Ergänzende Verfahren zur Erkennung des Kariesrisikos – eine Übersicht und kritische Betrachtung

Drucken Von Dr. Dr. Christiane Gleissner    aktualisiert am 09.12.2009

Obwohl die Kariesprävalenz seit Jahrzehnten rückläufig ist, hat sich die Polarisation der Karies verschärft. Eine individuelle Kariesrisikobestimmung ist daher für bestimmte Patientengruppen sinnvoll. Sie ermöglicht es, Risikopatienten anhand von Risikofaktoren bereits vor der Entstehung kariöser Läsionen zu identifizieren und sie einer individuellen intensivprophylaktischen Betreuung zuzuführen. Im folgenden Beitrag werden die derzeit verfügbaren Methoden zur Erkennung des Kariesrisikos dargestellt und einer kritischen Wertung in Bezug auf ihre Validität und ihre Eignung für den Einsatz in der zahnärztlichen Praxis unterzogen.

Bei dieser schweren Form der frühkindlichen Karies (EEC Typ II) sind alle Milchzähne des Oberkiefers durch Karies zerstört.
Bei dieser schweren Form der frühkindlichen Karies (EEC Typ II) sind alle Milchzähne des Oberkiefers durch Karies zerstört.
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