plöger, Ingmar Schau    aktualisiert am 20.03.2011

Ästhetik bei Goldinlays

Abb. 1: Präparation der Zähne 14 und 15 mit Retentionsfräsungen.
Meist haben Klassiker ihre Berechtigung. Auch das Goldinlay – lange unangefochten die Nummer eins unter den Inlays – hat Vorzüge, die heute noch überzeugen. So zeichnet es sich durch lange Überlebenszeiten und eine gute Biokompatibilität aus. Aber auch die Ästhetik kann unter bestimmten Voraussetzungen vom Patienten als positiv gesehen werden: Auch wenn derzeit zahnfarbene Restaurationen im Trend liegen, hat Gold doch seinen ganz eigenen Reiz, wie dieser Anwenderbericht verdeutlicht. Mehr...
Von Dr. Hans-Werner Bertelsen    aktualisiert am 18.03.2011

Neuer Schnuller verhindert Zahnfehlstellungen

Der neue Schnuller Dentistar.
Studie von Wittener Zahnmediziner zeigt: Weniger frontal offene Bisse bei 16 Monate alten Kindern. Mehr...
Von Universität Witten/Herdecke, Prof. Dr. Stefan Zimmer    aktualisiert am 15.03.2011

Air-Flow®/ClinProTM: Ersatz oder Adjuvans der Handinstrumentierung? – Ergebnisse einer Praxisstudie

Abb. 1
Die nachfolgend vorgestellte Praxisstudie hatte zum Ziel, die Effektivität der alleinigen Air-Flow®-Behandlung mit glyzinbasierten Air-Polishing-Pulvern im Vergleich zur adjuvanten Anwendung zur Handinstrumentierung bei Parodontaltaschen mit einer Sondierungstiefe zwischen 3 und 8 mm zu überprüfen. Das Ergebnis ist für die Praxis interessant, denn es besteht den folgenden Ausführungen zufolge eben kein signifikanter Unterschied in der klinischen Effektivität. Mehr...
Von Dr. Klaus-Dieter Bastendorf    aktualisiert am 15.03.2011

Evidenzbasierte Indikationen und Techniken in der Initialtherapie

Depuration der Wurzeloberfläche – Teil 1

Tab. 1: Definitionen.
Gerade bei bereits lange etablierten Behandlungsmethoden lohnt sich oft ein kritischer frischer Blick auf lieb gewonnene Gewohnheiten. Auch die an Praxismitarbeiter delegierten Aufgaben und Arbeitsschritte sollten von Zeit zu Zeit einer Prozess- und Ergebnisevaluation unterzogen werden. In Zeiten der Ressourcenknappheit ist es unabdingbar, im Sinne von Qualitätsmanagement klinische Erfolgsparameter zu definieren, die bei der Evaluation der Behandlungsergebnisse überprüft werden. Um zu wissen, mit welchen Arbeitsmethoden in der parodontologischen Therapie diese Ziele erreicht werden können, ist eine laufende Aktualisierung des evidenzbasierten Wissensstandes erforderlich. Im folgenden Artikel werden die derzeit gängigen und durch fundierte Studien abgesicherten Methoden der Depuration dargestellt und die bei ihrer Anwendung besonders zu beachtenden Parameter beschrieben. Mehr...
Von Dr. Corinna Bruckmann, Tes    aktualisiert am 08.03.2011

Das Verschlüsselungsprinzip nach dem DIR®-Konzept

Sagittalschnitt eines Kiefergelenkes in Kondylusidealposition, WP = Wendepunkt, ZF = Zenit der Fossa, ZK = Zenit des Kondylus, CT = Crista transversa, AKK = anteriore Kondyluskuppe auf halber Strecke zwischen ZK und CT.)
Für CMD-Patienten bzw. als präprothetische Maßnahme spielt das Erreichen der zentrischen Kondylenposition eine entscheidende Rolle. Nachfolgend wird in diesem Zusammenhang die horizontale Kieferrelationsbestimmung nach dem Prinzip des Pfeilwinkel- oder Stützstiftregistrates mithilfe eines elektronischen Verfahrens, dem DIR® -System, vorgestellt. Mehr...
Von Prof. Dr. Udo Stratmann, ZÄ Dr. Farina Blattner    aktualisiert am 07.03.2011

Innovatives Abformsystem liefert CAD/CAM-gefertigte, patientenspezifische Implantatabutments

Abb. 1: Bukkale Ansicht des Encode®-Gingivaformers regio 14 nach Abheilung des Weichgewebes (Höhe 4 mm, Emergenzprofil 5 mm).
Im folgenden Beitrag wird ein neues Verfahren zur Abformung von Implantaten vorgestellt, das die Anwendung herkömmlicher Abformpfosten überflüssig macht. Stattdessen liefert die einfache Situationsabformung eines speziellen Encode®-Gingivaformers alle notwendigen Informationen. Darüber hinaus ist das Verfahren ein ideales Bindeglied zu modernster CAD/CAM-Technologie bei der Herstellung individueller Implantatabutments. Die Fallpräsentationen erläutern das System und das klinische Vorgehen. Produktangaben fließen in die Ausführungen ein. Mehr...
Von Dr. Christian Lamest    aktualisiert am 07.03.2011

Digitale Bildbearbeitung in der zahnärztlichen Behandlungsplanung – Teil 1

Abb. 1: Ein Rollwagen ist sinnvoll, um die gesamte Ausrüstung leicht von einem Behandlungszimmer ins andere zu transportieren.
Die digitale Technik hat auch in der Zahnarztpraxis Einzug gehalten. Hier kann sie u. a. sinnvoll in der Behandlungsplanung eingesetzt werden, denn mit der Simulation eines möglichen Behandlungsergebnisses kann der Patient vorab beurteilen, ob das erreichbare Ergebnis seinen Vorstellungen entspricht und welche Variante er hinsichtlich der Kosten auswählen möchte. Diese Simulation trägt nicht nur zur Zufriedenheit des Patienten bei, sondern kann vom Behandler gerade bei komplexen Situationen als Orientierung während der Durchführung dienen. Der Autor verzichtet auf die Darstellung der technischen Arbeitsschritte im Programm und konzentriert sich in seinen nachfolgenden Ausführungen bewusst auf die Darstellung der klinischen Anwendungsmöglichkeiten, die in der Praxis vorkommen können. Mehr...
Von Dr. Walter Schulze    aktualisiert am 25.02.2011

Implantation und simultane Kieferkammrekonstruktion bei großen Defekten nur mit nichtresorbierbaren titanverstärkten Membranen – Teil 1

Abb. 1: Nach dem Abheben des Mukoperiostlappens ist das Ausmaß des Defektes sichtbar: die labiale Alveolarfortsatzlamelle fehlt nahezu vollständig, teilweiser Verlust auch der palatinalen Lamelle.
Der Autor berichtet nachfolgend anhand von drei klinischen Fallbeispielen über seine Erfahrungen der Implantation und simultanen Kieferkammrekonstruktion ohne Verwendung von autogenen Blocktransplantaten und ohne Knochenersatzmaterialien, dafür aber mit nichtresorbierbaren titanverstärkten Membranen. Demnach hat die Membran durch die Titanverstärkung einen raumschaffenden Effekt mit höchstem osteogenem Potenzial, das ein einzeitiges Vorgehen erlaubt. Mehr...
Von Dr. Norbert Haßfurther    aktualisiert am 25.02.2011

Eine Einteilung der Kompositmaterialien

Update Komposite: Einführung – Teil 1

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Eine Übersicht über Kompositmaterialien? Überflüssig, wird mancher Zahnarzt denken: Das ist doch alles hinlänglich bekannt. Tatsächlich gab es jedoch in jüngster Vergangenheit etliche Neuerscheinungen, die die Terminologie der Komposite und ihre bisherige Klassifizierung sprengen. Der folgende zweiteilige Beitrag soll daher eine mögliche neue Ordnung für das erweiterte Angebot der Kompositmaterialien aufstellen. Darüber hinaus werden Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien erläutert sowie Indikationsabgrenzungen und zukünftiger Entwicklungsbedarf aufgezeigt. Der erste Teil befasst sich insbesondere mit der Einteilung der Materialien nach ihrer Konsistenz, den enthaltenen Füllern und nach ihrer Basischemie. Mehr...
Von Prof. Dr. Claus-Peter Ernst    aktualisiert am 20.02.2011

Rauchprävention und -entwöhnung in der Zahnarztpraxis

Die Tabakentwöhnung ist neben einer optimalen Plaquekontrolle die wichtigste Maßnahme bei der Behandlung von Parodontalerkrankungen geworden. Im Gegensatz zur allgemeinmedizinischen Praxis sieht das zahnmedizinische Praxisteam seine Patienten regelmäßig und kann deshalb durch mehrere Interventionen zum Tabakentzug bewegen. Aufgrund der gegebenen physischen und psychischen Tabakabhängigkeit ist die Kombination einer medikamentösen Therapie zur Behandlung der physischen Entzugssymptome mit einer Entwöhnungsberatung zur Änderung der Konsumgewohnheiten empfehlenswert. Für die Anwendung zur Tabakentwöhnung in der zahnmedizinischen Praxis scheint eine Kurzintervention, das so genannte „Brief Motivational Interviewing“ (BMI), geeignet zu sein. Dieses, wie auch die Nikotinsubstitution, die die Therapie der Wahl ist, werden nachfolgend praxisnah vorgestellt. Mehr...
Von Dr. Christoph A. Ramseier    aktualisiert am 18.02.2011

Schwebestaub in einer modernen Zahnarztpraxis und seine gesundheitlichen Auswirkungen – Teil 1

Bild: (C) PIXELIO
Bei der täglichen Arbeit des Zahnarztes wie z.B. bei der Präparation eines Zahnes entstehen Aerosole. In einer Aerosolwolke sind neben Viren und Bakterien Stäube enthalten. Diese feienen Stäube dienen als Transportmittel für Mikroorganismen und können ab einer Größe von d < 5 μm bis in die Lungenalveolen vordringen und sich dort ablagern. Sie wirken sich somit auf die Gesundheit der Beschäftigten negativ aus. Über diese Stäube ist bislang wenig bekannt, daher haben die Autoren dieses Beitrags den Schwebestaub in der Zahnarztpraxis näher untersucht. Für ihre Untersuchung haben sie Schwebestäube in einer Zahnarztpraxis mit integriertem Zahnarztlabor auf toxische Inhaltsstoffe untersucht, zudem wurden die Schwankungen der Konzentration des Schwebestaubs während eines Tages und während einer Woche gemessen. Informieren Sie sich im Folgenden über die Ereignisse, die die bekannten Schutzmaßnahmen während der täglichen Arbeit noch notwendiger erscheinen lassen. Mehr...
Von Dr. Fred Riedel    aktualisiert am 17.02.2011

Alterszahnheilkunde: Wie sollte die Versorgung von Senioren künftig aussehen? – Teil 1

Eine mit Teilprothese versorgte Seniorin (© pixelio/J. Sawluk).
Künftig wird der Zahnarzt in seinem Praxisalltag immer mehr ältere Patienten behandeln müssen. Sie werden sich – dank erfolgreicher Prophylaxebestrebungen unserer Tage – einer recht guten Mundgesundheit erfreuen, aber durchaus unter Einschränkungen und Erkrankungen leiden, die ein höheres Alter mit sich bringt. Es gilt, sich rechtzeitig auf diese wachsende Patientengruppe einzustellen. Der Autor des folgenden Beitrags möchte den Zahnarzt hierin unterstützen und beschreibt, wie neue Behandlungskonzepte und altengerechte Praxisabläufe aussehen könnten. Mehr...
Von Dr. Gerhard Weitz    aktualisiert am 15.02.2011

Fortschritte in der Behandlung intraossärer Defekte am Beispiel eines Knochenersatzmaterials

Abb. 1: Die intraoperative Situation bei minimalinvasivem Vorgehen; auf einen Entlastungsschnitt wurde verzichtet. Mit dem Papillenelevator kann gewebeschonend vorgegangen werden.
Regenerative Parodontaltherapien verlaufen vorhersehbar, wenn mikrochirurgisch-minimalinvasiv vorgegangen und ein Augmentationsmaterial verwendet wird, das die Neubildung von Alveolarknochen, Desmodont und Wurzelzement fördert. Dies gelingt am besten, wenn das Material vollständig resorbiert werden kann, eine große, bioaktive Oberfläche aufweist und das Einsprießen von Blutgefäßen fördert. Anhand eines Knochenersatzmaterials und seine dargestellten Produktkennzeichen wird in diesem Beitrag ein minimalinvasives klinisches Vorgehen bei der Augmentation aufgezeigt und auf erste Erfolge und positive Studienergebnisse für dieses neue Material hingewiesen. Mehr...
Von Prof. Dr. Astrid Brauner    aktualisiert am 09.02.2011

