Dentalticker
30.07.2010 15:00Parodontitis und Nikotin
30.07.2010 12:00Zahnärzte im Osten sollen mehr verdienen
30.07.2010 08:00Kumulative Effekte von Einkommen und Bildung auf die Mundgesundheit
29.07.2010 15:00Kostenexplosion im Gesundheitswesen: ein Irrglaube
29.07.2010 12:00Stuttgarter Zahnärztetag:
29.07.2010 08:00Interviewpartner/innen für Studien gesucht
28.07.2010 15:00LZK: Bürokratie statt Heilung
28.07.2010 12:00Nach süßem Schulanfang an zahngesunde Frühstückspausen denken
Wann ist eine Zweigpraxis zulässig?
Besonders in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ist derjenige klar im Vorteil, der seine Chancen nutzt. Neben den Möglichkeiten, örtliche oder überörtliche Berufsausübungsgemeinschaften, Teilberufsausübungsgemeinschaften, Organisationsgemeinschaften und Medizinische Versorgungszentren zu betreiben oder Ärzte/Zahnärzte anzustellen, besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, eine Zweigpraxis zu gründen. Dies bedarf einer entsprechenden Genehmigung, deren Voraussetzungen für einen positiven Entscheid nachfolgend erläutert werden. Mehr...
Von André Martin aktualisiert am 22.07.2010Staatliche Förderungen für Praxisberatungen
Auch die Zahnarztpraxis kann von Zuschüssen und Förderungen des Staates profitieren. So hat der Zahnarzt die Möglichkeit, Zuschüsse für Unternehmensberatung, Praxismanagent oder zum Einstieg ins Qualitätsmanagement zu beantragen. Auf welche Arten von Förderung der Zahnarzt Anspruch hat und in welcher Höhe diese ausfällt, erklärt Hans-Dieter Feldmann in diesem Artikel. Mehr...Von Hans-Dieter Feldmann aktualisiert am 22.07.2010
Auch bei vorzeitiger Beendigung der Elternzeit bleibt Restelternzeit zunächst bestehen
Ihr Personal kann in bestimmten Fällen die Elternzeit vorzeitig beenden. In diesem Zusammenhang wurde in einem neuen Urteil entschieden, dass damit aber der nicht verbrauchte Anteil der Elternzeit, die Restelternzeit, vorerst auch nicht verfällt. Mehr...Von André Martin aktualisiert am 22.07.2010
Deutsche Kündigungsfristen sind europarechtswidrig
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in seinem Urteil vom 19.01.2010 entschieden, dass die deutsche Regelung des § 622 Abs. 2 Satz 2 BGB, nach der vor Vollendung des 25. Lebensjahres liegende Beschäftigungszeiten eines Arbeitnehmers bei der Berechnung der Kündigungsfrist nicht berücksichtigt werden, mit dem Verbot der Diskriminierung wegen des Alters nicht vereinbar und damit unwirksam ist. Dieses Urteil hat für die Praxis weit reichende Folgen. Mehr...Von Hans-Jürgen Marx aktualisiert am 21.07.2010
So mahnt man rechtssicher ab
Formal ist die Abmahnung eine Aufforderung von einer Person an die andere, ein bestimmtes Verhalten zukünftig zu unterlassen. Im deutschen Arbeitsrecht ist sie die Voraussetzung für eine verhaltensbedingte ordentliche Kündigung. Allerdings muss man laut Rechtsprechung bestimmte Formalien und Anforderungen einhalten, damit eine Abmahnung bzw. eine möglicherweise daran anschließende Kündigung wirksam ist und auch einen eventuellen Arbeitsprozess übersteht. Nachfolgend werden diese Voraussetzungen erläutert. Mehr...Von Armin Rudolf aktualisiert am 20.07.2010
Die Abrechnung des adhäsiven Stiftaufbaus
Der adhäsive Stiftaufbau entspricht nicht dem Leistungsinhalt der Ziffer 219 (Vorbereitung eines zerstörten Zahnes durch gegossenen Aufbau mit Stiftverankerung oder Schraubenaufbau zur Aufnahme einer Krone). Er ist weder gegossen noch hat er eine Verankerung mit Schraube. Der Fiberglasstiftaufbau wird dentinadhäsiv befestigt. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 19.07.2010
Funktionsabformungen in der GOZ
Im BEMA ist die Abrechnung der Gebührenziffern für Funktionsabformungen – mit einigen Ausnahmen – erst ab einem Restzahnbestand von drei Zähnen möglich. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 14.07.2010
Wann ist eine Zweigpraxis zulässig?
Besonders in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ist derjenige klar im Vorteil, der seine Chancen nutzt. Neben den Möglichkeiten, örtliche oder überörtliche Berufsausübungsgemeinschaften, Teilberufsausübungsgemeinschaften, Organisationsgemeinschaften und Medizinische Versorgungszentren zu betreiben oder Ärzte/Zahnärzte anzustellen, besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, eine Zweigpraxis zu gründen. Dies bedarf einer entsprechenden Genehmigung, deren Voraussetzungen für einen positiven Entscheid nachfolgend erläutert werden. Mehr...Von André Martin aktualisiert am 07.07.2010
Die Abrechnung der externen Sinusbodenelevation
Die Berechnung der externen Sinusbodenelevation ist weder in der derzeit gültigen GOZ noch in der GOÄ klar definiert. Da sie eine nach dem Inkrafttreten der GOZ 1988 neu entwickelte, selbstständige Leistung darstellt, kann sie beispielsweise gemäß § 6 (2) GOZ analog berechnet werden. Dieses bestätigt auch die Bundeszahnärztekammer in ihrer Stellungnahme vom 03.12.2004. Welche Gebührenziffer bei dieser Berechnungsvariante analog zugrunde gelegt wird, entscheidet grundsätzlich der behandelnde Zahnarzt. Eine weitere Berechnungsempfehlung für diese Operationsmethode wird im Folgenden vorgestellt. Hierbei werden überwiegend Gebührenziffern aus der Gebührenordnung für Ärzte gewählt, da in der GOZ keine entsprechenden Ziffern enthalten sind. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 07.07.2010
Wann und wie ist die BEMA-Nr. 03 abrechenbar?
Der Leistungsinhalt der BEMA Nr. 03 lautet: „Zuschlag für Leistungen außerhalb der Sprechstunde bei Nacht (20 Uhr bis 8 Uhr) oder an Sonn- und Feiertagen.“ Mehr...aktualisiert am 06.07.2010
Honoraroptimierung durch Berechnung der Telefon-, Porto- und Versandkosten
Vielfach werden in den Praxen keine Kosten für den Versand von Arztbriefen nach Ziffer GOÄ 70 oder GOÄ 75, die Telefonate mit dem mit behandelnden Arzt gemäß Ziffer GOÄ 60 oder für den Versand von Gewebeproben zur pathologisch-histologischen Untersuchung oder von gutachterseits angeforderten Unterlagen berechnet. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 05.07.2010
Wie rechne ich die Tabakentwöhnung eines Patienten ab?
