DGI rechnet Ausbildung im Studium auf postgraduales Curriculum an

Drucken aktualisiert am 04.10.2011

An der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Tübingen konnten diesen Sommer 21 Studierende der Zahnmedizin eine Urkunde der Deutschen Gesellschaft für Implantologie entgegennehmen.

Stolze Absolventen; © Uschi Gonser.
Stolze Absolventen; © Uschi Gonser.


Die Urkunde bescheinigt die Teilnahme an Vorlesungen und Übungen in Implantologie und erlässt diesen Studenten nach ihrem Examen zwei Wochenendkurse des DGI-APW Curriculums Implantologie (s.u.).

Die Urkunde der Fachgesellschaft bestätigt, dass die Studierenden während zwei Semestern jeweils an einer freiwilligen Implantologie-Vorlesung (eine Stunde pro Woche) sowie an vier praktischen Übungen teilgenommen haben. Dieses Engagement wird zeitlich und finanziell im Rahmen des Curriculums Implantologie von DGI und APW anerkannt – abhängig vom Umfang der Ausbildung. Die Studierenden der Uni Tübingen sind – wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt das Curriculum Implantologie der DGI absolvieren – von der Teilnahme am „Intro-Wochenendkurs” und am ersten Kurswochenende „Einstieg in die Implantologie” freigestellt. „Die einstündige Anfängervorlesung läuft im Wintersemester, die Vorlesung für Fortgeschrittene im darauffolgenden Sommersemester“, beschreibt Prof. Gomez das Angebot. In den vier Hands-On-Kursen werden verschiedene Implantatsysteme vorgestellt und die Studierenden führen Chirurgie, Prothetik und ein Augmentation am Phantomkiefer durch.

Bereits zum dritten Mal konnten an der Universität Tübingen die DGI-Urkunden überreichen werden. DGI-Urkunden wurden auch schon zwei Mal Studierenden der Ludwig- Maximilians-Universität München sowie je einmal an der Berliner Charité und an der RWTH Aachen überreicht. 

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ZMK | Jg. 27 | Sonderausgabe _ September 2011

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