Umfassende Parodontitistherapie: das Berner Konzept – Teil 1

Tab. 1: Vorgeschlagene parodontale, dentale, endodontische und funktionelle prognostische Kriterien für die Einzelzahnprognose.
Parodontitispatienten benötigen im Vorfeld prothetischer Versorgungen eine ausführliche Therapie. Das Praxisteam steht vor der Aufgabe, die für die Erhaltung der Behandlungsresultate notwendige Langzeitbetreuung reibungslos umzusetzen. Situationen wie diese erfordern spezielles Wissen, auch wenn nur ein kleiner Teil der Patienten umfassender parodontaler Therapien bedarf. Ausführliche Untersuchung, intensive Behandlungsplanung und das Umsetzen langfristiger Therapien machen daher eine effektive Vorgehensweise notwendig. Nachfolgend wird die umfassende Parodontitistherapie Schritt für Schritt vorgestellt, deren Prinzip und Kernschritte in jede Praxis übertragen werden können. Grundlage der Ausführungen ist das Berner Konzept, das in den 80er Jahren von Prof. N. P. Lang an der Universität Bern für die umfassende Behandlung von Patienten mit Parodontitis entwickelt wurde. Mehr...
Von Dr. Giedre Matuliene    aktualisiert am 09.02.2011

Regenerative Parodontalchirurgie

Abb. 1a: Gesunde parodontale Strukturen: Schmelz (S), Dentin (D), Wurzelzement (Z), parodontales Ligament (P), Saumepithel (SE), Gingiva (G) und Alveolarknochen (A).
Der Einsatz von regenerativen Maßnahmen in der Parodontalchirurgie kann – im Unterschied zu konventionellen Therapieansätzen – zu einem echten Wiedergewinn von verloren gegangenen parodontalen Strukturen mit der Neubildung von Wurzelzement, Desmodont und Alveolarknochen führen. Die Prognose und der tatsächliche klinische Gewinn an Attachment und parodontalen Strukturen bei einer spezifischen regenerativen Therapiemaßnahme hängen allerdings maßgeblich vom verwendeten „regenerativen Material“ ab. Bei gingivalen Rezessionen, Furkationsbeteiligungen und intraossären Knochendefekten können verschiedene regenerative Materialien wie Knochenersatzmaterialien, Membranen und Schmelz-Matrix-Proteine verwendet werden, wie die folgenden Ausführungen in einem praxisnahen Überblick nebst klinischen Fallbeispielen erläutern. Mehr...
Von PD Dr. Ralf Bürgers, PD Dr. Dr. Martin Gosau, Dr. med. dent. Till Gerlach    aktualisiert am 04.02.2011

Online-Trends: Klassik statt Social-Media-Hype

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Unangefochten vorne liegen die Online-Marketing-Themen Suchmaschinenoptimierung, Webanalyse, E-Mail-Marketing und Usability. Neunzig Prozent der von Absolit befragten Unternehmen setzen diese Techniken ein oder planen den Einsatz. Mehr...
aktualisiert am 02.02.2011

Implantat-Prothese bei einem Patienten mit Metall-Allergie

Sofortbelastung von Keramikimplantaten im zahnlosen Oberkiefer – Ein klinischer Fallbericht – Teil 1

Abb.1: Präoperative intraorale Situation des zahnlosen Oberkiefers.
Für Patienten mit allergischen Diathesen gegenüber Metallen stellen Keramikimplantate mit ihrer ausgezeichneten Biokompatibilität eine Alternative zu Titanimplantaten dar. In der Literatur finden sich jedoch kaum Untersuchungen oder Falldarstellungen zu metallfreien Rehabilitationen zahnloser Kiefer. Der vorliegende Fallbericht schildert die Problematik und das therapeutische Vorgehen bei der Versorgung eines zahnlosen Oberkiefers mit einer Vollkeramikbrücke auf Zirkonoxidimplantaten. In diesem Fall kamen Titanimplantate aufgrund eines ausgeprägten endogenen Ekzems mit allergischer Diathese gegenüber Metallen nicht in Frage. Die Implantation erfolgte am 4. Dezember 2007 nach Freigabe der Indikation durch den Implantathersteller. Die gesamte Konstruktion stellt sich bislang klinisch und röntgenologisch unauffällig dar. Mehr...
Von Dr. Christian Lamest, Dr. Erik Bahr    aktualisiert am 31.01.2011

Implantatoberflächen – Stand der Technik – Teil 1

Abb. 1: Verankerung eines Fibrinnetzwerks (weiß gefärbt) mit Erythtozyten (rötlich gefärbt) auf einer moderat rauen (sandgestrahlt, thermisch säuregeätzt) Oberfläche (Thommen Medical), © Martin Oeggerli 2008.
Bei der komplikationslosen Einheilung von Implantaten spielt die Implantatoberfläche eine wichtige Rolle. Denn sie beeinflusst mit die Geschwindigkeit der Osseointegration. Neben der Oberflächentopographie führt auch die Oberflächenchemie zu einer besseren Benetzung und damit zu einem homogenen Blutkontakt der Implantatoberfläche. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand der Technik und erklärt die Hintergründe der Oberflächenchemie bei der Osseointegration. Mehr...
Von Dr. Falko Schlottig    aktualisiert am 31.01.2011

Auswirkungen der Alterung der Gesellschaft auf den Zahnarztalltag

wiedemann adel pixelio
Erweist sich die Prothesenhygiene eines älteren Menschen als völlig insuffizient, muss das nicht heißen, dass er keine ausreichende Compliance zeigt. Der Grund dafür kann auch darin liegen, dass er altersbedingt nicht mehr so gut sieht, aber Brille und Vergrößerungsglas bei der Mundpflege nicht einsetzt. Um solche altersspezifischen Probleme einschätzen zu können und eine adäquate Betreuung dieser Patientengruppe zu gewährleisten, sollte der Zahnarzt die physiologischen Altersveränderungen kennen. Grundlegende Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Problemen und psychosozialen Lebensumständen der älteren Menschen sind im folgenden ersten Teil eines Beitrages zur Alterszahnheilkunde von Dr. Birgit Wiedemann, Zahnärztin & Dipl.-Psychogerontologin, nachzulesen. Mehr...
Von Dr. Birgit Wiedemann    aktualisiert am 30.01.2011

Notfallmanagement in Zahnarztpraxen – Teil 1

Notfall im Wartezimmer
Ein lebensbedrohlicher Zwischenfall in einer zahnärztlichen Praxis ist zum Glück ein eher seltenes Ereignis. Dennoch zeigt die Statistik, dass die Anzahl an Notfällen zunimmt, was nicht zuletzt mit der immer älter werdenden und zu multimorbiden Erkrankungen neigenden Bevölkerung zusammenhängt. Tritt ein derartiges Notfallereignis schließlich ein, stellt es den Zahnarzt sowie das gesamte Praxisteam vor eine immense Herausforderung, da die notfallmedizinische Behandlung eben nicht zur alltäglichen Behandlungsroutine gehört. Mehr...
Von Ralf Zeiß, Wolfgang Schieren    aktualisiert am 26.01.2011

SUS²: Die kooperationsunabhängige Kieferorthopädie

Abb. 1: Die SUS² „Sabbagh Universal Spring“.
Die SUS² ist eine intermaxilläre festsitzende Teleskopapparatur mit integrierter Feder. Sie ermöglicht eine kooperationsunabhängige Therapie ohne Extraktion oder dysgnathische Chirurgie. Ihr Erfinder, Dr. Aladin Sabbagh, stellt nachfolgend die Apparatur nebst Entwicklung, Wirkkonzept, Indikationen und Kontraindikationen sowie ihre Besonderheiten in Abgrenzung zu anderen Apparaturen vor. Mehr...
Von Dr. Aladin Sabbagh    aktualisiert am 24.01.2011

Interaktive Fortbildung

Parodontologie – State of the Art – Teil 1

Abb. 1: Gesundes Parodont mit klinischer Ansicht, Sulkusepithel, Desmodont und Blutgefäßen.
Das verbesserte Verständnis der Parodontitis-Genese hat in den vergangenen Jahren Prävention und Therapie der Parodontitis gründlich verändert. Die Prävention richtet sich gegen das Aufkommen mikrobieller Plaque und somit gegen parodontale Entzündungen. Die Therapie der Parodontitis ist in erster Linie kausal, sie muss aber häufig durch eine Korrektionstherapie ergänzt werden. Primäres Ziel der Therapie ist gegenwärtig nicht die Taschenelimination mit damit verbundener Reduktion parodontaler Stützgewebe, sondern die Entzündungsfreiheit parodontaler Gewebe. Die nachfolgenden Ausführungen geben dem Praktiker ein Update dieser Thematik mit einer Beschreibung von Ursache, Prävention, Therapie und Nachsorge. Mehr...
Von Prof. emer. Dr. Heinz H. Renggli    aktualisiert am 12.01.2011

Behandlung von Kindern:

Prophylaxekonzept nach Prof. Axelsson

Die Motivation zur bedarfsgerechten Selbstzahnpflege ab dem frühen Kindesalter, das ist eine wichtige, aber immer noch vernachlässigte Säule in der Kariesprävention von Kindern, so der Autor des folgenden Beitrages. Er beschreibt, basierend auf den Studienergebnissen eines Plaquekontrollprogramms von Prof. Per Axelsson über 30 Jahre, wie individuelle Risikoprofile die Eigenzahnpflege von Kindern steigern. Kindgerechte Produkte zur Prophylaxe werden ebenso erläutert wie die Bedeutung der entsprechenden Anwendungshinweise und das dazugehörige Angebot im Prophylaxeshop der Praxis. Mehr...
Von Dr. Jens Thomsen    aktualisiert am 12.01.2011

Die digitale Präzisionsabformung – ein Erfahrungsbericht

Abb. 1: Der Lava™ Chairside Oral Scanner für die digitale Präzisionsabformung.
Digitale Verfahren erfreuen sich in immer mehr Bereichen der Zahnheilkunde wachsender Popularität. Ein Beispiel ist das Intraoralscannen für die digitale Abformung. Im folgenden Beitrag wird die Anwendung eines Intraoralscanners, unter Nennung von Produktangaben, anhand eines Fallbeispiels vorgestellt und aufgezeigt, in welcher Weise die Praxisabläufe durch eine digitale Präzisionsabformung optimiert werden. Mehr...
Von Dr. Till Moog    aktualisiert am 03.01.2011

Straumann zeigt in Berlin wo die Reise hingeht

Digitale Technologien in Praxis und Labor

Bild 1: Die Zukunft im Fokus; oben von links nach rechts: ZTM Jürgen Mehlert, Prof. Dr. Daniel Edelhoff, ZTM German Bär, Peter Hangl; unten von links nach rechts: Dr. Eric-Jan Royakkers, ZA Frank Hoffmann, ZTM Christian Hannker , Arjan Haverhals (Straumann), ZT Christian Thiesen, ZTM Joachim Maier, Wolfgang Becker (Straumann)
Am Samstag, den 11. Dezember 2010, hatte in Berlin das Digitale Symposium der Straumann GmbH Premiere. Von den insgesamt 120 Teilnehmern bekamen bereits 72 Workshop-Teilnehmer am Freitagnachmittag einen ersten Vorgeschmack über die Potenziale digitaler CAD/CAM-Technologien, intraoralem Scannen und Guided Surgery. Wichtige Themen für den ambitionierten Zahnarzt und Zahntechniker. Mehr...
aktualisiert am 30.12.2010

Indikationsgerechte Parodontologie – Teil 1

Abb. 1: Ein systematisch durchorganisierter Behandlungsablauf mit Einhaltung von Reaktions- und Ausheilzeiten bietet die beste Gewähr für eine erfolgreiche Parodontalbehandlung und damit eine gesicherte Patientenbindung.
Eine sichere Indikationsstellung zusammen mit einem Kosten-Nutzen orientierten Behandlungsaufbau sind die Kernbausteine einer erfolgreichen Parodontalbehandlung. Dem Zahnarzt sollte stets bewusst sein, welche Behandlungsoptionen verfügbar sind, und wie er sie voneinander abgrenzen muss. Der nachfolgende Beitrag stellt eine praxisgerechte Parodontologie mit den resultierenden Kosten vor. Mehr...
Von Prof. Dr. Rainer Buchmann    aktualisiert am 23.12.2010

Überblick über den aktuellen Stand in der Endodontie – Teil 1

Abb. 1a: Mikro-CTs werden zu zeitgemäßen anatomischen Kanalstudien benutzt (© Quintessenz Verlags-GmbH, Berlin)*.
Das Ergebnis einer endodontischen Behandlung kann auf verschiedene Arten verbessert werden. Die Verfahren, die auf bewährte Techniken zurückgehen, beschreibt der Autor des folgenden Beitrages ebenso wie die Innovationen der letzten Jahre bspw. bei den Aufbereitungsinstrumenten, im Bereich der Endomotoren, der WK-Füllmaterialien oder auch den Einsatz des mineralischen TrioxidAggregates (MTA). Mit dem Ausblick auf neue Entwicklungen wie die der „selbstanpassenden Feile“ zeigt Dr. Heuer, dass die Innovationskraft und der Forschungsdrang im Fach Endodontie noch lange nicht gebändigt sind und Zukunft für Generalisten und Spezialisten bringt. Mehr...
Von Dr. Andreas Heuer    aktualisiert am 06.12.2010

Implantate – Trigger für chronische Entzündungen?