Die Tabakentwöhnung in der zahnärztlichen Praxis ist ein sinnvolles Angebot, da das Rauchen die Mundgesundheit nachhaltig beeinträchtigt. Auch wird der Erfolg mancher Therapien, etwa einer Parodontitisbehandlung, oder das Überleben von Implantaten durch das Rauchen in Frage gestellt. Somit liegt es im eigenen Interesse des Zahnarztes, seinen Patienten vom Rauchen abzubringen – möchte er doch effektiv behandeln. Doch wie kann er diese Serviceleistung berechnen? Unsere Expertin erläutert im Folgenden die Abrechnung der Tabakentwöhnung als Verlangensleistung. Mehr...Von Sabine Schröder, ZMV aktualisiert am 29.06.2010
Die Abrechnung der Laserbehandlung
Um die Behandlung mit dem Laser nach GOZ/GOÄ richtig in Rechnung zu stellen, müssen mehrere Punkte berücksichtigt werden. Diese werden von einer Abrechnungsexpertin nachfolgend erläutet und in einer Checkliste übersichtlich dargestellt, ebenso wie auf die notwendigen Vereinbarungen zwischen Patient und Zahnarzt hingewiesen wird. Mehr...Von Andrea Zieringer aktualisiert am 22.06.2010
Es ist oft sinnvoll, Investitionen aus 2011 in 2010 vorzuverlegen
Aufgrund geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen wird vielfach empfohlen, Investitionen aus dem Jahr 2011 in das Jahr 2010 vorzuverlegen, um so zu mehr Steuervorteilen durch den Kauf in 2010 zu kommen. Unser Autor hat geprüft, in welchen Fällen dies richtig ist und in welchen Fällen sich die Vorverlegung nicht auszahlt und erläutert Ihnen dies nachfolgend. Mehr...Von Kanzlei Fuchs + Partner aktualisiert am 22.06.2010
Prothesenreinigung gemäß §2(3) GOZ berechenbar
Wird die Reinigung der herausnehmbaren Prothese erforderlich, handelt es sich hierbei um eine Leistung, die weder zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung noch gemäß einer Leistungsziffer der privaten Gebührenordnung für Zahnärzte berechnet werden kann. Der Behandler trifft mit dem Patienten eine freie Vereinbarung gemäß § 2 (3) GOZ und berechnet ein pauschales Honorar, welches dem Aufwand angemessen ist. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 15.06.2010
Abrechnung von restaurativen Versorgungen nach dem CEREC-Verfahren
Beim CEREC-Verfahren handelt es sich um ein computergestütztes Verfahren, bei dem auf eine konventionelle Abformung des präparierten Zahnes verzichtet werden kann. Das CEREC-Gerät fräst nach Übertragung von Bilddaten mithilfe eines speziellen Programmes aus einem Keramikblock eine Restauration, die in derselben Sitzung eingegliedert werden kann. Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, nur das Kronen- /Brückengerüst durch das Gerät fräsen zu lassen und alle anderen Arbeitsschritte wie bei der Herstellung einer konventionellen Kronen- oder Brückenversorgung auch im Labor durchzuführen. Im Folgenden stellt Ihnen Sabine Schröder die Möglichkeiten der Abrechnung dieser Versorgungsformen vor. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 09.06.2010
Professionelles Zeitmanagement in der Zahnarztpraxis – Teil 1
Ein wirtschaftliches Zeitmanagement ist ein Muss für jede moderne Zahnarztpraxis. Im folgenden Beitrag werden die Eckpfeiler einer erfolgreichen Zeitplanung vorgestellt: von regelmäßigen Besprechungen der Praxisabläufe im gesamten Team über die Behandlungsplanung – wie lange dauert ein Termin, welche Ressourcen bindet er – bis hin zur systematischen Terminvergabe und Patientenlenkung. Mehr...Von Joachim Brandes aktualisiert am 01.06.2010
Kunst in der Zahnarztpraxis
Auch wenn Patienten das Ölgemälde im Behandlungszimmer würdigen – das Finanzamt wird sich aus diesem Grunde noch lange nicht zur steuerlichen Anerkennung dieses Kunstwerks verpflichtet sehen. Übersteigt der Anschaffungspreis dafür eine bestimmte Grenze, wird der Fiskus den Anspruch auf einen steuerlichen Abzug zurückweisen oder beschneiden, da es sich aus seiner Sicht um einen „anerkannten Meister“ handelt, der künftig noch an Wert gewinnen wird, also im steuerlichen Sinn keine „Abnutzung“ zeigt. Mehr...Von Felix Martin aktualisiert am 31.05.2010
Ist das Anlegen einer Bohrschablone bei Implantationen im Leistungsinhalt der Ziffer GOZ 900 enthalten?
Im Leistungstext der Ziffer GOZ 900 heißt es: „Implantatbezogene Analyse und Vermessung des Alveolarfortsatzes des Kieferkörpers und der Schleimhaut einschließlich metrischer Auswertung von Röntgenaufnahmen zur Festlegung der Implantatposition mit Hilfe einer individuellen Schablone, je Kiefer“. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 28.05.2010
Berufswidrige Werbung – eine Zeitungsanzeige als Fallbeispiel
Zwar hat sich das Verbot zahnärztlicher Werbung in den vergangenen Jahren deutlich gelockert, dennoch gibt es klare Vorstellungen de rKammern und Gerichte, was in der Werbung erlaubt ist und was nicht. Da nur Formulierungen mit sogenannter interessengerechter und sachangemessener Information gestattet sind, muss beispielsweise bei Zeitungsanzeigen die Wortwahl genau bedacht werden. In einem Fallbeispiel zeigt der Autor auf, worauf bei dieser Form der Werbung geachtet werden muss. Mehr...Von André Martin aktualisiert am 21.05.2010
Testen Sie die Tauglichkeit Ihrer Strategie
Unternehmen Zahnarzt – Teil 2
Zahnärzte, die eine Gemeinschaftspraxis haben oder gründen wollen, müssen diese Zusammenarbeit in der Ausrichtung ihrer Strategie berücksichtigen. Eine Analyse der Stärken und Schwächen der Gemeinschaftspraxis sowie die Ansprüche sind hier von großer Bedeutung. Damit sich die Praxis letztendlich auf dem Markt positionieren kann, muss jeder Zahnarzt der Praxis die Strategie mittragen. Mehr...Von Jens Törper, Dr. Jürgen R. Karsten aktualisiert am 20.05.2010
Abrechnungs-Tipp der Woche
Nachbehandlung nach einem chirurgischen Eingriff
Dieser Abrechnungs-Tipp erläutert, was bei der chirurgischen Wundrevision und deren Wundbehandlung nach BEMA zu beachten ist. Dabei werden nicht nur die infrage kommenden BEMA-Ziffern aufgeführt, sondern auch, welche Ziffern bei den einzelnen Leistungen zusätzlich abgerechnet werden können. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 07.05.2010
Anspruch auf Urlaubsabgeltung auch bei Langzeiterkrankung
Europäischer Gerichtshof „kippt“ deutsches Urlaubsrecht
Der europäische Gerichtshof bewirkt mit seinem Urteil, dass auch in Deutschland der Anspruch auf Urlaub bei Langzeitkrankheit nicht verfällt. Ist also eine Mitarbeiterin über einen längeren Zeitraum krank, sollte der Zahnarzt rechtzeitig prüfen lassen, ob ein Arbeitsvertrag gekündigt wird. Denn so kann er vermeiden, dass für den in dieser Zeit nicht genommenen Urlaub Abgeltungskosten auf ihn zukommen. Mehr...Von Hans-Jürgen Marx aktualisiert am 06.05.2010
Halitosis-Diagnostik mittels Messung der Atemluft
Bei der Halitosis handelt es sich um eine Form deutlichen Mundgeruchs, der über der sozial verträglichen Akzeptanzgrenze liegt. Die Bestimmung des im Einzelfall vorliegenden Wertes erfolgt mit einem speziellen Messgerät und dient der besseren Einschätzung der Therapiemöglichkeiten der Halitosis. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 23.04.2010
Abrechnungs-Tipp der Woche
Ä1 – Die 18-Tage-Regel
Immer wieder wird die Frage gestellt, wie die 18-Tage-Regel der Ä1 beim gesetzlich versicherten Patienten korrekt anzuwenden ist. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 20.04.2010
Gebührenfrei im Internet?
