Kurzverzeichnis Implantologie
Kurzverzeichnis Implantologie

Operative Entfernung des Torus palatinus: Ein Fallbericht

Abb. 1: Klinische Ausgangssituation.

Der Torus palatinus ist ein benigner Knochentumor im Bereich der medianen Gaumennaht, der traditionell aus prothetischen Gründen, bei selteneren, ausgeprägten Formen auch aufgrund einer Beeinträchtigung beim Sprechen und Kauen oder auch aus psychischen Gründen entfernt wird. Nachfolgend wird die operative Enfernung des Torus palatinus in den einzelnen Schritten anhand eines klinischen Falles erläutert. Mehr...

Von Dr. Hans Ulrich Brauer, M.A. Dr. Dr. Albrecht Foernzler    aktualisiert am 27.07.2010

Angeborene Störungen der Blutbildung und deren Konsequenzen für die zahnärztliche Praxis – Teil 1

Angeborene Blutbildungsstörungen sind selten. In Deutschland geht man von einer Prävalenz von 10/1.000.000 Kindern und Jugendlichen aus. Trotz der Seltenheit dieser Erkrankungen sind sie für die Erforschung der normalen und pathologischen Hämatopoese von immenser Bedeutung und haben wesentlich zum heutigen Verständnis der hämatopoetischen Regulation beigetragen. Durch den Aufbau eines internationalen Experten-Netzwerkes und die Langzeitdokumentation von Krankheitsverläufen in einer gemeinsamen Datenbank konnten statistisch tragfähige Daten zu Therapieansprechen, Begleiterkrankungen und Langzeitprognose gesammelt werden. Die zahlreichen Facetten des klinischen Erscheinungsbildes dieser seltenen Erkrankungen werden nachfolgend dargestellt mit besonderem Augenmerk auf die Konsequenzen für die zahnärztliche Praxis. Mehr...
Von Cornelia Zeidler, Reinhard Schilke, Karl Welte    aktualisiert am 27.07.2010

Fortschritte in der Behandlung intraossärer Defekte am Beispiel eines Knochenersatzmaterials

Abb. 1: Die intraoperative Situation bei minimalinvasivem Vorgehen; auf einen Entlastungsschnitt wurde verzichtet. Mit dem Papillenelevator kann gewebeschonend vorgegangen werden.
Regenerative Parodontaltherapien verlaufen vorhersehbar, wenn mikrochirurgisch-minimalinvasiv vorgegangen und ein Augmentationsmaterial verwendet wird, das die Neubildung von Alveolarknochen, Desmodont und Wurzelzement fördert. Dies gelingt am besten, wenn das Material vollständig resorbiert werden kann, eine große, bioaktive Oberfläche aufweist und das Einsprießen von Blutgefäßen fördert. Anhand eines Knochenersatzmaterials und seine dargestellten Produktkennzeichen wird in diesem Beitrag ein minimalinvasives klinisches Vorgehen bei der Augmentation aufgezeigt und auf erste Erfolge und positive Studienergebnisse für dieses neue Material hingewiesen. Mehr...
Von Prof. Dr. Astrid Brauner    aktualisiert am 22.07.2010

Der KEY Laser 3+: Theorie und Praxis – Teil 1

Abb. 1: Taschentiefen vor der PA-Behandlung mit dem KEY Laser 3.
Seit rund zehn Jahren werden KEY 3 Laser in der Zahnarztpraxis eingesetzt. Viele niedergelassene Zahnärzte schätzen sie insbesondere in der Behandlung von Parodontitis, Periimplantitis und in der Kariestherapie als eine schonende Alternative zur konventionellen Vorgehensweise. Im folgenden Beitrag erläutert der Autor seine Erfahrungen mit dem KEY 3 und insbesondere mit dem neuen KEY Laser 3+ in verschiedenen Indikationsbereichen. Produktangaben fließen in die Ausführungen ein. Mehr...
Von Dr. Thorsten Kleinert    aktualisiert am 20.07.2010

Aufwand und Nutzen einer modernen Endodontie – Teil 1

Abb. 1 a: Irreversible Pulpitis mit apikaler Osteolyse.
Mit einem strukturierten und innovativen Endodontiekonzept lassen sich Patienten an die Praxis binden und sind mit der Erfahrung erfolgreicher endodontischer Behandlung bereit, private Zuzahlung zu leisten. Was aber beinhaltet ein solches Endodontiekonzept? Dieser Frage geht der Autor des folgenden Beitrages nach und beschreibt die Anforderungen an Trepanation, Aufbereitung, Spülung und koronale Versorgung. Mehr...
Von Dr. Anselm Brune    aktualisiert am 19.07.2010

Moderne Diagnostiksysteme in der Prävention und Therapie periimplantärer Infektionen – Teil 1

Abb. 1: Klinischer Fall einer Periimplantitis (bild mit freundlicher Genehmigung von Dr. Tom Nabors, Columbus, USA).
Die Diagnostik einer Parodontitis sowie einer Periimplantitis muss individuelle Faktoren berücksichtigen, um zu einer erfolgreichen Therapie zu führen. Insbesondere die Bestimmung der individuellen Keimbesiedelung und des genetischen Risikos muss in die Diagnostik aufgenommen werden, sodass – im Bedarfsfall – eine gezielte Antibiotikatherapie erfolgen und anhand des genetischen Risikos der Verlauf der Erkrankung abgeschätzt werden kann. Der folgende Beitrag erläutert die Rolle moderner Diagnostiksysteme in der Therapie der Periimplantitis, die als häufige Spätkomplikation für den Verlust von Implantaten verantwortlich ist. Mehr...
Von Dr. Sylke Dombrowa    aktualisiert am 15.07.2010

Der Sinuslift aus der Sicht des HNO-Arztes – Teil 1

Abb. 1: Sinuslift, schematisch. (© JJ Abrahams and SB Berger: inflammatory disease of the jaw: appearance on reformatted CT scans. American Journal of Roentgenology 170 (4) 1085).
Eine gesunde Kieferhöhle zeigt aufgrund ihrer Selbstreinigungsmechanismen und des schleimhautständigen Immunsystems eine hohe Krankheitsresistenz. Geringfügige Verletzungen des Mukoperiosts durch einen Sinuslift heilen somit schnell aus, wenn gesunde Verhältnisse bestehen. Erkrankungen der Kieferhöhle können das Ergebnis eines Sinuslifts jedoch gefährden. Deswegen sollten bei der Anamnese vor einem Sinuslift solche Erkrankungen ausgeschlossen werden bzw. eine Untersuchung des Nasen- und Nasennebenhöhlensystems durch den HNO-Arzt zur Abklärung eventueller Beschwerden erfolgen. Im folgenden Beitrag werden die Selbstreinigungsmechanismen der Kieferhöhle, Krankheiten und deren Bedeutung für einen Sinuslift dargestellt; insbesondere wird auf die notwendige Vorbereitung des Sinuslifts aus HNO-ärztlicher Sicht eingegangen. Mehr...
Von Prof. Dr. med. Markus Jungehülsing    aktualisiert am 14.07.2010

Schmale Implantate – eine Notwendigkeit in der ästhetischen Implantologie

Abb. 1: Der Ausgangsbefund macht ersichtlich, dass nur extrem wenig Platz für eine Implantatinsertion zur Verfügung steht.
Implantate mit einem Durchmesser von gerade einmal drei Milimetern eröffnen neue Möglichkeiten in der Implantologie. Mit solchen Implantaten können schmale Schaltlücken im Frontzahnbereich ästhetisch versorgt werden. Denn diese grazilen Implantate erlauben es, die erforderlichen Mindestabstände zu den abgrenzenden Zähnen tatsächlich einzuhalten. Lesen Sie im Folgenden zwei Fallbeispiele zur Versorgung zweier Patienten mit schmalen Implantaten. Mehr...
Von Dr. Frank Kistler    aktualisiert am 07.07.2010

Osteokonduktive und -induktive Knochenersatzmaterialien – Teil 1

Abb. 1: maxgraft<sup>®</sup> Granulat und Blöcke (oben) und Rasterelektronenmikroskopie maxgraft<sup>®</sup> (unten).
Autologer Knochen ist aufgrund seiner speziellen Eigenschaften als Transplantationsmaterial unbestritten. Dennoch hat sich im Kopf-Hals-Bereich die Alternative „Knochenersatzmaterial“ mit ihren bestimmten Vorzügen in so großem Maße etabliert, dass der Überblick angesichts der Fülle der auf dem Markt erhältlichen Knochenersatzmaterialien beinahe verloren geht. Mit der Erläuterung der Einteilung wichtiger Materialien nach den 3 Hauptgruppen schafft PD Dr. Dr. Ralf Smeets nachfolgend eine Übersicht, erläutert Vor- und Nachteile der einzelnen Gruppen und stellt gängige Produkte vor. Gleichzeitig werden die Anforderungen an die modernen Knochenersatzmaterialien beschrieben, ohne deren Wissen der Einsatz als Füllstoff bzw. Gerüstmaterial für die Knochenheilung nicht gelingen kann. Mehr...
Von PD Dr. Dr. Ralf Smeets, PD Dr. Dr. Andreas Kolk    aktualisiert am 06.07.2010

Ästhetisch-funktionelle Hart- und Weichgewebsaugmentation bei der Implantologie

Abb. 1: Ausgangssituation nach Verlust des Zahns 21.
Die nachfolgende Fallpräsentation befasst sich mit der Rekonstruktion sowohl von Hart- als auch von Weichgewebe eines Patienten. Die Autoren stellen eine rekonstruktive Therapie vor mit der Zielsetzung, eine funktionelle und ästhetische Basis für eine dentale Implantation zu schaffen. Mehr...
Von Dr. Nina Psenicka, Dr. med. dent. Holger Psenicka    aktualisiert am 06.07.2010