Abb. 1: Ergebnisse der Studie von Sterner et al.6, TNF-a-Ausshüttung auf Implantatmaterialien.
Chronische, entzündungsbedingte Krankheiten nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Das lässt sich nicht allein durch die Genetik erklären, so die Autorin des folgenden Beitrages. Auch die individuelle Empfindlichkeit auf Triggerfaktoren spielt eine bedeutende Rolle, wie sie u. a. in der dentalen Implantologie gegeben ist. Hier kann es bspw. bei Titanimplantaten aufgrund einer gesteigerten Makrophagentätigkeit zur Freisetzung proentzündlicher Zytokine kommen, die ihren Beitrag zu Periimplantitis und Implantatverlust liefern. Damit es nicht dazu kommt, wird in den folgenden Ausführungen die Vermeidung entzündungsfördernder Triggerfaktoren durch eine spezifische Diagnostik wie die des Titanstimulationstests und der Einsatz individuell verträglicher Werkstoffe empfohlen. Mehr...
Von Dr. Elisabeth Jacobi-Gresser    aktualisiert am 02.12.2010

In welchem Trainingsintervall sind die besten Auswirkungen auf die Oberkörperhaltung zu beobachten?

Face-Former-Therapie – Teil 1

Abb. 1: Konfektionierter "Face-Former" zum Routineeinsatz.
Der derzeitige wissenschaftliche Kenntnisstand geht davon aus, dass Dysfunktionen im Mund- und Gesichtsbereich Körperfehlhaltungen zur Folge haben können und diese wiederum in der Lage sind, Dysfunktionen im stomatognathen System auszulösen. Diese Wechselwirkung muss in erfolgreichen Therapiekonzepten adäquat berücksichtigt werden. Dazu kann, wie eine Pilotstudie an der Frankfurter Universität zeigte, die gezielte Therapie mit dem Funktionsgerät Face-Former eine Hilfe sein. Im Übungsprogramm mit dem Face-Former können nämlich entlang absteigender Muskelketten von kranial nach kaudal Veränderungen der Oberkörperhaltung ausgelöst werden. Nachfolgend werden Untersuchung und Ergebnisse vorgestellt. Mehr...
Von Dr. Daniela Ohlendorf, Annika Herget    aktualisiert am 29.11.2010

Sinnhaftigkeit der mikrobiologischen Diagnostik in der Therapie von Parodontitis und Periimplantitis – Teil 1

Abb. 1: Pathogenität parodontaler Markerkeime.
Parodontitis und Periimplantitis sind chronisch-bakterielle Infektionen, die durch persistierende Entzündungen mit dem Abbau des parodontalen Bindegewebes und einer Zerstörung des Alveolarknochens charakterisiert sind. Der Einsatz mikrobiologischer Testverfahren zur Bestimmung der infektionsauslösenden parodontopathogenen Bakterien – und die auf das nachgewiesene Bakterienspektrum ausgerichtete spezifische Eliminierung bzw. Reduktion dieser Keime – sind in der modernen Zahnmedizin weitgehend etabliert. Ein von führenden Parodontologen (U. Schlagenhauf, N. Arweiler, T. Flemmig und A. Mombelli) erstelltes wissenschaftliches Konsensuspaper bestätigt aktuell den großen Stellenwert der mikrobiologischen Diagnostik. Aus gegebenem Anlass soll der vorliegende Artikel Bilanz ziehen: Was kann die Analyse des subgingivalen Keimspektrums leisten, wo bestehen ihre Indikationen und wie sieht die praktische Umsetzung im zahnärztlichen Alltag aus? Mehr...
Von Dr. Sylke Dombrowa    aktualisiert am 23.11.2010

Ästhetisch ansprechende Restaurationen mit minimalem Aufwand

Abb. 1: Zervikale Randkaries der labio-zervikalen Füllung an Zahn 13.
Eine Restauration im Frontzahnbereich sollte durchaus auch dann ästhetisch ansprechend sein, wenn der Patient nicht unbedingt eine extrem aufwendige Schichtung aus unterschiedlichen Opazitäten wünscht bzw. erwartet. Hier wird der Behandler dann eher zu einer vereinfachten Vorgehensweise tendieren, in der die Restauration aus einem Material erstellt werden kann. Wie im folgenden Beitrag gezeigt wird, können selbst mit einer derartigen Vorgehensweise durchaus ästhetische Ergebnisse erzielt werden. In zwei Patientenfällen beschreibt unser Autor Schritt für Schritt die Versorgung von zwei Zahnhalskavitäten im Frontzahnbereich, den distalen Aufbau mit einer Zahnverbreiterung an einem seitlichen Schneidezahn und das Vorgehen an einer Klasse IV-Restauration an Zahn 11. Dabei erklärt er u.a. die Anwendung von Frasaco-Streifen als eine einfache, aber sehr effektive Methode zur Formgebung und gleichzeitig zur Kontaminationskontrolle. Mehr...
Von Prof. Dr. Claus-Peter Ernst    aktualisiert am 10.11.2010

Operative Entfernung des Torus palatinus: Ein Fallbericht

Abb. 1: Klinische Ausgangssituation.
Der Torus palatinus ist ein benigner Knochentumor im Bereich der medianen Gaumennaht, der traditionell aus prothetischen Gründen, bei selteneren, ausgeprägten Formen auch aufgrund einer Beeinträchtigung beim Sprechen und Kauen oder auch aus psychischen Gründen entfernt wird. Nachfolgend wird die operative Enfernung des Torus palatinus in den einzelnen Schritten anhand eines klinischen Falles erläutert. Mehr...
Von Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A. Dr. Dr. Albrecht Foernzler    aktualisiert am 27.10.2010

Retention und Widerstandsform bei zementierten Kronen und Brücken – Teil 1

Abb. 1: Retention: Der Halt einer mit Phosphatzement zementierten Krone bei vertikalen Abzugskräften fällt bei zunehmenden Kegelwinkel sehr rasch ab (nach Jørgensen10).
Die herkömmliche Zementierung prothetischer Arbeiten aus hochbelastbaren Materialien bringt verschiedene klinische Vorteile. Dabei spielt die geometrische Form der Präparation eine bedeutende Rolle für eine dauerhafte, erfolgreiche Zementierung. Da das Präparationsdesign allein in der Hand des Zahnarztes liegt, ist es wichtig, sich die Zusammenhänge von geometrischem Halt und Widerstandsform immer einmal wieder in Erinnerung zu rufen. Der folgende Überblick ist ebendazu gedacht und unterstreicht die Bedeutung von bewusst angelegten Retentionsrillen, retentiven Kästen wie auch parallelen Wänden im Rahmen der Präparation. Mehr...
Von Dr. Jan Hajtó    aktualisiert am 22.10.2010

Wie selbstständig sind dentale Fehlbildungen, Erkrankungen und Verletzungen? – Teil 1

Abb. 1 a: Unterschiedlich differenzierte Epithel- und Bindegewebe sichern die Zahnfunktionen im Biotop Mundhöhle.
Die Abgrenzung von Folge- und kombinierten Erkrankungen ist pathogenetisch widersprüchlich und wirft die Frage nach der Selbstständigkeit dentaler Fehlbildungen, Erkrankungen und Verletzungen auf. Gemeinsames Merkmal von dentalen Fehlbildungen, Erkrankungen und Verletzungen ist ihre relative Selbstständigkeit. Folgeerkrankungen und -schäden sowie Folgefolgen sind typisch. Davon einzelne Läsionen als so genannte kombinierte Erkrankungen abzugrenzen, ist weder pathogenetisch noch therapeutisch zu rechtfertigen, wie die Autoren u.a. am Beispiel der Erscheinungsvielfalt von Läsionen endodontalen Ursprungs nachfolgend erläutern. Demnach ist die eben nur relative odontogene, nosologische und traumatogene Selbstständigkeit in Interaktion mit dem Organismus zu betrachten und zu therapieren. Und die zahnärztliche Herausforderung, die besonders betont werden soll, besteht in der Folge aus der komplexen diagnostischen Bewertung des Einzelfalls, der sorgfältigen Verlaufskontrolle von therapeutischen Maßnahmen und/oder der Krankheitsentwicklung. Mehr...
Von Prof. Dr. em. Knut Merte, Dr. med. dent. Ilka Merte    aktualisiert am 21.10.2010

Implantate in der parodontal vorgeschädigten Dentition – eine Literaturübersicht für den Praktiker

Abb. 1: Frontalansicht eines Patienten mit weit fortgeschrittener parodontaler Destruktion.
Innerhalb der vergangenen zwei Dekaden hat sich die Versorgung mit Implantaten zu einer Therapievariante entwickelt, die sich durch hohe Erfolgsraten in klinischen Studien auszeichnet. Allerdings ist weiterhin unklar, ob und in welchem Maße die hohe Vorhersagbarkeit dieser Therapieform durch eine vorangegangene Parodontalerkrankung negativ beeinflusst wird. In diesem Übersichtsartikel wird dem Praktiker ein Überblick über den aktuellen Stand der Wissenschaft gegeben, der es ermöglichen soll, bei Patienten mit bestehenden parodontalen Problemen eine optimale Behandlungsplanung zu erstellen. Mehr...
Von Dr. Jan H. Behle, M.S., Dr. Stefan Fickl, Dr. med. dent. Moritz Kebschull    aktualisiert am 19.10.2010

Interdisziplinäre Therapie von funktionellen Problematiken – Teil 1

Abb. 1: Rotation des Os temporale nach posterior.
Eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) kann vielfältige Ursachen und Auswirkungen haben. Im folgenden Patientenfall wurde das Krankheitsbild durch eine beidseitige dorsale Extraktion im Oberkiefer verursacht und hatte unter anderem eine Verkleinerung des intermaxillaren Abstandes zur Folge. Die Behandlung erforderte in diesem Fall, wie in den meisten Fällen einer CMD, eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachgebiete. Hier werden die craniomandibulären Zusammenhänge erläutert und das zahnärztliche/manualtherapeutische Konzept der Autoren beschrieben. Mehr...
Von Dr. Ulf Gärtner, Werner Röhrig    aktualisiert am 13.10.2010

Frühe CMD-Risikofaktoren erkennen und vermeiden – Teil 1

Abb. 1a: Funktionsregler Typ III (FR III) nach Fränkel.
Die interdisziplinäre Rolle der Kieferorthopädie Funktions- und Entwicklungsstörungen bei Kindern sollten frühzeitig erkannt und noch während der Wachstumsphase therapiert werden, denn so kann eine durch frühe Funktionsstörung induzierte craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) oft vermieden werden. Die Kieferorthopädie kann dieses Ziel wirkungsvoll unterstützen – oder aber Funktionsstörungen erst herbeiführen, gerade wenn „Schönheitskorrekturen“ im Fokus der Behandlung stehen. Der Autor plädiert im folgenden Beitrag daher für eine ganzheitlich funktionsorientierte Kieferorthopädie, die behutsame Funktionskorrekturen bereits im frühen Wechselgebiss durchführt. Er stellt Modifikationen kieferorthopädischer Geräte vor, die ein besonders schonendes Vorgehen ermöglichen. Mehr...
Von Dr. Andreas Köneke    aktualisiert am 13.10.2010

Die zentrische Kondylenposition – Fiktion oder schon Realität?

Abb. 1: Die Wirbelsäule der Patientin mit Rückenschmerzen vor der Behandlung.
Die zentrische Kondylenposition ist stabil, reproduzierbar und ändert sich nicht mehr. Das heißt, die Kondylenposition wird sich auch nach einseitigem Beschleifen der Seitenzähne und prothetischer Rekonstruktion nicht mehr ändern. Diesen Wunsch haben wir alle. Aber gibt es diese Position? Der Autor des nachfolgenden Beitrags ist der Überzeugung, dass Kollegen, die ganzheitlich arbeiten, die Suche nach der zentrischen Kondylenposition erfolgreich abschließen und dass das Erreichen dieser Kondylenposition bei Vorliegen einer CMD mit Beteiligung der Wirbelsäule unverzichtbar ist. Mehr...
Von Dr. Jürgen Dapprich    aktualisiert am 12.10.2010

Zentrik? Nein danke!