Ein internetfähiger, gewerblich genutzter PC unterliegt nicht der Rundfunkgebührenpflicht, wenn er nicht zum Rundfunkempfang bereitgehalten wird. Was Sie hierbei jedoch als Unternehmer beachten sollten, lesen Sie im nachfolgenden Artikel. Mehr...Von RA Torsten Lehmkühler aktualisiert am 14.04.2010
Nach Haftpflicht wichtigste Versicherung
Berufsunfähigkeitsversicherung
Es gibt Themen, die allzu gerne verdrängt werden. „Wird schon alles gut gehen!“ lautet die Devise. Beispielsweise denken nur wenige über das Thema Berufsunfähigkeit nach. Schließlich ist es bis zum Renteneintritt noch einige Jahre hin. Doch das Risiko, berufsunfähig zu werden, ist größer, als man glauben möchte. Statistisch trifft es jeden vierten Bundesbürger. Deshalb ist die Berufsunfähigkeitsversicherung ein Muss. Was in diesem Rahmen zu beachten ist, klärt der folgende Kurzbeitrag. Mehr...Von Stephan Grüner aktualisiert am 14.04.2010
Unternehmen Zahnarzt – Teil 1
So finden Sie eine wettbewerbsfähige Marktpositionierung Der rasant zunehmende Wettbewerb auf dem Gesundheitsmarkt zwingt Zahnärzte dazu, eine robuste Marktpositionierung zu finden und ihre Praxis danach auszurichten. Die wichtigsten Schritte hierfür erörtert das Autorenteam in zwei Artikeln. Im nachfolgenden ersten Beitrag wird die Analyse der eigenen Berufsmöglichkeiten und Wünsche, auch im Kontext der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, aufgezeigt. Zusätzlich wird anhand eines Beispieles erläutert, wie das betriebswirtschaftliche Werkzeug der Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT-Analyse) bei einer Entscheidungsfindung für die Marktpositionierung helfen kann. Mehr...Von Jens Törper, Dr. Jürgen R. Karsten aktualisiert am 12.04.2010
Arbeitgeberleistungen zur Gesundheitsförderung: Was ist steuerbegünstigt?
Nach den entsprechenden Regelungen im Einkommenssteuergesetz kann ein Arbeitgeber und damit auch der Inhaber einer Zahnarztpraxis, seinen Arbeitnehmern zusätzlich zum Arbeitslohn Leistungen gewähren, die der so genannten Gesundheitsförderung dienen und die steuerfrei sind. In den folgenden Ausführungen wird erläutert, welche Leistungen erlaubt bzw. nicht erlaubt sind, wie etwa der Beitrag zu einem Fitnessstudio, und welche Fördergrenzen gesetzlich geregelt sind. Mehr...Von Felix Martin aktualisiert am 12.04.2010
Abrechnungstipp der Woche
Wann und wie ist die Bema-Nr. 03 abrechenbar?
Der Leistungsinhalt der Bema Nr. 03 lautet: „Zuschlag für Leistungen außerhalb der Sprechstunde". Die Bema-Nr. 03 kann grundsätzlich für eine Notfallbehandlung angesetzt werden, die in der offiziell von der KZV eingeteilten Notdienstsprechstunde stattfindet sowie in dringenden Behandlungsnotfällen außerhalb der Sprechstunde, für die extra der Praxisbetrieb aufgenommen wird. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 26.03.2010
Endodontische Behandlungen – Privatleistung oder Kassenleistung?
Bei Wurzelbehandlungen steht man sehr häufig vor der Frage, ob es sich um eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (nach BEMA) oder um eine Privatleistung (nach GOZ) handelt. Die Sachlage ist schwierig, da die betroffenen Zähne zwar nach modernen Behandlungsmethoden oft zu erhalten wären oder zumindest die Aussicht auf Behandlungserfolg groß ist, jedoch die Behandlungsrichtlinien der gesetzlichen Krankenkassen, das Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 12 SGB V) oder aber auch aufwändige Behandlungsmethoden, die weit über das Maß einer Kassenleistung gehen, die Möglichkeit der kassenvertraglichen Wurzelbehandlung stark einschränken. Das Dilemma in den Praxen besteht darin, vor Behandlungsbeginn die richtige Entscheidung („Privat“ oder „Kasse“) zu treffen und dies dem Patienten zu vermitteln! Zudem ist eine Mehrkostenberechnung bei Wurzelbehandlungen nicht zulässig! Mehr...Von Andrea Zieringer aktualisiert am 25.03.2010
Abrechnungstipp der Woche
Honoraroptimierung durch Berechnung der Telefon-, Porto und Versandkosten
Vielfach werden in den Praxen keine Kosten für den Versand von Arztbriefen nach Ziffer GOÄ 70 oder GOÄ 75, die Telefonate mit dem mit behandelnden Arzt gemäß Ziffer GOÄ 60 oder für den Versand von Gewebeproben zur pathologisch-histologischen Untersuchung oder gutachterlicherseits angeforderten Unterlagen berechnet. Mehr...Von Sabine Schröder aktualisiert am 19.03.2010
Private Krankenversicherung – Lohnt der Verzicht auf Selbstbehalt?
Seit dem 01.01.2010 gelten geänderte Abzugsmöglichkeiten für Basiskranken- und Basispflegeversicherungsbeiträge nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Einkommensteuergesetz (EStG). Mehr...Von RA Felix Martin aktualisiert am 16.03.2010
Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes
Vor 6 Jahren wurde das Kündigungsschutzgesetz neu geregelt. Doch noch immer gibt es Anwendungsfehler – auch in Zahnarztpraxen – bezüglich der Anhebung des Schwellenwertes von fünf auf zehn Arbeitnehmer. Demnach ist es falsch zu denken, dass das Gesetz nur bei Betrieben mit mehr als zehn Arbeitnehmern greift. Dies stimmt nur, wenn alle Arbeitnehmer nach dem Zeitpunkt des neuen Kündigungsschutzgesetzes angestellt wurden, also nach dem 31.12.2003. Ansonsten muss bei der Kündigung hinsichtlich des Kündigungsschutzes zwischen „Alt-“ und „Neu-Arbeitnehmern“ unterschieden werden. Auch ist bei Addition der Arbeitnehmeranzahl auf die Anzahl der Teilzeit-Arbeitnehmer zu achten. Mehr...Von RA Armin Rudolf aktualisiert am 16.03.2010
Abrechnung einer Sofortimplantation von 8 Keramikimplantaten
Auf den Beitrag "Sofortbelastung von Keramikimplantaten im zahnlosen Oberkiefer" zeigt nachstehend unsere Abrechnungsexpertin auf, wie diese aufwendige implantologische Behandlung mit acht Keramikimplantaten im transgingivalen Einheilungsmodus, Langzeitprovisorium und einer definitiven Versorgung mit vollkeramischer Suprakonstruktion abgerechnet werden kann. Mehr...Von Sabine Schröder, ZMV aktualisiert am 02.03.2010
Übernahme von Fortbildungskosten durch den Arbeitgeber
Fortbildungskosten, die der Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer übernimmt, sind nicht automatisch steuerfrei. Diese strenge Regelung der Finanzverwaltung, wenn die Helferin sich selbst zu einer Fortbildung angemeldet hat und die Rechnungsadresse die ihrige war, tatsächlich aber der Arbeitgeber bezahlte, gilt nicht mehr durchgehend, wie die folgenden Ausführungen zeigen. Mehr...Von Felix Martin aktualisiert am 01.03.2010
Arbeitnehmer mit Fortbildungsmaßnahmen zeitlich an die Zahnarztpraxis binden
Rückzahlungsvereinbarungen für Fortbildungskosten
Die berufliche Fortbildung des Arbeitnehmers mit Unterstützung des Arbeitgebers hat in der zahnärztlichen Praxis große praktische Bedeutung gewonnen. Natürlich möchte man als Praxisinhaber damit auch sein Personal an die Praxis binden, von der Fortbildung profitieren und die Mitarbeiterin nicht – gerade vielleicht aufgrund einer zusätzlichen Qualifikation – an eine andere Praxis verlieren. Ein erlaubtes Mittel in diesem Zusammenhang ist die Rückzahlungsvereinbarung für Fortbildungskosten, die man mit seinem Personal vereinbaren kann. Sie ist allerdings nur unter engen Voraussetzungen zulässig, sonst wird sie unwirksam. Im folgenden Beitrag werden die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert. Mehr...Von Hans-Jürgen Marx aktualisiert am 01.03.2010
Versicherungstrio für den „Hausrat“ der Praxis
Praxisinventar-, Betriebsunterbrechungs- und Elektronikversicherung Einbruch, Feuer, Leitungswasser, Sturm … es gibt viele Ursachen für Praxisschäden. Im schlimmsten Fall muss die Praxis geschlossen, der Betrieb unterbrochen werden. Drei Versicherungen helfen, diese Schadensrisiken abzusichern. Der Beitrag erläutert, wie eine Praxisinventarversicherung hilft und welche weiteren Absicherungen ergänzend sinnvoll sind. So kommt die Betriebsunterbrechungsversicherung für Einnahmeausfälle infolge von Praxisschäden auf und eine Elektronikversicherung ersetzt teures elektronisches Inventar der Praxis – sogar wenn es selbst verschuldet beschädigt wurde. Mehr...Von Stephan Grüner aktualisiert am 01.03.2010
Kann sich der Arbeitgeber schützen?
