Interaktive Fortbildung

Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) aus radiologischer Sicht – Teil 1

Drucken Von Dr. Stefan Neumann    aktualisiert am 17.09.2009

Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine multifaktorielle Erkrankung des stomatognathen Systems, welches sich aus einem Symptomenkomplex zusammensetzt. Die Diagnostik erfolgt klinisch durch den erfahrenen Zahnarzt oder Kieferchirurgen. Für die adäquate Therapie und Behandlung von CMD-Patienten bilden sich zunehmend interdisziplinäre Fachgruppen. In klinisch nicht eindeutigen Fällen kann die radiologische Diagnostik einen wichtigen Beitrag zur Identifizierung und Einordnung insbesondere der arthrogenen Formen der Erkrankung liefern.

Abb. 1a (li): Normalbefund T1-Gewichtung, schräg sagittal, signalarmer und scharf konturierter Discus articularis in regelrechter Position bei unauffälliger Darstellung von Kieferköpfchen und Gelenkpfanne.   Abb. 1b (re): zeigt den Discus in coronarer Schichtführung nur als zartes dunkles Band, welches dem Köfpchen kappenartig aufsitzt.
Abb. 1a (li): Normalbefund T1-Gewichtung, schräg sagittal, signalarmer und scharf konturierter Discus articularis in regelrechter Position bei unauffälliger Darstellung von Kieferköpfchen und Gelenkpfanne. Abb. 1b (re): zeigt den Discus in coronarer Schichtführung nur als zartes dunkles Band, welches dem Köfpchen kappenartig aufsitzt.
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