Bild: Initiative ProDente e.V.
Während die zentrische Kondylenposition nach wie vor in der Diskussion steht, ist unser Autor bereits der Meinung, dass es die korrekte Kondylenposition gar nicht gibt und man nicht generell abhängig von der Kondylenlage auf CMD-Beschwerden schließen kann. Deshalb fordert und empfiehlt er, unter bestimmten Voraussetzungen auf die Zentrikregistrierung zu verzichten und einen CMD-Screeningtest einzuführen. Je nach Ergebnis soll man dann die „Finger von der Zentrik lassen“. Mehr...
Von Siegfried Leder    aktualisiert am 11.10.2010

Materialempfindlichkeit bei (Titan-)Implantaten – Teil 1

Abb. 1: Tiefgründige Korrosion von Titan, hervorgerufen durch das saure, anaerobe Milieu im Sulkus. Die zerklüftete Struktur besteht aus schwarzen Titansuboxiden.
In jüngerer Zeit wird zunehmend über die immunologisch bedingte Unverträglichkeit oder mangelnde knöcherne Einheilung von Titanimplantaten berichtet. Ursächlich hierfür kann, bei Verwendung von Legierungen oder mit Nickel verunreinigtem Titan, eine Sensibilisierung auf die Legierungsbestandteile insbesondere des Vanadiums oder auf Nickel sein. Auch Hyperreaktivitäten der Gewebemakrophagen auf Titanabriebpartikel stellen eine häufige Ursache von titanbedingten Entzündungsreaktionen dar. Titanpartikel können über verschiedene Mechanismen in das umliegende Gewebe gelangen. Eine Verbesserung lässt sich durch entsprechende Beschichtungen der Implantate erzielen, die dabei grundlegende Anforderungen erfüllen müssen. Diese prinzipiellen physikalisch chemischen Voraussetzungen zeigt der Autor auf und gibt eine Übersicht über die Exsitu- wie klinischen Ergebnisse beschichteter Implantate. Mehr...
Von Dr. Detlev Repenning    aktualisiert am 28.09.2010

Diagnostik und Therapie von Strukturstörungen der Zahnhartsubstanz im Kindes- und Jugendalter – Teil 1

Abb. 1a: Typisches Befallsmuster bei exogenen Strukturstörungen.
Die Behandlung von Strukturstörungen der Zahnhartsubstanz nimmt in der zahnärztlichen Betreuung von Kindern und Jugendlichen einen zunehmenden Stellenwert ein. Die Diagnostik der jeweiligen Strukturstörung ist wesentliche Voraussetzung für die Wahl des adäquaten Therapiespektrums für diese Patienten. Ziel ist es, eine langfristig ausgerichtete funktionell und ästhetisch zufriedenstellende Rehabilitation im Rahmen eines engmaschigen präventiv orientierten Recalls zu erreichen. Im Einzelfall ist zwischen der ausschließlich präventiven, nichtinvasiven Behandlung, Fissurenversiegelung, der minimalinvasiven Therapie, adhäsiven Restauration, temporären bis definitiven Kronenversorgung oder der Zahnextraktion zu entscheiden. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Formen von Strukturschädigungen und ihren Ursachen sowie die jeweils geeigneten Therapiemaßnahmen. Mehr...
Von Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien, Dr. medic (RO) Ina M. Schüler    aktualisiert am 27.09.2010

Notfall in der Praxis: Was tun? – Teil 1

Abb. 1: Die Rettungskette.
Das professionelle Notfallmanagement und der richtige Umgang mit Risikopatienten sind für die Zahnarztpraxis unerlässlich. So können während der Behandlung lebensbedrohliche Zwischenfälle auftreten wie auch spezielle Krankheitsbilder mit ihren Behandlungskomplikationen ein beherztes Eingreifen erfordern. Der folgende Beitrag fasst das Vorgehen im Fall eines Notfalls zusammen: von der Anamnese im Sinne einer Notfallprophylaxe über das Erkennen eines Notfalls bis zum richtigen Verhalten und der Versorgung des Patienten. Dabei werden u. a. die notwendigen Maßnahmen bezüglich der verschiedenen Zwischenfälle ebenso wie das Vorgehen im Fall einer Wiederbelebung erläutert. Mehr...
Von Michael Boller    aktualisiert am 14.09.2010

Bedeutung der relativen Luftfeuchtigkeit für die Hydrophilie nicht abgebundener elastomerer Abformmaterialien

Abb. 1: Kontaktwinkel (θ) von Flüssigkeitstropfenauf Materialoberflächen dienen zur Quantifizierung der Hydrophilie.
Das Benetzungsverhalten von elastomeren Abformmaterialien während der Abbindephase, vor allem die initiale Hydrophilie, wurde bisher in zahlreichen Studien unter Umgebungsbedingungen charakterisiert. Unberücksichtigt blieb hingegen der Einfluss einer hohen relativen Luftfeuchtigkeit, wie sie in der Mundhöhle während der klinischen Applikation gegeben ist. Diese klinische Situation wurde für die vorliegende Untersuchung mittels einer Klimakammer auf die Benetzungsanalytik übertragen. In die Studie einbezogen wurden vier A-Silikone und ein Polyether. Die Untersuchung zeigte, dass die Hydrophilie eines der untersuchten A-Silkone auf eine veränderte Luftfeuchtigkeit reagiert und bei klinisch relevanter hoher Luftfeuchtigkeit seine höchste initiale Hydrophilie ausbildet. Im Folgenden werden das bei dieser Studie angewandte Verfahren und die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Mehr...
Von Dr. Frank Rupp, Ingrid Stephan, Jürgen Geis-Gerstorfer    aktualisiert am 23.08.2010

Die Dokumentation mit dem Dentalmikroskop – Teil 1

Abb. 1a: Bildrauschen im Vergleich: ISO 100.
Die umfassende Archivierung von Patientenfällen mittels bildgebender Verfahren gewährleistet zum einen eine rechtssichere Dokumentation. Zum anderen eröffnet sie neue Möglichkeiten, wie etwa eine anschauliche Patientenaufklärung, und sie kann Grundlage für Vorträge oder Veröffentlichungen sein. Im folgenden Beitrag gibt das Autorenteam eine Einführung in die digitale Bildgebung und in die Kombinations- und Adaptationsmöglichkeiten von Video- bzw. Fotokamera mit dem Dentalmikroskop. Dieses Grundlagenwissen soll es dem Zahnarzt ermöglichen, die auf dem Markt angebotenen Gerätealternativen zu beurteilen. Denn speziell für das Dentalmikroskop vorgefertigte Systeme gibt es nicht. Lesen Sie u. a., warum die neuesten, modisch-kleinen Digitalkameras mit den kleinsten Chipkarten nicht unbedingt die besten sind. Mehr...
Von Dr. Ladislaus Szalantzy, Dr. Oscar von Stetten, Dr. Thomas Seitner, Dr. Bijan Vahedi    aktualisiert am 10.08.2010

Gibt es etwas Neues in der Totalprothetik – Teil 1

Abb. 1 u. 2: Prothesen in Schlussbissposition und mit Eckzahnführung bei der Seitbewegung des Unterkiefers.
Dem traditionellen Konzept einer vollbalancierten Okklusion bei mittelwertig aufgestellten Zähnen steht die „neuere“ Methode der Eckzahnführung gegenüber. Diese zeichnet sich unter anderem durch die Schonung des Prothesenlagers aus. Dabei kann die Herstellung einer Totalprothese mit Eckzahnführung mit unterschiedlichem Aufwand betrieben werden. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Ingrid Grunert    aktualisiert am 04.08.2010

Rekonstruktion eines knöchernen Defekts mittels Weichgewebsplastik mit simultanem Sinuslift

Abb. 1: Das Orthopantomogramm zeigt die Ausgangssituation in regio 15.
Die folgende Fallpräsentation befasst sich mit der Rekonstruktion eines Hartgewebedefekts mittels eines gestielten Bindegewebstransplantats. Dieses Vorgehen wurde aufgrund des Patientenwunsches gewählt – anstelle einer Augmentation mit Knochen bzw. Knochenersatzmaterialien. Die Autoren stellen einen implantologischen Eingriff mit internem Sinuslift dar, der simultan den bukkalen Defekt mittels eines von palatinal nach vestibulär geschwenkten Weichgewebetransplantats ästhetisch wiederherstellt. Mehr...
Von Dr. med. dent. Nina Psenicka, Dr. med. dent. Holger Psenicka    aktualisiert am 03.08.2010

Angeborene Störungen der Blutbildung und deren Konsequenzen für die zahnärztliche Praxis – Teil 1

Angeborene Blutbildungsstörungen sind selten. In Deutschland geht man von einer Prävalenz von 10/1.000.000 Kindern und Jugendlichen aus. Trotz der Seltenheit dieser Erkrankungen sind sie für die Erforschung der normalen und pathologischen Hämatopoese von immenser Bedeutung und haben wesentlich zum heutigen Verständnis der hämatopoetischen Regulation beigetragen. Durch den Aufbau eines internationalen Experten-Netzwerkes und die Langzeitdokumentation von Krankheitsverläufen in einer gemeinsamen Datenbank konnten statistisch tragfähige Daten zu Therapieansprechen, Begleiterkrankungen und Langzeitprognose gesammelt werden. Die zahlreichen Facetten des klinischen Erscheinungsbildes dieser seltenen Erkrankungen werden nachfolgend dargestellt mit besonderem Augenmerk auf die Konsequenzen für die zahnärztliche Praxis. Mehr...
Von Dr. Cornelia Zeidler, Reinhard Schilke, Karl Welte    aktualisiert am 27.07.2010

Erfolgreicher Einsatz moderner Stiftsysteme im Praxisalltag – Teil 1

Abb. 1: Ortopantomogramm (01/2003) einer erwachsenen Patientin während kieferorthopäscher Mulitbandbehandlung, Karies regio 23 mesial.
Faserverstärkte Wurzelkanalstifte in Verbindung mit plastischen Kompositaufbauten sind, trotz bisher fehlender klinischer Langzeitstudien, zu einer praktikablen Alternative im Vergleich mit konventionellen metallischen Stiftaufbauten geworden. Zu den besonderen Kennzeichen moderner Stiftsysteme werden eine hohe mechanische Belastbarkeit, eine mögliche Reduktion von Wurzelfrakturen, ein verringertes Risiko einer Reinfektion durch die einzeitige Behandlung sowie ästhetische Vorteile gezählt. Um den Behandlungserfolg endodontisch vorbehandelter Zähne mithilfe dieser Systeme aber langfristig zu sichern, muss man in der Praxis bestimmte Kriterien beachten, wie bspw. die korrekte Anwendung der adhäsiven Technologien und die Beachtung der nötigen Präparationsform. Der Autor des Beitrages stellt die einzelnen Faktoren zur erfolgreichen Langzeitbehandlung nebst Auflistung der verschiedenen Systeme vor, ebenso wie ihre wesentlichen Unterschiede, Indikationen, Vor- und Nachteile. Die Ausführungen zur Abfolge der zahnärztlichen Arbeitsschritte geben Tipps, wie bei der Handhabung Fehler vermieden werden können. Mehr...
Von Dr. Gunnar Letzner    aktualisiert am 27.07.2010

Der KEY Laser 3+: Theorie und Praxis – Teil 1

Abb. 1: Taschentiefen vor der PA-Behandlung mit dem KEY Laser 3.
Seit rund zehn Jahren werden KEY 3 Laser in der Zahnarztpraxis eingesetzt. Viele niedergelassene Zahnärzte schätzen sie insbesondere in der Behandlung von Parodontitis, Periimplantitis und in der Kariestherapie als eine schonende Alternative zur konventionellen Vorgehensweise. Im folgenden Beitrag erläutert der Autor seine Erfahrungen mit dem KEY 3 und insbesondere mit dem neuen KEY Laser 3+ in verschiedenen Indikationsbereichen. Produktangaben fließen in die Ausführungen ein. Mehr...
Von Dr. Thorsten Kleinert    aktualisiert am 20.07.2010

Aufwand und Nutzen einer modernen Endodontie – Teil 1

Abb. 1 a: Irreversible Pulpitis mit apikaler Osteolyse.
Mit einem strukturierten und innovativen Endodontiekonzept lassen sich Patienten an die Praxis binden und sind mit der Erfahrung erfolgreicher endodontischer Behandlung bereit, private Zuzahlung zu leisten. Was aber beinhaltet ein solches Endodontiekonzept? Dieser Frage geht der Autor des folgenden Beitrages nach und beschreibt die Anforderungen an Trepanation, Aufbereitung, Spülung und koronale Versorgung. Mehr...
Von Dr. Anselm Brune    aktualisiert am 19.07.2010

Moderne Diagnostiksysteme in der Prävention und Therapie periimplantärer Infektionen – Teil 1

Abb. 1: Klinischer Fall einer Periimplantitis (bild mit freundlicher Genehmigung von Dr. Tom Nabors, Columbus, USA).
Die Diagnostik einer Parodontitis sowie einer Periimplantitis muss individuelle Faktoren berücksichtigen, um zu einer erfolgreichen Therapie zu führen. Insbesondere die Bestimmung der individuellen Keimbesiedelung und des genetischen Risikos muss in die Diagnostik aufgenommen werden, sodass – im Bedarfsfall – eine gezielte Antibiotikatherapie erfolgen und anhand des genetischen Risikos der Verlauf der Erkrankung abgeschätzt werden kann. Der folgende Beitrag erläutert die Rolle moderner Diagnostiksysteme in der Therapie der Periimplantitis, die als häufige Spätkomplikation für den Verlust von Implantaten verantwortlich ist. Mehr...
Von Dr. Sylke Dombrowa    aktualisiert am 15.07.2010

