Diagnostik und Therapie von Strukturstörungen der Zahnhartsubstanz im Kindes- und Jugendalter – Teil 1

Drucken Von Dr. medic (RO) Ina M. Schüler, Prof. Dr. Roswitha Heinrich-Weltzien    aktualisiert am 27.09.2010

Die Behandlung von Strukturstörungen der Zahnhartsubstanz nimmt in der zahnärztlichen Betreuung von Kindern und Jugendlichen einen zunehmenden Stellenwert ein. Die Diagnostik der jeweiligen Strukturstörung ist wesentliche Voraussetzung für die Wahl des adäquaten Therapiespektrums für diese Patienten. Ziel ist es, eine langfristig ausgerichtete funktionell und ästhetisch zufriedenstellende Rehabilitation im Rahmen eines engmaschigen präventiv orientierten Recalls zu erreichen. Im Einzelfall ist zwischen der ausschließlich präventiven, nichtinvasiven Behandlung, Fissurenversiegelung, der minimalinvasiven Therapie, adhäsiven Restauration, temporären bis definitiven Kronenversorgung oder der Zahnextraktion zu entscheiden. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Formen von Strukturschädigungen und ihren Ursachen sowie die jeweils geeigneten Therapiemaßnahmen.

Abb. 1a: Typisches Befallsmuster bei exogenen Strukturstörungen.
Abb. 1a: Typisches Befallsmuster bei exogenen Strukturstörungen.
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