Arbeitnehmer plaudert Betriebsgeheimnisse aus
In einer Zahnarztpraxis betrifft die Schweigepflicht vorwiegend Patientendaten, aber auch andere Kenntnisse rund um den Praxisablauf möchte nicht jeder Praxisinhaber direkt in der Konkurrenzpraxis wissen. Dagegen kann man sich mit einer Klausel zur Schweigepflicht im Anstellungsvertrag schützen. Generell gibt es natürlich Unterschiede zwischen Betriebs- oder Praxisgeheimnissen und Geschäftsgeheimnissen großer Unternehmen. Dennoch ist bei der Formulierung einer solchen Klausel in jedem Fall Vorsicht geboten, wie der folgende Kurzbeitrag ausführt. Mehr...aktualisiert am 26.02.2010
Verlängerung eines sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrags
Die Befristung von Arbeitsverhältnissen ist ein gern genutztes Mittel, um einen vorübergehend eingeschätzten Arbeitskräftebedarf zu decken. Die Befristung bietet jedoch viele Fallstricke, die zu einer Unwirksamkeit führen mögen, besonders dann, wenn man einen befristeten Arbeitsvertrag verlängern will, was mit einer zeitlichen Oberbegrenzung grundsätzlich erlaubt ist. Arbeitgeber müssen also aufpassen, dass sie nicht unachtsam ein unbefristetes Arbeitsverhältnis herstellen. Mehr...aktualisiert am 26.02.2010
Nicotinersatztherapie nicht erstattungsfähig
Seit mehr als 25 Jahren sind Arzneimittel zur Behandlung der Tabakabhängigkeit in Deutschland zugelassen. Jedoch werden die Kosten der Medikamente von den GKVs nicht erstattet. Mehr...Von Stephan David Küpper aktualisiert am 15.02.2010
Legenden des Arbeitsrechts - Hartnäckige Rechtsirrtümer weit verbreitet
In vielen mittelständischen Betrieben halten sich nach wie vor hartnäckig weit verbreitete Irrtümer über arbeitsrechtliche Grundlagen. Dies führt oftmals dazu, dass Kündigungen aus formellen Gründen unwirksam sind oder aber keine Kündigung ausgesprochen wird, obwohl dies möglich wäre. Besonders weit verbreitet sind in kleineren und mittleren Unternehmen gerade zu „legendenhaft“ folgende Irrtümer: Mehr...aktualisiert am 12.02.2010
Neues Urteil zum Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit einem aktuellen Urteil einen Paradigmenwechsel im Urlaubsrecht eingeleitet: Ein Arbeitnehmer verliert nicht seinen Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub, den er wegen Krankheit nicht wahrnehmen konnte. Das Urteil und seine Bedeutung für die Praxis erläutert der folgende Beitrag. Mehr...Von RA Fenimore Frhr. v. Bredow aktualisiert am 03.02.2010
Neue „Spielregeln“ für Urlaubs- und Weihnachtsgeld
Früher oder später naht der Sommerurlaub für Praxis und Personal. Aber Vorsicht: Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat in seinem Urteil vom 30. Juli 2008 neue Vorgaben für die Wirksamkeit von Freiwilligkeitsvorbehalten bei Sonderzahlungen gemacht, die gravierende Auswirkungen auf die arbeitsrechtliche Praxis haben. Nachfolgend wird erläutert, worauf man bei der Gewährung von Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld, insbesondere bei der Formulierung im Arbeitsvertrag, achten muss. Mehr...Von Hans-Jürgen Marx aktualisiert am 03.02.2010
Das Einmaleins des Urlaubsanspruchs der Arbeitnehmer – Teil 1
Die Sommerzeit rückt näher und daher werden in vielen Zahnarztpraxen die Mitarbeiter auf den Inhaber zukommen und ihre Urlaubspläne anmelden. Mancher Zahnarzt fragt sich, ob er Urlaub zu jeder Zeit gewähren muss und wie überlappende Urlaubswunschzeiten verschiedener Mitarbeiter zu regeln sind. Andere Fragen bezüglich des Urlaubsanspruchs der Praxismitarbeiter stellen sich bereits, wenn der Arbeitsvertrag abgeschlossen wird. Dann sollte der Zahnarzt beispielsweise unbedingt wissen, wie viele Urlaubstage seinem künftigen Mitarbeiter überhaupt gesetzlich zukommen. Rechtsanwalt Thomas Kroth klärt im Folgenden diese und weitere Fragen hinsichtlich des Urlaubsanspruch von Arbeitnehmern. Mehr...Von Rechtsanwalt Thomas Kroth aktualisiert am 02.02.2010
Rückzahlungsvereinbarungen für Fortbildungskosten
Die berufliche Fortbildung des Arbeitnehmers mit Unterstützung des Arbeitgebers hat in der zahnärztlichen Praxis große praktische Bedeutung gewonnen. Natürlich möchte man als Praxisinhaber damit auch sein Personal an die Praxis binden, von der Fortbildung profitieren und die Mitarbeiterin nicht – gerade vielleicht aufgrund einer zusätzlichen Qualifikation – an eine andere Praxis verlieren. Ein erlaubtes Mittel in diesem Zusammenhang ist die Rückzahlungsvereinbarung für Fortbildungskosten, die man mit seinem Personal vereinbaren kann. Sie ist allerdings nur unter engen Voraussetzungen zulässig, sonst wird sie unwirksam. Im folgenden Beitrag werden die rechtlichen Rahmenbedingungen erläutert. Mehr...Von RA Hans-Jürgen Marx aktualisiert am 02.02.2010
Abrechnung der Implantatplanung und -analyse
Grundlage jeder Implantation ist die Analyse und Planung der Implantate und deren Positionierung. Für die Abrechnung ist es unwesentlich, ob es sich um ein enossales, subapikales oder subperiostales Implantat handelt, ob es aus Keramik, Bioglas, Metall wie z. B. Titan, Tantal etc. oder teilabsorbierbarem Material wie Trikalziumphosphat, besteht oder ob es ein Schraub-, Blatt- oder Zylinderimplantat ist. Nachfolgend werden die maßgeblichen abrechnungsrelevanten Aspekte beschrieben. Mehr...Von ZMV Ingrid Honold aktualisiert am 01.02.2010
Der Staat fördert Zahnarztpraxen bei der Einführung ihres QM-Systems
Zahnarztpraxen haben bis zum Jahr 2010 Zeit, ein QM-System zu entwickeln und einzuführen. Der Staat beteiligt sich unter bestimmten Voraussetzungen mit 50 bis 75 % an den damit verbundenen Beratungskosten. Dieses Thema greift nachfolgend der Berater, der die Praxis Dr. Dr. Peter A. Ehrl bei der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems angeleitet hatte, auf. Über seine Erfahrungen nach sechs Jahren Qualitätsmanagment in der Zahnarztpraxis berichtete Dr. Ehrl bereits. Mehr...Von Dipl.-Ing. Dietrich Clewing aktualisiert am 27.01.2010