Der Sinuslift aus der Sicht des HNO-Arztes – Teil 1

Abb. 1: Sinuslift, schematisch. (© JJ Abrahams and SB Berger: inflammatory disease of the jaw: appearance on reformatted CT scans. American Journal of Roentgenology 170 (4) 1085).
Eine gesunde Kieferhöhle zeigt aufgrund ihrer Selbstreinigungsmechanismen und des schleimhautständigen Immunsystems eine hohe Krankheitsresistenz. Geringfügige Verletzungen des Mukoperiosts durch einen Sinuslift heilen somit schnell aus, wenn gesunde Verhältnisse bestehen. Erkrankungen der Kieferhöhle können das Ergebnis eines Sinuslifts jedoch gefährden. Deswegen sollten bei der Anamnese vor einem Sinuslift solche Erkrankungen ausgeschlossen werden bzw. eine Untersuchung des Nasen- und Nasennebenhöhlensystems durch den HNO-Arzt zur Abklärung eventueller Beschwerden erfolgen. Im folgenden Beitrag werden die Selbstreinigungsmechanismen der Kieferhöhle, Krankheiten und deren Bedeutung für einen Sinuslift dargestellt; insbesondere wird auf die notwendige Vorbereitung des Sinuslifts aus HNO-ärztlicher Sicht eingegangen. Mehr...
Von Prof. Dr. Markus Jungehülsing    aktualisiert am 14.07.2010

Ästhetisch-funktionelle Hart- und Weichgewebsaugmentation bei der Implantologie

Abb. 1: Ausgangssituation nach Verlust des Zahns 21.
Die nachfolgende Fallpräsentation befasst sich mit der Rekonstruktion sowohl von Hart- als auch von Weichgewebe eines Patienten. Die Autoren stellen eine rekonstruktive Therapie vor mit der Zielsetzung, eine funktionelle und ästhetische Basis für eine dentale Implantation zu schaffen. Mehr...
Von Dr. Nina Psenicka, Dr. med. dent. Holger Psenicka    aktualisiert am 06.07.2010

Optimale Abstimmung von Team, Gerät und Material

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Schnelligkeit, Profitabilität, Sicherheit und Qualität verbinden moderne Zahntechnik und Motorsport. Deshalb bildete das Porsche Museum den perfekten Rahmen für das WIELAND-Forum „Pole Position 2010“. Über 250 Teilnehmer informierten sich über die vollautomatische Herstellung vollanatomischer Restaurationen aus Vollkeramik und diskutierten mit namhaften Referenten über aktuelle Entwicklungen in der Zahntechnik. Mehr...
Von Wieland-Dental    aktualisiert am 05.07.2010

Feine Formsache – Teil 1

Abb. 1: Millionenfache Kauzyklen belasten ZrO2-Brücken im feuchten Milieu des Kausimulators (© AG Keramik).
Lange Zeit stand man mehrgliedrigen Brücken aus Zirkoniumdioxid kritisch gegenüber. Mittlerweile liegen allerdings Erfahrungswerte aus Labors und Ergebnisse klinischer Studien aus rund zehnjähriger Beobachtung vor, die zeigen, dass auch mehr als dreigliedrige ZrO2-Brücken gute Überlebensraten aufweisen. Dem Einsatz in der Zahnarztpraxis steht heute somit nichts mehr entgegen. Voraussetzung für eine langjährige Haltbarkeit ist allerdings die adäquate Verarbeitung des Materials. Wie sich diese in der Praxis gestalten sollte und welche Verblendtechniken zur Verfügung stehen, beschreibt unser Autor im folgenden Beitrag. Mehr...
Von Manfred Kern    aktualisiert am 02.07.2010

Computergestützte Zahnheilkunde wird das Handeln bestimmen

Bild: Peter Kirchhoff / PIXELIO
Digitale Abformung, virtuelle Konstruktionsmodelle und Artikulation auf der Computer-Oberfläche, biogenerische Kauflächengestaltung durch intelligente Software, Rapid-Prototyping und 3D-Printing sind nur einige der Themen, die in jüngster Zeit vermehrt in wissenschaftlichen Beiträgen oder Fachveröffentlichungen im Zusammenhang mit CAD/CAM erwähnt wurden. Damit verbunden ist, dass die „konventionelle“ CAD/CAM-Technik bereits in Zahnarztpraxen, Praxislabors und Dentallabors angekommen ist und nun die nächsten Evolutionsstufen anstehen. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Albert Mehl    aktualisiert am 01.07.2010

Kinderzahnbehandlung mit Hypnose (QuickTimeTrance) – Teil 1

Abb. 1: Kind ins Spiel vertieft im Wartebereich.
Kinder sind keine per se schwierigen Patienten – eine Kinderzahnbehandlung kann durchaus lustig und entspannend für alle Beteiligten sein. Es kommt allerdings auf die geeignete Form der Behandlung an. Bei Kindergarten- und Grundschulkindern ist QuickTimeTrance eine gute Möglichkeit. Bei dieser Hypnosezahnbehandlung werden die kleinen Patienten durch kurze, schnell wechselnde und angenehme Trance-Erlebnisse in einen Zustand versetzt, der das Entwickeln und Ausbreiten kindlicher Angst verhindert und die Behandlungsbereitschaft fördert. Fingerpuppen, Zauberstäbe und Trancegeschichten helfen die Aufmerksamkeit der Kinder immer wieder für kurze Zeit auf angenehme Dinge zu fokussieren. Dr. Gisela Zehner beschreibt im folgenden Beitrag, wie sie in ihrer Kinderzahnarztpraxis eine solche Hypnosebehandlung durchführt. Mehr...
Von Dr. Gisela Zehner    aktualisiert am 30.06.2010

Posterwettbewerb bei CEREC-Jubiläum

Logo CEREC25 CMYK
Sirona prämiert CAD/CAM-Studien und Forschungsberichte von Klinikern und Praktikern. Die Preisverleihung findet anlässlich der 25-Jahrfeier für CEREC Ende August in Las Vegas statt. Annahmeschluss ist der 15. Juli 2010. Mehr...
Von Sirona Dental Systems GmbH    aktualisiert am 24.06.2010

Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf den Zahnarztalltag

Orale Gesundheit im Alter – Teil 1

Abb. 1: Interdentalraumbürsten gibt es in verschiedenen Größen und sind oftmals handlicher.
Nachdem im ersten Teil des Beitrages von Dr. Birgit Wiedemann, Zahnärztin & Dipl.-Psychogerontologin, die grundlegenden Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Problemen und psychosozialen Lebensumständen der älteren Menschen ausführlich erläutert wurden, werden im folgenden zweiten Teil des Beitrages zur Alterszahnheilkunde Maßnahmen vorgestellt, die ältere Menschen vor Zahn- und Munderkrankungen schützen sollen. So sollte der Zahnarzt bei den Senioren insbesondere auf Wurzelkaries, Parodontitis und Mundtrockenheit achten. Unter Einbeziehung von geeigneten Hilfsmitteln sollte er gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles Prophylaxekonzept, auch für die häusliche Mundhygiene, erarbeiten. Mehr...
Von Dr. Birgit Wiedemann    aktualisiert am 14.06.2010

Optionen der definitiven Befestigung von CAD/CAM-gefertigten Vollkeramikrestaurationen – Teil 1

Tab. 1: Befestigung in Abhängigkeit vom vollkeramischen System, der Indikation und der Retention (Gelb = zwingend kleben; Blau = kann konventionell zementiert werden).
Generell bestimmen bei der definitiven Befestigung von CAD/CAM-gefertigten Restaurationen das Material und die Art der Versorgung die Wahl des Zementes bzw. Befestigungskomposits. Bei keramischen Restaurationen in diesem Kontext bedarf es einer speziellen Betrachtung, schließlich veranlassen die unterschiedlichen Werkstoffeigenschaften von Zirkonoxid, Feldspat- und Lithiumdisilikat-Glaskeramik auch eine unterschiedliche Befestigungswahl. Daneben spielt besonders die persönliche Vorliebe des Behandlers eine Rolle. Die folgenden Ausführungen geben Ihnen eine Hilfestellung für die richtige Materialwahl und zeigen dabei, dass es bei der Befestigung fast immer mehr als nur einen einzigen richtigen Weg gibt. Die im Beitrag genannten Produktbeispiele erleichtern die Einordnung der auf dem Markt erhältlichen Materialien. Mehr...
Von Dr. Uwe Pompl    aktualisiert am 09.06.2010

Optische versus konventionelle Abformung – wie präzise sind die Methoden? – Teil 1

Abb. 1: Anforderungsprofile an ein Abformmaterial.
Im Vergleich zur konventionellen Abformung ist die digitale Vorgehensweise noch relativ neu. Der Autor des folgenden Beitrags geht der Frage nach, ob das Scannen ebenso präzise Ergebnisse hervorbringt wie die bewährte konventionelle Abformung. Die Antwort ist keinesfalls offensichtlich. So müssen zunächst ein realistischer Wert für die Abformungsgenauigkeit nach herkömmlicher Methode sowie ein gemeinsames Messsystem für den Vergleich digital versus analog gefunden werden. Es zeigt sich in diesem Beitrag nicht nur, dass beide Verfahren gleichwertig sind, sondern auch, dass die Vorgehensweise bei der Abformung angesichts neuer Materialien überdacht werden muss. An dieser Stelle lauern nämlich gravierende Gefahren für die Passgenauigkeit. Mehr...
Von Prof. Dr. Gerwin Arnetzl, Dr. Gerwin V. Arnetzl    aktualisiert am 08.06.2010

Gesichtspunkte zur Präparation von CAD/CAM-gefertigten Restaurationen – Teil 1

Abb. 1: Platzbedarf für vollkeramische Kronen.
Bei der Arbeit mit CAD/CAM-gefertigter Vollkeramik muss der Zahnarzt aufgrund der Materialeigenschaften von Keramik bei der Präparation bestimmte Aspekte beachten, soll der (langfristige) Erfolg der Arbeit gewährleistet sein. Auch über die Anforderungen hinaus, die sich aus dem Material ergeben, gilt, dass aufgrund der Fertigungs- und Digitalisierungstechnologie von CAD/CAM-Systemen spezielle Regeln für die Präparation eingehalten werden müssen, so z. B. hinsichtlich Mindestmaterialstärken, Präparationswinkel und Präparationsgrenze. Die Präparationsregeln für adhäsiv befestigte Keramikrestaurationen aus Glaskeramik (Inlays, Teilkronen, Kronen) sowie zementierte Versorgungen aus Oxidkeramik (Kronen, Brücken, Primärteile) werden nachfolgend einzeln vorgestellt. Mehr...
Von Dr. med. dent. Jan Hajtó    aktualisiert am 07.06.2010

VITA In-Ceram Professionals in Schwaig: Start der neuen Workshop-Serie zur CAD/CAM-Technik

Cover  VIP Event in 3 Etappen
Am 7. Juli startet die neue dreiteilige Vollkeramikveranstaltung mit dem Schwerpunkt „Professionelle Planung und Umsetzung von vollkeramischen Restaurationen“ unter der Federführung der VITA In-Ceram Professionals (VIPs) vom Arbeitskreis Schwaig. Mehr...
Von VITA Zahnfabrik    aktualisiert am 07.06.2010

Indikation und Anwendung von Kompositmaterialien in der Füllungstherapie

Update Komposite: Fallbeispiele – Teil 1

Abb. 1: Distale Approximalkaries an Zahn 15.
Nachdem im ersten Teil dieses Überblicksbeitrags eine Einteilung der auf dem Markt verfügbaren Komposite nach Konsistenz, den enthaltenen Füllern und der Basischemie getroffen wurde, steht in diesem zweiten Teil die praktische Anwendung dieser Materialien im Mittelpunkt. Das Indikationsspektrum hat sich mit der Weiterentwicklung der Materialien zusehens ausgedehnt: Auch größere Kavitäten im Seitenzahnbereich können erfolgreich damit versorgt werden, wobei gewisse Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen und nicht jedes Material gleichermaßen geeignet erscheint. Anhand von Fallbeispielen erläutert unser Autor die konkrete Anwendungsweise bei bestimmten Indikationen und illustriert damit die vielfältigen Möglichkeiten, die direkte adhäsive Restaurationen im Front- und Seitenzahnbereich heute bieten. Mehr...
Von Prof. Dr. Claus-Peter Ernst    aktualisiert am 26.05.2010

Interaktive Fortbildung

Professionelle Diagnostik von Halitosis in der Zahnarztpraxis – Teil 1

Abb. 1: Organoleptische Skala zur Messung der Geruchsstärke unter Zuhilfenahme des Abstandes zur Geruchsquelle.
Die Zahnmedizin sollte im Problemfeld Halitosis eine Vorreiterrolle einnehmen; schließlich ist bei rund 90 % aller Patienten mit Mundgeruch die Ursache auf orale Quellen zurückzuführen. Die Realität in der Ausbildungssituation von deutschen Zahnärzten sieht jedoch kaum oder gar keine Unterrichtung in dieser Richtung vor. Deshalb sind (zusätzliche) Informationen nötig, wie sie in den folgenden Ausführungen gegeben werden. Mehr...
Von Dr. Rainer Seemann, Dr. Karin Kislig    aktualisiert am 28.04.2010