Der Sinus-Krallenhaken – ein Instrument für den Sinuslift

Abb. 1 a-c: Aktueller Prototyp des Sinus-Krallenhakens.
Prof. Helmut H. Lindorf entwickelte ein Instrument für den Sinuslift. Der Sinus-Krallenhaken soll das sichere Abhalten der Wangenweichteile und des Schleimhautlappens mit nur einem Werkzeug ermöglichen. Der Operateur bekommt eine gute Übersicht, das Augmentationsmaterial kann kontaminationsfrei eingebracht werden und für den Einsatz dieses Instruments ist nur eine Assistenz notwendig anstatt zweier Assistenzen wie bei Verwendung konventioneller Wundhaken. Der Entwickler stellt im folgenden Beitrag das Instrument und seine Anwendung vor. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Dr. Helmut H. Lindorf, Dr. Renate Müller-Herzog    aktualisiert am 06.07.2010

Zur Wirksamkeit von Laserlicht und Desinfizienzien auf orale Biofilme

Abb. 1: REM-Darstellung der Oberfläche eines zu Verlust gekommenen Implantates mit diversen Hefezellen (➞), 2000-fache Vergrößerung. Der Balken repräsentiert 10 μm.
Parodontopathogene Keime im oralen Biofilm können eine Periimplantitis verursachen. Neben diesen Keimen sind aber auch andere Mikroorganismen im Biofilm vorhanden. Hefen, wie beispielsweise Candida albicans, die mit Bakterien interagieren, können zu einer therapeutischen Resistenz von Keimen führen. Daher sollte die Candida-albicans-Besiedlung in die Behandlung des Biofilms einbezogen werden. Die Autorinnen stellen zwei Studien vor, in denen Laserlicht zweier Wellenlängen und vier verschiedene Antiseptika auf ihre Wirksamkeit gegenüber Candida albicans im Biofilm getestet werden. Interessanterweise konnte dargestellt werden, dass die Wirkung gängiger Antiseptika auf vitale Candida- Biofilme deutlich abgeschwächt ist. Mehr...
Von Dr. Sabine Sennhenn-Kirchner, Dr. Margarete Borg-von Zepelin    aktualisiert am 22.06.2010

Laserfluoreszenzbasierte Karies- und Parodontaltherapie – Teil 1

Abb. 1: Laserfluoreszenzmessungen auf der Wurzeloberfläche. Die Fluoreszenzemission steigt bei Vorhandensein von Konkrementen nach Anregung mit Licht der Wellenlänge 655 nm an. Flüssigkeiten wie Blut haben kein Einfluss auf die Messwerte.
Fluoreszenzmessungen werden bereits eingesetzt, um die Kariesdiagnostik zu unterstützen. Denn mithilfe von rotem Licht ist es möglich, kariöse Zahnsubstanz von gesunder zu unterscheiden. Nun liegt es nahe, Fluoreszenzmessungen auch in der Therapie einzusetzen, und zwar als Rückkopplungssystem bei der Entfernung von kariösem Gewebe bzw. von Konkrementen, die gleichermaßen zum Fluoreszieren angeregt werden können. In der fluoreszenzunterstützten Kariestherapie (FACE) werden Fluoreszenzmessungen mit einem rotierenden Instrument gekoppelt. Neu ist nun der Vorstoß, diese Messungen mit einem Laser zu verbinden und in der Karies- und Parondontitistherapie einzusetzen. Lesen Sie im folgenden Beitrag erste erfolgversprechende Studienergebnisse. Mehr...
Von Dr. Felix Krause    aktualisiert am 22.06.2010

Über den Einfluss des Field-of-View auf die Qualität von implantologisch indizierten CT- und DVT-Aufnahmen – Teil 1

Abb. 1: SimPlant-Bildschirm: Scharfe und detailreiche Bilder sind nur bei maximaler Einschränkung des FOV möglich.
Dreidimensionale Bildgebungen basierend auf Computertomografien bzw. Digitalen Volumentomografien erwecken den Eindruck höchster Präzision. Allerdings sind die möglichen Aussagen und die Präzision aufgrund solcher Aufnahmen vorgenommenen Messungen auch von den Vorgaben des anwendenden Klinikers abhängig. Damit ein aussagekräftiges Bild entstehen kann, sollte der Anwender einiges über die Vorgänge während der dreidimensionalen Bilderstellung wissen. In diesem Beitrag werden die Möglichkeiten und die Konsequenzen der Einstellung eines Parameters bei der 3D-Bildgebung, dem so genannten Gesichtsfeld oder FOV (Field-of-View), erläutert. Dieser Parameter ist wichtig, denn er kann die Bildqualität maßgeblich beeinflussen. Mehr...
Von Dr. Elmar Frank, Dr. Sigrid Frank    aktualisiert am 22.06.2010

Eine erfolgreiche Erweiterung des zahnärztlichen Behandlungsspektrums

Raucherentwöhnung mittels Hypnose – Teil 1

Abb. 1: Induktion zur Hypnose.
Bereits vor einigen Wochen wurden die gesundheitlichen Folgen des Tabakkonsums und ein Konzept zur Raucherentwöhnung in der Zahnarztpraxis vorgestellt. Im folgenden Beitrag wird nun eine weitere Methode der Entwöhnung beleuchtet: die Hypnose. Sie hat sich in vielen Zahnarztpraxen bereits bei der Versorgung von Angstpatienten und Kindern bewährt. Nach den Erfahrungen unserer Autorin, die die im Folgenden beschriebene Methode bereits seit über 15 Jahren anwendet, zeitigt Hypnose sehr schnelle Erfolge – in 90 % der Fälle reicht eine Sitzung aus, um den Patienten von seiner Sucht zu heilen. Mehr...
Von Dr. Elisabeth von Mezynski    aktualisiert am 15.06.2010

Auswirkungen der alternden Gesellschaft auf den Zahnarztalltag

Orale Gesundheit im Alter – Teil 1

Abb. 1: Interdentalraumbürsten gibt es in verschiedenen Größen und sind oftmals handlicher.
Nachdem im ersten Teil des Beitrages von Dr. Birgit Wiedemann, Zahnärztin & Dipl.-Psychogerontologin, die grundlegenden Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Problemen und psychosozialen Lebensumständen der älteren Menschen ausführlich erläutert wurden, werden im folgenden zweiten Teil des Beitrages zur Alterszahnheilkunde Maßnahmen vorgestellt, die ältere Menschen vor Zahn- und Munderkrankungen schützen sollen. So sollte der Zahnarzt bei den Senioren insbesondere auf Wurzelkaries, Parodontitis und Mundtrockenheit achten. Unter Einbeziehung von geeigneten Hilfsmitteln sollte er gemeinsam mit dem Patienten ein individuelles Prophylaxekonzept, auch für die häusliche Mundhygiene, erarbeiten. Mehr...
Von Dr. Birgit Wiedemann    aktualisiert am 14.06.2010

Indikation und Anwendung von Kompositmaterialien in der Füllungstherapie

Update Komposite: Fallbeispiele – Teil 1

Abb. 1: Distale Approximalkaries an Zahn 15.
Nachdem im ersten Teil dieses Überblicksbeitrags eine Einteilung der auf dem Markt verfügbaren Komposite nach Konsistenz, den enthaltenen Füllern und der Basischemie getroffen wurde, steht in diesem zweiten Teil die praktische Anwendung dieser Materialien im Mittelpunkt. Das Indikationsspektrum hat sich mit der Weiterentwicklung der Materialien zusehens ausgedehnt: Auch größere Kavitäten im Seitenzahnbereich können erfolgreich damit versorgt werden, wobei gewisse Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssen und nicht jedes Material gleichermaßen geeignet erscheint. Anhand von Fallbeispielen erläutert unser Autor die konkrete Anwendungsweise bei bestimmten Indikationen und illustriert damit die vielfältigen Möglichkeiten, die direkte adhäsive Restaurationen im Front- und Seitenzahnbereich heute bieten. Mehr...
Von Prof. Dr. Claus-Peter Ernst    aktualisiert am 26.05.2010

Gibt es etwas Neues in der Totalprothetik – Teil 1

Abb. 1 u. 2: Prothesen in Schlussbissposition und mit Eckzahnführung bei der Seitbewegung des Unterkiefers.
Dem traditionellen Konzept einer vollbalancierten Okklusion bei mittelwertig aufgestellten Zähnen steht die „neuere“ Methode der Eckzahnführung gegenüber. Diese zeichnet sich unter anderem durch die Schonung des Prothesenlagers aus. Dabei kann die Herstellung einer Totalprothese mit Eckzahnführung mit unterschiedlichem Aufwand betrieben werden. Mehr...
Von Univ.-Prof. Dr. Dr. Ingrid Grunert    aktualisiert am 25.05.2010

Implantatoberflächen – Stand der Technik – Teil 1

Abb. 1: Verankerung eines Fibrinnetzwerks (weiß gefärbt) mit Erythtozyten (rötlich gefärbt) auf einer moderat rauen (sandgestrahlt, thermisch säuregeätzt) Oberfläche (Thommen Medical), © Martin Oeggerli 2008.
Bei der komplikationslosen Einheilung von Implantaten spielt die Implantatoberfläche eine wichtige Rolle. Denn sie beeinflusst mit die Geschwindigkeit der Osseointegration. Neben der Oberflächentopographie führt auch die Oberflächenchemie zu einer besseren Benetzung und damit zu einem homogenen Blutkontakt der Implantatoberfläche. Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem aktuellen Stand der Technik und erklärt die Hintergründe der Oberflächenchemie bei der Osseointegration. Mehr...
Von Dr. Falko Schlottig    aktualisiert am 10.05.2010

Eine Einteilung der Kompositmaterialien

Update Komposite: Einführung – Teil 1

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Eine Übersicht über Kompositmaterialien? Überflüssig, wird mancher Zahnarzt denken: Das ist doch alles hinlänglich bekannt. Tatsächlich gab es jedoch in jüngster Vergangenheit etliche Neuerscheinungen, die die Terminologie der Komposite und ihre bisherige Klassifizierung sprengen. Der folgende zweiteilige Beitrag soll daher eine mögliche neue Ordnung für das erweiterte Angebot der Kompositmaterialien aufstellen. Darüber hinaus werden Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien erläutert sowie Indikationsabgrenzungen und zukünftiger Entwicklungsbedarf aufgezeigt. Der erste Teil befasst sich insbesondere mit der Einteilung der Materialien nach ihrer Konsistenz, den enthaltenen Füllern und nach ihrer Basischemie. Mehr...
Von Prof. Dr. Claus-Peter Ernst    aktualisiert am 05.05.2010