Vertragszahnärztliche Fortbildungspflicht –Teil 1
Vergangenes Jahr mussten Vertragszahnärzte erstmals den Nachweis erbringen, dass sie sich entsprechend den neuen gesetzlichen Regelungen fortgebildet haben. Stichtag war der 30. Juni 2009. Betroffen waren alle Vertragszahnärzte, die am 30. Juni 2004 bereits zugelassen waren. Denn Vertragszahnärzte müssen nun alle fünf Jahre nachweisen, dass sie sich im zurückliegenden Fünfjahreszeitraum in ausreichendem Maße fortgebildet haben, andernfalls drohen Honorarkürzung und Zulassungsentzug. Dieser Beitrag erläutert die gesetzliche Regelung sowie ihre praktische Umsetzung. Mehr...Von Dr. Patrick M. Lissel, LL.M. aktualisiert am 22.01.2010
Recht, Rechtsschutz, Versicherungen
Spezielle Rechtsschutzversicherung für Zahnärzte
Wenn das gelieferte Röntgengerät nicht die bestellten und in Rechnung gestellten Extras bietet, wenn die fristlos gekündigte Sprechstundenhilfe Entlohnung für nie geleistete Überstunden fordert, wenn das Finanzamt ungerechtfertigte Erbschaftssteuern anmahnt, wenn im Eigenheim die Heizung trotz mehrmaliger Reparaturen streikt oder bei der Kostenerstattung ungerechtfertigte Honorarkürzungen vorgenommen wurden – dann ist es grundsätzlich sinnvoll, einen guten Rechtsanwalt einzuschalten und seine Interessen notfalls vor Gericht zu vertreten. Auch staatsanwaltliche Ermittlungen gegen Zahnärzte aufgrund von Strafanzeigen von Patienten zur Durchsetzung von Schadenersatz- oder Schmerzensgeldansprüchen sind keine Seltenheit mehr. Selbst wenn sich der strafrechtliche Vorwurf nach oft langjährigen Ermittlungen und mehreren Gerichtsinstanzen nicht bestätigt, bleiben neben der finanziellen und psychischen Belastung eine mögliche Rufschädigung und ein Vertrauensverlust beim Patienten bestehen. Mehr...Von Stephan Grüner, Dipl.-Volkswirt aktualisiert am 17.01.2010
Datenschutz und -sicherheit in der qualitätsorientierten zahnärztlichen Praxis
Der Zahnarzt muss sich an verschiedene Regelungen des Datenschutzes halten, vor allem wenn sensible Patientendaten betroffen sind. So ist es nicht zulässig, ohne eine schriftliche Einwilligung Befunde an andere Ärzte oder Kliniken weiterzuleiten. Sogar polizeiliche Anfragen dürfen nicht ohne Weiteres beantwortet werden. Auch bei der Weitergabe von Patientendaten zur Abrechnung müssen bestimmte Vorschriften berücksichtigt werden. Damit der Datenschutz in der Praxis eingehalten wird, sieht das Gesetz einen Datenschutzbeauftragten ab einer bestimmten Anzahl in die Datenverarbeitung involvierter Mitarbeiter vor. Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ist allerdings mit Folgekosten verbunden. Lesen Sie dies und weitere Informationen zum Thema im folgenden Beitrag nach. Mehr...Von Ingrid Gerlach aktualisiert am 17.01.2010
Recht, Praxis
Neues Schenkungssteuerrecht: Praxisausstieg kann teuer werden – für die Verbleibenden
Immer mehr Zahnärzte schließen sich zu Gemeinschaftspraxen zusammen. Hierbei wird in der Regel auch eine Vereinbarung für das eventuelle Ausscheiden eines Zahnarztes, hier dann juristisch gesehen eines Gesellschafters, getroffen. Häufig wurde in der Vergangenheit in den Verträgen eine Gestaltung gewählt, die dem Ausscheidenden nicht den vollen Verkehrswert seiner Beteiligung zugesteht. Dies geschah, um das Ausscheiden vor dem Renteneintritt unattraktiv zu machen oder um die in der Praxis Verbleibenden zu schonen. Nach dem neuen Schenkungssteuerrecht wird eine solche Schonung aber nicht in allen Fällen funktionieren: Der Fiskus verlangt eine Schenkungssteuer, wenn die Differenz zwischen dem anteiligen Verkehrswert der Praxis und der tatsächlichen Abfindung zu hoch ist. Mehr...Von Frank Heckenbücker, Ulf Kühnemund aktualisiert am 17.01.2010
Vorsicht bei Jubiläumszahlungen
Gewährt der Arbeitgeber über mehrere Jahre, mindestens 3 Jahre lang, einem bestimmten Arbeitnehmer eine Leistung (Weihnachtsgratifikation o. Ä.), entsteht auch ohne eine ausdrückliche Regelung in Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag aufgrund dieses Verhaltens des Arbeitgebers ein Rechtsanspruch des Arbeitnehmers auf die Leistung in den Folgejahren aus dem Rechtsinstitut der sog. „betrieblichen Übung“. Dies kann der Arbeitgeber nur dadurch ausschließen, dass er die Leistung jedes Mal nur unter Vorbehalt (sei es durch Aushang, Rundschreiben oder Erklärung gegenüber jedem einzelnen Arbeitnehmer vor der Auszahlung) gewährt. Diese Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts ist den meisten Arbeitgebern mittlerweile bekannt. Mehr...Von Rechtsanwältin Dr. Andrea Benkendorff, Rechtsanwältin Tina Lorenz aktualisiert am 14.01.2010
Vertragszahnärztliche Tätigkeit außerhalb des Vertragszahnarztsitzes
Was beispielsweise von Rechtsanwälten, Architekten und Apothekern bekannt ist, wir nennen es mal salopp „Zweigniederlassung“, ist prinzipiell auch bei Zahnärzten möglich – die vertragszahnärztliche Tätigkeit außerhalb des Vertragszahnarztsitzes. Fachlich bzw. betriebswirtschaftlich kann sie durchaus interessant sein, unter gesetzlichen Gesichtspunkten unterliegt sie entsprechenden Bestimmungen. Diese werden im folgenden Beitrag erläutert und anhand der aktuellen Rechtsprechung wird auf die z. T. unklare Rechtslage hingewiesen. Mehr...Von Rechtsanwalt André Martin aktualisiert am 14.01.2010
Die Praxisgemeinschaft – Risiken und Nebenwirkungen
Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft – die Praxisgemeinschaft ist oft die beliebtere Art des Zusammenschlusses und wird als die vermeintlich einfachere angesehen. Ist sie so per se aber nicht, denn in ihr verbergen sich eine Reihe von Risiken, wie Ihnen die beiden Fachanwälte für Medizinrecht im folgenden Beitrag erläutern. Insbesondere die so genannte Schein-Praxisgemeinschaft hat ihre Tücken. Mehr...Von Dr. Reiner Schäfer-Gölz, Wolf Constantin Bartha aktualisiert am 14.01.2010
Wie telefonieren erfolgreiche Zahnarztpraxen?
