Sinnhaftigkeit der mikrobiologischen Diagnostik in der Therapie von Parodontitis und Periimplantitis – Teil 1

Drucken Von Dr. Sylke Dombrowa    aktualisiert am 23.11.2010

Parodontitis und Periimplantitis sind chronisch-bakterielle Infektionen, die durch persistierende Entzündungen mit dem Abbau des parodontalen Bindegewebes und einer Zerstörung des Alveolarknochens charakterisiert sind. Der Einsatz mikrobiologischer Testverfahren zur Bestimmung der infektionsauslösenden parodontopathogenen Bakterien – und die auf das nachgewiesene Bakterienspektrum ausgerichtete spezifische Eliminierung bzw. Reduktion dieser Keime – sind in der modernen Zahnmedizin weitgehend etabliert. Ein von führenden Parodontologen (U. Schlagenhauf, N. Arweiler, T. Flemmig und A. Mombelli) erstelltes wissenschaftliches Konsensuspaper bestätigt aktuell den großen Stellenwert der mikrobiologischen Diagnostik. Aus gegebenem Anlass soll der vorliegende Artikel Bilanz ziehen: Was kann die Analyse des subgingivalen Keimspektrums leisten, wo bestehen ihre Indikationen und wie sieht die praktische Umsetzung im zahnärztlichen Alltag aus?

Abb. 1: Pathogenität parodontaler Markerkeime.
Abb. 1: Pathogenität parodontaler Markerkeime.
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