Risiken und Alternativen der Leitungsanästhesie

Drucken Von Lothar Taubenheim, Ariane Bluttner, Prof. Dr. Eike Glockmann    aktualisiert am 23.03.2011

Die aktuelle Rechtsprechung (Urteile BGH, LG Berlin, OLG Frankfurt, OLG Koblenz) zeigt, dass die Ergebnisse der klinischen Studien der letzten 30 Jahre im Bereich der dentalen Lokalanästhesie auch von Richtern und Rechtsanwälten (Medizinrecht – MedR 2006, 6) beachtet wurden (18). Die von den beklagten Zahnärzten zu verantwortenden Leitungsanästhesien, die zu dauerhaften Nervschädigungen führten, wurden als Körperverletzung eingestuft – vor allem, weil keine Aufklärung über die Alternativen der Leitungsanästhesie erfolgt war, zu denen, wie die Autoren nachfolgend ausführen, auch die intraligamentäre Anästhesie gehört.

Abb. 1: Dosierrad-Spritze SoftJect.
Abb. 1: Dosierrad-Spritze SoftJect.
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