Die Erwartungen der Patienten an das Telefonverhalten in einer Zahnarztpraxis sind in den letzten Jahren extrem gestiegen. Das Telefonmanagement ist damit ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Praxisführung, der manchmal noch unterschätzt bzw. nicht gezielt eingesetzt wird. Nachfolgend werden die wichtigsten Regeln nebst Tipps für ein erfolgreiches Telefonmanagement in der Zahnarztpraxis vorgestellt. Mehr...Von Joachim Brandes aktualisiert am 13.01.2010
Betriebsprüfung: Neue Größenklassen ab 2010
Wie häufig Sie bzw. Ihre Praxis von Ihrem Finanzamt geprüft werden, hängt stark von der Größe Ihrer Praxis ab. Das Bundesfinanzministerium hat mit Schreiben vom 20.08.2009 die für das Jahr 2010 gültigen Größenklassen veröffentlicht. Mehr...Von Björn Ziegler aktualisiert am 08.01.2010
Patient verweigert die Nachbesserung der Prothetik
Verweigert der Patient die Nachbesserung der für ihn angefertigten Prothetik ohne wichtigen Grund, ist er verpflichtet, das Honorar in voller Höhe zu zahlen. RA Frank Heckenbücker erläutert hierzu die rechtliche Grundlage. Mehr...Von RA Frank Heckenbücker aktualisiert am 08.01.2010
surfen@arbeitssplatz.de
Ein Arbeitsplatz ohne Internetzugang ist kaum noch vorstellbar. Zunehmend sehen sich Arbeitgeber daher veranlasst, verbindliche Regelungen für den betriebsbezogenen Einsatz des Internets aufzustellen, um einer ausschweifenden privaten Nutzung dieses Mediums während der Arbeitszeit vorzubeugen. Mehr...Von RA Torsten Lehmkühler aktualisiert am 21.12.2009
Verjährung
Vertragliche Erfüllungsansprüche von Kaufleuten, Handwerkern oder sonstigen Gewerbetreibenden, die 2006 entstanden sind, verjähren in der Regel mit Ablauf des 31.12.2009, da für diese Ansprüche die dreijährige Verjährungsfrist gem. § 195 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gilt und die regelmäßige Verjährung mit Ablauf des Jahres der Anspruchsentstehung beginnt (§ 199 Abs. 1 BGB). Mehr...Von Felix Martin aktualisiert am 18.12.2009
Urlaub oder Geld?
Beim Urlaubsrecht muss man generell zwischen dem Urlaubsentgelt, Urlaubsgeld und Urlaubsabgeltung unterscheiden. Gemäß ihrer unterschiedlichen Definition ergeben sich auch unterschiedliche gesetzliche Ansprüche, die nachfolgend praxisnah erläutert werden. Insbesondere geht es dabei um die Frage, wann zustehender Urlaub in bares Geld „umgewandelt“ werden kann. Mehr...Von Torsten Lehmkühler aktualisiert am 18.12.2009
Die korrekte Abrechnung der lokalen Fluoridierung der Zähne (BEMA-Nr. IP4)
Die Fluoridierung der Zähne dient zur Härtung des Zahnschmelzes und hat somit die Vermeidung bzw. Reduzierung kariöser Läsionen zur Folge. Als Abrechnungsnummer steht im BEMA die Gebührennummer IP4 zur Verfügung („IP4 - Lokale Fluoridierung der Zähne: Die lokale Fluoridierung zur Zahnschmelzhärtung mit Lack, Gel o. ä. einschließlich der Beseitigung von weichen Zahnbelägen und der Trockenlegung der Zähne.“). Mehr...Von Andrea Zieringer, ZMV aktualisiert am 07.12.2009
Das korrekte Vorgehen bei der Berechnung eines angemessenen Steigerungsfaktors
Da unsere derzeitige Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) seit 1988 keine Punktwertanpassung erfahren hat, ist die Erhöhung des Steigerungsfaktors oft die einzige Möglichkeit, ein adäquates Honorar für die erbrachte Leistung zu erzielen. Die Gebührenordnung für Zahnärzte sieht im § 5 vor, dass ein Überschreiten des 2,3-fachen Satzes nur dann zulässig ist, wenn die erbrachte Leistung einen erhöhten Schwierigkeitsgrad, einen erhöhten Zeitaufwand oder besondere Umstände bei der Ausführung aufweist. Diese Besonderheiten dürfen nicht bereits in der Leistungsbeschreibung enthalten sein. Mehr...Von Sabine Schröder, ZMV aktualisiert am 03.12.2009
Verjährungsfristen zum Jahresende bei ausstehenden Privathonoraren beachten
Zahnärztliche Honorarforderungen unterliegen gemäß § 195 BGB einer 3-jährigen Verjährungsfrist. Die Verjährung beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden bzw. die Rechnung erstellt ist. Da sich das Jahr 2009 dem Ende neigt, erläutert der folgende Beitrag die wichtigsten Regelungen, die Sie in diesem Zusammenhang beachten müssen. Mehr...Von RA Maximilian G. Broglie aktualisiert am 03.12.2009
Fristlose Kündigung bei Nichtanzeige der Arbeitsunfähigkeit möglich
Nach einer Entscheidung des Arbeitsgerichtes Köln vom 09.02.2009, 5 Sa 926/08, kann die hartnäckige und trotz mehrfacher Abmahnungen über längere Zeit fortgesetzte Verletzung der Pflicht, dem Arbeitgeber eine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit oder deren Verlängerung anzuzeigen, eine fristlose Kündigung rechtfertigen. Mehr...Von Stefan Engelhardt aktualisiert am 01.12.2009
Praxisausfallversicherung sichert Deckung der Praxiskosten bei Krankheit
Es ist die ganz persönliche Kompetenz, mit der Zahnärzte ihre Praxis prägen. Diese Kompetenz und die persönliche Anwesenheit sind die Basis des Praxiserfolges. Zahnärztinnen und Zahnärzte sind das Herz ihrer Praxis. Sie bringen den Erfolg und halten die Praxis mit ihrem Engagement am Leben. Was aber passiert, wenn sie selbst einmal krank sind? Für diesen Fall sollte man unbedingt eine Praxisausfallversicherung abschließen. Was im Rahmen einer solchen Versicherung zu beachten ist, klärt der folgende Kurzbeitrag. Mehr...Von Stephan Grüner, Dipl.-Volkswirt aktualisiert am 25.11.2009
Einschränkungen der Umsatzsteuerbefreiung für die Zahnarztpraxis – Teil II
Auf hohes Leserinteresse stießen die Ausführungen von Rechtsanwalt Martin zur Einschränkung der Umsatzsteuerbefreiung für die Zahnarztpraxis in der ZMK 09/2009 sowie auf www.zmk-aktuell.de. Aufgrund dessen geht er nun im folgenden Beitrag auf Fragen von allgemeiner Bedeutung, insbesondere zu prothetischen und kieferorthopädischen Arbeiten und zur Kleinunternehmerregelung, ein. Mehr...Von RA André Martin aktualisiert am 25.11.2009
Steuerliche Behandlung der Praxisausfallversicherung
Nach neuestem Urteil des Bundesfinanzhofes sind die Prämien aus einer Praxisausfallversicherung nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig, so dass im Gegenzug auch etwaige Leistungen nicht zu versteuern sind. Die folgenden Ausführungen erläutern, warum Zahlungen wegen Krankheit als privat einzustufen sind und wie die Praxisausfallversicherung steuerlich zu beurteilen ist. In diesem Zusammenhang wird auch auf die gesonderte Beurteilung bei Quarantäne eingegangen. Mehr...Von RA Felix Martin aktualisiert am 24.11.2009
Weihnachtsgratifikation ein Muss?