Interaktive Fortbildung

Professionelle Diagnostik von Halitosis in der Zahnarztpraxis – Teil 1

Abb. 1: Organoleptische Skala zur Messung der Geruchsstärke unter Zuhilfenahme des Abstandes zur Geruchsquelle.
Die Zahnmedizin sollte im Problemfeld Halitosis eine Vorreiterrolle einnehmen; schließlich ist bei rund 90 % aller Patienten mit Mundgeruch die Ursache auf orale Quellen zurückzuführen. Die Realität in der Ausbildungssituation von deutschen Zahnärzten sieht jedoch kaum oder gar keine Unterrichtung in dieser Richtung vor. Deshalb sind (zusätzliche) Informationen nötig, wie sie in den folgenden Ausführungen gegeben werden. Mehr...
Von PD Dr. Rainer Seemann, Dr. Karin Kislig    aktualisiert am 28.04.2010

Interaktive Fortbildung

Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Aspekte der Halitosis – Teil 1

Abb. 1 a): Akute Tonsillitis.
Der Zahnarzt sieht sich im Praxisalltag häufig Patienten gegenüber, die Mundgeruch haben. Dieses Leiden ist nicht nur für die Betroffenen unangenehm, sondern es kann auch eine ernsthafte Erkrankung anzeigen. Falls der Zahnarzt die Ursache der Halitosis nicht abklären kann, da sie nicht mit der Zahn- bzw. Mundgesundheit verbunden ist, sollte er den Patienten daher an den Hals-Nasen-Ohren-Arzt überweisen. Dieser wird die angrenzenden Regionen auf für das Symptom Halitosis typische Erkrankungen untersuchen. Wie der folgende Überblick zeigt, kommen eine ganze Reihe unterschiedlicher Auslöser mit verschiedenen Lokalisationen infrage. Mehr...
Von Prof. Dr. Oliver Kaschke    aktualisiert am 22.04.2010

Alterszahnheilkunde: Wie sollte die Versorgung von Senioren künftig aussehen? – Teil 1

Eine mit Teilprothese versorgte Seniorin (© pixelio/J. Sawluk).
Künftig wird der Zahnarzt in seinem Praxisalltag immer mehr ältere Patienten behandeln müssen. Sie werden sich – dank erfolgreicher Prophylaxebestrebungen unserer Tage – einer recht guten Mundgesundheit erfreuen, aber durchaus unter Einschränkungen und Erkrankungen leiden, die ein höheres Alter mit sich bringt. Es gilt, sich rechtzeitig auf diese wachsende Patientengruppe einzustellen. Der Autor des folgenden Beitrags möchte den Zahnarzt hierin unterstützen und beschreibt, wie neue Behandlungskonzepte und altengerechte Praxisabläufe aussehen könnten. Mehr...
Von Dr. Gerhard Weitz    aktualisiert am 14.04.2010

Auswirkungen der Alterung der Gesellschaft auf den Zahnarztalltag

wiedemann adel pixelio
Erweist sich die Prothesenhygiene eines älteren Menschen als völlig insuffizient, muss das nicht heißen, dass er keine ausreichende Compliance zeigt. Der Grund dafür kann auch darin liegen, dass er altersbedingt nicht mehr so gut sieht, aber Brille und Vergrößerungsglas bei der Mundpflege nicht einsetzt. Um solche altersspezifischen Probleme einschätzen zu können und eine adäquate Betreuung dieser Patientengruppe zu gewährleisten, sollte der Zahnarzt die physiologischen Altersveränderungen kennen. Grundlegende Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Problemen und psychosozialen Lebensumständen der älteren Menschen sind im folgenden ersten Teil eines Beitrages zur Alterszahnheilkunde von Dr. Birgit Wiedemann, Zahnärztin & Dipl.-Psychogerontologin, nachzulesen. Mehr...
Von Dr. Birgit Wiedemann    aktualisiert am 14.04.2010

Was leisten Dampfsterilisatoren ohne Vorvakuum (nicht) – Teil 1

Abb. 1: Isolierter und mit Silikon ummantelter Spraykanal.
Dampfsterilisatoren arbeiten mit drei unterschiedlichen Methoden der Sterilisation bzw. Desinfektion: dem Gravitationsverfahren, dem Vorvakuumverfahren und Spezialverfahren. Derzeit gehen die Meinungen auseinander, ob Geräte ohne Vorvakuumphasen eine ausreichende Sicherheit bieten. Die Autoren des folgenden Beitrags beschreiben die physikalische Funktionsweise von Dampfsterilisatoren und stellen die Voraussetzungen für eine wirksame Keimtötung dar. Sie stellen fest, dass auch mit Dampfsterilisatoren ohne Vorvakuumphasen unter bestimmten Bedingungen durchaus eine wirksame Desinfektion zahnärztlicher Übertragungsinstrumente erreicht werden kann. Um die Leistung des eigenen Gerätes tatsächlich genau einschätzen zu können, empfehlen die Experten eine experimentelle Beurteilung, die im Folgenden ebenfalls genau beschrieben wird. Mehr...
Von PD Dr. Lutz Jatzwauk, Dr. Susanne Horna, Prof. Dr. Bernd Reitemeier    aktualisiert am 12.04.2010

Der aktuelle Stand der Röntgendiagnostik in der Zahnmedizin – Teil 1

Abb. 1: Ausschnittsprojektionen.
Die Radiologie stellt einen unverzichtbaren Teil der diagnostischen Kette in der Zahnmedizin dar. Der Zahnarzt ist, im Gegensatz zu anderen medizinischen Disziplinen, nicht nur die indizierende sondern auch selbst ausführende und diagnostizierende Fachkraft. Nur in seltenen Fällen wird ein Radiologe zu Hilfe gezogen. Somit bewegt sich der Zahnarzt in einem eigentlich fremden Fachgebiet und muss sich der Herausforderung stellen, die entstehen Anforderungen ebenso gut wie ein Radiologe erfüllen zu können. Dazu muss er die unterschiedlichen Aufnahmearten, ihre Indikationen, Vorteile und die Strahlenexposition kennen und bspw. die Strahlengänge und Patientenpositionierungen beherrschen, um die wichtigsten Einstellungsfehler vermeiden, wie der folgende Beitrag praxisnah erläutert. Mehr...
Von Dr. Petra Rugani, Prof. Dr. Dr. Norbert Jakse    aktualisiert am 09.04.2010

Parodontitis und Periimplantitis – Die Herausforderungen in der Nachsorge – Teil 1

Abb. 1: Therapiefahrplan Parodontologie.
Die jüngsten Daten der IV. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS IV) haben gezeigt, dass in Deutschland mehr als die Hälfte aller Erwachsenen im Alter von 35 bis 44 Jahren an einer mittelschweren Parodontitis erkrankt sind. Darüber hinaus stellen Parodontalerkrankungen die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen dar und haben mittlerweile den Charakter einer Volkskrankheit angenommen. Gleichzeitig hat sich im Laufe der vergangenen Jahre die Implantologie in der modernen Zahnheilkunde als Routineeingriff etabliert. Durch die kontinuierliche Zunahme der Implantatpatienten ist die Prävalenz der periimplantären Erkrankungen gestiegen. Der sichere Umgang mit Implantatpatienten in der Nachsorge wie mit parodontal erkrankten Patienten nimmt also einen immer größeren Stellenwert ein. Mehr...
Von Dr. Tim Joda    aktualisiert am 29.03.2010

Präparationstechnik für die Vollkeramik

Die Materialbeschaffenheit als Grundlage für die Präparationsform – Teil 1

Abb. 1: Cerec 1 – Mark I Inlays, 15 Jahre nach Insertion<sup>1</sup>.
Brüche sind oftmals „das Aus“ für eine Keramikrestauration. Ein Grund für die Bruchanfälligkeit könnte die Präparationsform sein. Die Autoren des folgenden Beitrags untersuchen anhand von Keramikinlays, welche Formen der Präparation diesem Material entgegenkommen. Sie ziehen neue technische Methoden heran, um die Belastung des Materials in unterschiedlichen Präparationsformen zu untersuchen, und stellen u. a. fest, dass für den Werkstoff Keramik beispielsweise einfache, runde Formen besser geeignet sind als komplizierte, eckige Formen. Mehr...
Von Univ.-Prof. Dr. Gerwin Arnetzl, Gerwin Vincent Arnetzl    aktualisiert am 29.03.2010

Die digitale Volumentomographie – klinisch unterschätzt und wirtschaftlich überschätzt? – Teil 1

Abb. 1: Funktionsprinzip der digitalen Volumentomographie mit konusförmigem Röntgenstrahl (links) und dem Spiral-CT mit fächerförmigem Röntgenstrahl (rechts).
Brauchen zahnärztliche Praxen tatsächlich die digitale Volumentomographie oder reichen herkömmliche Verfahren der Bildgebung nicht doch aus? Viele Zahnärzte stehen der noch relativ neuen, teuren Technik skeptisch gegenüber. Doch die digitale Volumentomographie kann diagnostisch sinnvoll in vielen Bereichen eingesetzt werden und wird schon bald die Computertomographie und konventionelle röntgenologische Verfahren für knöcherne Fragestellungen im Schädelbereich obsolet erscheinen lassen. Die Wirtschaftlichkeit des Systems steht auf einem anderen Blatt: Für die Einzelpraxis wird sich eine solche Anschaffung kaum rechnen, es sei denn, der Zahnarzt möchte eine röntgenologische Überweiserpraxis aufbauen. Dafür muss das Gerät allerdings auch geeignet sein, wie im folgenden Beitrag nachzulesen ist. Neben den Kriterien der Geräteauswahl beleuchten die Autoren die rechtlichen Grundlagen, die Indikationen für eine digitale Volumentomographie und die Vorteile dieses Verfahrens. Mehr...
aktualisiert am 23.03.2010

