Erfolgreicher Einsatz moderner Stiftsysteme im Praxisalltag – Teil 1

Drucken Von Dr. Gunnar Letzner    aktualisiert am 27.07.2010

Faserverstärkte Wurzelkanalstifte in Verbindung mit plastischen Kompositaufbauten sind, trotz bisher fehlender klinischer Langzeitstudien, zu einer praktikablen Alternative im Vergleich mit konventionellen metallischen Stiftaufbauten geworden. Zu den besonderen Kennzeichen moderner Stiftsysteme werden eine hohe mechanische Belastbarkeit, eine mögliche Reduktion von Wurzelfrakturen, ein verringertes Risiko einer Reinfektion durch die einzeitige Behandlung sowie ästhetische Vorteile gezählt. Um den Behandlungserfolg endodontisch vorbehandelter Zähne mithilfe dieser Systeme aber langfristig zu sichern, muss man in der Praxis bestimmte Kriterien beachten, wie bspw. die korrekte Anwendung der adhäsiven Technologien und die Beachtung der nötigen Präparationsform. Der Autor des Beitrages stellt die einzelnen Faktoren zur erfolgreichen Langzeitbehandlung nebst Auflistung der verschiedenen Systeme vor, ebenso wie ihre wesentlichen Unterschiede, Indikationen, Vor- und Nachteile. Die Ausführungen zur Abfolge der zahnärztlichen Arbeitsschritte geben Tipps, wie bei der Handhabung Fehler vermieden werden können.

Abb. 1: Ortopantomogramm (01/2003) einer erwachsenen Patientin während kieferorthopäscher Mulitbandbehandlung, Karies regio 23 mesial.
Abb. 1: Ortopantomogramm (01/2003) einer erwachsenen Patientin während kieferorthopäscher Mulitbandbehandlung, Karies regio 23 mesial.
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