Im vierten Quartal erhebt sich für die meisten Ärzte und Zahnärzte die Frage, inwieweit sie ein Weihnachtsgeld bezahlen müssen oder wollen. Hierzu geben wir Ihnen folgende rechtliche Hintergrundinformationen. Mehr...Von Felix Martin, RA u. Steuerberater aktualisiert am 17.11.2009
Kommunikation und Verkauf – Teil 1
Der Verkaufserfolg in der Zahnarztpraxis wird auch durch eine erfolgreiche und positive Kommunikation beeinflusst. Dies betrifft die Kommunikation mit und zwischen den Mitarbeitern sowie mit dem Patienten als Kunden. Nachfolgend wird erläutert, was eine positive Kommunikation ausmacht und wie man ihre Faktoren im Verkaufsgespräch gezielt einsetzen kann. Mehr...Von Reinhard Homma aktualisiert am 17.11.2009
Wesenzüge der vertikalen Delegation in der zahnärztlichen Berufsausübung – Teil 1
Delegation ist ein Managementinstrument, das man auch in der Zahnarztpraxis wirksam einsetzen kann. Dazu muss man den herkömmlich bekannten Begriff näher definieren, aber insbesondere auch, was man als Zahnarzt überhaupt an wen delegieren darf, ohne dabei seine Pflichten als Behandler und Unternehmer zu verletzen. Nachfolgende Ausführungen erläutern alles rechtlich und organisatorisch Wesentliche rund um die Delegation. Mehr...Von Dr. jur. Jochen Neumann-Wedekindt aktualisiert am 17.11.2009
Verheiratete haben nun neue Möglichkeiten
Lohnsteuerklassenwahl ab 2010
Auch für angestellte Zahnärzte und ihre Ehepartner interessant: Ab dem Jahre 2010 gibt es die Möglichkeit, anstelle der bisherigen Steuerklassenwahl III/V die Anwendung des so genannten Faktorverfahrens beim Finanzamt zu beantragen. Die gesetzliche Zielsetzung dieser "dritten Steuerklassenkombination" ist es, die hohe Abgabenlast in Fällen der Steuerklasse V zu beseitigen. Nachfolgend wird die neue Steuerklassenkombination nebst ihrer Auswirkung auf den Lohnsteuerabzug erläutert. Mehr...Von Frank Zingelmann, Steuerberater aktualisiert am 09.11.2009
Abrechnung der Therapie von Parodontopathien bei gesetzlich Versicherten
Bei der Abrechnung von Parodontalerkrankungen gibt es viele Fallstricke: Längst nicht alle Behandlungsmethoden sind mit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abrechnungsfähig und die Verquickung einer Vertragsleistung mit Privatleistungen kann unter Umständen die gesamte Behandlung in den Augen der Kasse zur Privatleistung mutieren lassen. Zudem muss die Behandlung genehmigt werden und auch eine eventuell notwendige Nachbehandlung zunächst beantragt werden. Diese Schritte werden im folgenden Beitrag aufgezeigt und die Behandlungsrichtlinien und Abrechnungsmöglichkeiten geschlossener und offener Therapieverfahren übersichtlich dargestellt. Mehr...Von Frau Andrea Zieringer aktualisiert am 09.11.2009
Zahnarztpraxis und EDV: Ein Fall für zwei
Im Jahre 1985 erschien in der ersten Ausgabe ZMK HEUTE ein Beitrag über die Anforderungen an die dentale Datenverarbeitung. Vor nunmehr fast 25 Jahren bestand diese allerdings meist nur aus einem PC-System und einem Nadeldrucker und wurde vielfach noch als mehr oder minder lästige Option betrachtet. Eine solche Sichtweise gehört mittlerweile der Vergangenheit an: Die EDV-basierte Vernetzung ist inzwischen für eine professionell ausgerüstete Praxis unabdingbar geworden. Die EDV-Unterstützung prägt zudem das Erscheinungsbild einer modernen Praxis, das der Patient bei seinem Besuch wahrnimmt. Welche Grundsätze bei der Computerisierung der eigenen Praxis zu berücksichtigen sind, wird im folgenden Beitrag erläutert. Mehr...Von Jörg Rath aktualisiert am 04.11.2009
Die korrekte Abrechnung der Füllungstherapie
Kassenleistung? Mehrkosten? Privatleistung?
Im nachfolgenden Artikel wird dargestellt, wann es sich bei der Füllungstherapie um eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, um Mehrkosten gem. § 28 SBG V oder um eine reine Privatleistung gem. § 4 Abs. 5 BMV-Z bzw. § 7 Abs. 7 EKV-Z handelt. Mehr...Von Andrea Zieringer aktualisiert am 02.11.2009
Stückelung der Elternzeit ohne Zustimmung des Arbeitgebers zulässig
Ein neues Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG, 21. April 2009 – 9 AZR 391/08) gibt den Eltern bei der Planung ihrer Elternzeit großen Gestaltungsspielraum, während die Rechte der Arbeitgeber stark eingeschränkt werden. Damit hat das BAG das Gesetz ausgeweitet, wie die folgenden Ausführungen erläutern. Mehr...Von RA Fenimore v. Bredow aktualisiert am 27.10.2009
Aushang- und Bekanntmachungspflichten für Arbeitgeber
Der Arbeitgeber, und davon ist auch der Zahnarzt als Arbeitgeber nicht ausgenommen, ist verpflichtet, zahlreiche gesetzliche Bestimmungen durch Aushang oder Bekanntmachung seinen Arbeitnehmern, sprich Praxispersonal, zur Verfügung zu stellen. Welche dies sind, in welcher Form diese mitgeteilt werden müssen und welche Konsequenzen ein Verstoß dieser Pflicht mit sich bringt, erläutern die nachfolgenden Ausführungen. Mehr...Von Dr. Hansjörg Reichert aktualisiert am 27.10.2009
Schadenersatz wegen verspäteter Zeugniserstellung
Nach einer Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes Schleswig-Holstein sind Arbeitgeber gehalten, innerhalb von zwei bis drei Wochen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein Beendigungszeugnis zu erteilen. Nachfolgend werden das Urteil, bei dem es eben wegen der eingehaltenen Fristen seitens des Arbeitgebers nicht zum Schadenersatz kam, und seine praktischen Auswirkungen erläutert. Die Urteilsbegründung zeigt nämlich, dass die Richter beim möglichen Schadenersatz von dieser genannten Frist ausgehen und ein Arbeitnehmer das Zeugnis, wenn es denn fehlt, anmahnen muss. Mehr...Von RA Stefan Engelhardt aktualisiert am 26.10.2009
Die Praxis zwischen Umsatz, Liquidität und Risiko
Das Seminar „Der Zahnarzt im Spannungsfeld zwischen Umsatz, Liquidität und Risiko“ ist Teil eines Zahnärzte-Unternehmer-Curriculums der Europäischen Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung (www.eazf.de). In sieben Ganztagskursen erlernen die Teilnehmer im Laufe eines Jahres die wichtigsten Grundlagen der dentalen Betriebswirtschaft. Das Spektrum reicht von allgemeinen betriebswirtschaftlichen Grundlagen über rechtliche und steuerliche Fragen bis hin zu den Themen Personalführung, Qualitätsmanagement und Marketing. Der folgende Beitrag stellt einen Auszug des Autorenreferates dar. Mehr...Von Uwe Schäfer aktualisiert am 23.10.2009
Zwei Juristen – drei Meinungen?