Indikationsgerechte Parodontologie – Teil 1

Abb. 1: Ein systematisch durchorganisierter Behandlungsablauf mit Einhaltung von Reaktions- und Ausheilzeiten bietet die beste Gewähr für eine erfolgreiche Parodontalbehandlung und damit eine gesicherte Patientenbindung.
Eine sichere Indikationsstellung zusammen mit einem Kosten-Nutzen orientierten Behandlungsaufbau sind die Kernbausteine einer erfolgreichen Parodontalbehandlung. Dem Zahnarzt sollte stets bewusst sein, welche Behandlungsoptionen verfügbar sind, und wie er sie voneinander abgrenzen muss. Der nachfolgende Beitrag stellt eine praxisgerechte Parodontologie mit den resultierenden Kosten vor. Mehr...
Von Dr. Rainer Buchmann    aktualisiert am 22.03.2010

Ästhetisch ansprechende Restaurationen mit minimalem Aufwand

Abb. 1: Zervikale Randkaries der labio-zervikalen Füllung an Zahn 13.
Eine Restauration im Frontzahnbereich sollte durchaus auch dann ästhetisch ansprechend sein, wenn der Patient nicht unbedingt eine extrem aufwendige Schichtung aus unterschiedlichen Opazitäten wünscht bzw. erwartet. Hier wird der Behandler dann eher zu einer vereinfachten Vorgehensweise tendieren, in der die Restauration aus einem Material erstellt werden kann. Wie im folgenden Beitrag gezeigt wird, können selbst mit einer derartigen Vorgehensweise durchaus ästhetische Ergebnisse erzielt werden. In zwei Patientenfällen beschreibt unser Autor Schritt für Schritt die Versorgung von zwei Zahnhalskavitäten im Frontzahnbereich, den distalen Aufbau mit einer Zahnverbreiterung an einem seitlichen Schneidezahn und das Vorgehen an einer Klasse IV-Restauration an Zahn 11. Dabei erklärt er u.a. die Anwendung von Frasaco-Streifen als eine einfache, aber sehr effektive Methode zur Formgebung und gleichzeitig zur Kontaminationskontrolle. Mehr...
Von Prof. Dr. Claus-Peter Ernst    aktualisiert am 18.03.2010

Diabetes-mellitus-Update für Zahnärzte – Teil 1

Abb. 1: Der Teufelskreis der Parodontitis bei Diabetes Mellitus
Bei Diabetes mellitus handelt es sich um einen Sammelbegriff für eine heterogene Störung des Kohlenhydratstoffwechsels, deren Leitbefund die chronische Hyperglykämie ist. Ursächlich ist entweder eine gestörte Insulinsekretion oder eine gestörte Insulinwirkung oder auch beides. Die Prävalenz von Diabetes in Deutschland wird in einer Zufallsstichprobe der AOK/KV Hessen im Jahr 2001 mit 6,9 Prozent angegeben. Es handelt sich also im wahrsten Sinne des Wortes um eine Volkskrankheit mit enormer wirtschaftlicher Bedeutung, die ca. 10 Prozent sämtlicher Gesundheitsausgaben der Krankenkassen verschlingt. Auch der Zahnarzt ist damit in der Verantwortung. Mehr...
aktualisiert am 15.03.2010

Die zentrische Kondylenposition – Teil 1

Abb. 1: Das Becken ist links 10 mm höher.
Gerade bei einer prothetischen Versorgung ist es nötig, im Vorfeld eine stabile zentrische Kondylenposition zu erreichen, damit Folgebeschwerden ausgeschlossen werden können. Eine dauerhafte zentrische Kondylenposition kann allerdings nur bei ganzheitlicher Betrachtung erreicht werden: Neben der Okklusion muss auch der Bewegungsapparat in die Diagnose und Behandlung einbezogen werden. Dr. Jürgen Dapprich berichtet im über seine Erfahrungen bei der Therapie von Funktionsstörungen. Er schildert den Ablauf einer interdisziplinären Behandlung und geht dabei vor allem auf die übergreifende Aufgabe des Zahnarztes ein. Mehr...
Von Dr. Jürgen Dapprich    aktualisiert am 12.03.2010

Implantation ohne Hart- und Weichgewebsaugmentation bei bestehender Aplasie

Abb. 1: Klinische Ausgangssituation.
Die folgende Fallpräsentation befasst sich mit einer jungen Patientin mit Aplasie der lateralen Inzisivi. Die Autoren stellen eine kieferorthopädisch-implantologische Therapie vor, bei der für die Implantation zunächst die Schaltlücken kieferorthopädisch erweitert wurden. Mehr...
Von Dr. med. dent. Nina Psenicka, Dr. med. dent. Holger Psenicka    aktualisiert am 10.03.2010

Die endodontische Revisionstherapie

Abb. 1: Apikale Matrix nach Franklin S. Weine.
Besser muss nicht gut sein. Davon zeugt eine Vielzahl endodontisch wohlmeinend therapierter Wurzelkanalsysteme (WKS), die dringend einer Neubehandlung bedürfen. Denn gerade die Vielfalt dieses Systems zieht es häufig nach sich, dass trotz bester Sorgfalt bei der Ersttherapie akute und chronische Entzündungsvorgänge weiterhin bestehen, die nur durch einen erneuten endodontischen konservativen Eingriff behoben werden können. Das Behandlungsprocedere eines solchen Eingriffs wird ebenso wie die Indikationen und Gründe für eine Revisionstherapie nachfolgend vorgestellt – gemäß einem Spruch von Oscar Wilde: „Das DURCHSCHNITTLICHE gibt der Welt ihren Bestand – das AUSSERGEWÖHNLICHE ihren Wert.“ Mehr...
Von Prof. Dr. Norbert Linden    aktualisiert am 10.03.2010

Die Biologie der Extraktionsalveole als Grundlage einer optimalen Behandlungsstrategie – Teil 1

Abb. 1: Horizontaler Schnitt durch einen Zahn und seine umgebenden Strukturen. In der Bildmitte sind die Pulpa des Zahnes und zirkulär um den Zahn die Sharpey‘schen Fasern zu erkennen. Der etwas dunkler eingefärbte Bereich des Alveolarknochens direkt im Anschluss an den Parodontalspalt wird als „Bündelknochen“ bezeichnet.
Die Wiederherstellung der orofazialen Harmonie nach Zahnverlust in der ästhetisch kritischen Zone hat sich zu einem der wichtigsten Behandlungsziele der modernen Zahnmedizin entwickelt. In diesem Zusammenhang kommt dem profunden Verständnis der Vorgänge innerhalb und außerhalb einer heilenden Extraktionsalveole eine entscheidende Bedeutung zu. Gerade in letzter Zeit wurden die genauen Abläufe nach Zahnextraktion wissenschaftlich untersucht und therapeutische Ansätze zur Behandlung der Extraktionsalveole evaluiert. Im folgenden Artikel werden die Grundlagen der Biologie und Physiologie der Extraktionsalveole dargestellt und daneben therapeutische Aspekte wissenschaftlich beleuchtet. Mehr...
Von Dr. med. dent. Stefan Fickl, Dr. med. dent. Tobias Thalmair, Dr. med. dent. Moritz Kebschull    aktualisiert am 09.03.2010

Sofortimplantation in der ästhetischen Zone

Abb. 1: Querfrakturierter Zahn 11 nach Reposition.
Sofortimplantation – ja oder nein? In der ästhetischen Zone bietet sie sich gerade bei einem traumatischen Zahnverlust an, denn die Erfolgsrate der Sofortimplantation ist mit 95,8 % relativ hoch und eine Alveolarkammatrophie wird mit der Sofortimplantation minimiert. Bestehende minimale Spalträume zwischen Implantat und Alveole können dagegen auch ohne augmentative Maßnahmen knöchern regenerieren. Nachfolgend wird aufgrund dieser Kenntnisse anhand eines klinischen Falles das praktische Prozedere der Sofortimplantation nach Zahnverlust beschrieben. Mehr...
Von Dr. Nina Psenicka, Dr. Kurt Dawirs, Dr. Stephan Grothe    aktualisiert am 03.03.2010

3D-Diagnostik, -Planung und –Navigation

Der implantologische „Maximalfall“ – Teil 1

Abb. 1: Ausgangssituation des Patienten.
Der Patient „will alles, und das sofort“? An einem Fallbeispiel wird gezeigt, wie mit den aktuellen Möglichkeiten der computergestützten Implantologie auch hochkomplexe Fälle gelöst werden können. Dabei werden unter Einsatz des neuen ExpertEase™-Systems die Planung, die chirurgische Behandlung und die prothetische Sofortversorgung eines „maximalen“ Falles vorgestellt: Der Patient wünschte – angesichts des absehbaren Verlustes seiner Zähne – eine implantatgetragene, festsitzende Sofortversorgung im Ober- und Unterkiefer. Mehr...
Von Prof. Dr. Dr. Dr. Helmut H. Lindorf    aktualisiert am 03.03.2010

Implantat-Prothese bei einem Patienten mit Metall-Allergie

Sofortbelastung von Keramikimplantaten im zahnlosen Oberkiefer – Ein klinischer Fallbericht – Teil 1

Abb.1: Präoperative intraorale Situation des zahnlosen Oberkiefers.
Für Patienten mit allergischen Diathesen gegenüber Metallen stellen Keramikimplantate mit ihrer ausgezeichneten Biokompatibilität eine Alternative zu Titanimplantaten dar. In der Literatur finden sich jedoch kaum Untersuchungen oder Falldarstellungen zu metallfreien Rehabilitationen zahnloser Kiefer. Der vorliegende Fallbericht schildert die Problematik und das therapeutische Vorgehen bei der Versorgung eines zahnlosen Oberkiefers mit einer Vollkeramikbrücke auf Zirkonoxidimplantaten. In diesem Fall kamen Titanimplantate aufgrund eines ausgeprägten endogenen Ekzems mit allergischer Diathese gegenüber Metallen nicht in Frage. Die Implantation erfolgte am 4. Dezember 2007 nach Freigabe der Indikation durch den Implantathersteller. Die gesamte Konstruktion stellt sich bislang klinisch und röntgenologisch unauffällig dar. Mehr...
Von Dr. Christian Lamest, Dr. Erik Bahr    aktualisiert am 01.03.2010