Was leisten Dampfsterilisatoren ohne Vorvakuum (nicht) – Teil 1

Abb. 1: Isolierter und mit Silikon ummantelter Spraykanal.
Dampfsterilisatoren arbeiten mit drei unterschiedlichen Methoden der Sterilisation bzw. Desinfektion: dem Gravitationsverfahren, dem Vorvakuumverfahren und Spezialverfahren. Derzeit gehen die Meinungen auseinander, ob Geräte ohne Vorvakuumphasen eine ausreichende Sicherheit bieten. Die Autoren des folgenden Beitrags beschreiben die physikalische Funktionsweise von Dampfsterilisatoren und stellen die Voraussetzungen für eine wirksame Keimtötung dar. Sie stellen fest, dass auch mit Dampfsterilisatoren ohne Vorvakuumphasen unter bestimmten Bedingungen durchaus eine wirksame Desinfektion zahnärztlicher Übertragungsinstrumente erreicht werden kann. Um die Leistung des eigenen Gerätes tatsächlich genau einschätzen zu können, empfehlen die Experten eine experimentelle Beurteilung, die im Folgenden ebenfalls genau beschrieben wird. Mehr...
Von Prof. Dr. Bernd Reitemeier, PD Dr. Lutz Jatzwauk, Dr. Susanne Horna    aktualisiert am 12.04.2010

Der aktuelle Stand der Röntgendiagnostik in der Zahnmedizin – Teil 1

Abb. 1: Ausschnittsprojektionen.
Die Radiologie stellt einen unverzichtbaren Teil der diagnostischen Kette in der Zahnmedizin dar. Der Zahnarzt ist, im Gegensatz zu anderen medizinischen Disziplinen, nicht nur die indizierende sondern auch selbst ausführende und diagnostizierende Fachkraft. Nur in seltenen Fällen wird ein Radiologe zu Hilfe gezogen. Somit bewegt sich der Zahnarzt in einem eigentlich fremden Fachgebiet und muss sich der Herausforderung stellen, die entstehen Anforderungen ebenso gut wie ein Radiologe erfüllen zu können. Dazu muss er die unterschiedlichen Aufnahmearten, ihre Indikationen, Vorteile und die Strahlenexposition kennen und bspw. die Strahlengänge und Patientenpositionierungen beherrschen, um die wichtigsten Einstellungsfehler vermeiden, wie der folgende Beitrag praxisnah erläutert. Mehr...
Von Dr. Petra Rugani, Prof. Dr. Dr. Norbert Jakse    aktualisiert am 09.04.2010

Parodontitis und Periimplantitis – Die Herausforderungen in der Nachsorge – Teil 1

Abb. 1: Therapiefahrplan Parodontologie.
Die jüngsten Daten der IV. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS IV) haben gezeigt, dass in Deutschland mehr als die Hälfte aller Erwachsenen im Alter von 35 bis 44 Jahren an einer mittelschweren Parodontitis erkrankt sind. Darüber hinaus stellen Parodontalerkrankungen die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen dar und haben mittlerweile den Charakter einer Volkskrankheit angenommen. Gleichzeitig hat sich im Laufe der vergangenen Jahre die Implantologie in der modernen Zahnheilkunde als Routineeingriff etabliert. Durch die kontinuierliche Zunahme der Implantatpatienten ist die Prävalenz der periimplantären Erkrankungen gestiegen. Der sichere Umgang mit Implantatpatienten in der Nachsorge wie mit parodontal erkrankten Patienten nimmt also einen immer größeren Stellenwert ein. Mehr...
Von Dr. Tim Joda    aktualisiert am 29.03.2010

Die digitale Volumentomographie – klinisch unterschätzt und wirtschaftlich überschätzt? – Teil 1

Abb. 1: Funktionsprinzip der digitalen Volumentomographie mit konusförmigem Röntgenstrahl (links) und dem Spiral-CT mit fächerförmigem Röntgenstrahl (rechts).
Brauchen zahnärztliche Praxen tatsächlich die digitale Volumentomographie oder reichen herkömmliche Verfahren der Bildgebung nicht doch aus? Viele Zahnärzte stehen der noch relativ neuen, teuren Technik skeptisch gegenüber. Doch die digitale Volumentomographie kann diagnostisch sinnvoll in vielen Bereichen eingesetzt werden und wird schon bald die Computertomographie und konventionelle röntgenologische Verfahren für knöcherne Fragestellungen im Schädelbereich obsolet erscheinen lassen. Die Wirtschaftlichkeit des Systems steht auf einem anderen Blatt: Für die Einzelpraxis wird sich eine solche Anschaffung kaum rechnen, es sei denn, der Zahnarzt möchte eine röntgenologische Überweiserpraxis aufbauen. Dafür muss das Gerät allerdings auch geeignet sein, wie im folgenden Beitrag nachzulesen ist. Neben den Kriterien der Geräteauswahl beleuchten die Autoren die rechtlichen Grundlagen, die Indikationen für eine digitale Volumentomographie und die Vorteile dieses Verfahrens. Mehr...
aktualisiert am 23.03.2010

Diabetes-mellitus-Update für Zahnärzte – Teil 1

Abb. 1: Der Teufelskreis der Parodontitis bei Diabetes Mellitus
Bei Diabetes mellitus handelt es sich um einen Sammelbegriff für eine heterogene Störung des Kohlenhydratstoffwechsels, deren Leitbefund die chronische Hyperglykämie ist. Ursächlich ist entweder eine gestörte Insulinsekretion oder eine gestörte Insulinwirkung oder auch beides. Die Prävalenz von Diabetes in Deutschland wird in einer Zufallsstichprobe der AOK/KV Hessen im Jahr 2001 mit 6,9 Prozent angegeben. Es handelt sich also im wahrsten Sinne des Wortes um eine Volkskrankheit mit enormer wirtschaftlicher Bedeutung, die ca. 10 Prozent sämtlicher Gesundheitsausgaben der Krankenkassen verschlingt. Auch der Zahnarzt ist damit in der Verantwortung. Mehr...
aktualisiert am 15.03.2010

Die zentrische Kondylenposition – Teil 1

Abb. 1: Das Becken ist links 10 mm höher.
Gerade bei einer prothetischen Versorgung ist es nötig, im Vorfeld eine stabile zentrische Kondylenposition zu erreichen, damit Folgebeschwerden ausgeschlossen werden können. Eine dauerhafte zentrische Kondylenposition kann allerdings nur bei ganzheitlicher Betrachtung erreicht werden: Neben der Okklusion muss auch der Bewegungsapparat in die Diagnose und Behandlung einbezogen werden. Dr. Jürgen Dapprich berichtet im über seine Erfahrungen bei der Therapie von Funktionsstörungen. Er schildert den Ablauf einer interdisziplinären Behandlung und geht dabei vor allem auf die übergreifende Aufgabe des Zahnarztes ein. Mehr...
Von Dr. Jürgen Dapprich    aktualisiert am 12.03.2010

Implantation ohne Hart- und Weichgewebsaugmentation bei bestehender Aplasie

Abb. 1: Klinische Ausgangssituation.
Die folgende Fallpräsentation befasst sich mit einer jungen Patientin mit Aplasie der lateralen Inzisivi. Die Autoren stellen eine kieferorthopädisch-implantologische Therapie vor, bei der für die Implantation zunächst die Schaltlücken kieferorthopädisch erweitert wurden. Mehr...
Von Dr. med. dent. Nina Psenicka, Dr. med. dent. Holger Psenicka    aktualisiert am 10.03.2010

Die Biologie der Extraktionsalveole als Grundlage einer optimalen Behandlungsstrategie – Teil 1

Abb. 1: Horizontaler Schnitt durch einen Zahn und seine umgebenden Strukturen. In der Bildmitte sind die Pulpa des Zahnes und zirkulär um den Zahn die Sharpey‘schen Fasern zu erkennen. Der etwas dunkler eingefärbte Bereich des Alveolarknochens direkt im Anschluss an den Parodontalspalt wird als „Bündelknochen“ bezeichnet.
Die Wiederherstellung der orofazialen Harmonie nach Zahnverlust in der ästhetisch kritischen Zone hat sich zu einem der wichtigsten Behandlungsziele der modernen Zahnmedizin entwickelt. In diesem Zusammenhang kommt dem profunden Verständnis der Vorgänge innerhalb und außerhalb einer heilenden Extraktionsalveole eine entscheidende Bedeutung zu. Gerade in letzter Zeit wurden die genauen Abläufe nach Zahnextraktion wissenschaftlich untersucht und therapeutische Ansätze zur Behandlung der Extraktionsalveole evaluiert. Im folgenden Artikel werden die Grundlagen der Biologie und Physiologie der Extraktionsalveole dargestellt und daneben therapeutische Aspekte wissenschaftlich beleuchtet. Mehr...
Von Dr. Stefan Fickl, Dr. med. dent. Tobias Thalmair, Dr. med. dent. Moritz Kebschull    aktualisiert am 09.03.2010

Sofortimplantation in der ästhetischen Zone

Abb. 1: Querfrakturierter Zahn 11 nach Reposition.
Sofortimplantation – ja oder nein? In der ästhetischen Zone bietet sie sich gerade bei einem traumatischen Zahnverlust an, denn die Erfolgsrate der Sofortimplantation ist mit 95,8 % relativ hoch und eine Alveolarkammatrophie wird mit der Sofortimplantation minimiert. Bestehende minimale Spalträume zwischen Implantat und Alveole können dagegen auch ohne augmentative Maßnahmen knöchern regenerieren. Nachfolgend wird aufgrund dieser Kenntnisse anhand eines klinischen Falles das praktische Prozedere der Sofortimplantation nach Zahnverlust beschrieben. Mehr...
Von Dr. Nina Psenicka, Dr. Kurt Dawirs, Dr. Stephan Grothe    aktualisiert am 03.03.2010

3D-Diagnostik, -Planung und –Navigation

Der implantologische „Maximalfall“ – Teil 1

Abb. 1: Ausgangssituation des Patienten.
Der Patient „will alles, und das sofort“? An einem Fallbeispiel wird gezeigt, wie mit den aktuellen Möglichkeiten der computergestützten Implantologie auch hochkomplexe Fälle gelöst werden können. Dabei werden unter Einsatz des neuen ExpertEase™-Systems die Planung, die chirurgische Behandlung und die prothetische Sofortversorgung eines „maximalen“ Falles vorgestellt: Der Patient wünschte – angesichts des absehbaren Verlustes seiner Zähne – eine implantatgetragene, festsitzende Sofortversorgung im Ober- und Unterkiefer. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Dr. Helmut H. Lindorf    aktualisiert am 03.03.2010

Der Einfluss unterschiedlicher Trägermaterialien – mit CME-Fortbildungspunkten

Moderne Knochenregeneration mit rhBMP-2 in der Oralchirurgie

Abb. 1: Freiliegende Furkationen 46/47.
Bone Morphogenetic Proteins (BMPs) haben eine hohe osseoinduktive Wirkung und können in unterschiedlichen Teilgebieten der Oralchirurgie, etwa zur Augmentation des Alveolarfortsatzes oder für den Sinuslift, eingesetzt werden. Allerdings entscheidet das Trägermaterial mit über den Erfolg des Knochenaufbaus mit BMPs. So hat das Trägermaterial Rinderkollagen (ACS) eine geringe Formstabilität, was bei vertikalem Knochenaufbau zu Problemen führt. Wie diese überwunden werden können und wie rhBMP-2 sinnvoll angewendet werden kann, erläutert der Autor des folgenden Beitrages anhand von Fallbeispielen. Mehr...
Von Dr. Karl-Heinz Schuckert    aktualisiert am 18.02.2010

Sofortimplantation und Sofortversorgung enossaler Implantate – Teil 1

Abb. 1: Zahn 11 mit Mobilitätsgrad II gelockert.
Sofortimplantation, Sofortversorgung und Sofortbelastung erscheinen oftmals verlockende, da schnelle und unkomplizierte Therapievarianten zu sein. Aber nicht ganz zu Recht, wie die Autoren des folgenden Beitrags darstellen. In vielen Fällen bieten sich die „Sofortvarianten“ nicht an. In diesem Beitrag werden die Entwicklung von Sofortimplantation und Sofortversorgung beleuchtet und anhand von Praxisbeispielen Indikationen und Vorgehensweisen für diese Therapiemethoden aufgezeigt. Ein Misserfolg in der Praxis führt zudem die Risiken dieser Methoden vor Augen: In einem Fall verlor eine Patientin das Implantat, wodurch sich das Knochenangebot stark verringerte und bei der Folgeimplantation augmentiert werden musste. Mehr...
Von Dr. Hans-Jürgen Hartmann    aktualisiert am 29.01.2010

Die chemische Wurzelkanalaufbereitung – Teil 1

Abb. 1: Zahn 11 vor Wurzelkanalbehandlung mit asymmetrischer periapikaler Aufhellung.
Die chemomechanische Aufbereitung von Wurzelkanälen stellt die Basis der endodontischen Therapie dar. Zahlreiche, vor allem den mechanischen Aspekt der Wurzelkanalaufbereitung betreffende Innovationen der letzten Jahre helfen, reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Die Grundlage einer erfolgreichen endodontischen Behandlung ist jedoch nach wie vor eine effektive chemische Reinigung der komplexen Wurzelkanalsysteme. Antimikrobiell und gewebeauflösend wirkende Spüllösungen übernehmen die Aufgabe der Beseitigung von Geweberesten und der Eliminierung von Mikroorganismen und sichern damit die Reinigung und die Desinfektion des Wurzelkanalsystems. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die aktuell empfohlenen Möglichkeiten der chemischen Wurzelkanalaufbereitung. Mehr...
Von Dr. Martin Brüsehaber    aktualisiert am 28.01.2010

