Die Biologie der Extraktionsalveole als Grundlage einer optimalen Behandlungsstrategie – Teil 1

Drucken Von Dr. Stefan Fickl, Dr. med. dent. Tobias Thalmair, Dr. med. dent. Moritz Kebschull    aktualisiert am 09.03.2010

Die Wiederherstellung der orofazialen Harmonie nach Zahnverlust in der ästhetisch kritischen Zone hat sich zu einem der wichtigsten Behandlungsziele der modernen Zahnmedizin entwickelt. In diesem Zusammenhang kommt dem profunden Verständnis der Vorgänge innerhalb und außerhalb einer heilenden Extraktionsalveole eine entscheidende Bedeutung zu. Gerade in letzter Zeit wurden die genauen Abläufe nach Zahnextraktion wissenschaftlich untersucht und therapeutische Ansätze zur Behandlung der Extraktionsalveole evaluiert. Im folgenden Artikel werden die Grundlagen der Biologie und Physiologie der Extraktionsalveole dargestellt und daneben therapeutische Aspekte wissenschaftlich beleuchtet.

Abb. 1: Horizontaler Schnitt durch einen Zahn und seine umgebenden Strukturen. In der Bildmitte sind die Pulpa des Zahnes und zirkulär um den Zahn die Sharpey‘schen Fasern zu erkennen. Der etwas dunkler eingefärbte Bereich des Alveolarknochens direkt im Anschluss an den Parodontalspalt wird als „Bündelknochen“ bezeichnet.
Abb. 1: Horizontaler Schnitt durch einen Zahn und seine umgebenden Strukturen. In der Bildmitte sind die Pulpa des Zahnes und zirkulär um den Zahn die Sharpey‘schen Fasern zu erkennen. Der etwas dunkler eingefärbte Bereich des Alveolarknochens direkt im Anschluss an den Parodontalspalt wird als „Bündelknochen“ bezeichnet.
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