Gerüstsubstanzen, Zellen und Wachstumsfaktoren – Klinische Fallbeispiele

Moderne Knochenregeneration in der Implantologie

Abb. 1: Intraorale Situation.
Der Einsatz von allogenen, xenogenen und synthetischen Knochenersatzmaterialien in der Zahnheilkunde ist hinlänglich bekannt. Darüber hinaus gibt es Materialien, die in diesem Zusammenhang nicht „Füllen“ sondern das Knochenwachstum anregen bzw. beschleunigen sollen. Moderne Knochenregeneration in der Implantologie beinhaltet auch das Anzüchten von Knochen in vivo. Im folgenden Beitrag stellt der Autor anhand von klinischen Fallbeispielen die von ihm in der Praxis verwendeten Materialien vor, mit denen er in den letzten 10 Jahren positive Erfahrungen gemacht hat. Neben dem jeweiligen klinischen Fallbeispiel erläutert der Autor kurz Vor- und Nachteile der verwendeten Materialien. Mehr...
Von Dr. Karl-Heinz Schuckert    aktualisiert am 26.02.2010

Tabakkonsum: Seine Folgen für die Allgemein- und Mundgesundheit – Teil 1

Bronchialkarzinom im 6. Segment rechts über 3 cm Größe (damit mit T-Stadium).
Es ist heute unbestritten, dass Tabakkonsum Einfluss auf die Entwicklung der Arteriosklerose bei koronarer Herzerkrankung (Myokardinfarkt), peripherer arterieller Verschlusskrankheit und zerebrovaskulärer Erkrankungen (Schlaganfall) hat. Rauchen gilt auch als die häufigste vermeidbare Ursache für eine vermehrte Inzidenz und Mortalität von COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) und Lungenkrebs und ist für verschiedene Veränderungen der Mundschleimhaut bis zum Mundhöhlenkarzinom verantwortlich. Zudem wird der Zusammenhang zwischen Tabakkonsum und vermehrten Komplikationen im Rahmen einer Schwangerschaft sowie im Verlauf der Geburt diskutiert. Der Schwerpunkt der Optimierung der individuellen Gesundheit muss daher neben einer adäquaten Therapie von lokalen und systemischen Erkrankungen auf der Durchführung einer konsequenten Rauchprävention und -entwöhnung liegen. Mehr...
Von PD Dr. Matthias Krüll, PD Dr. Michael M. Bornstein, OA    aktualisiert am 18.02.2010

Rauchprävention und -entwöhnung in der Zahnarztpraxis

Die Tabakentwöhnung ist neben einer optimalen Plaquekontrolle die wichtigste Maßnahme bei der Behandlung von Parodontalerkrankungen geworden. Im Gegensatz zur allgemeinmedizinischen Praxis sieht das zahnmedizinische Praxisteam seine Patienten regelmäßig und kann deshalb durch mehrere Interventionen zum Tabakentzug bewegen. Aufgrund der gegebenen physischen und psychischen Tabakabhängigkeit ist die Kombination einer medikamentösen Therapie zur Behandlung der physischen Entzugssymptome mit einer Entwöhnungsberatung zur Änderung der Konsumgewohnheiten empfehlenswert. Für die Anwendung zur Tabakentwöhnung in der zahnmedizinischen Praxis scheint eine Kurzintervention, das so genannte „Brief Motivational Interviewing“ (BMI), geeignet zu sein. Dieses, wie auch die Nikotinsubstitution, die die Therapie der Wahl ist, werden nachfolgend praxisnah vorgestellt. Mehr...
Von Dr. Christoph A. Ramseier    aktualisiert am 18.02.2010

Der Einfluss unterschiedlicher Trägermaterialien – mit CME-Fortbildungspunkten

Moderne Knochenregeneration mit rhBMP-2 in der Oralchirurgie

Abb. 1: Freiliegende Furkationen 46/47.
Bone Morphogenetic Proteins (BMPs) haben eine hohe osseoinduktive Wirkung und können in unterschiedlichen Teilgebieten der Oralchirurgie, etwa zur Augmentation des Alveolarfortsatzes oder für den Sinuslift, eingesetzt werden. Allerdings entscheidet das Trägermaterial mit über den Erfolg des Knochenaufbaus mit BMPs. So hat das Trägermaterial Rinderkollagen (ACS) eine geringe Formstabilität, was bei vertikalem Knochenaufbau zu Problemen führt. Wie diese überwunden werden können und wie rhBMP-2 sinnvoll angewendet werden kann, erläutert der Autor des folgenden Beitrages anhand von Fallbeispielen. Mehr...
Von Dr. Karl-Heinz Schuckert    aktualisiert am 18.02.2010

Sofortimplantation und Sofortversorgung enossaler Implantate – Teil 1

Abb. 1: Zahn 11 mit Mobilitätsgrad II gelockert.
Sofortimplantation, Sofortversorgung und Sofortbelastung erscheinen oftmals verlockende, da schnelle und unkomplizierte Therapievarianten zu sein. Aber nicht ganz zu Recht, wie die Autoren des folgenden Beitrags darstellen. In vielen Fällen bieten sich die „Sofortvarianten“ nicht an. In diesem Beitrag werden die Entwicklung von Sofortimplantation und Sofortversorgung beleuchtet und anhand von Praxisbeispielen Indikationen und Vorgehensweisen für diese Therapiemethoden aufgezeigt. Ein Misserfolg in der Praxis führt zudem die Risiken dieser Methoden vor Augen: In einem Fall verlor eine Patientin das Implantat, wodurch sich das Knochenangebot stark verringerte und bei der Folgeimplantation augmentiert werden musste. Mehr...
Von Dr. Hans-Jürgen Hartmann    aktualisiert am 29.01.2010

Die chemische Wurzelkanalaufbereitung – Teil 1

Abb. 1: Zahn 11 vor Wurzelkanalbehandlung mit asymmetrischer periapikaler Aufhellung.
Die chemomechanische Aufbereitung von Wurzelkanälen stellt die Basis der endodontischen Therapie dar. Zahlreiche, vor allem den mechanischen Aspekt der Wurzelkanalaufbereitung betreffende Innovationen der letzten Jahre helfen, reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Die Grundlage einer erfolgreichen endodontischen Behandlung ist jedoch nach wie vor eine effektive chemische Reinigung der komplexen Wurzelkanalsysteme. Antimikrobiell und gewebeauflösend wirkende Spüllösungen übernehmen die Aufgabe der Beseitigung von Geweberesten und der Eliminierung von Mikroorganismen und sichern damit die Reinigung und die Desinfektion des Wurzelkanalsystems. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die aktuell empfohlenen Möglichkeiten der chemischen Wurzelkanalaufbereitung. Mehr...
Von Dr. Martin Brüsehaber    aktualisiert am 28.01.2010

Nutzen und Risiko von nicht-steroidalen Analgetika (NSA)

Der sichere Umgang mit Analgetika – Teil 1

Abb. 1: Analgetische Wirkung von PG-E2. Nach seiner Stimulierung durch PG-E2 aktiviert PG-E-Rezeptor über mehrere Zwischenschritte die Proteinkinase A (PKA). Diese Kinase öffnet erregende Natriumkanäle im PNS und hemmt die anti-nozizeptiven Glycinrezeptoren im ZNS. Dadurch entfällt auch die Hemmung der erregenden NMDA-REzeptoren, und wichtige molekulare Änderungen für ein Schmerzgedächtnis werden initiiert.
Hemmstoffe der Cyclooxygenase(Cox)-2 wie z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Acetylsalicylsäure sowie Paracetamol und Metamizol stellen die Gruppe der weltweit am häufigsten verordneten bzw. konsumierten Analgetika. Ihre effektive analgetische und (teilweise) antientzündliche Wirksamkeit sind ein wesentlicher Beitrag zur Lebensqualität unzähliger Patienten, die an verschiedenen schmerzhaften Krankheiten leiden. Auch für den akuten und chronischen Zahnschmerz stellt diese Medikamentengruppe die Therapie der ersten Wahl. Problematisch ist dabei der chronische Konsum (Missbrauch), der weder Arzt noch Zahnarzt mitgeteilt wird und der zu schweren Nebenwirkungen führen kann. Dieser Artikel beschreibt möchte das individuelle Nutzen-Risiko-Profil der wichtigsten Cox-1/2-Hemmstoffe und die Vor- und Nachteile, die für die zahnärztliche Praxis von Bedeutung sind. Mehr...
Von Prof. Dr. med. Thomas Herdegen    aktualisiert am 26.01.2010

Ersatz eines seitlichen Schneidezahns bei Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalte mit XiVE® 3.0

Abb. 1a: Zustand nach Re-Augmentation und vor der Implantation bei einer 17-jährigen Patientin.
Die Implantation bei Patienten mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten stellt im Bereich des Spaltes besondere Anforderungen an das operative Vorgehen. Bei enger Zusammenarbeit zwischen dem Spaltchirurgen und dem Implantologen lassen sich jedoch hervorragende funktionelle, aber auch ästhetisch ansprechende Ergebnisse erzielen. Insbesondere, wenn der Platz für den zweiten Incisivus stark eingeschränkt ist, empfiehlt sich die Verwendung von Implantaten mit einem geringen Durchmesser. Anhand eines Patientenfalls wird das Vorgehen bei der Versorgung mit XiVE®-Implantaten (Durchmesser 3,0 mm) dargestellt. Mehr...
Von Prof. Dr. Thomas Weischer, Prof. Dr. Dr. Christopher Mohr    aktualisiert am 21.01.2010