Ersatz eines seitlichen Schneidezahns bei Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte mit XiVE® 3.0

Abb. 1a: Zustand nach Re-Augmentation und vor der Implantation bei einer 17-jährigen Patientin.
Die Implantation bei Patienten mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten stellt im Bereich des Spaltes besondere Anforderungen an das operative Vorgehen. Bei enger Zusammenarbeit zwischen dem Spaltchirurgen und dem Implantologen lassen sich jedoch hervorragende funktionelle, aber auch ästhetisch ansprechende Ergebnisse erzielen. Insbesondere, wenn der Platz für den zweiten Incisivus stark eingeschränkt ist, empfiehlt sich die Verwendung von Implantaten mit einem geringen Durchmesser. Anhand eines Patientenfalls wird das Vorgehen bei der Versorgung mit XiVE®-Implantaten (Durchmesser 3,0 mm) dargestellt. Mehr...
Von Prof. Dr. Thomas Weischer, Prof. Dr. Christopher Mohr    aktualisiert am 21.01.2010

Kinderzahnheilkunde

Laser in der Kinderzahnheilkunde: Vertrauen schaffen, schmerzfrei behandeln

Für die Behandlung von Kindern sind zwei Faktoren entscheidend: Vertrauen und eine schmerzarme Behandlung. Vertrauen schafft der Zahnarzt, indem er jeden Schritt der Behandlung mit den kleinen Patienten bespricht, sie aufklärt und Interesse weckt. Auch Geschichten erzählen gehört dazu und natürlich eine angenehme Atmosphäre in der Praxis. Eine besonders schmerzarme Behandlung wird in vielen Fällen durch den Einsatz des Lasers in der Kinderzahnheilkunde möglich. Im folgenden Beitrag beschreibt die Autorin den Einsatz des SIROLaser Advance bei einem kleinen chirurgischen Eingriff in der Kindersprechstunde. Dabei fließen Angaben zum Gerät in die Ausführungen ein. Mehr...
Von Dr. Stefanie Kloß    aktualisiert am 17.01.2010

Kinderkronen step by step – Teil 1

Abb. 1: Typische Glattflächenkaries im frühen Milchgebiss, verursacht durch falsches Trinkverhalten.
Auch wenn es in Deutschland mittlerweile eine zunehmende Anzahl von Zahnärzten gibt, die auf Kinderzahnheilkunde spezialisiert sind, wird der größte Teil der Kinder nach wie vor von allgemeinzahnärztlichen Behandlern betreut. Daher ist es wichtig zu wissen, wie und mit welchen Indikationen Milchzähne mit Kronen versorgt werden können. Der folgende Beitrag beschreibt die Indikationen, Kontraindikationen, die Präparation sowie das schrittweise Vorgehen der Applikation von Front- und Seitenzahnkronen im Milchgebiss. Im Anschluss daran wird diskutiert, warum Milchzahnkronen weiterhin zur Standardtherapie in der Kinderzahnheilkunde gehören. Mehr...
Von Dr. med. dent. Sabine Dobersch-Paulus, Dr. med. dent. Stefanie Feierabend    aktualisiert am 17.12.2009

Endodontie im Milchgebiss in der Praxis

Abb. 1: Approximalkaries an Milchmolaren.
Unbehandelte kariöse und avitale Milchzähne sind entgegen früherer Praxis heutzutage absolut inakzeptabel. Dennoch führt die Michzahnendodontie oft eher ein Schattendasein, nicht zuletzt dadurch, dass es erhebliche Unterschiede hinsichtlich Anatomie, Morphologie und Physiologie zwischen Milchzähnen und permanenten Zähnen gibt, woraus sich prinzipielle Unterschiede für die Durchführung endodontischer Maßnahmen ergeben. Der folgende Beitrag erläutert diese Unterschiede und die daraus abgeleiteten endodontischen Therapieempfehlungen der Fachgesellschaften. Mehr...
Von Tes, Prof. Dr. Christian Hirsch    aktualisiert am 09.12.2009

Ergänzende Verfahren zur Erkennung des Kariesrisikos – eine Übersicht und kritische Betrachtung

Bei dieser schweren Form der frühkindlichen Karies (EEC Typ II) sind alle Milchzähne des Oberkiefers durch Karies zerstört.
Obwohl die Kariesprävalenz seit Jahrzehnten rückläufig ist, hat sich die Polarisation der Karies verschärft. Eine individuelle Kariesrisikobestimmung ist daher für bestimmte Patientengruppen sinnvoll. Sie ermöglicht es, Risikopatienten anhand von Risikofaktoren bereits vor der Entstehung kariöser Läsionen zu identifizieren und sie einer individuellen intensivprophylaktischen Betreuung zuzuführen. Im folgenden Beitrag werden die derzeit verfügbaren Methoden zur Erkennung des Kariesrisikos dargestellt und einer kritischen Wertung in Bezug auf ihre Validität und ihre Eignung für den Einsatz in der zahnärztlichen Praxis unterzogen. Mehr...
Von Dr. Dr. Christiane Gleissner    aktualisiert am 09.12.2009

Sinusbodenelevation mit simultaner Implantation in den transferierten Knochenblock – Teil 1

Abb. 1: Das Orthopantomogramm stellt die Freiendsituation im 1. Quadranten dar.
Bei einem vertikalen Restknochenbestand im Oberkieferseitenzahnbereich von weniger als vier Millimetern ist sowohl die einzeitige Methode der Sinusbodenelevation mit simultaner Implantation als auch ein zweizeitiges Verfahren möglich. Viele Autoren propagieren bei dieser vertikalen Knochenhöhe das zweizeitige Vorgehen. Im Patientenfall, der Gegenstand dieses Beitrags ist, wurde hingegen eine einzeitige Sinusbodenelevation und -augmentation mit simultaner Implantation in einen transferierten kortikospongiösen Knochenblock gewählt. Die Autoren beschreiben dieses Vorgehen detailliert und diskutieren Vor- und Nachteile der Methode sowie die Bedingungen, unter denen sie angewendet werden kann. Mehr...
Von Dr. Nina Psenicka    aktualisiert am 24.11.2009

Die Grenzen der Implantation mit simultaner gesteuerter Knochenregeneration – Teil 1

Abb. 1: OPG vor der Implantation.
Die gesteuerte Knochenregeneration (Guided Bone Regeneration [GBR]) ist eine erfolgreiche Methode der Augmentation in Fällen, in denen das Knochenangebot für eine Implantation nicht ausreicht. Bei der Behandlung sind zwei unterschiedliche Vorgehensweisen möglich: Die Implantate können mit simultaner GBR oder verzögert gesetzt werden. Beide Methoden können in der täglichen Praxis angewendet werden und haben spezifische Vor- und Nachteile. Dieser Beitrag gibt Kriterien an die Hand, welche Behandlungsmethode sich im konkreten Patientenfall anbietet. Der Autor hat die Grenzen des simultanen Vorgehens anhand einer Untersuchung in der eigenen Praxis bei Fällen mit horizontalen Knochendefekten ausgelotet und beschreibt seine Beobachtungen im Folgenden. Mehr...
Von Dr. Marius Steigmann, PHD Dr. medic. stom. IMF Neumarkt    aktualisiert am 24.11.2009

Reduktion des Frakturrisikos vollkeramischer Restaurationen durch die Verwendung von Lithiumdisilikat

Abb. 1: Fraktur einer auf einem feuerfesten Stumpf geschichteten Keramikteilkrone.
Zahnheilkunde Keramikfrakturen stellen die häufigste Ursache für Misserfolge adhäsiv befestigter Keramikinlays und -teilkronen dar. Dabei gibt es viele Faktoren, die eine Fraktur begünstigen, beispielsweise die Ignoranz bestimmter funktioneller Gegebenheiten oder das Unterlassen der mehrfachen Nachkontrolle einer eingegliederten Restauration. Vermeidet man diese Faktoren, so ist man, wie der Autor nachfolgend ausführt, schon fast auf der sicheren Seite. Unter den 7 erläuterten Frakturfaktoren wird insbesondere auf die Materialwahl eingegangen. Dabei fließen auch Produktangaben zum vorgestellten Lithiumdisilikat ein. Mehr...
Von Dr. Jan Hajtó    aktualisiert am 11.11.2009

Vollkeramische Adhäsivbrücken heute – Teil 1

Copyright bei Prof. Dr. Matthias Kern, Dr. Martin Sasse
Die in den 1980er Jahren aufkommenden metallkeramischen Adhäsivbrücken wurden weltweit unter dem Begriff Marylandbrücke bekannt und unter dem Titel „Maryland-Brücke“ – die alternative Brücke, bereits in der ersten Ausgabe der ZMK heute besprochen. Wie erfolgte seitdem die Weiterentwicklung dieser Versorgungsart bis hin zur vollkeramischen Adhäsivbrücke? In folgenden Beitrag werden diese weitere Entwicklung und der aktuelle Stand in der Adhäsivprothetik vorgestellt: die einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücke mit einem Gerüst aus Zirkonoxidkeramik im Frontzahnbereich. Mehr...
Von Dr. Martin Sasse, Prof. Dr. Matthias Kern    aktualisiert am 04.11.2009

Funktion und Ästhetik

Die prothetische Rehabilitation eines CMD-Patienten

Abb. 1: Aufsicht OK vor Versorgung.
Eine craniomandibuläre-Dysfunktion (CMD) kann unterschiedliche Symptome zeigen. In diesem Fallbericht litt der Patient unter Kopf- und Gelenkschmerzen sowie unter einer eingeschränkten Kaufunktion. Voraussetzung für eine erfolgreiche prothetische Versorgung eines CMD-Patienten ist in jedem Fall die initiale Therapie der CMD. Erst danach kann eine systematische Therapie der Zähne nach ästhetischen und funktionellen Aspekten in der neuen Kieferrelation erfolgen. In diesem Beitrag werden die Diagnostik und Therapie der CMD sowie die nachfolgende prothetische Versorgung beschrieben bis hin zum Untersuchungsergebnis nach acht Jahren. Mehr...
Von Dr. Margit Weiss, Dr. Michael Weiss    aktualisiert am 29.10.2009

Anleitung für die Praxis

Kofferdam in 100 Sekunden

Abb. 1: Kofferdam für eine Frontzahnrestauration von Zahn 16 bis Zahn 24.
Die Notwendigkeit und die Vorteile einer Anwendung von Kofferdam in der konservierenden Zahnheilkunde sind unbestritten und neue Materialien erfordern für ihre korrekte Verarbeitung eine absolute Trockenlegung des Arbeitsgebietes. Dennoch führt der Kofferdam in der Praxis eher ein Schattendasein, da in der Fachliteratur kein allgemeingültige Publikation im Sinne einer Arbeitsanleitung existiert und viele Zahnärzte mit dem Anlegen von Kofferdam eine mühsame, misserfolgreiche und letztendlich frustrierende Prozedur verbinden. Die von Dr. Johannes Müller und Dr. Norman Tischer entwickelte Kofferdamtechnik stellt dieser Frustration ein schlüssiges und erfolgserprobtes Konzept zur Anwendung von Kofferdam entgegen, welches nachfolgend beschrieben und auf CD mit dem Titel „Kofferdam in 100 Sekunden“ im Handel erhältlich ist. Mehr...
Von Dr. Wolfgang Innmann    aktualisiert am 27.10.2009

Einfluss des visuellen Systems auf die horizontale Kieferrelationsbestimmung

Die Registrierschablonen.
Durch das visuelle System werden bewusste, aber auch unbewusste Reize aus der Außenwelt gesammelt und wahrgenommen. Diese Informationen unterstützen Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers maßgeblich. Es ist anzunehmen, dass die kompensatorischen Wirkungen des visuellen Systems ebenfalls die Bewegungen der Mandibula beeinflussen. Um die Auswirkungen des menschlichen Sehens auf die Okklusion und die Artikulation genauer definieren zu können, stellen die Autoren eine Untersuchung an: Für eine Messreihe führten sie horizontale Kieferrelationsbestimmungen mittels eines intraoralen Stützstiftes durch und verglichen die Resultate der Messungen bei geöffneten und geschlossenen Augen. Lesen Sie die Ergebnisse im folgenden Beitrag nach. Mehr...
Von Dr. Daniela Ohlendorf, Damian Desoi, Prof. Dr. Stefan Kopp    aktualisiert am 26.10.2009

Studienergebnisse besagen:

Frauen können Zahnfarben besser differenzieren

Softwareprogramm ToothguideTrainer.
Im Rahmen einer multizentrischen Studie an 15 Universitäten in 9 Ländern wurde untersucht, ob das Geschlecht und die Erfahrung das Farbdifferenzierungsvermögen beeinflussen. Die Ergebnisse wurden jetzt publiziert*, die nachfolgend kurz zusammengefasst sind. Mehr...
aktualisiert am 22.10.2009