Aktuelle Gerichtsurteile zur Haftung bei prothetischen Mängeln
Klagen erhalten im gesellschaftlichen Leben mehr und mehr Einzug und machen auch vor dem zahnärztlichen Bereich nicht Halt. Im Bereich der Zahnarzthaftung sind es vorwiegend angebliche oder tatsächliche Fehler bei prothetischen Versorgungen, um die vor Gericht gestritten wird. Nachfolgend wird ein aktuelles Urteil zu diesem Thema vorgestellt, in dem es vor allem um die Frage ging, ob ein Zahnarzt auch dann haften muss, wenn der Patient nach zwei Nachbesserungen, hier waren es Einschleifmaßnahmen, nicht mehr erscheint und an einem anderen Ort eine Neuanfertigung des Zahnersatzes veranlasst. Die Richter urteilten unterschiedlich, haften musste der Zahnarzt in geringerer Höhe trotzdem. Deshalb empfiehlt es sich immer, entsprechende Prävention zu betreiben, um vor Gericht bessere Erfolgsaussichten zu haben. Mehr...Von RA Wolf Constantin Bartha aktualisiert am 21.10.2009
BEB-Zahntechnik ® neu:
Zahntechnische Abrechnung einer Zirkonoxidbrücke (CAD–CAM) von 34–36
Auch für den Zahnarzt ist aktuelles Wissen rund um die zahntechnische Abrechnung im Bereich CAD/CAM interessant und wichtig, nicht zuletzt, weil der Patient bezüglich der Abrechnung privater Leistungen Fragen haben könnte. In diesem Zusammenhang werden nachfolgend die Neuerungen nach der BEB-Zahntechnik® vorgestellt. Mehr...Von Uwe Koch aktualisiert am 21.10.2009
Arbeitsrechtliche Maßnahmen bei ausgebrochener „Neuer Grippe“
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist sich sicher, dass die Neue Grippe, die so genannte „Schweinegrippe“, im Herbst in Deutschland eine zweite Welle erfährt. Nach Auffassung der WHO wird jeder dritte Deutsche an der Schweinegrippe erkranken. Nach der drohenden, und zum Glück nicht eingetretenen Ausbreitung der „Vogelgrippe“ im Jahr 2006 droht damit zum zweiten Male in diesem Jahrzehnt der Ausbruch einer weltweiten Grippepandemie, die für die Volks- wie Privatwirtschaft verhängnisvolle Folgen haben könnte. Was dies für den Arbeitgeber bedeuten kann und insbesondere welche Rechte Sie als Arbeitgeber hinsichtlich der Arbeitsorganisation haben, lesen Sie nachfolgend. Mehr...Von RA Hans-Jürgen Marx aktualisiert am 14.10.2009
Erfahrungsbericht
Was eine Software bei der Einführung eines praxisinternen Qualitätsmanagements leistet – Teil 1
Seit dem 1.1.2006 ist die QM-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in Kraft. Danach sollen alle Zahnarztpraxen bis zum 31.12.2010 ein QM-System entsprechend dieser Richtlinie eingeführt haben. Wie aber führt man ein solches System ein? Zahlreiche Materialien zur Unterstützung werden auf dem Markt angeboten, u. a. Softwareprodukte. Nachfolgend beschreibt der Autor die Einführung eines QM-Systems in seiner Praxis mithilfe der Software „Qualitätsmanagement für die Zahnarztpraxis“, die er auch mitentwickelt hat. Er erläutert hierbei die positiven Auswirkungen der Einführung eines QM-Systems auf den Praxisbetrieb unter Nennung der Produkteigenschaften dieser Software. Mehr...Von Dr. Edgar Trübenbach aktualisiert am 09.10.2009
Verlängerung der Ausbildungszeit wegen langfristiger Erkrankung
Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gießen vom 27.05.2009 – 8 K 1726/08 Gi - Mehr...Von Rechtsanwalt Matthias Braun aktualisiert am 09.10.2009
Zu viel bezahlt oder zu gut versichert? – Teil 1
Viele Zahnärzte sind umfassend versichert. Aus Angst vor einer ungewissen Zukunft werden jedoch oftmals übereilt und unüberlegt Versicherungen abgeschlossen, die unnötig teuer oder nicht erforderlich sind. Eine Versicherungsanalyse bringt nicht nur Gewissheit, sondern zeigt in den meisten Fällen auch beträchtliche Einsparmöglichkeiten auf. Sie setzt Gelder frei, die an anderer Stelle gewinnbringend investiert werden können. Welche Versicherungen man haben muss, klärt der folgende Kurzbeitrag. Mehr...Von Stephan Grüner aktualisiert am 29.09.2009
Berufshaftpflicht
Risikopotenzial iatrogene Schäden – Teil 1
Das größte Risikopotenzial der zahnärztlichen Berufsausübung ist die Haftung für iatrogene Schäden. Sie können nicht nur erhebliche finanzielle Folgen haben (gegen die man richtig versichert sein sollte), sondern auch die berufliche Existenz kosten. Gerade große Schadensfälle treffen den Zahnarzt oftmals wie aus heiterem Himmel; ein jahrelanges schadenfreies Arbeiten ist keine Garantie dafür, dass es nicht plötzlich zu einem Worst-Case-Szenario kommt. Es ist also sinnvoll, sich als Zahnarzt einmal grundsätzlich mit diesem Thema zu befassen. Mehr...aktualisiert am 29.09.2009
Neue Regelungen
Einschränkungen der Umsatzsteuerbefreiung für die Zahnarztpraxis – Teil 2
Nach neuen Regelungen ist seit Anfang 2009 die Umsatzsteuerbefreiung für die zahnärztliche Tätigkeit weiter eingeschränkt. Als Umsatzsteuerfalle können sich insbesondere Gemeinschaften erweisen. Lesen Sie die Einzelheiten zu den neuen Bestimmungen sowie die Empfehlungen des Experten im Folgenden nach. Mehr...Von RA André Martin aktualisiert am 14.09.2009
Sonderaktionen – rechtliche Möglichkeiten und Grenzen in der Zahnarztpraxis – Teil 1
Gerade in Zeiten der Krise ist es entscheidend, die eigene Praxis ins Blickfeld potentieller Patienten zu rücken – und zwar auch durch gezielte Werbung und Sonderaktionen. Doch was ist zulässig? Ruft schon die Blumendose für die Milchzähne der Kinder die Zahnärztekammer und damit ein Verfahren wegen Wettbewerbsverstoßes auf den Plan? Darf sich auch der Zahnarzt das Sponsoring von Schulfesten oder Sporttrikots erlauben? Und was ist überhaupt Werbung? Lesen Sie Grundsätzliches und Spezielles zu diesem Thema im folgenden Beitrag nach. Mehr...Von RA Beate Bahner aktualisiert am 08.09.2009
Sonderaktionen – rechtliche Möglichkeiten und Grenzen in der Zahnarztpraxis – Teil 2
Mehr...Von RA Beate Bahner aktualisiert am 30.07.2010
Autoradio gebührenpflichtig
PKW nur für Fahrt zur Praxis
Ein Selbstständiger kommt – anders als ein Arbeitnehmer – für sein Autoradio auch dann nicht in den Genuss der Gebührenfreiheit für so genannte Zweitgeräte, wenn er das Auto nur für Fahrten von der Wohnung zur Betriebsstelle (Praxis) und zurück nutzt. Dies hat das Verwaltungsgericht Mainz in einem aktuellen Urteil entschieden, über das nachfolgend berichtet wird. Mehr...Von RA Jens Klarmann aktualisiert am 30.07.2010
Abrechnungsmöglichkeiten bei periimplantärer Mukositis und Periimplantitis
Am periimplantären Weichgewebe oder gar am Stützknochen können entzündliche Prozesse entstehen, die unbehandelt zum Verlust des Implantates führen können. Dieses geschieht durch unterschiedliche Einflüsse, wie z. B. Allgemeinerkrankungen, fehlendes Recall, unsaniertes parodontal erkranktes Gebiss etc. Zahlreiche Behandlungsansätze sind aus experimentellen und aus klinischen Studien hervorgegangen. Für die Abrechnung ist die Tatsache von Bedeutung, dass, wie die Implantation selbst auch – diese Behandlung bei gesetzlich versicherten Patienten im Rahmen der GOZ privat abgerechnet werden muss. Die Abrechnungsmöglichkeiten der verschiedenen Therapiealternativen werden im folgenden Beitrag vorgestellt. Mehr...Von Sabine Schröder, ZMV aktualisiert am 30.07.2010
































































