Kinderzahnheilkunde

Laser in der Kinderzahnheilkunde: Vertrauen schaffen, schmerzfrei behandeln

Für die Behandlung von Kindern sind zwei Faktoren entscheidend: Vertrauen und eine schmerzarme Behandlung. Vertrauen schafft der Zahnarzt, indem er jeden Schritt der Behandlung mit den kleinen Patienten bespricht, sie aufklärt und Interesse weckt. Auch Geschichten erzählen gehört dazu und natürlich eine angenehme Atmosphäre in der Praxis. Eine besonders schmerzarme Behandlung wird in vielen Fällen durch den Einsatz des Lasers in der Kinderzahnheilkunde möglich. Im folgenden Beitrag beschreibt die Autorin den Einsatz des SIROLaser Advance bei einem kleinen chirurgischen Eingriff in der Kindersprechstunde. Dabei fließen Angaben zum Gerät in die Ausführungen ein. Mehr...
Von Dr. Stefanie Kloß    aktualisiert am 17.01.2010

Diagnostik und Therapie von Strukturstörungen der Zahnhartsubstanz im Kindes- und Jugendalter

Abb. 1a: Typisches Befallsmuster bei exo­genen Strukturstörungen.
Die Behandlung von Strukturstörungen der Zahnhartsubstanz nimmt in der zahnärztlichen Betreuung von Kindern und Jugendlichen einen zunehmenden Stellenwert ein. Die Diagnostik der jeweiligen Strukturstörung ist wesentliche Voraussetzung für die Wahl des adäquaten Therapiespektrums für diese Patienten. Ziel ist es, eine langfristig ausgerichtete funktionell und ästhetisch zufriedenstellende Rehabilitation im Rahmen eines engmaschigen präventiv orientierten Recalls zu erreichen. Im Einzelfall ist zwischen der ausschließlich präventiven, nichtinvasiven Behandlung, Fissurenversiegelung, der minimalinvasiven Therapie, adhäsiven Restauration, temporären bis definitiven Kronenversorgung oder der Zahnextraktion zu entscheiden. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Formen von Strukturschädigungen und ihren Ursachen sowie die jeweils geeigneten Therapiemaßnahmen. Mehr...
Von Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien, Dr. medic (RO) Ina M. Schüler    aktualisiert am 12.01.2010

Materialunverträglichkeiten: Ergebnisse und Erfahrungen interdisziplinärer Diagnostik – Teil 1

Tab. 1: Anteile der überweisenden Fachvertreter für Patienten der Materialunverträglichkeitssprechstunde in Dresden.
Dentalwerkstoffe sind seit langer Zeit in aller Munde. Dies trifft im doppelten Sinne zu. Dentalwerkstoffe sind auch medienträchtig. Beispielsweise sei an die Amalgamdiskussion erinnert. Nur eine sachliche Betrachtung möglichst umfangreicher Daten kann zu einer verbesserten Situation führen. Dazu sollen die folgenden Ausführungen als Mosaikstein beitragen. Mehr...
Von Prof. Dr. Bernd Reitemeier    aktualisiert am 12.01.2010

Kinderzahnbehandlung mit Hypnose (QuickTimeTrance) – Teil 1

Abb. 1: Kind ins Spiel vertieft im Wartebereich.
Kinder sind keine per se schwierigen Patienten – eine Kinderzahnbehandlung kann durchaus lustig und entspannend für alle Beteiligten sein. Es kommt allerdings auf die geeignete Form der Behandlung an. Bei Kindergarten- und Grundschulkindern ist QuickTimeTrance eine gute Möglichkeit. Bei dieser Hypnosezahnbehandlung werden die kleinen Patienten durch kurze, schnell wechselnde und angenehme Trance-Erlebnisse in einen Zustand versetzt, der das Entwickeln und Ausbreiten kindlicher Angst verhindert und die Behandlungsbereitschaft fördert. Fingerpuppen, Zauberstäbe und Trancegeschichten helfen die Aufmerksamkeit der Kinder immer wieder für kurze Zeit auf angenehme Dinge zu fokussieren. Dr. Gisela Zehner beschreibt im folgenden Beitrag, wie sie in ihrer Kinderzahnarztpraxis eine solche Hypnosebehandlung durchführt. Mehr...
Von Dr. Gisela Zehner    aktualisiert am 17.12.2009

Kinderkronen step by step – Teil 1

Abb. 1: Typische Glattflächenkaries im frühen Milchgebiss, verursacht durch falsches Trinkverhalten.
Auch wenn es in Deutschland mittlerweile eine zunehmende Anzahl von Zahnärzten gibt, die auf Kinderzahnheilkunde spezialisiert sind, wird der größte Teil der Kinder nach wie vor von allgemeinzahnärztlichen Behandlern betreut. Daher ist es wichtig zu wissen, wie und mit welchen Indikationen Milchzähne mit Kronen versorgt werden können. Der folgende Beitrag beschreibt die Indikationen, Kontraindikationen, die Präparation sowie das schrittweise Vorgehen der Applikation von Front- und Seitenzahnkronen im Milchgebiss. Im Anschluss daran wird diskutiert, warum Milchzahnkronen weiterhin zur Standardtherapie in der Kinderzahnheilkunde gehören. Mehr...
Von Dr. med. dent. Sabine Dobersch-Paulus, Dr. med. dent. Stefanie Feierabend    aktualisiert am 17.12.2009

Endodontie im Milchgebiss in der Praxis

Abb. 1: Approximalkaries an Milchmolaren.
Unbehandelte kariöse und avitale Milchzähne sind entgegen früherer Praxis heutzutage absolut inakzeptabel. Dennoch führt die Michzahnendodontie oft eher ein Schattendasein, nicht zuletzt dadurch, dass es erhebliche Unterschiede hinsichtlich Anatomie, Morphologie und Physiologie zwischen Milchzähnen und permanenten Zähnen gibt, woraus sich prinzipielle Unterschiede für die Durchführung endodontischer Maßnahmen ergeben. Der folgende Beitrag erläutert diese Unterschiede und die daraus abgeleiteten endodontischen Therapieempfehlungen der Fachgesellschaften. Mehr...
Von Prof. Dr. Christian Hirsch, MSc    aktualisiert am 09.12.2009

Ergänzende Verfahren zur Erkennung des Kariesrisikos – eine Übersicht und kritische Betrachtung

Bei dieser schweren Form der frühkindlichen Karies (EEC Typ II) sind alle Milchzähne des Oberkiefers durch Karies zerstört.
Obwohl die Kariesprävalenz seit Jahrzehnten rückläufig ist, hat sich die Polarisation der Karies verschärft. Eine individuelle Kariesrisikobestimmung ist daher für bestimmte Patientengruppen sinnvoll. Sie ermöglicht es, Risikopatienten anhand von Risikofaktoren bereits vor der Entstehung kariöser Läsionen zu identifizieren und sie einer individuellen intensivprophylaktischen Betreuung zuzuführen. Im folgenden Beitrag werden die derzeit verfügbaren Methoden zur Erkennung des Kariesrisikos dargestellt und einer kritischen Wertung in Bezug auf ihre Validität und ihre Eignung für den Einsatz in der zahnärztlichen Praxis unterzogen. Mehr...
Von PD Dr. Dr. Christiane Gleissner    aktualisiert am 09.12.2009

Recall in der Prophylaxepraxis – ein Update

Gut lächeln lässt es sich mit gepflegten Zähnen (Stephan Dietl, pixelio.de).
Um die Erfolge der Praxisprophylaxe, die ohne Zweifel festzustellen sind, langfristig zu sichern, ist u. a. eine am individuellen Risiko orientierte, regelmäßige professionelle Zahnreinigung unumgänglich. Effizient ist sie in der zahnärztlichen Praxis nur umzusetzen, wenn ein organisatorischer Paradigmenwechsel erfolgt, der als zentrales Element ein straffes, funktionierendes Recallsystem beinhaltet. Im folgenden Beitrag erläutert der Autor dazu anschaulich Theorie und Praxis des Recalls und stellt ein erfolgreiches, praxisverwaltetes Recallsystem vor, das nachweislich mit einem klinischen Erfolg eng verbunden ist. Mehr...
Von Dr. Klaus-Dieter Bastendorf    aktualisiert am 08.12.2009

Sinusbodenelevation mit simultaner Implantation in den transferierten Knochenblock – Teil 1

Abb. 1: Das Orthopantomogramm stellt die Freiendsituation im 1. Quadranten dar.
Bei einem vertikalen Restknochenbestand im Oberkieferseitenzahnbereich von weniger als vier Millimetern ist sowohl die einzeitige Methode der Sinusbodenelevation mit simultaner Implantation als auch ein zweizeitiges Verfahren möglich. Viele Autoren propagieren bei dieser vertikalen Knochenhöhe das zweizeitige Vorgehen. Im Patientenfall, der Gegenstand dieses Beitrags ist, wurde hingegen eine einzeitige Sinusbodenelevation und -augmentation mit simultaner Implantation in einen transferierten kortikospongiösen Knochenblock gewählt. Die Autoren beschreiben dieses Vorgehen detailliert und diskutieren Vor- und Nachteile der Methode sowie die Bedingungen, unter denen sie angewendet werden kann. Mehr...
Von Dr. Nina Psenicka    aktualisiert am 24.11.2009

Die Grenzen der Implantation mit simultaner gesteuerter Knochenregeneration – Teil 1

Abb. 1: OPG vor der Implantation.
Die gesteuerte Knochenregeneration (Guided Bone Regeneration [GBR]) ist eine erfolgreiche Methode der Augmentation in Fällen, in denen das Knochenangebot für eine Implantation nicht ausreicht. Bei der Behandlung sind zwei unterschiedliche Vorgehensweisen möglich: Die Implantate können mit simultaner GBR oder verzögert gesetzt werden. Beide Methoden können in der täglichen Praxis angewendet werden und haben spezifische Vor- und Nachteile. Dieser Beitrag gibt Kriterien an die Hand, welche Behandlungsmethode sich im konkreten Patientenfall anbietet. Der Autor hat die Grenzen des simultanen Vorgehens anhand einer Untersuchung in der eigenen Praxis bei Fällen mit horizontalen Knochendefekten ausgelotet und beschreibt seine Beobachtungen im Folgenden. Mehr...
Von Marius Steigmann, PHD Dr. medic. stom. IMF Neumarkt    aktualisiert am 24.11.2009

Welcher Parameter hilft wirklich weiter?

