Implantate – Trigger für chronische Entzündungen?

Drucken Von Dr. Elisabeth Jacobi-Gresser    aktualisiert am 02.12.2010

Chronische, entzündungsbedingte Krankheiten nehmen einen immer höheren Stellenwert ein. Das lässt sich nicht allein durch die Genetik erklären, so die Autorin des folgenden Beitrages. Auch die individuelle Empfindlichkeit auf Triggerfaktoren spielt eine bedeutende Rolle, wie sie u. a. in der dentalen Implantologie gegeben ist. Hier kann es bspw. bei Titanimplantaten aufgrund einer gesteigerten Makrophagentätigkeit zur Freisetzung proentzündlicher Zytokine kommen, die ihren Beitrag zu Periimplantitis und Implantatverlust liefern. Damit es nicht dazu kommt, wird in den folgenden Ausführungen die Vermeidung entzündungsfördernder Triggerfaktoren durch eine spezifische Diagnostik wie die des Titanstimulationstests und der Einsatz individuell verträglicher Werkstoffe empfohlen.

Abb. 1: Ergebnisse der Studie von Sterner et al.6, TNF-a-Ausshüttung auf Implantatmaterialien.
Abb. 1: Ergebnisse der Studie von Sterner et al.6, TNF-a-Ausshüttung auf Implantatmaterialien.
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