Kalore-Workshop mit ZA Ulf Krueger-Janson beeindruckte

Ästhetik im Highend-Bereich: neues Premiumkomposit weckt Kreativität

Drucken Von GC Germany GmbH    aktualisiert am 16.06.2010

Mit Komposit kreativ und hochästhetisch, aber auch konstruktiv und effizient arbeiten – so lautete der Leitgedanke des Hands-on-Workshops, den ZA Ulf Krueger-Janson am Vortag der Biennale Dentale Ende April in der Landeszahnärztekammer WL in Münster abhielt. Der Frankfurter Zahnarzt setzt für eine ästhetische Füllungstherapie seit vielen Jahren moderne Kompositmaterialien ein. So beeindruckte er die Workshopteilnehmer nicht nur mit theoretischem Wissen, sondern auch mit gestalterischem Können. Nachdem auch die elf Workshop-Teilnehmer das neue Premiumkomposit Kalore (GC) ausprobiert hatten, war die Begeisterung für „kreative Ästhetik im Highend-Bereich“ bei allen geweckt.

Kalore Workshop new3


„Warum suchen wir uns bei Zahnhalsfüllungen eigentlich immer eine zu dunkle Zahnfarbe aus? Aufgrund des Simultankontrasts müssen wir im Zervikalbereich eine Farbe wählen, die heller wirkt“, begann Krueger-Janson den allgemeinen Teil seines Vortrags und verdeutlichte diesen Kontrast mit einem Film, der die unterschiedliche Wirkungsweise von Zahnfarben in unterschiedlichen Umgebungen demonstrierte. Sein Tipp: „Nehmen Sie die Referenzfarbe aus der Mitte des Zahns, diese wird am wenigsten von der Umgebung verändert!“

„Wozu laden uns die einzelnen Kompositfarben ein?“



Nach einer kurzen Einführung in die besonderen Materialeigenschaften des neuen Hightech-Komposits von GC, das in Zusammenarbeit mit dem Chemie-Giganten DuPont entwickelt wurde, ging Krueger-Janson zum praktischen Teil über: „Wir sollten mehr darüber nachdenken, wozu uns die einzelnen Kompositmassen bzw. -farben einladen, d.h. Welche Farbeigenschaften kann ich für welche Farbeffekte nutzen? Und wie lassen sich beispielsweise die neuen transluzenten Spezialfarben von Kalore zielführend einsetzen?“ Gesagt, getan. Der Frankfurter Zahnarzt griff zunächst nach einer transparenten, dann zu einer opaken und zum Schluss zu einer dem Schmelz vergleichbar eingetrübten Enamel-Farbe, um dadurch den Kursteilnehmern seinen Schichtaufbau der Zahnhalsfüllung für einen älteren Menschen zu demonstrieren, dessen Farbeigenschaften mit einer scheinbaren Verglasung verglichen wurde. Krueger-Janson dazu: „Mit der relativ transluzenten, ersten Farbe kann ich die natürliche Reflexionskraft aus dem zervikalen Bereich aufnehmen, um so die Farbeffekte über eine weitere opake Farbschicht und deren Überschichtung mit einer Schmelzmasse in die angrenzende Zahnsubstanz zu transportieren. Dadurch erhalte ich einen dreidimensionalen Reflexionseffekt; und erst der macht ja eine natürliche Füllung aus!“

Dank der ausgeklügelten Farbvielfalt von Kalore und den Spezialfarben wie Clear, Cervical, Natural und White Translucent, so der Referent weiter, könne man mit den Massen so spielen, dass sich mit geringem Aufwand eine naturidentische Restauration herstellen lasse – und zwar nicht durch lichtoptische Tricks, sondern durch die einfache Nachbildung des natürlichen Reflexionsverhaltens.

„Das Mock-up ist mein Angebot für Sie!“



Nach weiteren praktischen Tipps zum Umgang mit Farben und Farbeffekten und zur Matrizentechnik legten die Teilnehmer selbst Hand an das neue Kompositmaterial und präparierten, schichteten und polierten an den Phantomköpfen – jeder auf seine eigene Weise, doch alle mit viel ästhetischem Gespür.

Zum Schluss des Hands-on-Kurses gab es noch einen persönlichen Referententipp für eine gelungene Patientenberatung: „Machen Sie ein Mock-up und schicken Sie Ihren Patienten mit dem Satz nach Hause:  „Das ist mein Angebot für Sie!" Er wird Ihnen diese Form der Visualisierung danken und seine Entscheidung später leichter treffen können.“

Am Ende der gut vierstündigen, sehr praxisbezogenen Veranstaltung in Münster waren sich in der Feedbackrunde alle einig: Mit einer durchdachten Schichtungsidee und der Farbvielfalt eines modernen Füllungswerkstoffs lässt sich ohne großen Aufwand ein optimales, natürliches Ergebnis erzielen. Dieser einfache und effiziente Weg zur Highend-Ästhetik macht nicht nur dem anspruchsvollen Patienten Spaß.

PI/GC

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