Von der konventionellen zu einer zeitgemäßen Parodontitis-Diagnostik

Ein Bakterientest.
Geläufige Mittel der Parodontitis-Diagnostik sind die Sonde und das Röntgen sowie unterschiedliche Tests, die entweder die bakterielle Zusammensetzung des Biofilms analysieren oder die genetische Disposition des Patienten. Nun kommt eine neue Methode hinzu: Mithilfe des aMMP-8-Tests kann der Sulkusfluid auf die aktive Form der Matrix-Metalloproteinase-8 (aMMP-8) hin untersucht werden, die eine Hauptursache für die parodontale Zerstörung ist. PD Dr. Lutz Netuschil, wissenschaftlicher Leiter der diesen Test herstellenden Firma, argumentiert im folgenden Beitrag, dass nur dieser Test tatsächlich die Früherkennung von Parodontitis und Periimplantitis ermögliche. Mehr...
aktualisiert am 24.11.2009

Reduktion des Frakturrisikos vollkeramischer Restaurationen durch die Verwendung von Lithiumdisilikat

Abb. 1: Fraktur einer auf einem feuerfesten Stumpf geschichteten Keramikteilkrone.
Zahnheilkunde Keramikfrakturen stellen die häufigste Ursache für Misserfolge adhäsiv befestigter Keramikinlays und -teilkronen dar. Dabei gibt es viele Faktoren, die eine Fraktur begünstigen, beispielsweise die Ignoranz bestimmter funktioneller Gegebenheiten oder das Unterlassen der mehrfachen Nachkontrolle einer eingegliederten Restauration. Vermeidet man diese Faktoren, so ist man, wie der Autor nachfolgend ausführt, schon fast auf der sicheren Seite. Unter den 7 erläuterten Frakturfaktoren wird insbesondere auf die Materialwahl eingegangen. Dabei fließen auch Produktangaben zum vorgestellten Lithiumdisilikat ein. Mehr...
Von Dr. Jan Hajtó    aktualisiert am 11.11.2009

Vollkeramische Adhäsivbrücken heute – Teil 1

Copyright bei Prof. Dr. Matthias Kern, Dr. Martin Sasse
Die in den 1980er Jahren aufkommenden metallkeramischen Adhäsivbrücken wurden weltweit unter dem Begriff Marylandbrücke bekannt und unter dem Titel „Maryland-Brücke“ – die alternative Brücke, bereits in der ersten Ausgabe der ZMK heute besprochen. Wie erfolgte seitdem die Weiterentwicklung dieser Versorgungsart bis hin zur vollkeramischen Adhäsivbrücke? In folgenden Beitrag werden diese weitere Entwicklung und der aktuelle Stand in der Adhäsivprothetik vorgestellt: die einflügelige vollkeramische Adhäsivbrücke mit einem Gerüst aus Zirkonoxidkeramik im Frontzahnbereich. Mehr...
Von Dr. Martin Sasse, Prof. Dr. Matthias Kern    aktualisiert am 04.11.2009

Funktion und Ästhetik

Die prothetische Rehabilitation eines CMD-Patienten

Abb. 1: Aufsicht OK vor Versorgung.
Eine craniomandibuläre-Dysfunktion (CMD) kann unterschiedliche Symptome zeigen. In diesem Fallbericht litt der Patient unter Kopf- und Gelenkschmerzen sowie unter einer eingeschränkten Kaufunktion. Voraussetzung für eine erfolgreiche prothetische Versorgung eines CMD-Patienten ist in jedem Fall die initiale Therapie der CMD. Erst danach kann eine systematische Therapie der Zähne nach ästhetischen und funktionellen Aspekten in der neuen Kieferrelation erfolgen. In diesem Beitrag werden die Diagnostik und Therapie der CMD sowie die nachfolgende prothetische Versorgung beschrieben bis hin zum Untersuchungsergebnis nach acht Jahren. Mehr...
Von Dr. Margit Weiss, Dr. Michael Weiss    aktualisiert am 29.10.2009

Anleitung für die Praxis

Kofferdam in 100 Sekunden

Abb. 1: Kofferdam für eine Frontzahnrestauration von Zahn 16 bis Zahn 24.
Die Notwendigkeit und die Vorteile einer Anwendung von Kofferdam in der konservierenden Zahnheilkunde sind unbestritten und neue Materialien erfordern für ihre korrekte Verarbeitung eine absolute Trockenlegung des Arbeitsgebietes. Dennoch führt der Kofferdam in der Praxis eher ein Schattendasein, da in der Fachliteratur kein allgemeingültige Publikation im Sinne einer Arbeitsanleitung existiert und viele Zahnärzte mit dem Anlegen von Kofferdam eine mühsame, misserfolgreiche und letztendlich frustrierende Prozedur verbinden. Die von Dr. Johannes Müller und Dr. Norman Tischer entwickelte Kofferdamtechnik stellt dieser Frustration ein schlüssiges und erfolgserprobtes Konzept zur Anwendung von Kofferdam entgegen, welches nachfolgend beschrieben und auf CD mit dem Titel „Kofferdam in 100 Sekunden“ im Handel erhältlich ist. Mehr...
Von Dr. Wolfgang Innmann    aktualisiert am 27.10.2009

Einfluss des visuellen Systems auf die horizontale Kieferrelationsbestimmung

Die Registrierschablonen.
Durch das visuelle System werden bewusste, aber auch unbewusste Reize aus der Außenwelt gesammelt und wahrgenommen. Diese Informationen unterstützen Bewegungsabläufe des menschlichen Körpers maßgeblich. Es ist anzunehmen, dass die kompensatorischen Wirkungen des visuellen Systems ebenfalls die Bewegungen der Mandibula beeinflussen. Um die Auswirkungen des menschlichen Sehens auf die Okklusion und die Artikulation genauer definieren zu können, stellen die Autoren eine Untersuchung an: Für eine Messreihe führten sie horizontale Kieferrelationsbestimmungen mittels eines intraoralen Stützstiftes durch und verglichen die Resultate der Messungen bei geöffneten und geschlossenen Augen. Lesen Sie die Ergebnisse im folgenden Beitrag nach. Mehr...
Von Damian Desoi, Dr. Daniela Ohlendorf, Prof. Dr. Stefan Kopp    aktualisiert am 26.10.2009

Studienergebnisse besagen:

Frauen können Zahnfarben besser differenzieren

Softwareprogramm ToothguideTrainer.
Im Rahmen einer multizentrischen Studie an 15 Universitäten in 9 Ländern wurde untersucht, ob das Geschlecht und die Erfahrung das Farbdifferenzierungsvermögen beeinflussen. Die Ergebnisse wurden jetzt publiziert*, die nachfolgend kurz zusammengefasst sind. Mehr...
aktualisiert am 22.10.2009

Systemvergleich

CAD/CAM-Systeme – Teil 1

Abb. 1: Unterscheidungsmerkmale von CAD/CAM-Systemen.
Die tägliche Arbeit in der Praxis wird zunehmend durch den Einsatz von CAD/CAM-Technologien beeinflusst. Auf der diesjährigen IDS wurde gezeigt, dass die Möglichkeiten hinsichtlich einer Auslagerung der Gerüstherstellung ausgebaut wurden: Neben den Herstellungseinheiten in Laboren bieten sich nun auch zahlreiche Industriepartner mit Fräszentren an. Nicht nur der Zahntechniker sollte sich deshalb mit diesem Thema befassen, auch der Zahnarzt – schließlich arbeitet er Hand in Hand mit dem Zahntechniker. Ferner sollte er über die zahntechnische Seite von CAD/CAM Bescheid wissen, da CAD/CAM nur in Kombination von werkstoffkundlichen Kenntnissen und klinischer Erfahrung, so Prof. Luthardt, verstanden und dargestellt werden kann. Nachfolgend werden die generellen Unterschiede der verschiedenen CAD/CAM-Systeme herausgearbeitet und erläutert, auf welche Punkte man bei der Wahl des Systems achten muss. Mehr...
Von Dr. Roland Dieter Strietzel    aktualisiert am 13.10.2009

Die geschlossene Wurzelreinigung und -glättung – Teil 1

Abb. 1: Instrumente für die Wurzelreinigung und -glättung mit unterschiedlichen Küretten.
Offene versus geschlossene Therapieverfahren bei der Behandlung von Parodontopathien – beiden Therapieverfahren werden eindeutige Indikationen zugeordnet, jedes Verfahren hat Vor- und Nachteile. Bei der Therapiewahl sollten neben dem entscheidenden Kriterium des Attachmentniveaus aber auch der Allgemeinzustand des Patienten, seine Mundhygiene sowie die ästhetischen Gesichtspunkte mit einbezogen werden. Bei beiden Verfahren ist das adäquate Vorgehen unerlässlich. Zur Auffrischung der Kenntnisse stellt der Autor im folgenden Beitrag die geschlossene Wurzelreinigung und -glättung in einer Übersicht vor. Die Ausführungen beschreiben u. a. die entsprechenden Instrumente, das klinische Vorgehen nebst Zeitfenstern, die adjuvante medikamentöse Therapie sowie die Studienergebnisse zum (Langzeit-)Erfolg der geschlossenen Wurzelreinigung und –glättung. Mehr...
Von Prof. Dr. Bernd-Michael Kleber    aktualisiert am 12.10.2009

Hauterkrankungen der Lippen und der Mundschleimhaut in der zahnärztlichen Praxis – Teil 1

