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Beiträge zum Thema
Auch die Praxisverwaltungs-Software des Anbieters DIOS ist durch einen Zahnarzt (Roderich Blome aus dem westfälischen Dülmen) ins Leben gerufen worden. Das Programm Dios ZX ist für Zahnärzte oder Kieferorthopäden konzipiert und bietet über die Grundfunktionen hinaus eine umfangreiche Modulfülle bis hin zu 3DVisualisierungen, Bildverarbeitungen oder Materialverwaltung. Natürlich ist auch bei diesem Anbieter die Softwarewartung buchbar, sie beinhaltet gleichzeitig die Hotline für das Standardmodul. Zudem wird Fernwartung via pcAnywhere oder VNC angeboten. Erweitert wird das Dios-Angebot mit verschiedenen Modulen zum QM und MP, ein Bereich, der von vielen niedergelassenen Zahnärzten wider die eindeutige Gesetzeslage aus meiner Erfahrung heraus leider noch immer nicht ganz ernst genommen wird.
Der sächsische Anbieter Computer konkret existiert seit 1990 und hat seine Wurzeln seit 1993 wie auch andere Anbieter im KFO-Bereich. Seine aktuelle dentale Software setzt konsequent auf dem Windows-OS auf und besitzt eine SQL-Server-Datenbanklösung. Das Programm ist teilmodular konzipiert, es gibt mit stoma-win eine Zahnarztversion, mit stoma-media ein Bildermanagement für alle anfallenden Bildarten und mit kfo-win und fr-win je eine Anwendung für Kieferorthopäden und KFODiagnostik wie Fernröntgen. Der Hersteller setzt nach eigener Aussage auf möglichst einfache und intuitive Lösungen, eine effiziente Hotline sowie regionale Partner für kurze Wege zum Kunden. Insgesamt betreuen etwa 40 Mitarbeiter die mehrplatzfähige Software. Programm auch für mehrere Behandler mit gemeinsamen oder getrennten Stempeln. Ein Software-Entwicklungsteam wird bei der Erstellung und Pflege einer Branchensoftware schnell an seine Grenzen stoßen, wenn es an fundiertem Input und Feedback aus Branchenkreisen mangelt. Dabei genügt es auch nicht, dafür ein oder zwei ehemalige Helferinnen zu beschäftigen, sondern es muss besser auf eine möglichst umfassend breite Basis zurückgegriffen werden können. Die moderne Praxisorganisation kennt eben nicht nur ein einziges gangbares Konzept. Deshalb muss die Software auf die verschiedensten Belange parametrierbar sein, sei es auf die prinzipielle zahnmedizinische Ausrichtung der Praxis oder auf die gewünschten therapeutischen Strukturen. Hier sollte sich eine Software generell an jedwede praktikable Vorgaben als Ausgangsbasis anpassen lassen und nicht umgekehrt. Es sollte immer dem Praxisinhaber freigestellt bleiben, was er wann und wie in seinem organisatorischen Bereich ändern oder aktualisieren möchte.
Auch consys-dent setzt auf einen SQL-Server als Datenbank und auf das Betriebssystem Windows auf. Der Hersteller betont, dass bei seiner Praxismanagement- Software eine Einarbeitung dank völlig intuitiver Programmstrukturen quasi entfallen kann, und bezeichnet sein System als „karteiloses Managementsystem“. Die Menülogik ist hier „karteiblattorientiert“, wobei alle möglichen Funktionen von einer einzigen virtuellen Karteikarte aus abrufbar sind, ohne das jeweilige Modul dazu explizit starten zu müssen. Neben den üblichen Features bietet das Programm einige interessante Gimmicks, wie eine Erkennung und Zuordnung gespeicherter Telefonnummern der Patienten mit gleichzeitigem Aufruf der entsprechenden „Karteikarte“. Konfigurierbar ist das mehrplatzfähige Programm auch für mehrere Behandler mit gemeinsamen oder getrennten Stempeln.
Ein Software-Entwicklungsteam wird bei der Erstellung und Pflege einer Branchensoftware schnell an seine Grenzen stoßen, wenn es an fundiertem Input und Feedback aus Branchenkreisen mangelt. Dabei genügt es auch nicht, dafür ein oder zwei ehemalige Helferinnen zu beschäftigen, sondern es muss besser auf eine möglichst umfassend breite Basis zurückgegriffen werden können. Die moderne Praxisorganisation kennt eben nicht nur ein einziges gangbares Konzept.
Deshalb muss die Software auf die verschiedensten Belange parametrierbar sein, sei es auf die prinzipielle zahnmedizinische Ausrichtung der Praxis oder auf die gewünschten therapeutischen Strukturen. Hier sollte sich eine Software generell an jedwede praktikable Vorgaben als Ausgangsbasis anpassen lassen und nicht umgekehrt. Es sollte immer dem Praxisinhaber freigestellt bleiben, was er wann und wie in seinem organisatorischen Bereich ändern oder aktualisieren möchte.
LinuDent wurde im Jahr 2000 von PHARMATECHNIK GmbH & Co.KG auf den Markt gebracht. In die Entwicklung flossen 20-jähriges Know-how von DentSo und Datasoft ein. Heute steht LinuDent für eine umfassende Verwaltungssoftware für Zahnärzte, Kieferorthopäden und MKGChirurgen. Das Programm läuft unter den Betriebssystemen Linux und Windows. Intuitive Funktionsmenüs und Multitasking erleichtern das Arbeiten durch eine schnelle Bedienungsführung. Unterstützende Funktionen wie Leistungsketten, Textbausteine, Terminketten, Vorlagen und das Hygienebuch sind ebenso integriert, wie Prüfroutinen, die Fehler im Vorfeld bereits vermeiden.
Ein ausgereiftes Terminmanagement und umfassende Datenanlyse, betriebswirtschaftliche und leistungsbezogene Auswertungen zeigen schnell und gezielt den aktuellen Stand. Eine Einbindung von Digitalem Röntgen, intraoraler Kamera etc. ist selbstverständlich.
Die besondere Stärke von LinuDent, so der Hersteller, liegt nicht nur in der Software, sondern im umfangreichen Servicenetz. Das Programm gibt es in der Modulzusammenstellung Standard, Komfort und Premium.
Fazit
Eine effizient eingesetzte Praxissoftware kann eine wirtschaftlich ineffizient geführte Praxis spontan kaum in eine wirtschaftlich erfolgreiche umwandeln, sie kann aber sehr klare Hinweise darauf geben, wo Änderungen viel bewirken können und in welchen Betätigungsfeldern noch betriebswirtschaftliche Vakanzen schlummern.
Deshalb sollte die Auswahl des richtigen Softwareanbieters mit großer Sorgfalt erfolgen. Dazu können auch Praxismitarbeiter, die bereits vorher mit solch effizienten Systemen in anderen Praxen gearbeitet haben, richtige und wichtige Hinweise geben. Abgesehen davon müssen letztlich die Praxismitarbeiter ihre Alltagsarbeit mit den gewählten Programmen in Einklang bringen und sollten schon deshalb hinreichend gehört werden. Das diesbezügliche „letzte Wort“ hat natürlich immer der Praxisinhaber. Wer jedoch seine Anforderungen an eine Software zum Praxismanagement gemeinsam mit erfahrenen Fachleuten unter Einbeziehung seiner Mitarbeiter einmal klar definiert hat, wird sicherlich eine geeignete Praxissoftware erwerben können.
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Zahnärztliche Praxissoftware – Hilfestellung für die richtige Auswahl – Teil 1
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