Parodontitis und Periimplantitis – Die Herausforderungen in der Nachsorge – Teil 1

Drucken Von Dr. Tim Joda    aktualisiert am 29.03.2010

Die jüngsten Daten der IV. Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS IV) haben gezeigt, dass in Deutschland mehr als die Hälfte aller Erwachsenen im Alter von 35 bis 44 Jahren an einer mittelschweren Parodontitis erkrankt sind. Darüber hinaus stellen Parodontalerkrankungen die häufigste Ursache für Zahnverlust bei Erwachsenen dar und haben mittlerweile den Charakter einer Volkskrankheit angenommen. Gleichzeitig hat sich im Laufe der vergangenen Jahre die Implantologie in der modernen Zahnheilkunde als Routineeingriff etabliert. Durch die kontinuierliche Zunahme der Implantatpatienten ist die Prävalenz der periimplantären Erkrankungen gestiegen. Der sichere Umgang mit Implantatpatienten in der Nachsorge wie mit parodontal erkrankten Patienten nimmt also einen immer größeren Stellenwert ein.

Abb. 1: Therapiefahrplan Parodontologie.
Abb. 1: Therapiefahrplan Parodontologie.
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