Häufig besteht eine enge Beziehung von Erkrankungen der Haut mit Veränderungen im Bereich der Mundschleimhaut. Die Mundschleimhaut ist ein Gebiet, welches sich meistens dem ersten Blick des Dermatologen entzieht, aber sich ständig im Fokus anderer Fachbereiche, wie der Zahnmedizin und der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, befindet. Hier ist die Beurteilung der Mundschleimhaut meist ein Nebenbefund, der oft keine eventuell notwendigen Konsequenzen nach sich zieht, meist aus fehlender Erfahrung. Dieser Übersichtsartikel soll einen kleinen Einblick liefern und für die häufigsten Erkrankungen im Bereich der Lippen und der Mundschleimhaut im Alltag der zahnärztlichen Praxis sensibilisieren, damit eine zeitnahe Zuweisung des Patienten in eine fachspezifische Klinik oder Praxis erfolgt. Mehr...
Von Daniela Krüger-Corcoran, Dr. Eggert Stockfleth, Prof. Dr. Wolfram Sterry    aktualisiert am 30.09.2009

Periimplantitis – die neue Erkrankung wird übersehen oder unterschätzt? – Teil 1

Abb. 1a: Histologische Ansicht der periimplantären Hart- und Weichgewebe<sup>17</sup>
Im vorliegenden Beitrag werden die morphologischen Besonderheiten der periimplantären Gewebe erläutert und dem natürlichen Zahn gegenübergestellt, wobei sowohl der gesunde Zustand als auch die bakteriell verursachten Entzündungsprozesse Berücksichtigung finden. Basierend auf den strukturellen Unterschieden werden Empfehlungen für die Diagnostik periimplantärer Erkrankungen gegeben sowie die Risikofaktoren und Therapiemöglichkeiten der Periimplantitis diskutiert. Mehr...
Von Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD    aktualisiert am 30.09.2009

Interaktive Fortbildung

Relevanz der Piezochirurgie für die moderne Implantologie – Teil 1

Abb. 1: Piezosurgery®-Einheit (zweite Generation).
Minimalinvasive Operationstechniken mit dem Ziel, prognostisch sicher und gewebsschonend zu operieren, spielen nicht nur in der allgemeinen Chirurgie eine große Rolle, sondern auch speziell in der zahnärztlichen Implantologie. Die Piezochirurgie ist diesbezüglich eine effiziente und sinnvolle Ergänzung zu den konventionellen, rotierenden und sägenden Chirurgieeinheiten. Mehr...
Von Dr. Bastian L.J. Schmidt, Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz    aktualisiert am 30.09.2009

das duale Konzept in Einrichtungen der Landeshauptstadt München

Die zahnärztliche Versorgung von Pflegebedürftigen – Teil 1

Abb. 1: Zunahme der Häufigkeit parodontaler Erkrankungen im Alter (DMS IV).
Im Jahr 2005 wurde das so genannte „duale Konzept“ zur zahnmedizinischen Betreuung von Pflegebedürftigen in Münchner Einrichtungen ins Leben gerufen. Es ist das größte derartige Projekt in Deutschland und wird gemeinsam von der AOK-Bayern, der Städtischen Klinikum München GmbH und der Gruppe Teamwerk „Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen“ organisiert. Das Duale Konzept besteht aus einem Prophylaxemodul und einem restaurativ-therapeutischen Modul. Mittels gezielter, individueller Prophylaxe soll die Mundgesundheit der älteren Patienten verbessert und die Häufigkeit zahnmedizinischer Eingriffe verringert werden. Dr. Cornelius Haffner, Leiter des Projekts, stellt die Erfolge, aber auch die Probleme in der zahnärztlichen Betreuung vonPflegebedürftigen nach drei Jahren Projekterfahrung dar. Mehr...
Von Dr. Cornelius Haffner    aktualisiert am 24.09.2009

Interaktive Fortbildung

Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) aus radiologischer Sicht – Teil 1

Abb. 1a (li): Normalbefund T1-Gewichtung, schräg sagittal, signalarmer und scharf konturierter Discus articularis in regelrechter Position bei unauffälliger Darstellung von Kieferköpfchen und Gelenkpfanne.   Abb. 1b (re): zeigt den Discus in coronarer Schichtführung nur als zartes dunkles Band, welches dem Köfpchen kappenartig aufsitzt.
Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine multifaktorielle Erkrankung des stomatognathen Systems, welches sich aus einem Symptomenkomplex zusammensetzt. Die Diagnostik erfolgt klinisch durch den erfahrenen Zahnarzt oder Kieferchirurgen. Für die adäquate Therapie und Behandlung von CMD-Patienten bilden sich zunehmend interdisziplinäre Fachgruppen. In klinisch nicht eindeutigen Fällen kann die radiologische Diagnostik einen wichtigen Beitrag zur Identifizierung und Einordnung insbesondere der arthrogenen Formen der Erkrankung liefern. Mehr...
Von Dr. Stefan Neumann    aktualisiert am 17.09.2009

Interaktive Fortbildung

Der Einfluss der Muskulatur auf das orofaziale System – Teil 1

Abb. 1: Stilisierte Ansicht nach Entfernen der suprahyalen Muskeln: 1 = M. pterygoideus lateralis; 2 = M. pterygoideus medialis; 3 = M. digastricus; 4 = M. stylohyoideus (modifiziert nach G.-H. Schumacher).
In der internationalen Forschung zum orofazialen System sind erst seit vergleichsweise kurzer Zeit die Probleme der Kaumuskulatur und deren nervale Steuerung von Interesse. Meist haben andere Komponenten im Mittelpunkt gestanden, ganz besonders die Kiefergelenke. Deshalb wurde lange Zeit die Rolle der Kaumuskulatur unterbewertet, vor allem im Zusammenhang mit der so genannten Zentrik. Mehr...
Von Dr. med. habil. Andreas Vogel    aktualisiert am 16.09.2009

Früherkennung von Hautkrebs im Gesicht in der zahnärztlichen Praxis – Teil 1

Maligne Hauttumoren treten überwiegend im Kopfbereich auf. Bei der zahnärztlichen Untersuchung des Patienten bietet sich eine gute Gelegenheit, im Gesicht des Patienten Hautkrebs in einem frühen Stadium zu entdecken. Mit einer Umfrage sollte untersucht werden, welche Einstellung niedergelassene Zahnärzte und Zahnärztinnen zur Früherkennung von Hautkrebs in der zahnärztlichen Praxis haben. Es stellt sich u. a. heraus, dass fast alle befragten Zahnärzte Patienten selten oder nie zu Veränderungen der Gesichtshaut befragt haben. Ein Drittel der Zahnärzte hatte Hautkrebs höchstens einmal während ihrer Berufstätigkeit diagnostiziert, zwei Drittel noch nie. Die Mehrheit der Zahnärzteschaft zeigte sich jedoch grundsätzlich einer Vorsorgeuntersuchung in der Zahnarztpraxis gegenüber offen. Lesen Sie die Ergebnisse der Befragung im folgenden Beitrag nach. Mehr...
Von Dr. med. Dr. med. dent. Frank Halling    aktualisiert am 16.09.2009

Interaktive Fortbildung

Interdependenzen zwischen erzwungener Beinlängendifferenz, Körperhaltung und Unterkieferbewegung – Teil 1

Abb. 1: Die dreidimensionale Rückenscannung.
Der Begriff „ganzheitliche Therapie“ rückt bei der Behandlung von Patienten mit craniomandibulären Dysfunktionen immer häufiger in den Fokus der Öffentlichkeit. Insbesondere die Zusammenarbeit zwischen den Fachgebieten Kieferorthopädie, Orthopädie, Osteopathie und Physiotherapie gewinnt in diesem Zusammenhang zusehends an Bedeutung. Doch häufig laufen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten nebeneinanderher, ohne dabei die einzelnen Befunde miteinander in Beziehung zu setzen. Um letztendlich fortschrittliche Behandlungserfolge zu erzielen, ist es jedoch notwendig, ein interdisziplinäres Verständnis zu erlangen, wodurch die ursächliche Problematik schneller therapiert werden kann. Daher soll der folgende Beitrag die Wirkungszusammenhänge zwischen einer erzwungenen Beinlängendifferenz von 1 bzw. 3 cm auf die Oberkörperhaltung und auf Bewegungen des Unterkiefers, aber auch der zentrischen sowie dynamischen Okklusion aufzeigen und verdeutlichen. Mehr...
Von Dr. Daniela Ohlendorf    aktualisiert am 11.09.2009

Hinweise und wesentliche Gesichtspunkte

Parodontitistherapie in der täglichen Praxis - Teil 1

Abb. 1: Instrumente für die parodontologische Diagnostik.
Die Zahl der Parodontalerkrankungen nimmt kontinuierlich zu und damit erhöht sich auch die Anzahl der Patienten, die einer systematischen Parodontitistherapie bedürfen. Prof. Dr. Holger Jentsch erläutert im folgenden Beitrag eine Parodontitistherapie, die für den allgemeinen Zahnarzt mit gutem Erfolg durchführbar ist. Bei der Diagnostik muss der Zahnarzt zunächst alle relevanten Werte erfassen und beurteilen. Die Therapie gliedert sich auf in eine systemische Phase, die Initialtherapie und die chirurgische Behandlung, die nur für schwer geschädigte Bereiche notwendig ist, und die Nachsorge. Prof. Jentsch beleuchtet alle Therapieschritte und geht u. a. auf ein adäquates scaling and root planing, den Einsatz von Lasern in der Initialtherapie und das Instrumentarium für die minimal-invasive Chirurgie ein. Mehr...
Von Prof. Dr. Holger Jentsch    aktualisiert am 01.06.2009

Die Influenzapandemie – Risikomanagement in der Zahnarztpraxis

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Nach Einschätzung der Weltgesundheitsbehörde (WHO) wird sich die Neue Grippe (Influenza H1N1/2009) zu einer Pandemie ausweiten. In Deutschland wurden seit Mitte Juni etwa 15.000 Fälle von „Schweinegrippe“ nachgewiesen; Mitte August gingen die Erkrankungsraten erstmals zurück, auf rund 2000 Neuinfektionen pro Woche (Stand 26.8.2009). Trotz des bislang moderaten Krankheitsverlaufs in den meisten Fällen muss die Situation ernst genommen werden. Mehr...
Von Dr. Dr. Peter A. Ehrl    aktualisiert am 30.07.2010