Systemvergleich

CAD/CAM-Systeme – Teil 1

Abb. 1: Unterscheidungsmerkmale von CAD/CAM-Systemen.
Die tägliche Arbeit in der Praxis wird zunehmend durch den Einsatz von CAD/CAM-Technologien beeinflusst. Auf der diesjährigen IDS wurde gezeigt, dass die Möglichkeiten hinsichtlich einer Auslagerung der Gerüstherstellung ausgebaut wurden: Neben den Herstellungseinheiten in Laboren bieten sich nun auch zahlreiche Industriepartner mit Fräszentren an. Nicht nur der Zahntechniker sollte sich deshalb mit diesem Thema befassen, auch der Zahnarzt – schließlich arbeitet er Hand in Hand mit dem Zahntechniker. Ferner sollte er über die zahntechnische Seite von CAD/CAM Bescheid wissen, da CAD/CAM nur in Kombination von werkstoffkundlichen Kenntnissen und klinischer Erfahrung, so Prof. Luthardt, verstanden und dargestellt werden kann. Nachfolgend werden die generellen Unterschiede der verschiedenen CAD/CAM-Systeme herausgearbeitet und erläutert, auf welche Punkte man bei der Wahl des Systems achten muss. Mehr...
Von Dr. Roland Dieter Strietzel    aktualisiert am 13.10.2009

Die geschlossene Wurzelreinigung und -glättung – Teil 1

Abb. 1: Instrumente für die Wurzelreinigung und -glättung mit unterschiedlichen Küretten.
Offene versus geschlossene Therapieverfahren bei der Behandlung von Parodontopathien – beiden Therapieverfahren werden eindeutige Indikationen zugeordnet, jedes Verfahren hat Vor- und Nachteile. Bei der Therapiewahl sollten neben dem entscheidenden Kriterium des Attachmentniveaus aber auch der Allgemeinzustand des Patienten, seine Mundhygiene sowie die ästhetischen Gesichtspunkte mit einbezogen werden. Bei beiden Verfahren ist das adäquate Vorgehen unerlässlich. Zur Auffrischung der Kenntnisse stellt der Autor im folgenden Beitrag die geschlossene Wurzelreinigung und -glättung in einer Übersicht vor. Die Ausführungen beschreiben u. a. die entsprechenden Instrumente, das klinische Vorgehen nebst Zeitfenstern, die adjuvante medikamentöse Therapie sowie die Studienergebnisse zum (Langzeit-)Erfolg der geschlossenen Wurzelreinigung und –glättung. Mehr...
Von Prof. Dr. Bernd-Michael Kleber    aktualisiert am 12.10.2009

Hauterkrankungen der Lippen und der Mundschleimhaut in der zahnärztlichen Praxis – Teil 1

Häufig besteht eine enge Beziehung von Erkrankungen der Haut mit Veränderungen im Bereich der Mundschleimhaut. Die Mundschleimhaut ist ein Gebiet, welches sich meistens dem ersten Blick des Dermatologen entzieht, aber sich ständig im Fokus anderer Fachbereiche, wie der Zahnmedizin und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, befindet. Hier ist die Beurteilung der Mundschleimhaut meist ein Nebenbefund, der oft keine eventuell notwendigen Konsequenzen nach sich zieht, meist aus fehlender Erfahrung. Dieser Übersichtsartikel soll einen kleinen Einblick liefern und für die häufigsten Erkrankungen im Bereich der Lippen und der Mundschleimhaut im Alltag der zahnärztlichen Praxis sensibilisieren, damit eine zeitnahe Zuweisung des Patienten in eine fachspezifische Klinik oder Praxis erfolgt. Mehr...
Von Daniela Krüger-Corcoran, Dr. Eggert Stockfleth, Prof. Dr. Wolfram Sterry    aktualisiert am 30.09.2009

Periimplantitis – die neue Erkrankung wird übersehen oder unterschätzt? – Teil 1

Abb. 1a: Histologische Ansicht der periimplantären Hart- und Weichgewebe17
Im vorliegenden Beitrag werden die morphologischen Besonderheiten der periimplantären Gewebe erläutert und dem natürlichen Zahn gegenübergestellt, wobei sowohl der gesunde Zustand als auch die bakteriell verursachten Entzündungsprozesse Berücksichtigung finden. Basierend auf den strukturellen Unterschieden werden Empfehlungen für die Diagnostik periimplantärer Erkrankungen gegeben sowie die Risikofaktoren und Therapiemöglichkeiten der Periimplantitis diskutiert. Mehr...
Von Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD    aktualisiert am 30.09.2009

Interaktive Fortbildung

Relevanz der Piezochirurgie für die moderne Implantologie – Teil 1

Abb. 1: Piezosurgery®-Einheit (zweite Generation).
Minimalinvasive Operationstechniken mit dem Ziel, prognostisch sicher und gewebsschonend zu operieren, spielen nicht nur in der allgemeinen Chirurgie eine große Rolle, sondern auch speziell in der zahnärztlichen Implantologie. Die Piezochirurgie ist diesbezüglich eine effiziente und sinnvolle Ergänzung zu den konventionellen, rotierenden und sägenden Chirurgieeinheiten. Mehr...
Von Dr. Bastian L.J. Schmidt, Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz    aktualisiert am 30.09.2009

das duale Konzept in Einrichtungen der Landeshauptstadt München

Die zahnärztliche Versorgung von Pflegebedürftigen – Teil 1

Abb. 1: Zunahme der Häufigkeit parodontaler Erkrankungen im Alter (DMS IV).
Im Jahr 2005 wurde das so genannte „duale Konzept“ zur zahnmedizinischen Betreuung von Pflegebedürftigen in Münchner Einrichtungen ins Leben gerufen. Es ist das größte derartige Projekt in Deutschland und wird gemeinsam von der AOK-Bayern, der Städtischen Klinikum München GmbH und der Gruppe Teamwerk „Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen“ organisiert. Das Duale Konzept besteht aus einem Prophylaxemodul und einem restaurativ-therapeutischen Modul. Mittels gezielter, individueller Prophylaxe soll die Mundgesundheit der älteren Patienten verbessert und die Häufigkeit zahnmedizinischer Eingriffe verringert werden. Dr. Cornelius Haffner, Leiter des Projekts, stellt die Erfolge, aber auch die Probleme in der zahnärztlichen Betreuung vonPflegebedürftigen nach drei Jahren Projekterfahrung dar. Mehr...
Von Dr. Cornelius Haffner    aktualisiert am 24.09.2009

Interaktive Fortbildung

Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) aus radiologischer Sicht – Teil 1

Abb. 1a (li): Normalbefund T1-Gewichtung, schräg sagittal, signalarmer und scharf konturierter Discus articularis in regelrechter Position bei unauffälliger Darstellung von Kieferköpfchen und Gelenkpfanne.   Abb. 1b (re): zeigt den Discus in coronarer Schichtführung nur als zartes dunkles Band, welches dem Köfpchen kappenartig aufsitzt.
Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine multifaktorielle Erkrankung des stomatognathen Systems, welches sich aus einem Symptomenkomplex zusammensetzt. Die Diagnostik erfolgt klinisch durch den erfahrenen Zahnarzt oder Kieferchirurgen. Für die adäquate Therapie und Behandlung von CMD-Patienten bilden sich zunehmend interdisziplinäre Fachgruppen. In klinisch nicht eindeutigen Fällen kann die radiologische Diagnostik einen wichtigen Beitrag zur Identifizierung und Einordnung insbesondere der arthrogenen Formen der Erkrankung liefern. Mehr...
Von Dr. Stefan Neumann    aktualisiert am 17.09.2009

Interaktive Fortbildung

Der Einfluss der Muskulatur auf das orofaziale System – Teil 1

Abb. 1: Stilisierte Ansicht nach Entfernen der suprahyalen Muskeln: 1 = M. pterygoideus lateralis; 2 = M. pterygoideus medialis; 3 = M. digastricus; 4 = M. stylohyoideus (modifiziert nach G.-H. Schumacher).
In der internationalen Forschung zum orofazialen System sind erst seit vergleichsweise kurzer Zeit die Probleme der Kaumuskulatur und deren nervale Steuerung von Interesse. Meist haben andere Komponenten im Mittelpunkt gestanden, ganz besonders die Kiefergelenke. Deshalb wurde lange Zeit die Rolle der Kaumuskulatur unterbewertet, vor allem im Zusammenhang mit der so genannten Zentrik. Mehr...
Von Dr. med. habil. Andreas Vogel    aktualisiert am 16.09.2009

Früherkennung von Hautkrebs im Gesicht in der zahnärztlichen Praxis – Teil 1

Maligne Hauttumoren treten überwiegend im Kopfbereich auf. Bei der zahnärztlichen Untersuchung des Patienten bietet sich eine gute Gelegenheit, im Gesicht des Patienten Hautkrebs in einem frühen Stadium zu entdecken. Mit einer Umfrage sollte untersucht werden, welche Einstellung niedergelassene Zahnärzte und Zahnärztinnen zur Früherkennung von Hautkrebs in der zahnärztlichen Praxis haben. Es stellt sich u. a. heraus, dass fast alle befragten Zahnärzte Patienten selten oder nie zu Veränderungen der Gesichtshaut befragt haben. Ein Drittel der Zahnärzte hatte Hautkrebs höchstens einmal während ihrer Berufstätigkeit diagnostiziert, zwei Drittel noch nie. Die Mehrheit der Zahnärzteschaft zeigte sich jedoch grundsätzlich einer Vorsorgeuntersuchung in der Zahnarztpraxis gegenüber offen. Lesen Sie die Ergebnisse der Befragung im folgenden Beitrag nach. Mehr...
Von Dr. Dr. Frank Halling    aktualisiert am 16.09.2009

Interaktive Fortbildung

Interdependenzen zwischen erzwungener Beinlängendifferenz, Körperhaltung und Unterkieferbewegung – Teil 1

Abb. 1: Die dreidimensionale Rückenscannung.
Der Begriff „ganzheitliche Therapie“ rückt bei der Behandlung von Patienten mit craniomandibulären Dysfunktionen immer häufiger in den Fokus der Öffentlichkeit. Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten Kieferorthopädie, Orthopädie, Osteopathie und Physiotherapie gewinnt in diesem Zusammenhang zusehends an Bedeutung. Doch häufig laufen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten nebeneinanderher, ohne dabei die einzelnen Befunde miteinander in Beziehung zu setzen. Um letztendlich fortschrittliche Behandlungserfolge zu erzielen, ist es jedoch notwendig, ein interdisziplinäres Verständnis zu erlangen, wodurch die ursächliche Problematik schneller therapiert werden kann. Daher soll der folgende Beitrag die Wirkungszusammenhänge zwischen einer erzwungenen Beinlängendifferenz von 1 bzw. 3 cm auf die Oberkörperhaltung und auf Bewegungen des Unterkiefers, aber auch der zentrischen sowie dynamischen Okklusion aufzeigen und verdeutlichen. Mehr...
Von Dr. Daniela Ohlendorf    aktualisiert am 11.09.2009

Hinweise und wesentliche Gesichtspunkte

Parodontitistherapie in der täglichen Praxis - Teil 1

Abb. 1: Instrumente für die parodontologische Diagnostik.
Die Zahl der Parodontalerkrankungen nimmt kontinuierlich zu und damit erhöht sich auch die Anzahl der Patienten, die einer systematischen Parodontitistherapie bedürfen. Prof. Dr. Holger Jentsch erläutert im folgenden Beitrag eine Parodontitistherapie, die für den allgemeinen Zahnarzt mit gutem Erfolg durchführbar ist. Bei der Diagnostik muss der Zahnarzt zunächst alle relevanten Werte erfassen und beurteilen. Die Therapie gliedert sich auf in eine systemische Phase, die Initialtherapie und die chirurgische Behandlung, die nur für schwer geschädigte Bereiche notwendig ist, und die Nachsorge. Prof. Jentsch beleuchtet alle Therapieschritte und geht u. a. auf ein adäquates scaling and root planing, den Einsatz von Lasern in der Initialtherapie und das Instrumentarium für die minimal-invasive Chirurgie ein. Mehr...
Von Prof. Dr. Holger Jentsch    aktualisiert am 01.06.2009

Die Influenzapandemie – Risikomanagement in der Zahnarztpraxis

© pixelio/Andreas-Morlok
Nach Einschätzung der Weltgesundheitsbehörde (WHO) wird sich die Neue Grippe (Influenza H1N1/2009) zu einer Pandemie ausweiten. In Deutschland wurden seit Mitte Juni etwa 15.000 Fälle von „Schweinegrippe“ nachgewiesen; Mitte August gingen die Erkrankungsraten erstmals zurück, auf rund 2000 Neuinfektionen pro Woche (Stand 26.8.2009). Trotz des bislang moderaten Krankheitsverlaufs in den meisten Fällen muss die Situation ernst genommen werden. Mehr...
Von Dr. Dr. Peter A. Ehrl    aktualisiert am 01.02.2012